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Thema: Fieberkrampf bei 18 Monate altem Sohn

  1. #1
    bookie78 ist offline Neu-Mama

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    Standard Fieberkrampf bei 18 Monate altem Sohn

    Hallo,
    Mein Sohn (18 Monate) hatte am Montag zweimal einen Fieberkrampf. Mittags auf dem Weg zum Kinderarzt im Kinderwagen und abends um 21 Uhr dann nochmal auf Papas Schoß.
    Sind nach Rücksprache mit einem befreundeten Kinderarzt dann sofort ins Krankenhaus.
    Dort noch in der Nacht Blutabnahme und danach Lumbalpunktion (Hirnflüssigkeit wird aus dem Rückenmark entnommen - der Horror, er hat so geschrien).
    Alle schlimmen Krankheiten, die für das Fieber verantwortlich sein könnten, wurden ausgeschlossen. Grund ist wohl ein einfacher Infekt des Hals-Nasen-Rachenraums.
    Gestern haben sie dann noch ein EEG gemacht um Epilepsie oder andere Anfallsleiden auszuschließen, auch ohne Ergebnis, alles gut.
    Bin jetzt aber trotzdem nicht beruhigt, kann ja jederzeit wieder passieren.
    Habt ihr Erfahrung mit Fieberkrämpfen? Wieviel Vorsicht würdet ihr walten lassen?
    Bin über jedes Feedback dankbar!
    Mama Kathi mit Kuscheltiger

  2. #2
    sockenwolle Gast

    Standard Re: Fieberkrampf bei 18 Monate altem Sohn

    Hallo,
    beim nächsten Infekt mit Fieber einfach engmaschig die Werte kontrollieren.

    Wenn schon mal Fieberkrämpfe stattgefunden haben wird zu einer Senkung des Fiebers ab 38,5 mit Medikamenten geraten. Nicht hoch fiebern lassen. Wenn es nicht zeitnah anschlägt beim Diensthabenden nachfragen.

    lg socke

  3. #3
    Drummel158 ist offline Stranger

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    Standard Re: Fieberkrampf bei 18 Monate altem Sohn

    Ich kann die Panik völlig verstehen. Unsere Tochter hatte einen Fieberkrampf mit Bewußtlosigkeit, der aus meiner Sicht unendlich lange gedauert hat. Die Prozedur im Krankenhaus war für Mama und Kind kaum auszuhalten. Beim nächsten Fieber haben wir bereits bei 37,5 Grad mit kalten Wadenwickeln angefangen, das Fieber zu senken, haben immer in kruzen Abständen gemessen und - wie socke schon geschrieben hat - spätestens ab 38,5 fiebersenkende Mittel gegeben. Uns sagte der Arzt, das ein Fieberkrampf schon häufiger vorkommt, aber spätestens ab Schulalter so etwas nicht mehr zu erwarten ist. Zum Glück mußten wir das nur ein Mal durchstehen.

  4. #4
    Avatar von caotina
    caotina ist offline old hand

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    Standard Re: Fieberkrampf bei 18 Monate altem Sohn

    Hallo Bookie,

    wir hatten grade gestern bei unserer Tochter (fast 4) mittlerweile den 6. Fieberkrampf. Den ersten Krampf hatte sie mit ca.15 Monaten.
    Das ganze ist bei uns erblich. Mein Mann hatte ca 10 Fieberkrämpfe (den letzten mit 11 Jahren) - eine Epilepsie ist ausgeschlossen.

    Wird bei deinem Sohn jetzt von einem komplizierten Fieberkrampf gesprochen, da er zwei hintereinander hatte?

    Es ist ja immer ein scheussliches Ereigniss, wenn man seine Kinder erst krampfen und dann bewusstlos - fast wie tot - da liegen sieht.
    Ich wusste zwar was ein Fieberkrampf ist, bevor wir unseren ersten hatten. Also mir war in dem Moment klar was passierte, aber in unserer Sorge haben wir damals auch erstmal den Notarzt geholt (obwohl mein Mann (Arzt :D) neben mir stand. Als der Notarzt mich fragte wie lange sie gekrampft hat, hab ich ihn nur gefragt: Fragen sie mich das als Mutter? oder als objektiven Betrachter? - Objektiv waren es damals 2 Minuten (mein Mann hatte dann schon irgendwelche Medis in sie hineingedonnert - Diazepam hatten wir noch nicht) aber als Mutter kam es mir vor wie eine halbe Stunde!

    Dennoch möchte ich dir Mut machen, ein wenig von der Sorge wieder abzugeben. (Es ist sehr unwahrscheinlich, dass etwas passieren kann- was natürlich nicht heissen soll, dass ich das verharmlosen will) Ich habe im Bekanntenkreis eine Mutter die "verfolgt" ihr Kind bei den kleinsten ANzeichen von Schnupfen mit dem Fieberthermometer und allen möglichen Schikanen, ab 37,5 (was ja noch kein Fieber ist) wird das Kind mit Fiebersenkern vollgestopft - die Panik überträgt sich auf ihr Kind und das ist nicht grade förderlich. Also so viel Vorsicht walten lasse ich nicht.

    Also was machen wir:
    Als allererstes beobachten wir und sind in der Nähe!
    Wir haben ein Ohrthermometer, wo wir wenn wir das Gefühl haben, es könnte Fieber kommen, mal die Lage checken.
    Dann haben wir - du ja sicher auch inzwischen - Diazepam in einem kleinen transpotabelen Kühltäschchen. Ich bin nach dem ersten Krampf oft damit losgezogen, wenn ich ein ungutes Gefühl hatte (Spielplatz etc. ..) Das habe ich schon lange abgestellt, da man inzwischen ein Gefühl dafür hat, dass es passieren wird / kann. Jetzt hab ichs nur bei den wichtigsten Kontaktpersonen deponiert (Omas etc....)

    Wir senken Fieber ab 38,5 - wenn wir merken, dass sie welches hat. Sie hatte jetzt eine Krankheitsperiode, da hab ich mal ausprobiert das Fieber bis 40 hochgehen zu lassen. Ich habe sie nur mit Wadenwickeln langsam hochfiebern lassen. Sie hatte 40,1 und in der ganzen Krankheitsphase keinen einzigen Krampf.
    Allerdings hatte sie in einer anderen Krankheitsphase einmal schon bei 38 gekrampft.
    Vorgestern fieberte sie bei 39.5 ohne Probleme. Gestern Krampf von 38,3 auf 39,1.
    Das Problem ist ja der plötzliche Anstieg.
    Das ist auch das Problem, dass man manchmal vorher gar nicht senken kann. Erst ist alles gut, kein Fieber, Kind springt rum, plötzlich saust es hoch ... und da ist er der Krampf (bei 3 Krämpfen hätte ich vorher kein Fieber senken können, weil gar keines da war).
    Fiebersaft (Ibu) und Paracetamolzäpfchen haben wir immer im Haus und in dieser ominösen Tasche ;-).

    Es wird momentan sehr viel darüber diskutiert, dass ob Fieber senken Sinn macht. Ich selbst habe es bei einem Krampf gehabt, dass ich gemessen habe, sie hatte etwas an 39 und dann hab ich ihr Fiebersaft gegeben und 15 Minuten danach hat sie gekrampft. Es berichten mehrere, dass auch ein plötzlicher Temperaturabfall (also durch den Fiebersaft) zu einem Krampf führen kann.


    Sonst machen wir Wadenwickel und achten auf Flüssigkeit. Das Übliche halt.

    Beim Krampf: Seitenlage .. Atemwege frei, Auf die Uhr schauen, Diazepam und Fiebersenker geben und ruhig mit dem Kind reden. (Bei länger als 15 Min Notarzt!!) Danach schlafen sie eine ganze Weile und sie wissen nichts mehr davon. Meine Tochter hat danach Fressattacken :D

    NUR eines ist meiner Meinung nach wichtig. Einen Fieberkrampf kann man manchmal nur sehr schwer verhindern, wenn das Kind beim ersten Fieberanstieg reagiert: Vorwürfe sollte man sich dann nicht machen, wenn man meint es nicht rechtzeitig gemerkt zu haben.

    Wenn ich das Gefühl habe mein Kind wird krank versuche ich in der Nähe zu bleiben. Ab nem gewissen Alter ists dann natürlich noch hilfreich dem Kind klar zu machen, dass das alles ganz harmlos ist. Unsere Tochter weiss inzwischen dass sie Fieberkrämpfe hat und findet das nicht weiter dramatisch.

    Trotzdem wünsche ich dir, dass es bei diesen zwei Krämpfen bleibt.

    Ich lebe momentan besser damit, dass ich davon ausgehe, dass es nicht der letzte Krampf bleibt .. naja bei 6 muss man wohl davon ausgehen und so hab ich meinen Krempel dabei und immer ein Auge auf die junge Dame, man merkt ja schon, wenn sie anfangen zu kränkeln, wenn man sie viel um sich hat.



    Wer Fragen hat : Her damit :-)
    Liebste Grüsse Tina!

  5. #5
    bookie78 ist offline Neu-Mama

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    Standard Re: Fieberkrampf bei 18 Monate altem Sohn

    Zitat Zitat von caotina Beitrag anzeigen
    Hallo Bookie,

    wir hatten grade gestern bei unserer Tochter (fast 4) mittlerweile den 6. Fieberkrampf. Den ersten Krampf hatte sie mit ca.15 Monaten.
    Das ganze ist bei uns erblich. Mein Mann hatte ca 10 Fieberkrämpfe (den letzten mit 11 Jahren) - eine Epilepsie ist ausgeschlossen.
    Meine Schwester hatte als Kind ebenfalls Fieberkrämpfe, konnte also einschätzen, was das ist. Trotzdem, bem ersten Fieberkrampf und dann noch mitten auf der Straße im Kinderwagen, was machste denn da? Ich bin einfach losgerannt, war eh aufm Weg zum Kinderarzt. Und Abends gleich nochmal. Der Papa war so fertig. Und dann die Prozedur im Krankenhaus. Bitte nicht so schnell wieder.

    Wird bei deinem Sohn jetzt von einem komplizierten Fieberkrampf gesprochen, da er zwei hintereinander hatte?
    Ja, bei zwei an einem Tag spricht man von einem komplizierten Fieberkrampf. Deswegen musste auch Hirnhautentzündung und Epilepsie ausgeschlossen werden.

    Es ist ja immer ein scheussliches Ereigniss, wenn man seine Kinder erst krampfen und dann bewusstlos - fast wie tot - da liegen sieht.
    Ich wusste zwar was ein Fieberkrampf ist, bevor wir unseren ersten hatten. Also mir war in dem Moment klar was passierte, aber in unserer Sorge haben wir damals auch erstmal den Notarzt geholt (obwohl mein Mann (Arzt :D) neben mir stand. Als der Notarzt mich fragte wie lange sie gekrampft hat, hab ich ihn nur gefragt: Fragen sie mich das als Mutter? oder als objektiven Betrachter? - Objektiv waren es damals 2 Minuten (mein Mann hatte dann schon irgendwelche Medis in sie hineingedonnert - Diazepam hatten wir noch nicht) aber als Mutter kam es mir vor wie eine halbe Stunde!
    Konnte die Zeit montags auch nur einschätzen, weil ich ungefähr weiß, wie lang ich zum Kinderarzt laufe. Und abends hab ich auf die Uhr geschaut, die Schätzung von meinem Mann besagt das doppelte :D

    Dennoch möchte ich dir Mut machen, ein wenig von der Sorge wieder abzugeben. (Es ist sehr unwahrscheinlich, dass etwas passieren kann- was natürlich nicht heissen soll, dass ich das verharmlosen will) Ich habe im Bekanntenkreis eine Mutter die "verfolgt" ihr Kind bei den kleinsten ANzeichen von Schnupfen mit dem Fieberthermometer und allen möglichen Schikanen, ab 37,5 (was ja noch kein Fieber ist) wird das Kind mit Fiebersenkern vollgestopft - die Panik überträgt sich auf ihr Kind und das ist nicht grade förderlich. Also so viel Vorsicht walten lasse ich nicht.

    Also was machen wir:
    Als allererstes beobachten wir und sind in der Nähe!
    Wir haben ein Ohrthermometer, wo wir wenn wir das Gefühl haben, es könnte Fieber kommen, mal die Lage checken.
    Dann haben wir - du ja sicher auch inzwischen - Diazepam in einem kleinen transpotabelen Kühltäschchen. Ich bin nach dem ersten Krampf oft damit losgezogen, wenn ich ein ungutes Gefühl hatte (Spielplatz etc. ..) Das habe ich schon lange abgestellt, da man inzwischen ein Gefühl dafür hat, dass es passieren wird / kann. Jetzt hab ichs nur bei den wichtigsten Kontaktpersonen deponiert (Omas etc....)

    Wir senken Fieber ab 38,5 - wenn wir merken, dass sie welches hat. Sie hatte jetzt eine Krankheitsperiode, da hab ich mal ausprobiert das Fieber bis 40 hochgehen zu lassen. Ich habe sie nur mit Wadenwickeln langsam hochfiebern lassen. Sie hatte 40,1 und in der ganzen Krankheitsphase keinen einzigen Krampf.
    Allerdings hatte sie in einer anderen Krankheitsphase einmal schon bei 38 gekrampft.
    Vorgestern fieberte sie bei 39.5 ohne Probleme. Gestern Krampf von 38,3 auf 39,1.
    Das Problem ist ja der plötzliche Anstieg.
    Das ist auch das Problem, dass man manchmal vorher gar nicht senken kann. Erst ist alles gut, kein Fieber, Kind springt rum, plötzlich saust es hoch ... und da ist er der Krampf (bei 3 Krämpfen hätte ich vorher kein Fieber senken können, weil gar keines da war).
    Fiebersaft (Ibu) und Paracetamolzäpfchen haben wir immer im Haus und in dieser ominösen Tasche ;-).
    Ne, Panik schieb ich nicht, bin eh ne eher tiefenentspannte Mum. Nur mein Mann, der is nicht so locker.
    Ohrtermometer haben wir jetzt auch, aber bei den kleinen Zwergen funktioniert das ja leider noch nicht so genau, deshalb trotzdem immer wieder nachmessen, wenn das Ohrtermometer ausschlägt. Wir haben jetzt Zäpfchen mit beiden Wirkstoffen (Ibu und Paracetamol), weil wir grade erfolglos versucht haben, ihm den Fiebersaft einzuflößen, als der zweite Krampf kam.
    Die Idee, das Diazepam auch bei anderen Bezugspersonen zu deponieren, ist super. Insbesondere bei meiner Schwester ist er öfter und da ihre Kinder nicht wesentlich älter sind, nehm ich da nicht immer alles mit. Würdest du das dann auch in die Kita und den Kindergarten mitgeben?


    Es wird momentan sehr viel darüber diskutiert, dass ob Fieber senken Sinn macht. Ich selbst habe es bei einem Krampf gehabt, dass ich gemessen habe, sie hatte etwas an 39 und dann hab ich ihr Fiebersaft gegeben und 15 Minuten danach hat sie gekrampft. Es berichten mehrere, dass auch ein plötzlicher Temperaturabfall (also durch den Fiebersaft) zu einem Krampf führen kann.
    Ja, hab ich auch schon gehört, dass das auch beim Runtergehen passieren kann. Würde darum auch lieber mit Wadenwickeln senken, aber da hatte er total kalte Beine, war also zentralisiert, obwohl er eigentlich gut getrunken hatte. Hab jetzt aber immer schon bei 38,5 gesenkt, allerdings auf Anraten des Arztes mit dem geringer dosierten Zäpfchen, damit es nicht zu schnell geht.


    Sonst machen wir Wadenwickel und achten auf Flüssigkeit. Das Übliche halt.

    Beim Krampf: Seitenlage .. Atemwege frei, Auf die Uhr schauen, Diazepam und Fiebersenker geben und ruhig mit dem Kind reden. (Bei länger als 15 Min Notarzt!!) Danach schlafen sie eine ganze Weile und sie wissen nichts mehr davon. Meine Tochter hat danach Fressattacken :D

    NUR eines ist meiner Meinung nach wichtig. Einen Fieberkrampf kann man manchmal nur sehr schwer verhindern, wenn das Kind beim ersten Fieberanstieg reagiert: Vorwürfe sollte man sich dann nicht machen, wenn man meint es nicht rechtzeitig gemerkt zu haben.

    Wenn ich das Gefühl habe mein Kind wird krank versuche ich in der Nähe zu bleiben. Ab nem gewissen Alter ists dann natürlich noch hilfreich dem Kind klar zu machen, dass das alles ganz harmlos ist. Unsere Tochter weiss inzwischen dass sie Fieberkrämpfe hat und findet das nicht weiter dramatisch.

    Trotzdem wünsche ich dir, dass es bei diesen zwei Krämpfen bleibt.

    Ich lebe momentan besser damit, dass ich davon ausgehe, dass es nicht der letzte Krampf bleibt .. naja bei 6 muss man wohl davon ausgehen und so hab ich meinen Krempel dabei und immer ein Auge auf die junge Dame, man merkt ja schon, wenn sie anfangen zu kränkeln, wenn man sie viel um sich hat.



    Wer Fragen hat : Her damit :-)
    Bin dir dankbar, dass du mir bestätigt hast, dass man da gelassen bleiben muss und kann :D
    Hoffentlich bleiben die Kids in Zukunft krampffrei.
    Danke und liebe Grüße

  6. #6
    Avatar von caotina
    caotina ist offline old hand

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    Standard Re: Fieberkrampf bei 18 Monate altem Sohn

    Zitat Zitat von bookie78 Beitrag anzeigen
    [COLOR=Die Idee, das Diazepam auch bei anderen Bezugspersonen zu deponieren, ist super. Insbesondere bei meiner Schwester ist er öfter und da ihre Kinder nicht wesentlich älter sind, nehm ich da nicht immer alles mit. Würdest du das dann auch in die Kita und den Kindergarten mitgeben? :[/COLOR]

    Hallo,
    wie geht es euch jetzt? Ist noch etwas nachgekommen?

    Also ich hatte es damals im Waldkindergarten mitgegeben. Das war allerdings in der Schweiz. Der Betreuerin habe erklärt, was sie tun sollte. Ebenfalls habe ich auf die Dose in der das Diazepam drin war einen Zettel mit Vorgehensweise (Seitenlage, Diazepam, (ggf.) Notruf absetzen, Fiebersenker plus meine Telefonnummer) gegeben. Ist ja doch in so einer Situation ganz nett, wenn man nicht mehr gross suchen muss :-) Ist aber glücklicherweise nicht benötigt worden.

    Nun weiss ich aber gar nicht mehr, wie das ist. Ich habe mal irgendwie aus meinem Studium im Hinterkopf dass ein Lehrer /Erzieher nicht einfach so Medikamente verabreichen darf. Das geht so weit, dass man angeblich keinen Mückenstich mit Insektenschutzcreme ( nein so heisst es nicht, .... Antijuckreiz Creme??) einreiben darf. Bei einem Kind an meiner Schule hatten wir Anweisung von der Schulleitung, dass das Kind sich das Asthmaspray nur selbst verabreichen darf. Wir dürfen es ihm nur geben. (Was ja mit dem Diazepam zu spät käme ) Es kann also sein, das sich Erzieher weigern das zu tun, da sie sich straffällig machen würden. Ich habe davon gehört, dass man als Eltern schriftlich die Verantwortung für die Verabreichung und Dosierung übernehmen muss.
    Wie es genau bei uns laufen wird, weiss ich noch nicht. Aber morgen bin ich schlauer, da morgen der erste Infoabend im Kindergarten ist
    Also ich würde eine Rektaltube mitgeben (also dort deponieren, damit das Kind keinen Blödsinn damit macht und den Erziehern eine Info geben, denn so etwas wie Fieberkrämpfe und andere häufig auftretende Notfälle sind meist nicht Gegenstand der Ausbildung :Wut:. Dumm da lernt man jeden Mist, aber so was wird einem einfach nicht beigebracht. Dabei ists der häufigste Einlieferungsgrund im Kleinkinderalter.
    Liebste Grüsse Tina!

  7. #7
    bookie78 ist offline Neu-Mama

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    Standard Re: Fieberkrampf bei 18 Monate altem Sohn

    Hej,

    bisher ist zum Glück nichts mehr passiert.
    Bin aber letzte Woche aus lauter Sorge immer nur kurz mit ihm nach draußen gegangen, weil er Husten und Schnupfen hatte.

    Weil es ja das erste Mal war, dass er richtig Fieber hatte, kann ich noch nicht richtig einschätzen, welche Anzeichen sich bei ihm zeigen... Zum Glück hatte er diesmal keines, aber schlauer bin ich jetzt auch nicht.

    Hab jetzt aber erstmal nen Termin beim Kinderarzt für Anfang Juli gemacht, weil wir da für 4 Tage an den Gardasee fahren. Kinderarzt kennen wir dort zum Glück schon, weil Freunde von uns jedes Jahr dort hinfahren, mit mittlerweile 3 Kindern.

    Naja, Kita hat sich erledigt - keinen Platz bekommen. Aber Kindergarten hab ich die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben. Über das rechtliche hab ich noch gar nicht nachgedacht. Da werd ich heut Abend gleich mal Schwiegermama fragen, die leitet in NRW nen Kiga.

    LG,
    Kathi

  8. #8
    baby2510 ist offline old hand

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    Standard Re: Fieberkrampf bei 18 Monate altem Sohn

    Hallo ihr lieben....

    Also bei meiner Kleinen unterdessen 3 hatten wir zwei fieberkrämpfe....

    ist auch erblich bedingt ich hatte bis zum Kita alter welche und ihr Vater bis er 20jahre war.

    waren beide male mit ihr in der uniklinik. mit EEG test und allem drum und dran da sie bei beiden bewusstlos war.....

    habe dann vom Arzt gesagt bekommen mann kann so nichts gegen die krämpfe machen, allerdings soll sie sobald sie bei 38.0 liegt anfagen mit medis und es dann regelmäßig temperatur überprüfen.
    Das vertale war bei ihr das sie nur Fieber hatte keinen infekt und nichts....

    Hoffe das es eueren Kleinen gut geht.

    LG

  9. #9
    Avatar von PrinzessinLeia
    PrinzessinLeia ist offline schlägt zurück

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    Standard Re: Fieberkrampf bei 18 Monate altem Sohn

    Unser Kleiner hatte mit 14 Monaten einen Fieberkrampf und dabei ist bis jetzt (3 Jahre) geblieben 'aufholzklopf'. Ich habe ihm die ersten Monate auch ständig fiebersenkende Mittel gegeben, Paracetamol und Ibu im Wechsel, sobald er Fieber hatte. Aber da er in dieser Zeit ständig krank war, wurden es mir dann zuviel Medikamente, zumal der Kia auch gesagt hatte, dass so ein Fieberkrampf an sich nichts Schlimmes ist. Also messe ich und gebe erst ab 39,5 bei steigender Tendenz ein fiebersenkendes Mittel.
    Wenn du daran glaubst, dann gib ihm Belladonna C30, 5 Globuli bei steigendem Fieber, das soll die ganze Sache beruhigen. Bei uns hat das funktioniert und vor allem beruhigt es meine Nerven, wenn ich das Gefühl habe, ich habe alles gemacht was notwendig ist und der Rest liegt dann nicht mehr in meiner Hand.
    mit Madame (2003), Jedi (2006) und Spatz (2009)

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