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Thema: Kritik der eigenen Mutter

  1. #1
    Wolli33 ist offline Stranger

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    Standard Kritik der eigenen Mutter

    Hallo zusammen.

    Einleitend muss ich sagen,dass meine Mutter und ich immer ein sehr gutes und vertrautes Verhältnis hatten und haben.

    Dennoch fällt mir, seit ich selbst Mama bin (Sohn ist 21 Monate) auf, dass meine Mutter wirklich alles kommentiert. Sei es bestimmte Dinge die ich tue und wie ich sie tue oder dass mein Sohn so lebhaft und neugierig ist.
    Besonders fällt es mir auf, wenn wir längere Zeit am Stück bei ihr zu Besuch sind (wohnen leider 400km auseinander).
    Klar mag es daran liegen,dass es eine Umgewöhnung für sie ist,wenn wir ein paar Tage da sind.
    Dennoch wird alles mit "kleinen Spitzen" (so fühlt es sich für mich an) kommentiert.
    "...dass er immer so klettern muss..."
    "...dass er immer in die Schränke geht..."
    "Hans Dampf in allen Ecken..."
    Ich selbst bin eher gelassen. Er hat Grenzen und bekommt die auch,aber ich lasse ihn seine Neugier auch ab und an gewähren und beobachte einfach.
    Und klar ist auch,dass er natürlich alles interessant findet,was er nicht von zuhause aus kennt.
    Oder auch die Tatsache,dass ich ihn zum Einschlafen begleite,weil er die Nähe einfach genießt und braucht... oder ich ihn nicht mit einem Jahr schon ans Töpfchen gewöhnte...usw.
    Früher wäre es zu meinen Kinderzeiten auch anders gewesen...

    Ich fühle mich dabei stets und ständig beobachtet und fühle mich,als würde ich nichts "richtig" machen.
    Ich habe ständig das Gefühl, mich immer rechtfertigen zu müssen, was dann irgendwie in Diskussionen ausartet,die mir eigentlich völlig fern liegen.

    Und immer bin ich die Empfindliche in ihren Augen,wenn ich ihr dann sage,wie ich mich fühle.

    Und das kannte ich eigentlich bislang in unserem Mutter-Tochter-Verhältnis gar nicht!

    Meine Schwiegermutter zum Beispiel sagt mir ständig,wie schön sie es findet, dass mein Sohn schon so weit ist und wie toll er vieles schon kann. Dass das allein mein Verdienst sei,weil ich das alles so gut meistern würde und unser Sohn so gut erzogen sei.
    (Mein Mann arbeitet von morgens bis abends).

    Bei so viel Lob komme ich mir oft auch beschämt vor :-), aber es tut einfach auch gut und bestätigt einen etwas.


    Wie seht ihr das? Kennt das noch jemand?
    Oder reagiere ich tatsächlich empfindlich?


    Danke für eure Antworten.

  2. #2
    bby2004 ist offline old hand

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    Standard Re: Kritik der eigenen Mutter

    Zitat Zitat von Wolli33 Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen.

    Einleitend muss ich sagen,dass meine Mutter und ich immer ein sehr gutes und vertrautes Verhältnis hatten und haben.

    Dennoch fällt mir, seit ich selbst Mama bin (Sohn ist 21 Monate) auf, dass meine Mutter wirklich alles kommentiert. Sei es bestimmte Dinge die ich tue und wie ich sie tue oder dass mein Sohn so lebhaft und neugierig ist.
    Besonders fällt es mir auf, wenn wir längere Zeit am Stück bei ihr zu Besuch sind (wohnen leider 400km auseinander).
    Klar mag es daran liegen,dass es eine Umgewöhnung für sie ist,wenn wir ein paar Tage da sind.
    Dennoch wird alles mit "kleinen Spitzen" (so fühlt es sich für mich an) kommentiert.
    "...dass er immer so klettern muss..."
    "...dass er immer in die Schränke geht..."
    "Hans Dampf in allen Ecken..."
    Ich selbst bin eher gelassen. Er hat Grenzen und bekommt die auch,aber ich lasse ihn seine Neugier auch ab und an gewähren und beobachte einfach.
    Und klar ist auch,dass er natürlich alles interessant findet,was er nicht von zuhause aus kennt.
    Oder auch die Tatsache,dass ich ihn zum Einschlafen begleite,weil er die Nähe einfach genießt und braucht... oder ich ihn nicht mit einem Jahr schon ans Töpfchen gewöhnte...usw.
    Früher wäre es zu meinen Kinderzeiten auch anders gewesen...

    Ich fühle mich dabei stets und ständig beobachtet und fühle mich,als würde ich nichts "richtig" machen.
    Ich habe ständig das Gefühl, mich immer rechtfertigen zu müssen, was dann irgendwie in Diskussionen ausartet,die mir eigentlich völlig fern liegen.

    Und immer bin ich die Empfindliche in ihren Augen,wenn ich ihr dann sage,wie ich mich fühle.

    Und das kannte ich eigentlich bislang in unserem Mutter-Tochter-Verhältnis gar nicht!

    Meine Schwiegermutter zum Beispiel sagt mir ständig,wie schön sie es findet, dass mein Sohn schon so weit ist und wie toll er vieles schon kann. Dass das allein mein Verdienst sei,weil ich das alles so gut meistern würde und unser Sohn so gut erzogen sei.
    (Mein Mann arbeitet von morgens bis abends).

    Bei so viel Lob komme ich mir oft auch beschämt vor :-), aber es tut einfach auch gut und bestätigt einen etwas.


    Wie seht ihr das? Kennt das noch jemand?
    Oder reagiere ich tatsächlich empfindlich?


    Danke für eure Antworten.
    lebt deine SM in der Nähe und erlebt ihn öfters auch im Altag ?

    Dann finde ich das alles völlig normal

    außerdem ist es so das man sich als Kind erst mit dem eigenen Kind richtig von seiner Mutter abnabelt.

  3. #3
    Wolli33 ist offline Stranger

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    Standard Re: Kritik der eigenen Mutter

    Hallo bby2004.

    Danke für deine Antwort.
    Nein,auch meine Schwiegermutter wohnt 160km entfernt von uns und wir sehen uns alle 1-2 Monate nur mal.

    Dennoch telefonieren und Skypen wir mit beiden regelmäßig ☺️

  4. #4
    Avatar von Zwutschgal
    Zwutschgal ist gerade online Hubsiversteher

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    Standard Re: Kritik der eigenen Mutter

    So Übernachtungsbesuche sind immer anstrengend. Für beide Seiten. Wir sind auch 600km von den SE entfernt, drum gibt es immer lange Fahrten und mehrtägige Aufenthalte. Ich reg mich dann auch meistens über irgendwas auf. Umgekehrt wird es wohl genauso sein ;-)

    Wenn dein Sohn daheim räumen darf, ist das eine Sache, ich finde aber, man sollte auch den Gastgeber insoweit respektieren, wenn der das nicht mag und dem Kind dann klarmachen, daß man bei Oma eben nicht an die Schränke darf.

    Mit anderen Dingen wie Bettgehen ist das eben so zwischen den Generationen. Wir begleiten die Kleinen in den Schlaf. Früher war das halt nicht so, da wurden die Kinder ins Bett gesteckt und schreiend liegen gelassen. Das dauert einfach ein wenig. Ich habe das meist einfach mit "Das macht man heute so" kommentiert und dann war schnell Ruhe damit.

    Laß ein wenig Zeit ins Land gehen, das relativiert sich im Lauf der Jahre wieder.

  5. #5
    Maxie Musterfrau ist gerade online 100% Originalnick

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    Standard Re: Kritik der eigenen Mutter

    Zitat Zitat von Wolli33 Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen.

    Einleitend muss ich sagen,dass meine Mutter und ich immer ein sehr gutes und vertrautes Verhältnis hatten und haben.

    Dennoch fällt mir, seit ich selbst Mama bin (Sohn ist 21 Monate) auf, dass meine Mutter wirklich alles kommentiert. Sei es bestimmte Dinge die ich tue und wie ich sie tue oder dass mein Sohn so lebhaft und neugierig ist.
    Besonders fällt es mir auf, wenn wir längere Zeit am Stück bei ihr zu Besuch sind (wohnen leider 400km auseinander).
    Klar mag es daran liegen,dass es eine Umgewöhnung für sie ist,wenn wir ein paar Tage da sind.
    Dennoch wird alles mit "kleinen Spitzen" (so fühlt es sich für mich an) kommentiert.
    Ich glaube, diese Spitzen hörst du raus, obwohl sie wahrscheinlich gar nicht da sind.


    "...dass er immer so klettern muss..."
    "...dass er immer in die Schränke geht..."
    "Hans Dampf in allen Ecken..."
    Find ich ansich nicht schlimm. Deine Mutter erlebt halt den Alltag ansonsten nicht mit.


    Ich selbst bin eher gelassen. Er hat Grenzen und bekommt die auch,aber ich lasse ihn seine Neugier auch ab und an gewähren und beobachte einfach.
    Und klar ist auch,dass er natürlich alles interessant findet,was er nicht von zuhause aus kennt.
    Zuhause ist das auch einfacher.


    Oder auch die Tatsache,dass ich ihn zum Einschlafen begleite,weil er die Nähe einfach genießt und braucht... oder ich ihn nicht mit einem Jahr schon ans Töpfchen gewöhnte...usw.
    Früher wäre es zu meinen Kinderzeiten auch anders gewesen...

    War's ja auch. Hast du sie mal gefragt, wie sie das damals fand? Welche Tipps sie von ihrer Mutter bekommen hat, die sie absolut albern fand?

    Ich fühle mich dabei stets und ständig beobachtet und fühle mich,als würde ich nichts "richtig" machen.
    Ich habe ständig das Gefühl, mich immer rechtfertigen zu müssen, was dann irgendwie in Diskussionen ausartet,die mir eigentlich völlig fern liegen.

    Frag sie doch mal, ob sie denkt, du würdest Dinge tatsächlich falsch machen.

    Und immer bin ich die Empfindliche in ihren Augen,wenn ich ihr dann sage,wie ich mich fühle.

    Und das kannte ich eigentlich bislang in unserem Mutter-Tochter-Verhältnis gar nicht!
    Ich glaub, dass es als Oma echt schwer sein kann. Denn man hat ja das eigene Kind so großgezogen, und aus dem ist schließlich auch was geworden.

    Meine Schwiegermutter zum Beispiel sagt mir ständig,wie schön sie es findet, dass mein Sohn schon so weit ist und wie toll er vieles schon kann. Dass das allein mein Verdienst sei,weil ich das alles so gut meistern würde und unser Sohn so gut erzogen sei.
    (Mein Mann arbeitet von morgens bis abends).

    Das find ich aber auch irgendwie übertrieben. Traut deine Schwiegermutter denn wiederum ihrem Sohn gar nichts zu?




    Wie seht ihr das? Kennt das noch jemand?
    Ja, kenn ich. Ich hab dann immer gesagt, dass sich vieles eben geändert hat, und im Notfall, dass der Kinderarzt das empfohlen hat. Später haben dann sowohl meine Mutter als auch meine Schwiegermutter erzählt, dass sie gerade beim ersten Kind ziemlich fremdbestimmt waren von der Mutter, Schwiegermutter, Säuglingsschwester, Arzt etc.



    Oder reagiere ich tatsächlich empfindlich?
    Wahrscheinlich teils, teils.

  6. #6
    Thori Gast

    Standard Re: Kritik der eigenen Mutter

    Wenn ihr so ein gutes Verhältnis habt dann würde ich einfach mal ganz offen mit meiner Mutter sprechen wie ihre Einwände bei mir ankommen.
    Das müßte doch zu machen sein.

    Ich denke mal nicht das deine Mutter dir was böses möchte . Wenn man so weit auseinander wohnt und sich nicht so oft sieht kommt halt alles auf einmal .

    Wenn deine Mutter sonst allein lebt dann ist so ein Kleinkind schon eine Herausforderung.
    Beim klettern hat sie evtl. einfach nur Angst das etwas passieren könnte. Als Mutter habe ich auch vieles locker gesehen und jetzt als Oma
    bin ich auch vorsichtiger .
    An meine Schränke durfte schon mein Sohn nicht und auch mein Enkel hat genügend Spielzeug .
    Seine Neugier darf er ganz frei im Garten befriedigen .
    Bei Einschlafbegletung und Töpfchen scheiden sich die Götter . Da muss jeder seinen Weg finden .
    Wobei auch früher die Kinder nicht alle schreiend im Bett zurück gelassen wurden .

    Lass es mich mal ganz vorsichtig formulieren da ich selbst Schwiegermutter bin - lach - ich persönlich denke das man die eigene Tochter doch eher kritisiert und sich bei der Schwiegertochter zurück hält.

    Meine Schwiegermutter hatte kein großes Interesse an ihrem Enkel da sie schon zu alt war und meine Mutter und ich hatten auch nicht immer die gleiche Meinung aber ich war da eher schmerzunempfindlich .
    ich habe mich aber nicht nur über mein Kind definiert sondern es gab noch andere Dinge in meinem Leben .

    Thori

  7. #7
    marielaurin ist offline Member

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    Standard Re: Kritik der eigenen Mutter

    Die Entfernung ist natürlich schon schwierig und dass sich alles so ballt.
    Deine Mama ist die Aktivität eines knapp 2jöhrigen sicherlich nicht mehr gewöhnt und noch dazu ist sie selbst älter geworden.

    Meine Eltern wohnen 120km weg, meine Schwiegereltern 100km in die andere Richtung. Ich habe es früher geschafft, einen bestimmten Tag in der Woche für sowohl meine Schwiegereltern als auch meine Eltern zu haben. Bin dann mittags zu meinen Eltern, hab Mama von der Arbeit abgeholt mit den Kindern, haben Mittag gegessen und der Kleine oder K1 als sie noch alleine war, haben dann bei Oma Mittagsschlaf gemacht. Nachmittags haben wir gespielt oder sind ein Eis essen gegangen, was auch immer. Nach dem Abendessen bin ich wieder nach Hause. Gleiches bei meinen Schwiegereltern.
    Dadurch haben sie relativ viel mitbekommen von unseren Kindern, das fanden wir alle wirklich schön.

    Meine Mama hat aber die Angewohnheit, auch vieles zu kommentieren und mir ein schlechtes Gewissen einreden zu wollen. Beispiele sind hier: Wieso lässt du ihn mit den Fingern essen? Zieh ihr ein anderen TShirt an, das ist dreckig! Meine Güte ist sie heute laut!
    Und wenn sie bei uns waren, das war dann zusätzlich in der Woche mal zum Kaffee, ist sie grundsätzlich über meine Schränke mit dem Finger und meinte ich solle mal vernünftiger putzen. Meine Mama ist eine ganz korrekte Frau, hat früher jeweils 3 Jahre Erziehungsurlaub bei jedem Kind gehabt und den Rest 30 Stunden/Woche gearbeitet, mein Papa Vollzeit. Bei ihr war alles durchgeplant, von vorne bis hinten. Sogar unsere abendlichen Spielexzesse, wir haben bis ich 19 war jeden Abend gespielt, unglaublich. Ich habe das als sehr schön empfunden als Kind, auch als Jugendliche. Wir wohnten sehr abseits und ich bin nur am Wochenende abends rausgekommen neben der Schule und auch dann nur, wenn Mama mich abgeholt hat von 30km weiter ...
    Jedenfalls hatte ich nach 8 Jahren die Faxen dicke und als wieder so ein Spruch kam, hab ich sie rausgeworfen. Ich hab ihr deutlichst gesagt dass das mein Haus ist, dass das meine Kinder sind, dass das meine Erziehung ist, dass ich offen für Gespräche bin solange sie mir nicht einreden will ich würde dieses und jenes falsch machen und ob sie selbst mal drüber nachdenken würde, was mit meinem Bruder alles "falsch" gelaufen sei. Ich hab ihr dann gesagt, sie soll drüber nachdenken und wenn sie aufhört mit dem dauernden Einmischen wäre sie herzlich willkommen. Es hat 5 Monate gedauert. Keinen Kontakt dazwischen, das war für uns alle irgendwie übel. Die Kinder haben das nicht verstanden, mir fehlte sie unglaublich.
    Dann stand sie mit einem Strauß Blumen vor der Tür und mit "Gutscheinen" fürs Bügeln, weil sie sich daran erinnerte, dass ihre Mama immer unsere Wäsche mitgebügelt hatte. Sie hat dann bei jedem Besuch gebügelt, bis ich gesagt habe, wir sollten doch bitte die wenige gemeinsame Zeit anders nutzen.
    Wir sehen uns immer noch einmal in der Woche, allerdings kommen sie dann zu uns für ein paar Stunden, oder wir fahren zum Essen hin am Wochenende.
    Unsere Kinder sind zwar groß, aber nun kommt so langsam wieder ein Interesse an Oma und Opa, das war ein paar Jahre eher weniger. Sie reden zusammen viel über frühere Zeiten, meine Mama zeigt stolz Fotos und die Kinder saugen das alles auf. Letztens hat meine Mutter ein Tagebuch ihres Vaters herausgeholt, das war für die Kinder megainteressant, er hatte Tagebuch geführt als es einem seiner Kinder sehr schlecht ging und wie die Familie das gemeistert hat. Dann haben sie vor einiger Zeit angefangen mit den Kindern einen Stammbaum zu erstellen, ein riesiges Teil, von allen Seiten. Dann schreibt meine Mutter für meine Kinder ein "Oma erzähl mal" Buch, auch das finde ich sehr schön und ich bin ihr sehr dankbar dass sie die sonst vergessenen Ereignisse dort aufschreibt. Ich glaube für sie selbst ist es toll, ihre Erlebnisse weitergeben zu dürfen und dass auch jemand ein offenes Ohr dafür hat. Unseren Kindern bringt das unglaublich viel.

    Die Zeit als die Kinder klein waren war schön, aber schwierig in Bezug auf die Großeltern und deren Erziehungsmethoden, wobei die sich aus heutier Sicht nicht unterschieden. Ich bin auf einem Bauernhof aufgewachsen und war immer unglaublich dreckig, und bei einem kleinen Fleck auf dem TShirt meiner Tochter macht meine Mutter so ein Theater. Komisch, wenn Eltern älter werden ...

    Heute haben wir alle untereinander ein wunderbares Verhältnis, naja, nur meine Eltern möchten so wenig wie möglich auf meine Schwiegereltern treffen

    Meine Schwiegereltern hatten immer viel Zeit für unsere Kinder, weil sie bei der Geburt von K1 seit 4 Wochen in Rente waren, meine Eltern sind da deutlich jünger und sind immer noch berufstätig. Meine Schwiegereltern sind aber manchmal so nervig, weil jedes Bisschen kommentiert wird "Ach guck mal er kann schon lächeln. Ach schau mal, da lächelt er schon wieder ..." das nervt mich manchmal ganz extrem. Oder so Kommentare wie "Ja wenn du in der Schule immer anwesend bist und deine Hausaufgaben hast, stehst du mündlich ja schon 2" ... mag sein dass das früher so war, heute ist das anders, das ist für sie manchmal sehr schwer zu verstehen.

    Dann hat eines unserer Kinder eine chronische Krankheit und ist medikamentenpflichtig mehrfach am Tag. Auch mit dem Verständnis der Abläufe im Körper hatten sie Probleme. Da waren meine Eltern deutlich wacher. Aber ich erklärs auch millionenmal, mittlerweile, nach 7 Jahren, haben sie es wohl annähernd verstanden.
    Ansonsten sind meine Schwiegereltern sehr interessiert an allem, was die Kinder machen und Schwiegermama hält sich sehr zurück was Tipps angeht. Ich frag sie dann schonmal wie das früher war und dann erzählt sie ausführlichst über ihre Erfahrungen. Ich glaube das findet sie ganz schön.

    Ich würde das ansprechen, was euch stört oder einfach nachfragen wie man denn selbst mit 2 Jahren war und an was sich die Großeltern noch erinnern können. Allerdings gab es auch bei uns Regeln, auch im Haus der Großeltern, denn das was sie hier durften oder nicht durften, war bei den Großeltern zum Teil anders. Das haben wir zusammen abgesprochen und es bei den Kindern auch zusammen durchgezogen.

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