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Thema: Geburtserlebnisse

  1. #1
    Avatar von Lieselotte.
    Lieselotte. ist offline addict

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    Standard Geburtserlebnisse

    Wir müssen ja gar nicht bis zum September mit Geburtsberichten warten. Einige hier haben ja schon ein oder mehrmals entbunden Wer mag denn mal erzählen?
    Und habt ihr "Wünsche" für die kommende Geburt?
    Sei einfach du selbst, andere gibt es schon genug



  2. #2
    Heiki84 ist offline enthusiast

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    Standard Re: Geburtserlebnisse

    Hallo, ich bin ja eher selten online, aber heute mal wieder. Und dazu kann ich nur sagen. Ich hatte total Angst vor den Schmerzen oder die Probleme nach der Entbindung, aber ich hatte eine gute Hebamme die mir gesagt hat ich könnte ja immer noch während der Geburt sagen ich Brauch nen Kaiserschnitt, so das ich damit ganz entspannt war.
    Und ich hatte letztendlich nur eine pda und normal entbunden, es war jetzt nicht besonders was man jeden Tag haben müsste, aber auch nicht schlimm. So das ich mir da jetzt keinen Stress mache....das einzige was ich wieder möchte ist ne pda, da es beim ersten 22 std. Gedauert hat.
    Ansonsten, hab ich eher Angst davor, wie es mit zwei Kindern sein wird. ��

  3. #3
    asali15 ist offline enthusiast

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    Standard Re: Geburtserlebnisse

    Bei uns hat die Geburt 14 Stunden gedauert, es fing mit 'netten' Wehen an, nach 3 Stunden ist die Fruchtblase geplatzt, da sind wir dann ins Krankenhaus. Dort warendie Wehen gar nicht mehr nett sondern haben mich echt umgehauen. Ich war ca. 4 Stunden wirklich weggetreten, kann mich fast nur daran erinnern, dass mich die Hebamme dauernd aufs Klo bringen wollte, weil meine Blase so voll sei. Ging aber nicht, also wurde mir zweimal ein Katheter gelegt. Der Kopf vom Kind war nicht richtig eingedreht, so dass mir dann eine PDA empfohlen wurde, um dem Kaiserschnitt zu entgehen, die hab ich auch wegen der Schmerzen dankend angenommen. Danach ging's mir viel besser, konnte gut aufstehen, Beckenlockerungsübungen machen und so, obwohl jede wehe immer noch sehr s schmerzhaft zu spüren war. In der Pressphase ging 3 Stunden lang nix weiter, das fand ich aber viel erträglicher als diese Eröffnungswehen. Am Ende wurde der Kleine dann mit der Saugglocke geholt, was mit Dammschnitt einhergeht. Ich muss aber sagen, dass der mich kaum gestört hat, hatte eigentlich keine Probleme damit. Ja, und obwohl die Geburt das Schmerzhafteste in meinem Leben war, und lang und schwierig und wahnsinnig anstrengend, finde ich das das beste Ereignis, das ich bisher erlebt habe. Ich denke so gern daran und muss sagen, ich freue mich auch auf die nächste. Für die wünsche ich mir, dass es wieder eine natürliche Geburt wird, kurz vorm ET, und vielleicht etwas kürzer dauert :)

  4. #4
    Avatar von Lieselotte.
    Lieselotte. ist offline addict

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    Standard Re: Geburtserlebnisse

    Pda... da sagst du was. Immer wenn ich gefragt hatte, wie viel Zeit mir noch bleibt um mich FÜR eine Pda zu entscheiden, dann grinsten die Hebammen immer nur und erzählten was von zu spät meine Geburten waren aber auch immer schnell.
    Alle meine Kinder wurden bei +7 eingeleitet. Ich glaube mein Körper produziert von allein keine Wehen trotzdem hatte ich sie immer am gleichen Abend im Arm
    Kind 1: Beginn der Einleitung ca. 8 Uhr. In den Kreißsaal gegen 15 Uhr. Kind geboren 18:17 Uhr.
    Kind 2: Beginn der Einleitung ca. 12 Uhr. In den Kreißsaal gegen 19 Uhr. Kind geboren 21:16 Uhr.
    Kind 3: Beginn der Einleitung ca. 9 Uhr. In den Kreißsaal gegen 16:15 Uhr. Kind geboren 17:27 Uhr.
    (Diese Geburt begann mit einem geklauten Auto, denn eigentlich sollte ich um 8 Uhr in der Klinik sein. Als ich ins Auto steigen wollte, war dieses nicht da .... ein unvergesslicher Start )

    Ich liebäugel mit einer wannengeburt. Daraus ist bei Kind 3 leider nichts geworden, weil es dann doch recht schnell ging und ich keine vernünftigen wehenpausen hatte... und keinen Einlauf

  5. #5
    blackbox2008 Gast

    Standard Re: Geburtserlebnisse

    Zitat Zitat von asali15 Beitrag anzeigen
    Bei uns hat die Geburt 14 Stunden gedauert, es fing mit 'netten' Wehen an, nach 3 Stunden ist die Fruchtblase geplatzt, da sind wir dann ins Krankenhaus. Dort warendie Wehen gar nicht mehr nett sondern haben mich echt umgehauen. Ich war ca. 4 Stunden wirklich weggetreten, kann mich fast nur daran erinnern, dass mich die Hebamme dauernd aufs Klo bringen wollte, weil meine Blase so voll sei. Ging aber nicht, also wurde mir zweimal ein Katheter gelegt. Der Kopf vom Kind war nicht richtig eingedreht, so dass mir dann eine PDA empfohlen wurde, um dem Kaiserschnitt zu entgehen, die hab ich auch wegen der Schmerzen dankend angenommen. Danach ging's mir viel besser, konnte gut aufstehen, Beckenlockerungsübungen machen und so, obwohl jede wehe immer noch sehr s schmerzhaft zu spüren war. In der Pressphase ging 3 Stunden lang nix weiter, das fand ich aber viel erträglicher als diese Eröffnungswehen. Am Ende wurde der Kleine dann mit der Saugglocke geholt, was mit Dammschnitt einhergeht. Ich muss aber sagen, dass der mich kaum gestört hat, hatte eigentlich keine Probleme damit. Ja, und obwohl die Geburt das Schmerzhafteste in meinem Leben war, und lang und schwierig und wahnsinnig anstrengend, finde ich das das beste Ereignis, das ich bisher erlebt habe. Ich denke so gern daran und muss sagen, ich freue mich auch auf die nächste. Für die wünsche ich mir, dass es wieder eine natürliche Geburt wird, kurz vorm ET, und vielleicht etwas kürzer dauert :)
    Meine erste Geburt verlief ähnlich, allerdings denke ich nicht gerne daran zurück. Ich fühlte mich so überrollt und ohnmächtig von den Schmerzen. Daran kann ich noch heute nichts positives sehen. Klar ist das Ergebnis immer toll, aber NOCH so eine Geburt überstehe ich nicht.

    Meine Wunschgeburt:
    Es geht LANGSAM los mit Wehen und nicht direkt volle lotte. Der Muttermund öffnet sich ruckzuck und nach 2-3 Presswehen kommt Trulla dann zur Welt. Gesamtdauer max. 4h






    Und jetzt geh ich weiter träumen

  6. #6
    Avatar von steffi2684
    steffi2684 ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Geburtserlebnisse

    Kind 1: Einweisung ins KH mit Verdacht auf Gestose. 2 Wochen vor ET. 24-h Urin gesammelt, Blut abnahme, Bestätigung. 1 Woche Einleitungsmarathon. Erst Gel, dann Homöpathie, 1 Tag Pause, 2 Tage Wehentropf. Kind ging es gut und die Blutwerte waren auch soweit in Ordnung, deswegen kein KS. Am letzten Tag sollte KS gemacht werden, hat mich nur keine informiert, das ich nicht frühstücken soll, bevor die Visite da ist. Somit Verschiebung von KS auf den nächsten Tag. Untersuchung ergab, Köpfchen fest im Becken GMH fast verstrichen MuMu 2cm geöffnet. Also Wehentropf. 2 Std später ging der Schleimpropf ab. Wehen wurden sehr stark. 12:40 Uhr wurde ich in Kreissaal gebracht, die Fruchtblase war sehr prall, wollte nicht springen. Wurde dann eröffnet. Wehen wurden unerträglich, Schmerzmittel i.v. hat nicht geholfen. 2 Std Wehensturm ohne Auswirkung auf den MuMu, der Stand bei 4 cm still. PDA bekommen, konnte endlich mal ruhen. Musste nur öfter mal mich drehen. Dann kurzer Herztöneabfall vom Kind, kurz vor Not-KS. Kind hat sich wieder berappelt. Um 00:40 Uhr war es endlich soweit. Nachdem die Ärztin mir beim Pressen helfen musste, da Kind eine kurze Nabelschnur hatte (war wie ein Bungeeseil), kam er mit beiden Schultern gleichzeitig, wo ich dann auch gerissen bin, auf die Welt. Die Geburt war sehr schmerzhaft, da ich zu der Zeit keine PDA mehr hatte. Aber wir waren nur noch glücklich als wir ihn gesund und munter im Arm halten könnten.

    Kind2: schon wochenlang mit Wehen rumgemacht. Musste mich ab der 34. SSW schonen, da er sonst zu früh gekommen wäre. ET wäre der 25.10. gewesen. Am darauffolgenden Sonntag ins KH zur CTG- Kontrolle, MuMu war auf 1cm und sehr weich, GMH stand noch bei 1,5cm. US ergab, dass ich viel Fruchtwasser habe und das Kind sehr schwer wäre, deswegen sollten wir Di zur Einleitung kommen. Montags viele Wehen, die ich veratmen musste und stechen am MuMu. Wehen waren nicht regelmäßig, aber stärker. Um 23:30 Uhr ins Bett um 00:00 Uhr eine so starke Wehe, dass ich aufstehen musste. L. lag neben mir, hatte schon Angst ihn aufzuwecken. Freund hat noch Fernseher geguckt, habe ihm gesagt er soll lieber ausmachen und schlafen, denke es geht bald los. Naja, halbe Std später Abstand auf 5-7 Min verkürzt. Schwie-Mu angerufen, dass sie kommen muss um auf L. aufzupassen. Um 2:00 Uhr waren wir im KH. Von der Notaufnahme hat mich zum Glück jemand gehört und kam mit ner Trage. Denn in Kreissaal hätte ich es so nicht mehr geschafft. Im Kreissaal angekommen, gleich aufs Bett. MuMu bei 6cm, fruchtblase sehr prall, wurde wieder aufgestochen. Danach heftige Wehen, Arzt kam hinzu. Hatte keine Kraft mehr, da es auf einmal so schnell ging. Arzt hat mitgedrückt. Dann um 03:40 Uhr kam Fynn auf die Welt. Doch kein Schrei, würde sofort von der Hebamme abgenabelt. Er hatte die Nabelschnur 2mal um den Hals gewickelt und Fruchtwasser eingeatmet. Doch dann kam der erste Schrei und wir könnten endlich kuscheln.

    Für die nächste Geburt wünsche ich mir so n Mittelding an Zeit, dass ich noch in die Wanne evtl kann. Aber man kann es halt nicht planen.
    Ben
    ET: 30.08.2015
    Geburtstag: 15.08.2015

    Fynn
    ET: 25.10.2012
    Geburtstag: 30.10.2012

    L
    ET: 07.06.2009
    Geburtstag: 03.06.2009

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  7. #7
    Avatar von Suey
    Suey ist offline Glücklich

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    Standard Re: Geburtserlebnisse

    1. Kind: 11 Tage nach ET mit Wehencocktail eingeleitet, nach knapp 4 Stunden sofort heftige Wehen alle paar Minuten. Ich war dann abwechselnd spazieren (was kaum noch ging) und am CTG, zwischendurch mal ein paar Stunden in der Wanne. Nach ca. 9 Stunden bekam ich dann eine PDA, die war ein Traum und ich konnte bestimmt 1,5-2 Stunden mal ein wenig ausruhen. Danach 3 Stunden fiese Presswehen, Dammschnitt und Saugglocke, da der Kopf zu groß war. Dann war das Bübchen da, Nabelschnur um den Hals und bisschen blass. Nachdem der Kinderarzt ihn gesehen hat, kam er dann zu mir zum Kuscheln und zum ersten Stillen. Insgesamt so 15 Stunden und am 12. Tag nach Termin.

    2. Kind: 7 Tage nach ET mit Wehencocktail eingeleitet, nach 3 Stunden noch recht erträgliche Wehen, viel spazieren gewesen, danach im Kreissaal. Wollte dann gern eine PDA und die Kanüle war gerade gelegt, da hatte ich das Gefühl es geht richtig los und ich muss pressen. War dann auch so und nach einer Viertelstunde war mein zweiter Sohn da. Ebenfalls Nabelschnur um den Hals, aber ganz fit und durfte gleich zu mir. Insgesamt hat es knapp 8 Stunden gedauert.


    Für die dritte Geburt würde ich mir wünschen, dass nicht eingeleitet werden muss. Wobei ich meine Einleitungen mit dem Cocktail nicht so schlimm fand, aber es wäre schön, wenn es einfach mal natürlich losgeht. Und vielleicht mal näher am Termin dran, übertragen ist auch nicht so witzig. Ich hatte ja immer Glück und Fruchtwasser, Plazenta und überhaupt die Versorgung waren bis zum Ende top. Aber die Kinder nehmen dann ja auch weiterhin zu und die Jungs waren schon eher groß und schwer, zumindest für meine Statur.

    Sollte es zur Einleitung kommen, würde ich wohl länger als eine Woche warten, sonst wäre das nämlich einen Tag vor meinem Geburtstag...

  8. #8
    Munis ist offline Pooh-Bah

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    Standard Re: Geburtserlebnisse

    Oh, wunderbar, den ausführlichen Geburtsbericht hab ich also nicht umsonst verfasst *lach*

    Wen's interessiert (war eine wirklich schöne Geburt und entsprechend ist auch der Bericht):

    https://robobaby.wordpress.com/2014/...eburtsbericht/

  9. #9
    Avatar von lilofee75
    lilofee75 ist offline von Beruf Nachteule

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    Standard Re: Geburtserlebnisse

    Ich hatte 3 schöne Geburten.
    Irgendwo hatte ich schonmal von der PDA - bzw. bei mir Edpiduralanästhesie berichetet, die ich persönlich nicht gut vertragen habe und im Nachhinein auch denke, dass sie überflüssig war - ich hatte sie nur bei der ersten Geburt. Die anderen gingen sowieso zu schnell.

    Bei unserem 1. Kind bin ich an ET+1 morgens mit Wehen aufgewacht, wobei ich das heute nicht mehr als Wehen bezeichnen würde, das war so ein bißchen harmloses Ziehen. Ich wußte es ja nicht besser, also sind wir um 10 Uhr ins Krankenhaus gefahren. Da war der Muttermund bei 2 cm und es waren keine richtigen Wehen feststellbar. Man riet uns, wieder heimzufahren, da wir aber damals kein Auto hatten und mit dem Taxi da waren, haben wir beschlossen, dort zu bleiben. Wir sind spazieren gegangen, haben Mittaggegessen, und ich habe danach nochmal ein bißchen geschlafen. Um 17 Uhr ungefähr habe ich dann wirklich Wehen bekommen (ok, da war mir dann auch klar, was Wehen sind! ), also sind wir wieder zum Kreissaal und dort haben sie mir dann auch bestätigt, dass das Wehen sind.
    Ich bin dann in die Wanne, war da ca. 1,5 h und in der Zeit ist der Muttermund auf 8 cm aufgegangen und die Fruchtblase geplatzt und die Wehen waren ziemlich heftig.
    Die Hebamme damals war sehr lieb, aber auch noch sehr jung und sie meinte, ich sollte wohl aus der Wanne raus und etwas gegen die Schmerzen machen, weil sie meinte, ich hätte sonst nicht mehr genügend Kraft für den letzten Part. Aus heutiger Sicht denke ich, dass es unnötig war und gar nicht mehr lange gedauert hätte, aber egal, es war eben so.
    Ich bin also so um 19 Uhr aus der Wanne raus, habe diese Epiduralanästhesie bekommen und hatte dann ungefähr eine Stunde komplette Ruhe - schmerzfrei, aber auch keine Wehen mehr. Ich konnte mich etwas ausruhen, habe dann aber einen Wehentropf gebraucht, den bekam ich kurz nach 9. Danach ging es wieder gut weiter, die Wehen waren noch gedämpft, also nicht so stark zu spüren, die Geburt an sich ebenfalls. Um 22.05 war unser 1. Sohn da, ich hatte einen Miniriß und ansonsten keine Probleme. Ich konnte ihn sofort zu mir hochnehmen und war sehr glücklich und nur wenig erschöpft.
    Nach einer Weile habe ich aber extrem schlimme Kopfschmerzen bekommen - das kann passieren, wenn PDA/EPI nicht ganz korrekt gestochen sind. Das war echt das Schlimmste an der ganzen Geburt.

    Insgesamt war es für die erste Geburt mit 5 Stunden gezählt ab dem Einsetzen echter Wehen mehr als erträglich.

    Bei unserem 2. Sohn hatte ich bei ET+3 um 19.30 eine Blasensprung, als ich den Kleinen ins Bett heben wollte. Da das wirklich viel Flüssigkeit war und ich nicht alles versauen wollte, ist mir gar nicht viel anderes übrig geblieben, als mich hinzulegen, obwohl der Kopf am Morgen bei der FA fest im Becken war und sie mir versichert hatte, dass ich mir im Falle eines Blasensprungs keine Sorgen machen müßte. Wehen hatte ich noch keine, also habe ich meinen Mann rumgescheucht, meine Tasche zu packen, den Kleinen ins Bett zu bringen und den Nachbarn das Babyfon zu bringen und ich selbst habe auf dem Boden liegend telefoniert und SMS geschrieben.
    Um 20.45 kamen dann plötzlich Wehen, da war mein Mann dann auch fertig und der Kleine hat geschlafen und wir sind dann losgefahren, Richtung Krankenhaus, mit einem Kilo Handtücher auf dem Autositz. Erst sind wir aber noch auf die Bank zum Automaten, mein Mann hatte kein Geld mehr. Um 21.15 waren wir im KH, die Wehen kamen schnell. Ich habe gesagt, dass ich in die Wanne will, die war um 21.30 eingelaufen und ich durfte rein klettern. Um 21.50 war der Muttermund komplett auf und um 22:11 war unser 2. Sohn da. Ich hatte 4 Presswehen und habe der Hebamme die Ohren weggeschrien und mein Cola ins Wasser geschmissen, ansonsten war alles problemlos, ich hatte keinen Riß und keine sonstigen Beschwerden.

    Bei meiner Tochter hatte ich morgens an ET-1 (eigentlich genau ET, die Ärztin hat das aufgrund der gemessenen Größe um EINEN Tag korrigiert! ) leichte Blutungen. Die FA meinte, es würde wohl bald losgehen, der Muttermund war 3 cm auf. Ich bin dann noch den ganzen Tag in der Stadt rumgelaufen, habe noch Stoffe geshoppt, Zuhause nochmal geputzt und sogar nochwas genäht, es ist aber einfach nichts passiert. Abends haben wir einen Film angeschaut und um halb 1 meinte mein Mann, ob ich nicht endlich mal ins Bett gehen wollte. Das habe ich dann auch gemacht.
    Um halb 2 bin ich wieder aufgewacht, mit Wehen.
    Ich wußte sofort, dass es schnell gehen würde und bin deshalb erstmal alleine mit dem Taxi ins KH. Unsere Babysitterin war leider krank und mein Mann meinte, er würde dann morgens nachkommen, sobald die Jungs in der Krippe wären und dass das Baby ja vielleicht noch so lange warten würde.
    Um Viertel nach 2 war ich im Kreissaal, Muttermund 7 cm auf, Wehen regelmäßig. Ich wollte wieder in die Wanne und durfte auch. Um 10 nach 3 war der Muttermund komplett auf, Köpfchen wollte auch schon immer raus, die Fruchtblase war aber noch intakt und hat es immer wieder zurückgeschoben. Irgendwann meinte die Hebamme, dass wir es noch ein paar Wehen versuchen, dass sie aber dann die Fruchtblase gerne aufmachen würde, weil mir sonst irgendwann die Kraft ausgehen würde. Mir war alles recht. Um 3.39 hat sie die Fruchtblase aufgestochen und gesagt, dass das Kind spätestens um 4 da wäre. Um 3:44 wurde unsere Tochter geboren. Die 3 Presswehen kamen unglaublich heftig und ohne Pause, da es ja aber nur 3 Minuten waren, war alles danach total schnell vergessen.
    Ich hatte keine Risse oder sonstige Probleme und war nach der Geburt topfit und konnte unsere Tochter selbst aus der Wanne heben.

    Geburt 2 oder 3 nehme ich genau so gerne nochmal!

    Im übrigen hatte ich nie einen Einlauf, bevor ich in die Wanne gegangen bin und lese hier auch zum ersten mal, dass das nötig wäre...
    lilo
    Die Räuber 12/08 und 06/10,
    die Zwetschge 02/13
    und der kleine Frosch 09/15


    Paula, Tolalu

  10. #10
    Kyllikki ist offline old hand

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    Standard Re: Geburtserlebnisse

    Hey Mädels, danke für die vielen positiven Erfahrungen! Es tut einfach gut zu lesen, dass es auch ganz normale, unspektakuläre Geburten gibt.

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