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Thema: Umfrage: Großeltern kümmern sich kein bisschen

  1. #11
    ASS1000 ist offline Stranger

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    Standard Re: Umfrage: Großeltern kümmern sich kein bisschen

    Zitat Zitat von Maxie Musterfrau Beitrag anzeigen
    Ja, man kann traurig sein, wenn's so ist, hat aber keinerlei recht irgendwas von den Großeltern einzufordern. Ich finde auch nicht, dass Großeltern die Verpflichtung haben, die Kinderbetreuung oder freie Abende zu sichern (egal, ob sie noch berufstätig sind oder nicht) oder die berufstätigen Kinder finanziell zu unterstützen. Woher kommt denn so eine Anspruchshaltung?
    Ist die Frage wo eine gewisse Erwartung anfängt und endet. Was wir jedes Mal verstörend finden, ist das machne Eltern ihre Aufgabe als komplett erfüllt ansehen sobald Ihre Kinder die Volljährigkeit erreicht haben und sie dann fallen lassen. Als ob damit jede Eltern-Kind Beziehung automatisch enden würde und beide Parteien dann zusehen sollen wie sie ihr "eigenes Leben" leben.
    In unserer Familie leben und helfen wir uns über Generationen hinweg und eine Eltern-Kind-Beziehung endet für uns nur mit dem Tod und genauso wichtig emfinden wir eine Großeltern-Enkelkind-Bindung. Und wenn meine Kinder Hilfe brauchen, dürfen und sollen sie diese auch bei uns einfordern. Soll ich sie sich selber überlassen? Ich frage mich eigentlich woher in unserer Generation diese Haltung kommt seine Kinder sich so allein zu überlassen und das auch noch mit dem Argument "jetzt komm erstmal ich" gut zu heißen. Ein Pärchen aus unserem Freundeskreis vertritt die gleiche Haltung und jedes Mal tut mir ihr Sohn so sehr leid (ich habe ihn mit aufwachsen sehen), wenn sie stolz erzählen, dass ihr Sohn sich ja mit Hausbau, Vollzeit arbeiten und zwei Kindern komplett übernimmt und sie gar nicht einsehen zu helfen. Das hätte er sich ja selber so ausgesucht. Ich frage mich dann immer, ob sie ihren Sohn scheitern sehen wollen und noch die Scheidung ihres Sohnes mit seiner Frau abwarten. Dass das für die junge Familie hart sein muss, scheint sie nicht zu interessieren. Auch übernehmen wir gerne die eine oder andere Sachen am Haus unserer Kinder oder die Kitagebühren. Bei uns ist es komplett normal die Kinder auch beim Hausbau finanziell zu helfen, denn gerade diese Lebensphase ist für junge Familien doch wichtig. Sich etwas aufbauen und alles zu festigen, damit sie ihre Beziehung zu Kindern, Ehepartner und eigenen Eltern auch neben Vollzeittätigkeit pflegen können. Gerade sehe ich auch junge Familien von heute bei weitem größeren Mehrbelastungen (beide müssen arbeiten gehen, hohe Mieten, keine Aussicht auf Rente, kaum ausreichende Kitabetreuungen) ausgesetzt. Bei uns hat es damals gereicht, wenn einer arbeiten gegangen ist und dieser hat problemlos eine vierköpige Familie ernähren können.

  2. #12
    Maxie Musterfrau ist gerade online 100% Originalnick

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    Standard Re: Umfrage: Großeltern kümmern sich kein bisschen

    Zitat Zitat von ASS1000 Beitrag anzeigen
    Ist die Frage wo eine gewisse Erwartung anfängt und endet. Was wir jedes Mal verstörend finden, ist das machne Eltern ihre Aufgabe als komplett erfüllt ansehen sobald Ihre Kinder die Volljährigkeit erreicht haben und sie dann fallen lassen.
    Zwischen "das Kind komplett fallen lassen" und "das Kind inkl. seiner eigenen Familie bis weit ins Berufsleben hinein weiterfinanzieren" gibt's aber schon noch so manche Abstufung. Zum Glück, denn beides finde ich sehr befremdlich.

    Als ob damit jede Eltern-Kind Beziehung automatisch enden würde und beide Parteien dann zusehen sollen wie sie ihr "eigenes Leben" leben.
    In unserer Familie leben und helfen wir uns über Generationen hinweg und eine Eltern-Kind-Beziehung endet für uns nur mit dem Tod und genauso wichtig emfinden wir eine Großeltern-Enkelkind-Bindung. Und wenn meine Kinder Hilfe brauchen, dürfen und sollen sie diese auch bei uns einfordern. Soll ich sie sich selber überlassen?
    Aber das heißt doch nicht unbedingt, dass Großeltern wie selbstverständlich die Kinderbetreuung für die Erwerbsarbeit übernehmen und finanziell zuschießen, wo's nur geht. Ich hab ein anderes Verständnis von Familienzusammenhalt. Für mich ist's selbstverständlich, dass ich meine Familie und die Betreuung meiner Kinder erstmal alleine organisiere, ohne die Großeltern dafür fest einzuplanen. Wenn es sich dann anders ergibt und alle Parteien damit zufrieden sind, umso besser.

    Ich frage mich eigentlich woher in unserer Generation diese Haltung kommt seine Kinder sich so allein zu überlassen und das auch noch mit dem Argument "jetzt komm erstmal ich" gut zu heißen.
    Vielleicht weil die meisten Kinder auch irgendwann erwachsen sind und eigenständig sein können? Und warum darf man als Großmutter nicht als erstes Mal auch an sich denken? Das tu ich tatsächlich auch jetzt schon ab und an mal, auch wenn ich noch keine Enkel habe. Für meine erwachsene Tochter fühl ich mich nur noch z.T. zuständig. Die ist über 20 und kann ihr Leben auch alleine regeln. Soll sie auch. Das heißt aber nicht, dass ich sie mit 18 im Wald ausgesetzt habe.

    Ein Pärchen aus unserem Freundeskreis vertritt die gleiche Haltung und jedes Mal tut mir ihr Sohn so sehr leid (ich habe ihn mit aufwachsen sehen), wenn sie stolz erzählen, dass ihr Sohn sich ja mit Hausbau, Vollzeit arbeiten und zwei Kindern komplett übernimmt und sie gar nicht einsehen zu helfen. Das hätte er sich ja selber so ausgesucht. Ich frage mich dann immer, ob sie ihren Sohn scheitern sehen wollen und noch die Scheidung ihres Sohnes mit seiner Frau abwarten. Dass das für die junge Familie hart sein muss, scheint sie nicht zu interessieren.
    Ja, von außen lässt sich das immer sehr gut beurteilen, was andere so tun. Ich denk mir immer, dass die schon ihre Gründen haben werden. Und der Sohn vielleicht auch. Nein, als Eltern muss man nicht immer automatisch für die Fehler der Kinder gradestehen.

    Auch übernehmen wir gerne die eine oder andere Sachen am Haus unserer Kinder oder die Kitagebühren. Bei uns ist es komplett normal die Kinder auch beim Hausbau finanziell zu helfen, denn gerade diese Lebensphase ist für junge Familien doch wichtig.
    Sorry, aber die Betreuung meiner Kinder möchte ich schon selbst finanzieren. Eine solche Abhängigkeit von den Eltern würde mir persönlich nicht gut tun.

    Sich etwas aufbauen und alles zu festigen, damit sie ihre Beziehung zu Kindern, Ehepartner und eigenen Eltern auch neben Vollzeittätigkeit pflegen können. Gerade sehe ich auch junge Familien von heute bei weitem größeren Mehrbelastungen (beide müssen arbeiten gehen, hohe Mieten, keine Aussicht auf Rente, kaum ausreichende Kitabetreuungen) ausgesetzt. Bei uns hat es damals gereicht, wenn einer arbeiten gegangen ist und dieser hat problemlos eine vierköpige Familie ernähren können.
    ich kenn genug Familien, die es auch mit nur einem Verdiener oder einem Vollzeit- und einem Teilzeitverdiener schaffen.

  3. #13
    Kathyli88 ist offline Stranger

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    Standard Re: Umfrage: Großeltern kümmern sich kein bisschen

    Zitat Zitat von ASS1000 Beitrag anzeigen
    Ist die Frage wo eine gewisse Erwartung anfängt und endet. Was wir jedes Mal verstörend finden, ist das machne Eltern ihre Aufgabe als komplett erfüllt ansehen sobald Ihre Kinder die Volljährigkeit erreicht haben und sie dann fallen lassen. Als ob damit jede Eltern-Kind Beziehung automatisch enden würde und beide Parteien dann zusehen sollen wie sie ihr "eigenes Leben" leben.
    In unserer Familie leben und helfen wir uns über Generationen hinweg und eine Eltern-Kind-Beziehung endet für uns nur mit dem Tod und genauso wichtig emfinden wir eine Großeltern-Enkelkind-Bindung. Und wenn meine Kinder Hilfe brauchen, dürfen und sollen sie diese auch bei uns einfordern. Soll ich sie sich selber überlassen? Ich frage mich eigentlich woher in unserer Generation diese Haltung kommt seine Kinder sich so allein zu überlassen und das auch noch mit dem Argument "jetzt komm erstmal ich" gut zu heißen. Ein Pärchen aus unserem Freundeskreis vertritt die gleiche Haltung und jedes Mal tut mir ihr Sohn so sehr leid (ich habe ihn mit aufwachsen sehen), wenn sie stolz erzählen, dass ihr Sohn sich ja mit Hausbau, Vollzeit arbeiten und zwei Kindern komplett übernimmt und sie gar nicht einsehen zu helfen. Das hätte er sich ja selber so ausgesucht. Ich frage mich dann immer, ob sie ihren Sohn scheitern sehen wollen und noch die Scheidung ihres Sohnes mit seiner Frau abwarten. Dass das für die junge Familie hart sein muss, scheint sie nicht zu interessieren. Auch übernehmen wir gerne die eine oder andere Sachen am Haus unserer Kinder oder die Kitagebühren. Bei uns ist es komplett normal die Kinder auch beim Hausbau finanziell zu helfen, denn gerade diese Lebensphase ist für junge Familien doch wichtig. Sich etwas aufbauen und alles zu festigen, damit sie ihre Beziehung zu Kindern, Ehepartner und eigenen Eltern auch neben Vollzeittätigkeit pflegen können. Gerade sehe ich auch junge Familien von heute bei weitem größeren Mehrbelastungen (beide müssen arbeiten gehen, hohe Mieten, keine Aussicht auf Rente, kaum ausreichende Kitabetreuungen) ausgesetzt. Bei uns hat es damals gereicht, wenn einer arbeiten gegangen ist und dieser hat problemlos eine vierköpige Familie ernähren können.
    Naja, also ich denke ich habe einfach zu viel erwartet obwohl ich es mir eigentlich denken können/sollen. Aber während der Schwangerschaft und nach Geburt tickt man aufgrund der Hormonumstellung sowieso nicht richtig, das habe ich bei mir selbst gemerkt. Man ist einfach viel sensibler und empfindlicher. Meine Eltern waren nie herzlich. Ich kam ja zur Einschulung mit 5 Jahren auf ein Internat. Ab diesem Alter habe ich sie nur noch in den Schulferien gesehen. Ich machte die mittlere Reife und begann mit 15 Jahren eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich. Aufgrund des Wirtschaftszweiges den ich bei meiner Schule wählte konnte ich das erste Lehrjahr überspringen und kam gleich ins Zweite. Ich verdiente aufgrund dessen eine einigermaßen gute Ausbildungsvergütung und arbeitete an Wochenenden zusätzlich auf Messen und Veranstaltungen. Ab diesem Zeitpunkt an versorgte ich mich finanziell komplett selbst. Ich wohnte mit meinem damaligen Partner der auch noch in der Ausbildung war in einer Mietwohnung und wir teilten uns die Kosten 50/50. Also meine Eltern fühlten sich schon vor meinem 18. Lebensjahr nicht mehr zuständig. Eigentlich hätten sie ja noch Unterhalt bezahlen müssen, und das Kindergeld haben sie sogar auch noch kassiert o.O aber mit 15 Jahren weiß man solche Dinge doch nicht und wir waren ganz froh dass wir das selbst alles recht gut hinbekommen haben. Er war bereits 21 aber hatte davor noch sein Fachabitur gemacht und somit erst später eine Ausbildung angefangen. Aus irgendeinem Grund hatte ich gedacht sie hätten trotzdem Lust auf Kontakt mit ihrem Enkel, mittlerweile sind sie immerhin beide in Rente und zeitlich wäre es kein Problem. Manchmal darf man sein eigenes Leben und seine eigenen Kinder nicht auf die Umstände anderer projezieren, denn manche Leute verstehen das hier grade so als würde ich meine Eltern als kostenlose Kinderbetreuung ausnutzen wollen und wir bekämen das alleine nicht hin.

    Zur Geburt kamen meine Eltern nicht, zur Hochzeit kamen sie ebenfalls nicht, zum 1. Geburtstag des Kleinen kamen sie auch nicht, auch nicht zu Ostern oder Nikolaus. Es gab auch keine Geschenke (werft mir jetzt nicht vor von wegen man müsse ja nichts schenken, das ist mir doch klar und ich verlange es ja auch nicht, ich erwähne es nur weil es für die meisten Menschen eben doch normal ist dem Enkel MAL etwas zu schenken). Aber auch das machen sie nicht. Sie melden sich auch sonst nicht. Nein eine finanzielle Unterstützung bekommen wir nicht. Wir bauen uns alles selbst mit unserer eigenen Hände auf, mühselig und langsam, aber immerhin.

    Mittlerweile habe ich mich damit einfach abgefunden und deshalb macht mich das auch nicht mehr traurig. Im Prinzip brauchen wir sie ja auch nicht, ein normales Großeltern-Verhältnis wäre schon schön gewesen, aber was soll man machen man kann Menschen nicht ändern, wer nicht will der will halt nicht. Es wird auch alles einfacher mit der Zeit, mittlerweile kann er ja schon laufen und selbst essen, schläft durch, außer wenn er mal krank ist, und wir haben Spaß und Freude an unserem Kind...manchmal gibts natürlich Tage da könnte man schreiend davonlaufen, aber diese Tage wird mit Sicherheit jede Mutter kennen. Dennoch kümmere ich mich um meine Eltern wenn es nötig wird, ich habe vor ein paar Wochen meinen Vater zum Arzt gefahren, das war ein etwas weiterer Weg weil ich sehr weit von ihnen entfernt wohne. Waren also den ganzen Tag im Auto unterwegs. Mittags legten wir eine Pause ein, zum essen und ein bisschen laufen etc. Der Kleine machte da erst seit ein paar Tagen seine ersten Schritte und lief ganz stolz herum während ich jubelte und applaudierte und seine Hand nahm und er mich irgendwo hin führte. Mein Vater wollte die Hand von dem Kleinen nehmen und mit ihm laufen, das hatte mich schon gewundert aber ich bin ja schon über jeden kleinen Strohhalm den sie versuchen Liebe oder Aufmerksamkeit zu geben froh. Der Kleine hat aber mittlerweile seinen eigenen Willen und ist halt kein Baby mehr wo er noch jeden angelacht und geknutscht hat. Er zog die Hand immer wieder weg von ihm, und schrie ihn dann schrill an `Nein´ und kuckte böse, man Vater war eingeschnappt und sagte ´meine Hand will er nicht der mag mich nicht´. Das war recht kindisch, also von meinem Vater nicht von meinem grad 1 Jahr alt gewordenem. Ich sagte ihm dann schonmal was er denn erwarte, für den Kleinen ist er wie ein Fremder und ich würds ehrlich gesagt nicht wollen dass der Kleine mit jedem Fremden an der Hand in Zukunft davon läuft. Wir sind nunmal seine Bezugspersonen und sie haben sich eben nicht eingebracht. Wenn sie das zukünftig nicht machen dann bleibt es halt so. Und so wie ich sie kenne brauche ich keine 360 Grad Wandlung erwarten. Irgendwann versteht er es zwar wenn ich ihm erkläre dass dies Oma und Opa sind, aber das wars dann wahrscheinlich auch. Mal kucken was die Zukunft bringt. Meine Mutter rief ich kürzlich an wegen einer Feier die demnächst ist, und sie komme dort aber nicht hin. Ich fragte sie ob sie ihren Enkel denn nicht mal wieder sehen will, hat ihn ja nur 3-4 Mal gesehen. Sie sagte, ´der wird auch ohne mich groß`. Ich sagte ihr das ist mir schon klar dass er auch ohne dich groß wird, ist er bisher auch und wird er zukünftig auch, aber hin und wieder sehen könne man sich ja trotzdem mal. Aber sie sagte nein sie kommt nicht und braucht ihn nicht sehen. Ich würde sagen, das war eine klare Ansage. Ich bin aber kein nachtragender Mensch, ich werde ihnen also weiterhin bis zu dem Tag wenn sie irgendwann mal unter der Erde liegen Einladungen schreiben und mich melden und fragen ob sie hier oder da Lust dazu hätten. Eigentlich sehen sie ihn nur wenn sie zum Arzt müssen und ich sie fahre. Das geht aber bald auch nicht mehr, weil er dann in der Kita ist und ich wieder in der Arbeit, und ich habe eine 3-stündige Anfahrt. Also mit hin- und zurück bin ich allein schon 6 Stunden unterwegs, das geht dann nicht mehr.

    Ich habe meine eigene Familie und von dieser gibt es Liebe und Zusammenhalt und was die weiterhin machen ist mir ehrlich gesagt Wurst, ich brauche sie schon lange nicht mehr und der Kleine kennt es ja sowieso nicht anders, dafür hat er wenigstens taugliche Eltern und schlechte Großeltern, ist besser als wärs andersrum. Meine Türe steht trotzdem immer offen falls sie eines Tages doch noch die Bedeutung einer Familie verstehen sollten. Aber wahrscheinlich erst wenn sie todkrank sind oder Pflegefälle.

    Ich glaube gerade im Internet wenn man seinen Frust und den hatte ich damals nieder schreiben will, da fühlen sich viele Leute angegriffen und denken so wie sie das mit ihren eigenen Kindern sehen würden. Aber es sind nunmal andere Menschen und andere Situationen. Die meisten werden sich höchstwahrscheinlich mindestens bis zum 18. Lebensjahr kümmern, und der allergrößte Teil lässt die Kinder ja noch durchaus bis 25 bei sich wohnen, nicht alle, aber in meinem Bekanntenkreis sind zumindest viele 21-23 jährige die immer noch zuhause wohnen, und diese Eltern lesen das hier und deren Kinder sind vielleicht erst kürzlich ausgezogen oder wohnen immer noch zuhause und wahrscheinlich denken sie sich...ich spiele nicht die Kinderbetreuung für deren Kinder da können sie sich schön alleine drum kümmern wenn sie welche kriegen. Was auch verständlich wäre, denn irgendwann möchte man auch mal Zeit für sich wenn man seine Kinder groß bekommen hat. Aber ich bin ja nicht erst gestern ausgezogen, ich wohne seit 14 Jahren nicht mehr zuhause und ab dem 5. Lebensjahr war ich sowieso nur in den Schulferien zuhause. Also ist das kaum vergleichbar, schwer hatten sie es jedenfalls nicht, die Erziehung und Fürsorge haben andere übernommen. Zumindest ab dem Zeitpunkt von 5 Jahren...und da war ich ja auch schon ab meinem 2. Lebensjahr in einem Ganztagskindergarten. Auf vieles haben sie also nicht verzichtet im Leben weil sie Kinder hatten.

    Für mich ist das Thema aber erledigt, weil ändern kann man das ja sowieso nicht, aber an dem Tag hatte mich das frustriert, warum weiß ich nicht mehr.

    Die Verwandtschaft meines Mannes sind die selben in Grün. Zwar nicht ganz so schlimm, also er ist erst mit 22 ausgezogen gewesen mittlerweile 35, aber da haben wir auch Einladungen zur Hochzeit verschickt und es kam keine Reaktion. Zur Geburt haben wir auch schöne Karten mit Familienfotos und verzierten Kuverts verschickt, da hat sich nie jemand drauf gemeldet weder telefonisch noch eine Glückwunschkarte geschrieben. Ich weiß natürlich nicht ob es jeder einzelne auch erhalten hat, könnte ja auch auf dem Postweg verloren gegangen sein wenn einer dachte da wäre Geld drin, aber irgendeiner wirds schon bekommen haben und gemeldet hat sich halt keiner. Also was solls, wer nicht will der hat schon. Wir haben uns 3 und bald uns 4 :) Und ich weiß für mich dass ich es anders mache und machen werde. Jedem das Seine.

  4. #14
    Maxie Musterfrau ist gerade online 100% Originalnick

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    Standard Re: Umfrage: Großeltern kümmern sich kein bisschen

    Warum versuchst du auf Biegen und Brechen, da eine Beziehung aufzubauen, wenn deine Eltern das absolut nicht wollen? Warum rennst du einer Vorstellung von Familie hinterher, die seit deiner Kindheit nicht existent war?
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  5. #15
    ASS1000 ist offline Stranger

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    Standard Re: Umfrage: Großeltern kümmern sich kein bisschen

    Liebe Kathiji88, das tut mir so sehr leid und verstehe was Sie meinen und eigentlich ausdrücken wollen. Das manche hier gleich eine Komplettbetreuung von Ihnen eingefordert sieht verstehe ich nicht (sie haben alle Punkte ja recht gut dargestellt) Und nichts wünscht sich doch jemand mehr als intakte, harmonische Beziehungen zueinander. Man versteht nicht warum die eigenen Eltern so einen wunderbaren Menschen wie das eigene Enkelkind nicht oder kaum sehen möchte, wenn man selber kaum den Blick von diesem wunderbaren Wesen abwenden kann. Klar soll jeder auch für sich sein können aber was spricht denn dagegen seine Enkel ab und zu zu betreuen. Sie geben einen doch so viel zurück und es ist doch nichts unangenehmes oder "Arbeit" die man nicht gerne macht (ja klar ist es anstrengend aber doch gleichzeitig eine so schöne, kostbare Zeit, die darüber hinaus so schnell vorüber geht). Ich nehme meine Enkel zweimal die Woche und mal am Wochenende und finde das ist ein guter Weg für uns alle und ich hoffe auch dass noch lange machen zu können ( sie werden ja auch älter und wollen spätestens in der Pubertät von einem ja auch nichts mehr wissen).
    Fühlen sie sich aus weiter Ferne gedrückt und ich wünsche Ihnen viel viel Kraft und Ausdauer für die kommende Zeit.

  6. #16
    Maxie Musterfrau ist gerade online 100% Originalnick

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    Standard Re: Umfrage: Großeltern kümmern sich kein bisschen

    Zitat Zitat von ASS1000 Beitrag anzeigen
    Liebe Kathiji88, das tut mir so sehr leid und verstehe was Sie meinen und eigentlich ausdrücken wollen. Das manche hier gleich eine Komplettbetreuung von Ihnen eingefordert sieht verstehe ich nicht (sie haben alle Punkte ja recht gut dargestellt) Und nichts wünscht sich doch jemand mehr als intakte, harmonische Beziehungen zueinander. Man versteht nicht warum die eigenen Eltern so einen wunderbaren Menschen wie das eigene Enkelkind nicht oder kaum sehen möchte, wenn man selber kaum den Blick von diesem wunderbaren Wesen abwenden kann. Klar soll jeder auch für sich sein können aber was spricht denn dagegen seine Enkel ab und zu zu betreuen.
    Weil sie es nunmal nicht wollen. Aus welchen Gründen auch immer. Und das auch so immer und immer wieder zu verstehen geben, das bei der Tochter aber nicht ankommt. Weil die die Erfahrungen aus der eigenen Kindheit anscheinend nicht aufgearbeitet hat und versucht, da was zu kitten, wo aber nur einseitig der Wille dazu da ist. Zumindest stellt es sich mir so dar. Vielleicht sollte die TE das mal mit professioneller Hilfe ergründen und dann ihre Schlüsse für die Zukunft daraus ziehen.

    Sie geben einen doch so viel zurück und es ist doch nichts unangenehmes oder "Arbeit" die man nicht gerne macht (ja klar ist es anstrengend aber doch gleichzeitig eine so schöne, kostbare Zeit, die darüber hinaus so schnell vorüber geht). Ich nehme meine Enkel zweimal die Woche und mal am Wochenende und finde das ist ein guter Weg für uns alle und ich hoffe auch dass noch lange machen zu können ( sie werden ja auch älter und wollen spätestens in der Pubertät von einem ja auch nichts mehr wissen).
    Es hilft der TE nichts, wenn du ihr erzählst, wie einfach das für dich ist und dass alle anderen Großeltern das locker bewältigen könnten, wenn sie denn nur wollten. Das macht's doch nur noch schwerer, mit der Sache abzuschließen und sich anders zu arrangieren.

  7. #17
    Avatar von BRachial
    BRachial ist offline Intellektueller Bodensatz

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    Standard Re: Umfrage: Großeltern kümmern sich kein bisschen

    Zitat Zitat von Kathyli88 Beitrag anzeigen
    Eigentlich sehen sie ihn nur wenn sie zum Arzt müssen und ich sie fahre. Das geht aber bald auch nicht mehr, weil er dann in der Kita ist und ich wieder in der Arbeit, und ich habe eine 3-stündige Anfahrt. Also mit hin- und zurück bin ich allein schon 6 Stunden unterwegs, das geht dann nicht mehr.
    Gibts in der Heimat deiner Eltern keine Taxen?
    Na, das würde mir ja grad noch fehlen ......
    Ich würde mich da auch nicht weiter groß um Kontakt bemühen. Deine Eltern werden dir nie irgendetwas danken.
    Maxie Musterfrau, Pippi27, Gast und 1 anderen gefällt dies.
    "Rassismus ist das Übel unserer Welt. Nazi sein bedeutet, dass du verloren hast, bevor du anfängst. Du kannst nicht gewinnen. Du bist nur dumm."
    Lemmy Kilmister

    Solche:Freunde/Mann/Frau/Kind/Kinder/Tiere/Kollegen/Kumpels/Kneipenwirte/Mitsportler/Handwerker/ Lieferanten/Nachbarn hätte ich gar nicht erst!

  8. #18
    Maxie Musterfrau ist gerade online 100% Originalnick

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    Standard Re: Umfrage: Großeltern kümmern sich kein bisschen

    Zitat Zitat von BRachial Beitrag anzeigen
    Gibts in der Heimat deiner Eltern keine Taxen?
    Na, das würde mir ja grad noch fehlen ......
    Ich würde mich da auch nicht weiter groß um Kontakt bemühen. Deine Eltern werden dir nie irgendetwas danken.
    Ich glaube, wenn sie das mal realisiert hat, wird der Rest auch einfacher zu ertragen.
    Gast und Sommerschnee gefällt dies.

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