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Thema: Großeltern können/dürfen nicht mehr allein sein-wie macht man es ihnen einfacher...?

  1. #21
    Enja44 ist offline old hand

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    Standard Re: Großeltern können/dürfen nicht mehr allein sein-wie macht man es ihnen einfacher.

    Zitat Zitat von Ela2011 Beitrag anzeigen
    Aktueller Zwischenstand...

    beide Großeltern gehen zur Tagespflege und der Onkel weiter in seine Einrichtung.Es wurde erst nur geschimpft,weil beide da nicht hinwollen-JETZT gefällt es beiden gut.(sind in 2 versch.Einrichtungen,damit sie sich abends was erzählen können)

    Leider liegt mein Opa nun im Sterben...Er hat Lungenkrebs und noch einige andere Sachen und bekommt kaum noch Luft.Der Arzt hat ihm einen stationären Aufenthalt verordnet aber Opa will nicht....
    Seine Zeit wäre um,sagt er und niemand kann ihn umstimmen.
    Oma ist nun eher verbittert,weil sie kaum noch was kann.Sie wird immer undankbarer,spannt allles und jeden ein.Mein Opa ist letztens gefallen und statt auf ihr blödes Notfall Armband zu drücken oder den Notfall knopf oder den Pflegedienst NEIN...ruft sie den Nachbarn..
    Sie will jeden Tag von meiner Tante zum Arzt gefahren werden um ihre Spritze zu bekommen obwohl der Pflegedienst das ja morgens gleich mitmachen würde...(die machen das nicht so gut...)Es ist sehr anstrengend.Das eine Onkel+Tantepaar fährt nach 2wöch. Besuch nun wieder heim und meine Tante ist im Moment echt überfordert...Nun kann sie da wieder alleine hinterher...
    Wenn der Opa jetzt im Sterben liegt, habt ihr eine Ausnahmesituation. Nicht der Zeitpunkt, die Oma zu erziehen. Eigentlich müsst ihr jetzt Verständnis dafür haben, dass ihre Laune nicht die allerbeste ist und sie Zuwendung möchte.

    Da müsst ihr jetzt erst einmal durch. Und im Anschluss gucken, wie es weitergeht.

  2. #22
    Enja44 ist offline old hand

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    Standard Re: Großeltern können/dürfen nicht mehr allein sein-wie macht man es ihnen einfacher.

    Zitat Zitat von Liopalio Beitrag anzeigen
    Also was schon damals in meiner Kindheit von meinen Eltern aus Sorge um deren Eltern (also meine Großeltern ) ein Thema war, war ein großes Mehrfamilienhaus zu bauen, Mehrgenerationenhaus nennt man das doch oder? Finde ich ein wirklich spannndes Projekt, wo man natürlich aber aufpassen müsste, dass man sich nicht nach und nach auf den Zeiger geht. Aber wenn jeder seinen eigenen Eingang und Bereich hat, auch im Garten, dann sehe ich da eher weniger Probleme. Man hätte auf jeden Fall in Notfällen die Kontrolle über die (Groß-)Eltern und im Umkehrschluss wäre auch fast immer jemand für die Kinder oder Haustiere zu Hause. Was haltet ihr von diesem projekt oder eher dieser Projekt-Idee?
    Eine nette Vorstellung. Die Eltern "unter Kontrolle" haben. Sie so weit separieren, dass sie nicht stören. Und dabei hat man noch kostenloses Hauspersonal zur Verfügung.

    Dein Modell hat hier nur einen Haken: Sterbende sind selten pflegeleicht. Und Pflegefälle schlecht als Hauspersonal zu verwenden......

  3. #23
    rastamamma ist gerade online Urgestein

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    Standard Re: Großeltern können/dürfen nicht mehr allein sein-wie macht man es ihnen einfacher.

    Zitat Zitat von Liopalio Beitrag anzeigen
    Also was schon damals in meiner Kindheit von meinen Eltern aus Sorge um deren Eltern (also meine Großeltern ) ein Thema war, war ein großes Mehrfamilienhaus zu bauen, Mehrgenerationenhaus nennt man das doch oder? Finde ich ein wirklich spannndes Projekt, wo man natürlich aber aufpassen müsste, dass man sich nicht nach und nach auf den Zeiger geht. Aber wenn jeder seinen eigenen Eingang und Bereich hat, auch im Garten, dann sehe ich da eher weniger Probleme. Man hätte auf jeden Fall in Notfällen die Kontrolle über die (Groß-)Eltern und im Umkehrschluss wäre auch fast immer jemand für die Kinder oder Haustiere zu Hause. Was haltet ihr von diesem projekt oder eher dieser Projekt-Idee?
    Nichts. Schon gar nicht,wenn es den Kindern drum geht, die Kontrolle über die Eltern zu haben - oder umgekehrt.
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  4. #24
    Ela2011 ist offline wunschlos glücklich

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    Standard Re: Großeltern können/dürfen nicht mehr allein sein-wie macht man es ihnen einfacher.

    @liopalio

    das Thema hatten mein Onkel+Tante früher angesprochen,als sie damals bauen wollten.Ihr Vorschlag war Doppelhaushälfte zusammen mit Oma+Opa aber die wollten nun mal nicht weg aus ihrem Zuhause...

    Ein anderer Onkel hat ebenfalls überlegt hierher zu ziehen und gemeinsam was zu suchen mit meinen Großeltern aber sie wollen es heute auch nicht.(Heute kann ich es sogar verstehen,früher wäre es ihnen vielleicht einfacher gefallen..)

    Im Moment quält mein Opa sich wieder,zwischendurch war er noch im KH weil er eine starke Lungenentzündung hatte und dann auch wohl hin wollte.Zur Zeit steht es wieder schlecht um ihn.Er war der tollste Opa ,den man haben konnte und ich würde ihm wünschen,dass seine Qualen ein Ende finden und er Erlösung findet.
    So ein Ende wünsch ich niemanden..
    Oma selber ist natürlich auch überfordert mit der Situation und meine komplette Verwandschaft wechselt sich da gerade wieder ab mit aufpassen usw aber mal schauen,wie es weitergeht...



  5. #25
    Ela2011 ist offline wunschlos glücklich

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    Standard Re: Großeltern können/dürfen nicht mehr allein sein-wie macht man es ihnen einfacher.

    Zitat Zitat von Liopalio Beitrag anzeigen
    Also was schon damals in meiner Kindheit von meinen Eltern aus Sorge um deren Eltern (also meine Großeltern ) ein Thema war, war ein großes Mehrfamilienhaus zu bauen, Mehrgenerationenhaus nennt man das doch oder? Finde ich ein wirklich spannndes Projekt, wo man natürlich aber aufpassen müsste, dass man sich nicht nach und nach auf den Zeiger geht. Aber wenn jeder seinen eigenen Eingang und Bereich hat, auch im Garten, dann sehe ich da eher weniger Probleme. Man hätte auf jeden Fall in Notfällen die Kontrolle über die (Groß-)Eltern und im Umkehrschluss wäre auch fast immer jemand für die Kinder oder Haustiere zu Hause. Was haltet ihr von diesem projekt oder eher dieser Projekt-Idee?

    Mein Traum wäre es nicht,wobei ich deine Argumente wohl verstehen kann.Klar ist es vielleicht auch irgendwo praktisch,wenn immer wer da ist aber mir ist das zuviel Nähe...



  6. #26
    Enja44 ist offline old hand

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    Standard Re: Großeltern können/dürfen nicht mehr allein sein-wie macht man es ihnen einfacher.

    Zitat Zitat von Ela2011 Beitrag anzeigen
    @liopalio

    das Thema hatten mein Onkel+Tante früher angesprochen,als sie damals bauen wollten.Ihr Vorschlag war Doppelhaushälfte zusammen mit Oma+Opa aber die wollten nun mal nicht weg aus ihrem Zuhause...

    Ein anderer Onkel hat ebenfalls überlegt hierher zu ziehen und gemeinsam was zu suchen mit meinen Großeltern aber sie wollen es heute auch nicht.(Heute kann ich es sogar verstehen,früher wäre es ihnen vielleicht einfacher gefallen..)

    Im Moment quält mein Opa sich wieder,zwischendurch war er noch im KH weil er eine starke Lungenentzündung hatte und dann auch wohl hin wollte.Zur Zeit steht es wieder schlecht um ihn.Er war der tollste Opa ,den man haben konnte und ich würde ihm wünschen,dass seine Qualen ein Ende finden und er Erlösung findet.
    So ein Ende wünsch ich niemanden..
    Oma selber ist natürlich auch überfordert mit der Situation und meine komplette Verwandschaft wechselt sich da gerade wieder ab mit aufpassen usw aber mal schauen,wie es weitergeht...
    Dann wünsche ich euch viel Kraft....

    Eine Doppelhaushälfte ist als Alterswohnsitz nicht zu empfehlen. Zu eng. Zu treppig. Das Bad meist im Obergeschoss. Da gibt es deutlich geeignetere Wohnformen.

  7. #27
    Avatar von Jocko
    Jocko ist offline Pooh-Bah

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    Standard Re: Großeltern können/dürfen nicht mehr allein sein-wie macht man es ihnen einfacher.

    Zitat Zitat von Liopalio Beitrag anzeigen
    Also was schon damals in meiner Kindheit von meinen Eltern aus Sorge um deren Eltern (also meine Großeltern ) ein Thema war, war ein großes Mehrfamilienhaus zu bauen, Mehrgenerationenhaus nennt man das doch oder? Finde ich ein wirklich spannndes Projekt, wo man natürlich aber aufpassen müsste, dass man sich nicht nach und nach auf den Zeiger geht. Aber wenn jeder seinen eigenen Eingang und Bereich hat, auch im Garten, dann sehe ich da eher weniger Probleme. Man hätte auf jeden Fall in Notfällen die Kontrolle über die (Groß-)Eltern und im Umkehrschluss wäre auch fast immer jemand für die Kinder oder Haustiere zu Hause. Was haltet ihr von diesem projekt oder eher dieser Projekt-Idee?
    Nichts.Sowas für die Familie zu planen, setzt zunächst mal voraus,dass die gesamte Sippe am selben Ort lebt oder sich auf einen Ort einigen kann.Was heute schon die Ausnahme ist.
    Und wenn ich mir die Mehrgenerationenhäuser hier in der Umgebung angucke: Nein danke.
    Bei einem Projekt waren die für die Senioren vorgesehenen Wohnungen ganz fix vergeben. Und die jungen Leute wollen nicht in ein Haus ziehen, wo nur Senioren wohnen.
    In einem anderen Projekt ziehen reihenweise die Leute wieder aus:
    Die Senioren, weil ihnen der Kinderlärm zuviel wird und sie weder die erwartete Hilfe erfahren noch selber Hilfe leisten wollen.
    Die jungen Leute, weil sie das Gemecker der Senioren nicht mehr hören können und sie weder die erwartete Hilfe erfahren noch selber Hilfe leisten wollen.
    Das mit dem Gemeinschaftsgeist ist wohl nicht so einfach.
    Und wenn das unter Fremden schon nicht klappt (obwohl diese Projekte moderiert und betreut werden), dann stelle ich mir das als Familie ganz unmöglich vor
    Jocko

  8. #28
    cosima ist offline Urgestein

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    Standard Re: Großeltern können/dürfen nicht mehr allein sein-wie macht man es ihnen einfacher.

    Zitat Zitat von Liopalio Beitrag anzeigen
    Also was schon damals in meiner Kindheit von meinen Eltern aus Sorge um deren Eltern (also meine Großeltern ) ein Thema war, war ein großes Mehrfamilienhaus zu bauen, Mehrgenerationenhaus nennt man das doch oder? Finde ich ein wirklich spannndes Projekt, wo man natürlich aber aufpassen müsste, dass man sich nicht nach und nach auf den Zeiger geht. Aber wenn jeder seinen eigenen Eingang und Bereich hat, auch im Garten, dann sehe ich da eher weniger Probleme. Man hätte auf jeden Fall in Notfällen die Kontrolle über die (Groß-)Eltern und im Umkehrschluss wäre auch fast immer jemand für die Kinder oder Haustiere zu Hause. Was haltet ihr von diesem projekt oder eher dieser Projekt-Idee?
    super Idee! Genau so stelle ich mir mein Alter vor
    Mit einer Schwiegertocher für die ich den kostenlosen Hausel machen darf solange ich fit bin und die micht dann unter Kontrolle hat.
    Eher würd ich ans andere Ende der Republik ziehen als sowas mitzumachen
    rastamamma und Jocko gefällt dies.

  9. #29
    Ela2011 ist offline wunschlos glücklich

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    Standard Re: Großeltern können/dürfen nicht mehr allein sein-wie macht man es ihnen einfacher.

    Ich glaube,das mit .."unter Kontrolle haben.." war so negativ wohl nicht gemeint...
    Klar ,wäre es bestimmt schön,wenn die älteren erst den jungen Leuten helfen und dann im Ernstfall,im Alter halt dann andersrum davon profitieren,dass eben jemand da ist und vielleicht im Haushalt hilft,für einen einkaufen geht,Gartenarbeit macht ect...aber ich denke auch,dass dies Wunschdenken ist...

    Was habt ihr so geplant fürs Alter?
    Was ist so euer Wunsch(-denken),eure Hoffnung?



  10. #30
    Enja44 ist offline old hand

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    Standard Re: Großeltern können/dürfen nicht mehr allein sein-wie macht man es ihnen einfacher.

    Zitat Zitat von Ela2011 Beitrag anzeigen
    Ich glaube,das mit .."unter Kontrolle haben.." war so negativ wohl nicht gemeint...
    Klar ,wäre es bestimmt schön,wenn die älteren erst den jungen Leuten helfen und dann im Ernstfall,im Alter halt dann andersrum davon profitieren,dass eben jemand da ist und vielleicht im Haushalt hilft,für einen einkaufen geht,Gartenarbeit macht ect...aber ich denke auch,dass dies Wunschdenken ist...

    Was habt ihr so geplant fürs Alter?
    Was ist so euer Wunsch(-denken),eure Hoffnung?
    Zunächst ist mir klar, dass Pläne dieser Art natürlich jederzeit scheitern kann und man vieles halt so nehmen muss, wie es kommt. Der erste Schritt ist für mich, an meiner wirtschaftlichen Unabhängigkeit im Alter zu werkeln. Das macht vieles möglich.

    Ich möchte zunächst in meinem Haus wohnen bleiben, solange das noch Sinn macht. Als Alterswohnsitz ist das nicht geeignet. Die Treppe ist zu eng. Das Bad nicht barrierefrei. Der Zugang auch nicht. Für eine Person ist es viel zu groß.

    Danach vermutlich "Betreutes Wohnen". Ich kenne da diverse Anlagen wie auch Altersheime jeder Ausprägung. Da gibt es durchaus welche, die ich mir gut vorstellen kann. Welche es dann werden soll, werde ich rechtzeitig beschließen. Das habe ich jetzt nämlich mehrfach gesehen, dass es dafür irgendwann zu spät ist, so dass die Kinder ans Werk müssen. Das möchte ich nicht.

    Eine Patientenverfügung sollte ich auch mal verfassen. Dafür ist es eigentlich nie zu früh.
    cosima und Jocko gefällt dies.

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