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Thema: Zu wenig soziale Kontakte

  1. #21
    Dashik ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Zu wenig soziale Kontakte

    [QUOTE=mercury;15907403]Das muß man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: regelmäßiger Kontakt zu anderen Kindern ÜBERFORDERT Kinder im Kleinkindalter???

    Es hieß aber wörtlich "Man kann Kinder in diesem Alter auch mit zu vielen Angeboten überfordern.." Darunter verstehe ich, dass das Kind ständig von einem Förderkurs zum anderen gekarrt wird, und vor dem KiGa-Eintritt anfängt, Ballett, Chinesisch und Klavier zu lernen, während es am Wochende im Knirpsenchor und einer Mini-Theateraufführung mitmacht. Das überfordert das Kind sehr wohl!

    Dass eine Halbtags-Tagesmutter mit 5 Gleichaltrigen da etwas ganz anderes ist, sollte doch wohl klar sein. Das kann schon sinnvoll sein. Aber mal ehrlich, bei den Kosten würde ich es dennoch nur machen, wenn ich arbeiten muss oder so. Wenn ich Hausfrau bin, und mein Kind trotzdem 5 Tage die Woche halbtags zur Tagesmutter bringe, damit es Kontakte knüpft - das ist in meinen Augen überflüssig. Da reicht auch ein Spielplatz, oder Ikea, oder Besuche bei Bekannten etc.

    Arme Einzelkinder, ich weiß nicht. Bin ja einerseits selber der Meinung, dass Geschwister toll sind, und wir haben ja auch mehr als 1. Aber deswegen kann es ja trotzdem gute Gründe für die Eltern geben, nur ein Kind zu bekommen, und das sollte nicht zu schlechtem Gewissen führen. Kinder werden nicht notwendigerweise zu Einzelgängern, nur weil sie Einzelkinder sind.

  2. #22
    mercury Gast

    Standard Re: Zu wenig soziale Kontakte

    Zitat Zitat von BRachial Beitrag anzeigen
    Allmählich vermute ich, dass du ein Einzelkind bist und aus "Erfahrung" sprichst.
    Das ist völlig haltloser Blödsinn, was du hier verzapfst, weil: völlig aus dem Zusammenhang gerissen und selektiv verhackstückst.


    Oder willst du bloß mal abrotzen? So unter dem Schutz der Anonymität?

    Das Kind ist 13 MONATE!

    Wie sieht denn der "artgerechte" Umgang von Kleinkinder in dem Alter aus deiner übergroßen Kenntnis nach?
    Das muss alles erlernt werden!

    Im 2. und 3. Lebensjahr schreitet die Entwicklung von Fantasie und der eigenen Willensbildung voran. Ab etwa dem 4. Lebensjahr steigt der Wunsch nach Selbstständigkeit und die Orientierung zu Gleichaltrigen. Das Denken wird anschaulich und findet Betätigung vor allem im Spiel.
    Praktische Erfahrung hast Du also anscheinend keine (aber Du kannst fein zitieren - allerdings ziemlich zusammenhanglos - was hat Dein Zitat mit dem Bedürfnis nach Austausch mit anderen Kindern zu tun?) - dafür ist Dein Benehmen ein recht seltsames.

    Vielleicht nimmst Du Dir ja mal die Zeit und schaust Dir an, wie Babies und Kleinkinder mit ihrer Umwelt kommunizieren, wenn man sie läßt. Ich habe das viele Male beobachten können und kann es daher nur empfehlen (nicht immer ersetzt das Lesen eines populärpsychologischen Buches die Erkenntnis durch das reale Erleben).

    LG

    PS: Auch 13 Monate alte Kinder haben Geschwister und sind durch die nicht überfordert.

  3. #23
    mercury Gast

    Standard Re: Zu wenig soziale Kontakte

    Zitat Zitat von Dashik Beitrag anzeigen
    Es hieß aber wörtlich "Man kann Kinder in diesem Alter auch mit zu vielen Angeboten überfordern.."
    Es ging um Sozialkontakte - zumindest im Ausgangsposting.

    Zitat Zitat von Dashik Beitrag anzeigen
    Darunter verstehe ich, dass das Kind ständig von einem Förderkurs zum anderen gekarrt wird, und vor dem KiGa-Eintritt anfängt, Ballett, Chinesisch und Klavier zu lernen, während es am Wochende im Knirpsenchor und einer Mini-Theateraufführung mitmacht. Das überfordert das Kind sehr wohl!
    Davon hat aber niemand etwas geschrieben, oder habe ich etwas überlesen?

    Zitat Zitat von Dashik Beitrag anzeigen
    Dass eine Halbtags-Tagesmutter mit 5 Gleichaltrigen da etwas ganz anderes ist, sollte doch wohl klar sein. Das kann schon sinnvoll sein. Aber mal ehrlich, bei den Kosten würde ich es dennoch nur machen, wenn ich arbeiten muss oder so. Wenn ich Hausfrau bin, und mein Kind trotzdem 5 Tage die Woche halbtags zur Tagesmutter bringe, damit es Kontakte knüpft - das ist in meinen Augen überflüssig. Da reicht auch ein Spielplatz, oder Ikea, oder Besuche bei Bekannten etc.
    Argumentiert die Mami, der das gesparte Geld hier mehr wert ist, als möglichst optimale Bedingungen für ihr Kind.

    Zitat Zitat von Dashik Beitrag anzeigen
    Arme Einzelkinder, ich weiß nicht. Bin ja einerseits selber der Meinung, dass Geschwister toll sind, und wir haben ja auch mehr als 1. Aber deswegen kann es ja trotzdem gute Gründe für die Eltern geben, nur ein Kind zu bekommen, und das sollte nicht zu schlechtem Gewissen führen. Kinder werden nicht notwendigerweise zu Einzelgängern, nur weil sie Einzelkinder sind.
    Wenn die Eltern ihre Verantwortung wahrnehmen und für ausreichenden Kontakt mit anderen Kindern sorgen, ist auch kein schlechtes Gewissen nötig. Es gibt auch genug unfreiwillige Einzelkind-Eltern - das ist ein anderes Thema.

    LG

  4. #24
    Avatar von BRachial
    BRachial ist offline Intellektueller Bodensatz

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    Standard Re: Zu wenig soziale Kontakte

    Einer? Tausende!!!!!!!!!!
    "Rassismus ist das Übel unserer Welt. Nazi sein bedeutet, dass du verloren hast, bevor du anfängst. Du kannst nicht gewinnen. Du bist nur dumm."
    Lemmy Kilmister

    Solche:Freunde/Mann/Frau/Kind/Kinder/Tiere/Kollegen/Kumpels/Kneipenwirte/Mitsportler/Handwerker/ Lieferanten/Nachbarn hätte ich gar nicht erst!

  5. #25
    Dashik ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Zu wenig soziale Kontakte

    Zitat Zitat von mercury Beitrag anzeigen
    Argumentiert die Mami, der das gesparte Geld hier mehr wert ist, als möglichst optimale Bedingungen für ihr Kind.

    LG
    Naja, das kann man jetzt unterschiedlich auffassen. Sicher, soweit es mir möglich ist und sinnvoll erscheint, sollen die Kinder alles haben was sie brauchen. Aber wenn ich mir überlege, ich sitze 24/7 zuhause, und dann lasse ich mein Kind an 5 Tagen die Woche halbtags betreuen - wofür?
    Klar, es hat dann mehr Kontakte zu anderen Kindern. Aber ist dieses Mehr an Kontakten gerechtfertigt? Lohnen sich dafür starke Einbußen im Familienbudget, kann ich wesentlich was für mich, den Haushalt, meine Arbeit oder sonstwas dadurch bewerkstelligen? Mag sein, dass die Antwort für Dich ja lautet.
    Aber ich persönlich sehe mir da die Familie als Ganzes an, es muss für alle Beteiligten eine vorteilhafte Lösung sein, nicht nur für das Kind. In meinen Augen lohnt es sich in dieser Form nicht.
    Was nicht heißt, dass ein oder zwei Tage, statt 5, für mich ebenso sinnlos wären. Das würde ich durchaus begrüßen, und zwar für das Kind und auch für die Mutter.

  6. #26
    Dashik ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Zu wenig soziale Kontakte

    Zitat Zitat von mercury Beitrag anzeigen
    Es ging um Sozialkontakte - zumindest im Ausgangsposting.LG
    Aber Du hast nicht das Ausgangsposting zitiert, sondern den Post von BRachial, und da ging es darum, dass zu viele Angebote das Kind überfordern können.

    Zitat Zitat von mercury Beitrag anzeigen
    Davon hat aber niemand etwas geschrieben, oder habe ich etwas überlesen? LG
    Und genau da stimme ich BRachial zu. Unter zu vielen Angeboten verstehe ich - und das ist es was Du überlesen hast - die eben aufgeführte Liste an Kursen und Aktivitäten. Ständig Termine über Termine zu haben kann ein Kind überfordern.

  7. #27
    Dashik ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Zu wenig soziale Kontakte

    Zitat Zitat von mercury Beitrag anzeigen
    Sie sind sehr brav und angepaßt, erbringen gute Leistungen, sind aber sozial auf Erwachsene fixiert und nicht in der Lage, sich in die Klasse zu integrieren. LG
    Irgendwann werden sie selbst Erwachsene sein, dann fällt es nicht mehr so auf (kleiner Scherz)

    Zitat Zitat von mercury Beitrag anzeigen
    Es ist ein Unterschied, ob jemand freiwillig wenige Kontakte pflegt, oder überhaupt nicht in der Lage ist, altersangemessene Kontakte zu knüpfen. Letzeres ist eine erworbene Behinderung, für die die Eltern die Verantwortung tragen.

    LG
    Da hast Du recht, es ist ein großer Unterschied. Allerdings kann man da nicht pauschal sagen, dass es eine "Behinderung" ist. Wer weiß, welche Vorteile oder Nachteile den Kinder später aus dieser Erziehung erwachsen werden. Das kann man nicht allein daran festmachen, wie sie sich jetzt in der Schule benehmen. Man kann hier schlecht eine Trennung vornehmen, was wegen dem persönlichen Charakter des Kindes, wegen der Erziehung oder wegen mangelnder Kontakte im Kleinkindalter geschieht.

    Solange das Kind nicht völlig isoliert im Keller gehalten wird, wo niemand mit ihm redet oder es ansieht, sondern eine normale Menge an Kontakten hat, nur eben mit Erwachsenen, und nicht mit Kleinkindern - solange würde ich da nicht von einer irreparablen Behinderung sprechen.

  8. #28
    Avatar von BRachial
    BRachial ist offline Intellektueller Bodensatz

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    Standard Re: Zu wenig soziale Kontakte

    Naja, Mercurys Theorie kann schon deswegen nicht stimmen: ich bin mit 2 Geschwistern und vielen, vielen anderen Kindern aufgewachsen von Anfang an.
    Bei uns war ständig die Bude voll.



    "Rassismus ist das Übel unserer Welt. Nazi sein bedeutet, dass du verloren hast, bevor du anfängst. Du kannst nicht gewinnen. Du bist nur dumm."
    Lemmy Kilmister

    Solche:Freunde/Mann/Frau/Kind/Kinder/Tiere/Kollegen/Kumpels/Kneipenwirte/Mitsportler/Handwerker/ Lieferanten/Nachbarn hätte ich gar nicht erst!

  9. #29
    Nuki84 Gast

    Standard Re: Zu wenig soziale Kontakte

    Oh Gott, das hört sich an, als wenn ich mein Kind in einem Käfig halten würde :Einzelhaft mit Mami....

    Nur um das mal richtig zu stellen: ich halte meine Tochter nicht fern von anderen Kindern oder vermeide jeden Kontakt zu anderen Müttern/Kindern. Hier in der Ecke in der wir wohnen, ist das Problem einfach das es nur wenige Kleinkinder gibt und mir ging es ja eigentlich darum., das ich sie gerne "fördern" möchte, damit sie hinterher keine Schwierigkeiten hat bzw ich quasi den Grundstein lege und ihr erleichtere, schnell Freunde und Anschluss zu finden, eben weil ich Kindheitsgeschädigt bin.


    Ich habe gestern abend noch mal ein wenig gesucht, leider sind die Kurse in ihrem Alter alle schon voll, aber da kommen sicher noch einige zu, mal warten und die Tage nochmal reinschauen.

    Ich gehe schon mit ihr auf den Spielplatz und wir gehen viel spazieren, wenn sie mal Kinder auf dem Spielplatz in ihrem Alter hat, dann ist sie auch sofort Feuer und Flamme und macht richtig Theater, wenn wir oder das andere Kind dann gehen, sie hat auch absolut keine Probleme, auf fremde Kinder zuzugehen und mit denen zu spielen.

    Und das ich einen Kita-Platz suche, hat jetzt nichts damit zu tun, das meine Tochter Einzelkind ist und andere Kinder zum spielen haben soll oder ich lieber Maiküre mache als mich mit dem Kind zu beschäftigen (was aber dann ein Vorteil ist) sondern das ich wieder in Vollzeit arbeiten gehen werde und da muss das Kind nun mal vernünftig u ntergebracht sein.


    Das waren so viele Antworten von euch, ich muss die gleich nochmal durchlesen; also falls da gleich noch was nachkommt in dem Posting, dann fiel mir noch was ein :)

  10. #30
    Avatar von Hannah191201
    Hannah191201 ist offline Veteran

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    Standard Re: Zu wenig soziale Kontakte

    Deine Ausdrucksweise solltest du mal überdenken. *kopfschüttel*
    LG Mucki mit Tochterkind(12/01) und Sohnemann (04/04)

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