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  1. #11
    Avatar von nickimuck
    nickimuck ist offline addict

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    Standard Re: Wie Vitamin K? oder überhaupt?

    Also noch mal z Info, der Link mit dem Merkblatt, den ich hinzugefügt habe, ist schon von einem Ärzteverband und nicht irgendeine Laieninternetinfo. Und es geht hier gar nicht wie beim Impfen um Gegner und Befürworter (klar man kann auch gar nichts geben oder wie Mia schreibt nur bei besondernen Situationen wie z.B Frühchen oder Saugglocke etc), sondern welches der 3 Modell mehr Sinn macht, weil jedes Vor-und Nachteile hat, auch das schulmedizinische, sonst würde mir die Entscheidung ja einfach fallen und alle3 Modelle geben Vit K, um die evtl Hirnblutungsgefahr zu reduzieren. Das hat meiner Meinung nichts mit Nichtinfortmation zu tun, sich jedes der verschiedenen Modelle mal kritisch und unvoreingenommen anzusehen. Und zu sagen, die Schulmedizin hat sich bewährt und darum mach ich es so, ist ja auch eine Art Nichtinformation. Will damit niemanden angreifen, ich weiß halt gerne genau, warum ich was mache, damit ich mir hinterher keine Vorwürfe machen muss bzw zu meiner Entscheidung stehen kann. Wie jedes Elternteil entscheidet, ist jedem selbst überlassen und auch ohne jede Diskussion zugestanden und zu respektieren. Mich hätte halt interessiert, warum ihr wie entscheidet und weniger Pauschalurteile für oder gegen Schulmedzin generell(was meiner Meinung nach ohnehin eine müßige Diskussion ist,da dies immer eine Betrachtung des Einzelfalls und der Situation sein sollte. Und für mich hat sowohl die Schulmedizin als auch die Alternativmedizin eine Dasseinsberchtigung und schließt sich nicht gegenseitig aus, sondern sollte sich ergänzen oder aufeiander aufbauen, aber das nur zu meinem Standpunkt). Das holländische Modell ist ja auch schulmedizinisch, aber eben so, wie es in den Niederlanden gehandhabt wird. Wer sagt uns denn, dass die deutsche Methode nur deshalb besser ist, nur weil wir hier leben und wir nichts anderes kennen? Wollte euch auch gar nicht kirre machen, mich hätte eben interessiert, ob sich sonst noch jemand etwas tiefer gehend mit der Thematik auseinander gesetzt hat.
    Geändert von nickimuck (07.08.2012 um 09:59 Uhr)

  2. #12
    MIAline. Gast

    Standard Re: Wie Vitamin K? oder überhaupt?

    Die unterschiedlichen Modelle: In einigen Ländern (Schweden, Dänemark) ist man wieder zur intramuskulären Spritze zurückgegangen, nachdem man die orale Gabe eingeführt hat (die man ja nur eingeführt hat, weil man die möglichen Nebenwirkungen befürchtet hat, die die Forschung später allerdings nicht bestätigen konnte, wie Leukemie etc.). Bei oraler Gabe hat man wieder erhöhte Blutungstendenz erkannt - sprich, die orale Gabe ist, wenn man schon deswegen Vitamin K geben möchte - erfahrungsgemäss weniger sinnvoll als die hochdosierte Spritze.

    Mir geht es dabei um die ähnliche Erfahrung mit Eisen: Man hat gedacht, Muttermilch enthält zu wenig Eisen - aber zu wenig im Vergleich zu was? Es ergibt keinen Sinn, dass die Natur ein Baby mit zu wenig von irgendwas in die Welt schickt. Man hat also erkannt, dass die Muttermilch Stoffe enthält, die die Eisenaufnahme wesentlich erleichtern, wodurch es erst gar nicht nötig ist, mehr Eisen zu geben. Ich denke, mit Vitamin K ist es genauso.

    Vitamin K ist ein fettlösliches Vitamin, sprich, es kann bei hoher Dosis zu Vergiftung führen (rote Blutkörperchen können kaputtgehen).

    Wie gesagt, ist die Blutungsgefahr erhöht, verstehe ich die Notwendigkeit als medizinische Notsituation, wenn nicht, nicht.

    P.S. Die Aussage auf dem Merkblatt: "Bevor die Prophylaze eingeführt wurde hat man beobachtet..." In Norwegen gibt es diese Prophylaxe seit 50 Jahren :D
    Geändert von MIAline. (07.08.2012 um 10:36 Uhr)

  3. #13
    Lotta37 ist offline addict

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    Standard Re: Wie Vitamin K? oder überhaupt?

    Bei uns wird es oral nach Entbindung verabreicht und dann noch mal, weiß nicht mehr genau wann .... Angeblich soll im Colostrum jede Menge Vitamin K sein, die Natur hat das wohl schon so eingerichtet, die zeit zu überbrücken ..... folglich sprechen viele dann auch von eine Überdosierung .... schwierig, schwierig, meine Hebamme hat absolut dazu geraten es zu verabreichen und das werde ich auch machen.... kenne mich einfach zu wenig aus und hab dann natürlich auch Sorge falsch zu entscheiden ...
    Eine Spritze würde ich aber ablehnen, aber wegen dem Picks, dass wollte ich meinem neugeborenem Baby wenn möglich ersparen .....
    Meine liebe bino dream kugelt mit mir in den heißen August .....

  4. #14
    Avatar von nickimuck
    nickimuck ist offline addict

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    Standard Re: Wie Vitamin K? oder überhaupt?

    Zitat Zitat von MIAline. Beitrag anzeigen
    Die unterschiedlichen Modelle: In einigen Ländern (Schweden, Dänemark) ist man wieder zur intramuskulären Spritze zurückgegangen, nachdem man die orale Gabe eingeführt hat (die man ja nur eingeführt hat, weil man die möglichen Nebenwirkungen befürchtet hat, die die Forschung später allerdings nicht bestätigen konnte, wie Leukemie etc.). Bei oraler Gabe hat man wieder erhöhte Blutungstendenz erkannt - sprich, die orale Gabe ist, wenn man schon deswegen Vitamin K geben möchte - erfahrungsgemäss weniger sinnvoll als die hochdosierte Spritze.

    Mir geht es dabei um die ähnliche Erfahrung mit Eisen: Man hat gedacht, Muttermilch enthält zu wenig Eisen - aber zu wenig im Vergleich zu was? Es ergibt keinen Sinn, dass die Natur ein Baby mit zu wenig von irgendwas in die Welt schickt. Man hat also erkannt, dass die Muttermilch Stoffe enthält, die die Eisenaufnahme wesentlich erleichtern, wodurch es erst gar nicht nötig ist, mehr Eisen zu geben. Ich denke, mit Vitamin K ist es genauso.

    Vitamin K ist ein fettlösliches Vitamin, sprich, es kann bei hoher Dosis zu Vergiftung führen (rote Blutkörperchen können kaputtgehen).

    Wie gesagt, ist die Blutungsgefahr erhöht, verstehe ich die Notwendigkeit als medizinische Notsituation, wenn nicht, nicht.

    P.S. Die Aussage auf dem Merkblatt: "Bevor die Prophylaze eingeführt wurde hat man beobachtet..." In Norwegen gibt es diese Prophylaxe seit 50 Jahren :D
    Danke, das war sehr interessant. Zum Eisen habe ich letztens auch eine Studie gelesen, die deiner These entspricht. Mir ist eben auch wichtig, dem Kind nichts anzutun was vielleicht gar nicht notwendig ist bzw erhebliche Nebenwirkungen hat. Andererseits will ich auch nichts unterlassen, wenn man hätte sinnvoll vorbeugen können.

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