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Thema: Alternative zu Polypen-OP

  1. #1
    Avatar von Behoernchen
    Behoernchen ist offline Veteran

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    Standard Alternative zu Polypen-OP

    Unser Mittelkind (5) hat ständig die Nase komplett dicht. Er hustet auch ständig, mal mehr mal weniger.
    Schneuzen kann er gar nicht, weil die Nase eben immer verstopft ist.

    Ca. 1-5 mal am Tag niest er extrem heftig. Danach hängt ihm der Schleim bis zum Kinn, manchmal bis zu den Knien (ehrlich!)! Was rauskommt ist häufig eitrig, gern auch mal blutig.

    Unseren Großen haben wir mit 4 an den "Polypen" operieren lassen.
    Das mit dem Dauerschnupfen war daraufhin bei ihm augenblicklich vorbei, weniger krank war er aber erstmal nicht. Die erste (und bisher GsD auch einzige) Mittelohrentzündung hatte er einige Zeit NACH der OP, obwohl er vorher immer einen Erguss hatte (nach der OP nicht mehr).

    Außerdem verlief die OP zwar ohne Probleme, hinterher war er durch die Narkose aber ganz schön fertig, hat zweimal erbrochen... hat sich 3 Tage nach der OP noch einen Magen-Darm-Virus eingefangen... und außerdem hatte er ca. 2 Wochen lang einen Mundgeruch, der jeder Beschreibung trotzt (man musste nicht nahe an ihn herankommen, man roch es im ganzen Haus).

    Alles in allem: wir würden unserem Mittelkind unglaublich gern zu einer freien Nase verhelfen (zumal er ja in einem Jahr zur Schule kommt und ich nicht glaube, dass sich die Sache bis dahin von allein wesentlich bessert), möchten aber nicht so gern diese OP.

    Gibt es wirklich keine Alternativen? Soweit ich weiß, gibt es keine, aber vielleicht weiß doch einer was?

    Der einzige HNO-Arzt in unserer 58.000-Einwohner-Stadt schleust die Leute leider im 2-Minuten-Tempo (keine Übertreibung!!) durch. Bei ihm heißt das nur "Raus damit! Überlegen Sie sich' s. Wenn Sie möchten, rufen Sie an und lassen sich einen Termin geben.")

    LG Heike
    LG
    Behoernchen

    Mama von: Junge (*9/2004), Junge (*6/2007) und Mädchen (*12/2009)

  2. #2
    tigerlilly07 ist offline old hand

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    Standard Re: Alternative zu Polypen-OP

    Hmm.
    Ich würde die OP machen lassen, ich glaube,es gibt kaum vernünftige Alternativen wenn es so schlimm ist. Ich vermute, Kochsalzspülung und Inhalieren und all das Gedöns habt ihr schon durch. Unsere Große hatte so schlimme Polypen, dass sie nachts nicht mehr schlafen konnte, schlecht gehört hat und dauerkrank war.
    Wir hatten auch Probleme nach der ersten OP, weil sie einen fetten Infekt gekriegt hat und ihre Abwehr durch die Op geschwächt war. Trotzdem haben wir ein Jahr später auch noch die mandeln verkleinern lassen und hatten diesmal überhaupt keine Probleme, sondern ein fittes Kind, das wir ständig am Toben hindern mussten... Genauso 3 unserer Freundeskinder, die nach der Polypen-OP überhaupt keine Probleme hatten.
    Ich denke, da hattet ihr einfach Pech.
    Allerdings klingt der HNO ja nicht so toll. Gäbe es die Möglichkeit, das woanders zu machen? Ich würde dafür unter Umständen eine kleine Reise auf mich nehmen...

  3. #3
    Avatar von Behoernchen
    Behoernchen ist offline Veteran

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    Standard Re: Alternative zu Polypen-OP

    Danke Tigerlilly,

    ja ich schätze, da gibt es wirklich keine Alternativen.
    Bei sowas wie Kochsalzlösungen macht der junge Mann auch nicht mit. Abgesehen davon verlangt das ja auch ein gewisses Maß an Nasenfreiheit.

    Ja, der Arzt ist in der Tat der Brüller. Manfühlt sich wie an der Kasse beim Discounter.

    Ich persönlich (hatte anderen Ärger mit der Nase) war jetzt mal bei einem anderen HNO. Der hat sich mehr Zeit genommen... ABER er versucht permament einem irgend etwas "ans Herz zu legen" (=zu verkaufen), dass die Kasse nicht zahlt.

    Werde wohl nach noch einem anderen Ausschau halten müssen.

    LG
    LG
    Behoernchen

    Mama von: Junge (*9/2004), Junge (*6/2007) und Mädchen (*12/2009)

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