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  1. #1
    Avatar von superelk
    superelk ist offline New Mama
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    Böse Na toll... Streptokokken

    Hab gestern nen Anruf von meiner FÄ-Praxis bekommen, der Streptokokken-Abstrich war positiv

    Muss das denn auch noch sein?

    Ich hab glücklicherweise morgen einen Termin bei der FÄ, sollte mir aber zur Sicherheit einen Zettel in den Mutterpass kleben, falls die Geburt schon vorher losgeht, damit die im KH Bescheid wissen.

    Hat da jemand von euch Erfahrung mit?
    Ich weiß, dass die Streptokokken mit Antibiotika behandelt werden, die bekomme ich dann wohl während der Geburt, damit der Kleine sich nicht ansteckt.
    Hoffe mal, dass das jetzt kein Grund für das KH ist, doch auf einem KS zu bestehen.

    Mein Mann wollte wissen, wo sowas denn herkommt und ob er die jetzt auch hat, muss ich wohl alles morgen bei der Ärztin klären.

    So, musste mich mal deswegen bei euch auskotzen, danke fürs Lesen.

  2. #2
    Gast

    Standard Re: Na toll... Streptokokken

    Also so weit ich weiß ist es so wie du geschrieben hast: man bekommt ein Antibiotikum in die SCheide, damit das Kind sich nicht ansteckt. Ein Grund für einen KS ist es meiner Meinung nach nicht.

    Die Streptokokken werden beim GV übertragen, es könnte also sein, dass dein Mann es auch hat bzw. du es von ihm hast. Muss aber nicht zwangsläufig!

    Alles Gute!

  3. #3
    Sonnenblumenauge ist offline Pooh-Bah
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    Standard Re: Na toll... Streptokokken

    Na klar ist das erstmal nicht toll, aber auch halb so wild, ich hatte es bei der Entbindung von Lenny. Ich habe damals unter der Geburt eine Infusion mit AB bekommen und das wars. Etwas hektisch war das ganze dadurch, dass ich mit vollst. geöffnetem Muttermund im KH ankam, also wenig Zeit blieb, aber dafür hat es trotzdem noch gereicht. Dauerte vielleicht 5 min die Aktion. Mach Dir nach Möglichkeit nicht zuviel draus!

  4. #4
    Gast

    Standard Re: Na toll... Streptokokken

    Irgendwo habe ich gelesen, dass fast 30% aller Frauen B-Streptokokken haben, es aber bei Erwachsenen nicht behandelt wird, weil es keine auswirkungen hat...Ist nur für die Geburt wichtig, damit sich das Kind nicht ansteckt, denn das kann die Keime noch nicht so gut wegstecken...deshalb prophylaktisch antibiotikum. Und wenn die Geburt zu schnell läuft das es nicht wirkt muss der kurze 24 Stunden beobachtet werden, das ist erstmal alles....

    Alles Gute!

  5. #5
    Avatar von superelk
    superelk ist offline New Mama
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    Standard Re: Na toll... Streptokokken

    Danke für eure Antworten, da hört sich das ganze ja schon nicht mehr so dramatisch an.

    Und wenn wirklich so viele Frauen B-Streptokokken haben, braucht sich mein Mann ja auch keine Sorgen zu machen...

  6. #6
    Avatar von tindragirl
    tindragirl ist offline Puschelpups in da house!
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    Standard Re: Na toll... Streptokokken

    fühl dich mal gedrückt elke...

    ist wirklich halb so schlimm und in der regel keine gefahr für das lütte.

    Bin schon so gespannt wie euer kleines aussieht und wie es heißen wird...habt ja schon mal son schönen Namen ausgesucht
    Blubb blubb

  7. #7
    Avatar von Mony1982
    Mony1982 ist offline 2-fache Jungsmami
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    Standard Re: Na toll... Streptokokken

    Zitat Zitat von superelk Beitrag anzeigen
    Hab gestern nen Anruf von meiner FÄ-Praxis bekommen, der Streptokokken-Abstrich war positiv

    Muss das denn auch noch sein?

    Ich hab glücklicherweise morgen einen Termin bei der FÄ, sollte mir aber zur Sicherheit einen Zettel in den Mutterpass kleben, falls die Geburt schon vorher losgeht, damit die im KH Bescheid wissen.

    Hat da jemand von euch Erfahrung mit?
    Ich weiß, dass die Streptokokken mit Antibiotika behandelt werden, die bekomme ich dann wohl während der Geburt, damit der Kleine sich nicht ansteckt.
    Hoffe mal, dass das jetzt kein Grund für das KH ist, doch auf einem KS zu bestehen.

    Mein Mann wollte wissen, wo sowas denn herkommt und ob er die jetzt auch hat, muss ich wohl alles morgen bei der Ärztin klären.

    So, musste mich mal deswegen bei euch auskotzen, danke fürs Lesen.
    Das ist ja doof...aber anscheinend nicht soooo wild...würd mich nur interessieren, was der FA morgen dazu meint
    LG Ramona


    Mein Engel Colin wurde am 20.02.'09 an 20+2 geboren


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    An 39+2 wurde Fiona mit 50 cm, 3480 g und einem KU von 34 cm geboren!

  8. #8
    Avatar von virgin
    virgin ist offline addict
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    Standard Re: Na toll... Streptokokken

    Ich find den Artikel recht gut .. hatte mich kürzlich mal belesen ob ich den Test machen lasse oder nicht ..


    Streptokokken finden sich auf der Haut, im Darm und - bei fünf bis 20 Prozent der Frauen - auch in der Scheide. Bei intaktem Immunsystem reicht die Abwehrkraft des Körpers aus, um die Erreger erfolgreich zu bekämpfen. Diese Bakterien gelten zwar nicht als "typische" Erreger einer Geschlechtskrankheit, sie können aber beim Sexualkontakt weitergegeben werden.

    Bei sexuell aktiven Frauen sind in der Scheide häufig Keime festzustellen, die im Normalfall dort nicht anzutreffen sein sollten. Dazu zählt neben den Streptokokken etwa der typische Darmkeim Escherichia coli, aber auch zahlreiche andere Erreger, die ansonsten vor allem im Darm und auf der Haut zu finden sind. So lange der Selbstreinigungs-Mechanismus der Scheide funktioniert und die Vaginalflora intakt ist, müssen aufgrund dieser Keime keine Probleme entstehen.



    Welche Symptome werden beobachtet?

    Liegen jedoch Störungen des Scheidenmilieus vor, können sich auch Streptokokken ausbreiten und vermehren. Sie verursachen typische Beschwerden wie etwa verstärkten gelblichen Ausfluss und möglicherweise Schmerzen beim Geschlechtsverkehr. Je nach Beteiligung anderer Erreger kann dieser Ausfluss sehr übel riechen. Im Mikroskop findet sich in solchen Fällen oftmals eine Mischflora aus verschiedenen Keimen, die sich gegenseitig in ihrem Wachstum begünstigen können.



    Wodurch werden solche Infektionen begünstigt?

    * Östrogenmangel
    * falsche Intimhygiene, die zur Zerstörung der Scheidenbiologie führt
    * Allgemeinerkrankungen wie z. B. Diabetes
    * Fremdkörper in der Scheide (z. B. bei Kindern: Nüsse, Murmeln, Legosteine etc.)



    Wie kann man sich selbst schützen?

    * Erhaltung des natürlichen, sauren Scheidenmilieus
    * Vermeiden von Scheidenspülungen, Intimsprays oder Intimpflegemittel
    * Tägliche Reinigung des Scheidenbereichs mit klarem Wasser
    * Regelmäßiges Wechseln von Unterwäsche und Handtüchern



    Wie sieht die Behandlung aus?

    In der Scheide nachgewiesene Streptokokken müssen nur bei ausgeprägten Symptomen mit Antibiotika behandelt werden. In vielen Fällen hilft es, die körpereigene Abwehr zu stärken und den Selbstreinigungs-Mechanismus der Scheide anzuregen. Auch können lokal desinfizierende Maßnahmen unterstützend wirken.
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    Welche Streptokokken-Stämme gibt es?

    Streptokokken sind an zahlreichen Infektionen beteiligt. Schon im Altertum wurden mit diesen Bakterien in Verbindung stehende Infektionserkrankungen - z. B. Wundrose, Kindbettfieber und Phlegmone - beobachtet. 1903 wurde damit begonnen, die perlschnurartig aufgereihten Erreger nach ihrem Verhalten auf Kulturplatten zu unterteilen. Je nach Untergruppe zeigen Streptokokken ein unterschiedliches Wachstum auf den Nährmedien. Sie besitzen die Fähigkeit, Blut unterschiedlich zu zersetzen, weshalb ihre Unterteilung zunächst auch nach ihrem Hämolyse-Verhalten erfolgte: Alpha-, Beta- und Gamma-Hämolyse. Unter Hämolyse versteht man die Auflösung roter Blutkörperchen infolge der Zerstörung ihrer Zellmembran.

    Weitere wichtige und klinisch relevante Unterteilungen gelangen der Ärztin Rebecca C. Lancefield 1928, indem sie die Wandstrukturen der Bakterien näher untersuchte. Auf Basis von Lancefields Erkenntnissen werden Streptokokken seitdem in die Gruppen A, B, C, D etc. eingeteilt.



    Folgende Stämme sind für den Vaginalbereich relevant:

    1. ) Betahämolysierende Streptokokken der Gruppe A (Streptococcus pygenes)

    Folgende Infektionen werden von diesem Erreger verursacht:

    * Rachen- und Mandelentzündungen, Scharlach
    * Erysipel (Rotlauf)
    * Phlegmone
    * Lokale Infektionen können bei schlechten Bedingungen zu einer Sepsis führen
    * Eine Puerperalsepsis (Kindbettfieber) geht von einer Infektion der Gebärmutterschleimhaut nach einer Entbindung aus. Deshalb empfiehlt sich bei Fieber während oder nach der Geburt und entsprechenden Auffälligkeiten eine großzügige Antibiotika-Prophylaxe.

    Als Spätfolge einer Streptokokken-Infektion der Gruppe A kann - vor allem bei unzureichend oder nicht behandelten Infektionen des Rachenraumes - das "Rheumatische Fieber" mit einer Herz- und Nierenbeteiligung auftreten.

    Kindbettfieber(Puerperalsepsis):

    Bei nicht rechtzeitig behandelter Gebärmutterinfektion können sich die Erreger bei ungünstigen Bedingungen über die Blutbahn im gesamten Körper ausbreiten. Beim Versuch, die Infektion in den Griff zu bekommen, setzt der Organismus Abwehrmechanismen in Gang, die unter anderem mit einer Gerinnungsaktivierung einhergehen. Dadurch kommt es im weiteren Verlauf zu einem Verbrauch der Gerinnungsfaktoren, wodurch die Blutgerinnung nicht mehr möglich ist. Die Folge sind Einblutungen, Organversagen, Schock mit Kreislaufversagen und Tod. Diese geburtshilfliche Komplikation ist mittlerweile sehr selten geworden.



    2.) Betahämolysierende Streptokokken der Gruppe B (Streptococcus agalacticae)

    Von Bedeutung ist diese Gruppe bei folgenden Erkrankungen:

    * Wundinfektionen
    * Sepsis
    * Hirnhautentzündungen
    * Harnwegsinfektionen
    * Neugeborenensepsis

    Besonders gefürchtet ist die Neugeborenensepsis. Man unterscheidet dabei eine rasche, unmittelbar nach der Geburt auftretende Form (early onset) und eine etwas später auftretende Form (late onset). Die early-onset-Form wird vor allem im Fall des vorzeitigen Blasensprungs bei nachgewiesener Scheidenbesiedelung durch Streptokokken begünstigt. Das Neugeborene zeigt eine lebensbedrohliche Allgemeininfektion, die durch Schock, Hirnhautentzündung und Atemnotsyndrom gekennzeichnet ist. Nur eine früh einsetzende, konsequente Therapie kann die Sterblichkeit senken, die mit 20 bis 50 % angegeben wird. Bei der late-onset-Form spielt auch die Umgebung des Neugeborenen als Infektionsquelle ein Rolle.



    Streptokokken der Gruppe B in der Schwangerschaft:

    Eine vorgeburtliche Therapie bei Nachweis von B-Streptokokken wird nicht in jedem Fall als sinnvoll erachtet. Nur wenn zusätzliche Risiken, wie vorzeitige Wehen hinzukommen, ist eine Behandlung mit Antibiotika anzuraten.

    Bei Nachweis von Streptokokken der Gruppe B wird eine vorbeugende Antibiotikagabe während der Geburt empfohlen, wenn

    * eine Frühgeburt vorliegt (<37. SSW)
    * das Geburtsgewicht unter 2500 g geschätzt wird
    * ein vorzeitiger Blasensprung der bereits 12 bis 18 Stunden vorliegt, ohne dass die Geburt einsetzt
    * schon bei einer vorangegangenen Geburt eine kindliche Streptokokken-Infektion aufgetreten ist
    * während der Schwangerschaft eine Harnwegsinfektion durch Streptokokken B bestanden hat
    * ansteigende Infektionsparameter oder andere Anzeichen einer Infektion bei Mutter und Kind während der Geburt auftreten

    Letzte Aktualisierung: August 2002
    Liebe Grüße Miri

    http://www.hebamme4u.net/babyTicker/bT_pics/19731.gif
    "wir gegen den rest der welt"

    http://www.hebamme4u.net/babyTicker/bT_pics/87316.gif

    Pille weg 17. November 14
    Positiv getestet im 9. ÜZ :)

  9. #9
    Avatar von superelk
    superelk ist offline New Mama
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    Standard Re: Na toll... Streptokokken

    Zitat Zitat von tindragirl Beitrag anzeigen
    fühl dich mal gedrückt elke...

    ist wirklich halb so schlimm und in der regel keine gefahr für das lütte.

    Bin schon so gespannt wie euer kleines aussieht und wie es heißen wird...habt ja schon mal son schönen Namen ausgesucht
    Dankeschön!

    Ich bin aber auch auf eure Kleine gespannt (und der Name interessiert mich natürlich auch )

  10. #10
    Avatar von superelk
    superelk ist offline New Mama
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    Standard Re: Na toll... Streptokokken

    Zitat Zitat von Mony1982 Beitrag anzeigen
    Das ist ja doof...aber anscheinend nicht soooo wild...würd mich nur interessieren, was der FA morgen dazu meint
    Ich schreib morgen dann mal, was sie gesagt hat (wenn du dann überhaupt noch hier bist )

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