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Thema: Geschichte zum Weiterschreiben - die Geschichte

  1. #1
    Avatar von ricca
    ricca ist offline Sonnenscheinmama

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    Standard Geschichte zum Weiterschreiben - die Geschichte

    Hallo liebe Mitkugelnde,

    jetzt wag ich mich mal an den Anfang unserer Geschichte zum Weiterschreiben - mal sehen, wo sie uns hinführen wird...
    Ich mach gleich noch einen zweiten Fred auf, da könnt Ihr Kommentare und Bemerkungen zur Geschichte reinschreiben, wenn Euch was gefällt, Ihr Anmerkungen habt...



    Von draußen dröhnten dumpf wummernde Disco-Beats durch die geschlossene Badezimmertür. Und genauso wummerte Monas Herz in ihrer Brust. Auf dem Rand der Badewanne sitzend fischte sie die längliche rechteckige Kartonschachtel aus der Plastiktüte, die sie vorhin im Drogeriemarkt hastig in ihren Rucksack gestopft hatte. Jetzt war also der Moment der Wahrheit gekommen. Sollte sie es wirklich tun? - Aber sie konnte nicht ignorieren, dass ihre Regel seit Tagen überfällig war. Also musste sie jetzt Gewissheit haben.
    Draußen tobte die Party, die ihr Freund Ben (der heute abend auch den DJ gab) für sie zum Abschluss ihrer Ausbildung organisiert hatte, ihrem Höhepunkt entgegen. Drinnen in Mona tobte die verzweifelte Frage, was wird aus New York, wenn ich gleich zwei rosa Striche bekomme?
    Entschlossen zog sie den Schwangerschaftstest aus seiner Verpackung und tat, was eine Frau in ihrer Situation tun musste...

    lG ricca

    binolos, aber im Club der 76er-Zwilli-Mamas

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    am 31.10.2013 <3

  2. #2
    Maggy83 ist offline enthusiast

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    Standard Re: Geschichte zum Weiterschreiben - die Geschichte

    gespannt schaute sie auf den Teststreifen. Der erste Strich ist schnell und eindeutig zu erkennen.
    Kommt ein zweiter Strich? Kommt keiner? Monas Gedanken kreisten nur um diese eine Frage. Ich wollte doch so gerne nach New York. Aber ein Baby.... was ist das? Ist das etwa etwas rosanes? Nein, doch nicht. Oder?

    Wenn man zu lange auf den Strich starrt werden aus einem schnell mal zwei Striche.... Ist es nun rosa oder nicht?

    Mona sitzt auf dem Klo. Den Tränen nahe. Sie schaut zur Türe... Was würde Ben dazu sagen, wenn sie Eltern werden würden...? Würde er New York auch sausen lassen...? Oder würde er eher SIE sausen lassen...?

    Völlig in Gedanken an Ben, an New York, an Baby oder kein Baby... mit Tränen in den Augen schaut Mona wieder auf den Test. Das Ergebnis steht fest!

    .......
    schwanger mit unserem blinden Passagier: ET 27.10.2013


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    es freuen sich mit:

    Zwergnase (*04/2009)
    und
    Fröschlein (10/2011)

  3. #3
    k+s2005 ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Geschichte zum Weiterschreiben - die Geschichte

    Negativ! Völlig aufgelöst schaut sie auf den Test. Glück gehabt, denkt sie. Mit ihren zwanzig Jahren fühlt sich Mona definitiv noch nicht bereit für ein Kind. Und trotzdem ist sie auch ein bisschen enttäuscht. So ein kleines süßes Baby, das wäre doch auch schön gewesen.
    Auf jeden Fall sagt sich Mona, dass sie in nächster Zeit besser aufpassen und ihre Pille regelmäßig nehmen muss. In zwei Wochen geht es nach New York, das Abenteuer ihres Lebens zusammen mit ihrer großen Liebe Ben.
    Sie versteckt den Test in ihrer Handtasche und nimmt sich fest vor, ihn in einer unauffälligen Minute irgendwo draußen zu entsorgen. Erleichtert geht sie zurück zur Party und gibt Ben einen diskreten Kuss...

  4. #4
    Maggy83 ist offline enthusiast

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    Standard Re: Geschichte zum Weiterschreiben - die Geschichte

    Mit der Gewissheit nicht schwanger zu sein genoss Mona die Party, tanzte ausgelassen mit ihren Freunden und freute sich auf New York.

    Der Gedanke daran, was gewesen wäre, wenn sie schwanger gewesen wäre, ließ sie aber nicht los. Immer wieder dachte sie daran, was wäre, wenn sie nun doch schwanger wäre... New York rückte völlig in den Hintergrund.

    Zwei Wochen später waren Mona und Ben zum 4. Geburtstag ihres Patenkindes Luis eingeladen.
    Mona beobachtete Ben, wie er mit den sechs 3 bis 5-jährigen ausgelassen spielte. Immer wieder blieb ihr Blick an dem dicken Bauch ihrer Freundin Stefanie hängen, die grade im 9. Monat schwanger war und sich freute, dass der Geburtstag zum Selbstläufer wurde und sie ihre müden Beine hochlegen konnte...

    Monas Gedanken kreisten. Wann hat sie den Schwangerschaftstest gemacht? Vor 2 Wochen. Aber ihre Periode war doch immer noch nicht da. Mutig setzte sie sich neben ihre Freundin und erzählte ihr von dem Test und von ihren Gedanken um Ben, New York und ein Baby. Diese freute sich gleich, dass Mona auch schwanger sein könnte. Sollte der Test von vor 2 Wochen tatsächlich falsch negativ gewesen sein? Vielleicht war es noch zu früh gewesen für den Test. Mona musste Gewissheit haben. Gott sei dank hatte Stefanie noch einen Test in ihrer Schublade liegen.

    Als sie auf der Toilette saß erinnerte Mona sich an die Situation in der Disko. Doch dieses Mal wünschte sie sich die zweite Linie sehnlichst herbei. Also hielt sie den Test in den Urinstrahl. Sie sah, wie die Flüssigkeit den Teststreifen hinaufwanderte. Eine rosa Linie und da: Die zweite. Ganz eindeutig. Dieses Mal ging es richtig schnell. Freude kam in ihr auf. Aber auch ein Gefühl der Unsicherheit.

    Da klopfte es an der Tür.
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  5. #5
    Avatar von ricca
    ricca ist offline Sonnenscheinmama

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    Standard Re: Geschichte zum Weiterschreiben - die Geschichte

    Naaaaaaaaaaa? Und?
    Stefanies Stimme kroch an Monas Ohr. Sie verriet Spannung. Ihre Freundin war gespannt wie ein Flitzebogen. Mona saß noch immer auf der Toilette. Es hatte ihr die Sprache verschlagen. Zwei rosa Linien. Schwanger. Da hatte ihr vor zwei Wochen doch ihr Zyklus einen Streich gespielt, ganz regelmäßig war er bei ihrer Lebensweise ja nie gewesen...Party...mal eben für ein Wochenende mit dem Billigflieger in eine europäische Metropole zum Shoppen und Feiern...moment mal! Sie hatte vor zwei Wochen ausgelassen gefeiert. Der Alkohol war in Strömen...oh nein! Das Baby! Hatte es ihm etwa geschadet? Ein würgendes Schluchzen stieg in ihr auf. Da hatte sie nun diesen positiven Test in der Hand und keine Ahnung, ob sie sich freuen wollte - konnte - sollte - durfte...
    Was mach ich jetzt nur? durchzuckte es Monas Gehirn.

    "Was ist denn jetzt???", fragte Steffis ungeduldige Stimme durch die Badezimmertür.
    Kein Zweck, länger alleine zu sitzen und sich zu grämen. Sie ging zur Tür und machte sie einen Spalt auf.
    "Komm mal kurz rein", flüsterte sie Steffi zu.

    lG ricca

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  6. #6
    k+s2005 ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Geschichte zum Weiterschreiben - die Geschichte

    Mona zeigt Steffi den Test mit den zwei rosa Streifen. Steffi ist völlig aus dem Häuschen und im nächsten Moment fällt es ihr wieder ein: Was wird mit NY??? Alle Taschen sind gepackt, der Flieger geht morgen früh.
    Mona überlegt kurz: Ich fahre trotzdem mit. Ich werde es ihm erst in NY sagen, hoffentlich halte ich es so lange aus.

    Der Flug am nächsten Tag vergeht schnell und so landen sie acht Stunden später am Jfk-Flughafen. Ein Schnellzug bringt sie ins Zentrum, wo sie für zwei Wochen erstmal bei einem Freund unterkommen können. Doch für die nächsten acht Monate brauchen sie natürlich eine eigene kleine Wohnung, wobei sie schon gehört haben, dass die Suche langwierig und die Miete teuer wird.
    Eigentlich wollte Mona ihr monatliches Budget durch kellnern aufbessern, auch um nicht den ganzen Tag zu versauern. Schließlich hat Ben nach seinem Ingenieurstudium den begehrten Praktikumsplatz in einem renomierten Planungsbüro bekommen und wird bis spät abends auf Arbeit sein.
    Doch nun, schwanger, wird das wahrscheinlich nix mit dem Job in der Kneipe.
    Die ersten Tage durchstreifen sie noch zu zweit die Stadt und Mona schaut sich heimlich um, welcher Platz wohl der romantischste für ihr Gespräch unter vier Augen sei.
    Zuerst dachte sie, es wäre das Empire State Building, aber als sie die Menschenschlange sieht, entscheidet sie sich doch für ein entlegenes Eckchen im Central Park, nahe dem kleinen See. Auf dem Weg dorthin wird ihr in der Metro, die sie übrigens für besonders alt und stickig hält, extrem schlecht...

  7. #7
    Avatar von ricca
    ricca ist offline Sonnenscheinmama

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    Standard Re: Geschichte zum Weiterschreiben - die Geschichte

    "Was ist mit dir, Süße?" Ben schaute sie so besorgt an, richtig rührend, dieser intensive Blick aus seinen braunen Augen.
    Mona schloss die Augen und betete intensiv, die nächste Haltestelle zu erreichen ohne sich über den piekfeinen Anzug eines der vielen Pendler übergeben zu müssen. Sie versenkte ihren Blick in Bens Augen und fixierte sie, während sie mantraartig dachte "es geht vorbei, alles wird gut - es geht vorbei, alles wird gut".
    Nun war Ben vollends verwirrt, solch tiefe Blicke schenkte Mona ihm normalerweise, wenn sie Lust auf - nun ja, horizontale Beschäftigung hatte. Aber hier, in der Metro?
    Endlich erreichten sie die nächste Station. "Raus hier!", befahl Mona ihrem Liebsten und schon standen sie auf dem Bahnsteig. Leider war es da auch nicht viel besser als in der Metro, nur das Ruckeln fehlte. Es war voll, Menschenmassen eilten geschäftig hin und her und rempelten an Mona und Ben vorbei.
    "Ich halt das nicht mehr aus...", stöhnte Mona und kämpfte sich zum nächsten Mülleimer durch, in den sie sich würgend übergab...
    k+s2005 und Pica gefällt dies.

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  8. #8
    Maggy83 ist offline enthusiast

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    Standard Re: Geschichte zum Weiterschreiben - die Geschichte

    Ben schaute Mona besorgt an und hielt ihre langen Haare zu einem Schweif nach hinten... Endlos lang kam es Mona vor bis sich ihr Magen wieder entspannte. Sie dachte kurz darüber nach, ob er nun Bescheid wüsste.
    "Hey mein Schatz. Was ist denn los mit dir? Hast du was Falsches gegessen?" fragte Ben. "Ok, er weiß es nicht", dachte sie sich. Sollte sie es ihm sagen?
    Ben zog Mona an sich und nahm sie in den Arm. Die Menschen rauschten an den beiden vorbei. Keiner nahm auch nur die geringste Notiz von den beiden. Sollte dies die Stadt sein in der ihr Baby auf die Welt kommen würde?

    "Komm wir gehen erst mal an die frische Luft." schlug Ben vor. Er nahm sie bei der Hand und führte sie durch die Menschenmassen die Rolltreppe hinauf bis sie die ersten Sonnenstrahlen auf ihrer Haut spüren konnten. Hier war zwar nicht der Central Park, aber ein großer Platz mit einem riesigen Springbrunnen in der Mitte. Es war April und die ersten warmen Tage des Jahres verführten schon einige Kinder dazu mit aufgekrempelten Hosenbeinen in den Wassermassen zu planschen.

    Sie setzten sich auf eine Bank. Eng aneinandergekuschelt saßen sie da und beobachteten den Springbrunnen, die vielen Leute, die Kinder. Es fühlte sich gut und richtig an mit Ben dort, auf einer Bank mitten in New York, zu sitzen.

    Doch war dies der richtige Moment ihm von der Schwangerschaft zu erzählen?
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  9. #9
    Avatar von ricca
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    Standard Re: Geschichte zum Weiterschreiben - die Geschichte

    Mona überlegte hin und her, während sie in die Ferne stierte. Ihr Kreislauf erholte sich langsam, die frische Luft und die Sonne taten ihr gut. Fast hätte sie vergessen, dass Ben neben ihr saß. Monas Gedanken fuhren Karussell - soll ich, soll ich nicht, soll ich, soll ich nicht...das alte Gänseblümchen-Orakel ihrer Kindheit kam ihr in den Sinn. Sie seufzte. Wenn nicht jetzt, wann dann? Die Schwangerschaftsanzeichen würden bald mehr werden und wenn sie die Verantwortung für sich und das Baby ernst nähme, wäre jetzt auch mal ein Frauenarzttermin fällig. Das konnte und wollte sie vor Ben nicht verbergen. Sie seufzte tief und versuchte sich noch enger an Ben zu kuscheln. Wie ein Baby im Mutterbauch, schoss es ihr durch den Kopf - und gestärkt durch diese Geborgenheit, wagte sie den Sprung ins Ungewisse.

    "Ben?", fragte sie mit kaum vernehmbarer Stimme. Da war gerade ein ganz scheußliches Gefühl in ihrem Hals, es fühlte sich an wie ein stacheliger Frosch. Dieses innere Bild brachte sie zum Grinsen und plötzlich konnte sie wieder normal sprechen.

    "Erinnerst du dich an Oslo?"
    Ben gab einen Laut von sich, der sich nach einem erstickten Lachen anhörte.
    "Wie könnte ich?", gab er zurück. "Wir waren hackedicht, die Musik auf der Party war geil und du hast am Hafen intensivst die Fische gefüttert. Und danach hatte ich mit dir den besten Sex meines Lebens."
    "Tja, so war's", gab Mona zu.
    "Und wie kommst du da jetzt drauf? Warst du vorhin in der Metro etwa betrunken?"

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  10. #10
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    Standard Re: Geschichte zum Weiterschreiben - die Geschichte

    "Neiiiiiiiiiiiiiiiiiiiin...", wehrte Mona reflexartig ab. "Das macht man doch nicht, wenn..."
    Doch weiter kam sie nicht, denn aus einer Traube von Inlineskatern, die gerade durch den Washington Arch auf sie zugeschossen kamen, löste sich ein Skater, der offensichtlich mit einem anderen kollidiert war. Mit wild rudernden Armen schoss er auf die Bank zu, auf der Mona und Ben saßen, bemüht, sein Gleichgewicht zu halten und überhaupt nicht darauf bedacht, dass da zwei Menschen saßen. Mona erstarrte vor Schreck wie das Kaninchen vor der Schlange, doch Ben reagierte prompt. Schützend zog er seine Freundin an sich heran, wobei sie zwar von der Bank rutschten, jedoch den schmerzhaften Kontakt mit dem Geisterskater vermeiden konnten. Dieser knallte hart gegen die Bank und legte unter lautem Fluchen eine filmreife Flugeinlage hin.
    DaSa20 gefällt dies

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