Zitat Zitat von mikhael Beitrag anzeigen
Hallo,

es geht um meinen Sohn mit 4 1/2 Jahren. Er machte jetzt 7,5 Stunden eine Ergotherapie, weil er motorisch sehr unbeholfen ist. Er meidet alles, was schnell ist, hat Höhenangst, kann Bälle so gut wie nicht fangen und weitere Dinge. Er ist insgesamt ein sehr ruhiger, eher ein Mensch der trödelt, hört oft nicht zu oder ist mit seinen Gedanken ganz woanders. Ich vermutete zu Beginn einen Augenschaden, aber nun ist er in der Ergotherapie und die gute Frau behauptet nach 7,5 Stunden, er hätte dyspraktische Störungen. Dyspraktische Störungen liegen nahe bei ADS(H), wobei es anscheinend zwei Formen gibt: Die Hyperaktive und die hypoaktive. Mein Sohn wäre eher bei den hypoaktiven anzusiedeln, da er träge ist. Eisenmangel hat er auch.
Was mich an der Ergotherapeutin stört ist die Tatsache, daß sie bereits zweimal einen Termin mit meiner Frau vergass und in Ihrem Bericht an den Arzt unglaublich viele Rechtschreibfehler hatte. Das gibt mir zu denken. Ich finde es sehr gewagt, nach so einer kurzen Zeit gleich solch eine Diagnose zu stellen. Was habt Ihr für Erfahrungen?

Gruß
Michael
Bei uns lag die Diagnose (eher Vermutung, wie bei euch auch) der Logopädin genau richtig.

Sie wurde daraufhin nochmals untersucht und der Arzt hat es bestätigt.

Es sind zwar keine Ärzte und viele überschätzen sich vielleicht auch, aber auf der anderen Seite haben sie unglaublich viel Erfahrung.