Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 11
Like Tree8gefällt dies

Thema: Wie erkläre ich meinem Kind den Kontaktabbruch zur Oma?

  1. #1
    Ollajana ist offline Stranger

    User Info Menu

    Standard Wie erkläre ich meinem Kind den Kontaktabbruch zur Oma?

    Guten Tag.
    Meine Tochter und ihre Oma haben eine sehr enge Bindung und bis jetzt einen häufigen Kontakt, mindestens einmal die Woche, eher mehr. Aus vielerlei Gründe, die hier den Rahmen sprengen würden, habe ich vorgestern der Oma den Kontaktverbot ausgesprochen. Ich bin wirklich sehr traurig darüber und habe wirklich alles versucht, dass es nicht soweit kommt, nach dem 5-jährigen Kampf (so alt ist meine Tochter) muss ich resignieren, weil es mittlerweile dem Kind und unserer Beziehung schadet.

    Meine Frage ist:

    Was sage ich meiner Tochter? Es macht mich so furchtbar traurig... Sie wird schon ganz bald fragen, wann sie ihre Oma sehen kann und ich weiß nicht, was ich antworten soll.????

  2. #2
    Thori Gast

    Standard Re: Wie erkläre ich meinem Kind den Kontaktabbruch zur Oma?

    Wenn man den Grund nicht kennt kann man schlecht was dazu sagen.
    Thori

  3. #3
    Ollajana ist offline Stranger

    User Info Menu

    Standard Re: Wie erkläre ich meinem Kind den Kontaktabbruch zur Oma?

    Ich kann hier nicht alles erzählen. Ich kann nur sagen, dass die Oma permanent vor meiner Tochter meine Autorität untergräbt, dass sie meinen Bitten gewisse Regeln (und ich spreche nicht von Süßigkeitengabe oder sonstige "Omas-Verwöhn-Programme") einzuhalten nicht nachgeht und es ist keine vernünftige Kommunikation möglich, da sie immer, wenn ich ihr sage, was wir ändern sollten etc, sehr liebevoll nickt und lächelt, gibt mir Recht und gelobte Besserung, und macht dann weiter wie bisher. Nach 5 Jahren, in denen ich wirklich alles versucht habe, bis hin zu Psychologische Beratungen u.s.w. kann es einfach nicht so weiter gehen, weil meine Tochter den Hass und die Wut die in mir leben und mich selbst zerfleischen natürlich auch spürt. Leider sehe ich keine andere Möglichkeit mehr als dass wir uns für eine gewisse Zeit verabschieden müssen, damit diese schreckliche Gefühle weggehen können.
    nur ein Beispiel:
    Als meine Tochter knapp 2 Jahre war, habe ich ihr den Schnuller und die Babyflasche endlich abgewöhnt. Es lief gut, sie hat auch nicht danach verlangt. Natürlich habe ich auch die Oma informiert und sie gebeten, der Kleinen keinen Schnuller und Flasche mehr zu geben. Sie hat mich gelobt, wie toll ich es hinbekommen habe und gesagt, selbstverständlich würde sie ihr die Sachen nicht geben. Sie hat es getan, immer und immer wieder. Jedes mal habe ich ihr versucht deutlich zu machen, dass sie es bitte lassen soll, sie hat sich mit angeblichen Missverständnissen ausgeredet und beteuert, jetzt hätte sie es verstanden und wird es auch so umsetzen. Und das hat sie so durchgezogen bis vor kurzem!!!!! Meine Tochter ist 5!!!!!
    Das ist nur ein kleines Beispiel. Es geht in allen Bereichen so. Sie verabredet sich gemeinsam mit meiner Tochter, ohne es vorher mit mir abzusprechen, dann sagt sie ihr, wir müssen aber vorher die Mama fragen. Natürlich muss ich da oft Nein sagen, und bin dann das *********. Sehr häufig habe ich die Oma gebeten, ZUERST mit mir sprechen und DANN es dem Kind versprechen. Auch da lief es so ab wie oben beschrieben.
    Das ist nur ein Bruchteil dessen was gelaufen ist. Ich sehe keine Möglichkeit mehr, die sind ausgeschöpft, ausser uns zunächst mal voneinander zu verabschieden.
    Ich hoffe sehr, dass wir uns irgendwann wieder begegnen können, aber jetzt ist nicht die Zeit dafür.

  4. #4
    Avatar von Pippi27
    Pippi27 ist offline Bibbi siemazwanzich

    User Info Menu

    Standard Re: Wie erkläre ich meinem Kind den Kontaktabbruch zur Oma?

    Zitat Zitat von Ollajana Beitrag anzeigen
    Ich kann hier nicht alles erzählen. Ich kann nur sagen, dass die Oma permanent vor meiner Tochter meine Autorität untergräbt, dass sie meinen Bitten gewisse Regeln (und ich spreche nicht von Süßigkeitengabe oder sonstige "Omas-Verwöhn-Programme") einzuhalten nicht nachgeht und es ist keine vernünftige Kommunikation möglich, da sie immer, wenn ich ihr sage, was wir ändern sollten etc, sehr liebevoll nickt und lächelt, gibt mir Recht und gelobte Besserung, und macht dann weiter wie bisher. Nach 5 Jahren, in denen ich wirklich alles versucht habe, bis hin zu Psychologische Beratungen u.s.w. kann es einfach nicht so weiter gehen, weil meine Tochter den Hass und die Wut die in mir leben und mich selbst zerfleischen natürlich auch spürt. Leider sehe ich keine andere Möglichkeit mehr als dass wir uns für eine gewisse Zeit verabschieden müssen, damit diese schreckliche Gefühle weggehen können.
    nur ein Beispiel:
    Als meine Tochter knapp 2 Jahre war, habe ich ihr den Schnuller und die Babyflasche endlich abgewöhnt. Es lief gut, sie hat auch nicht danach verlangt. Natürlich habe ich auch die Oma informiert und sie gebeten, der Kleinen keinen Schnuller und Flasche mehr zu geben. Sie hat mich gelobt, wie toll ich es hinbekommen habe und gesagt, selbstverständlich würde sie ihr die Sachen nicht geben. Sie hat es getan, immer und immer wieder. Jedes mal habe ich ihr versucht deutlich zu machen, dass sie es bitte lassen soll, sie hat sich mit angeblichen Missverständnissen ausgeredet und beteuert, jetzt hätte sie es verstanden und wird es auch so umsetzen. Und das hat sie so durchgezogen bis vor kurzem!!!!! Meine Tochter ist 5!!!!!
    Das ist nur ein kleines Beispiel. Es geht in allen Bereichen so. Sie verabredet sich gemeinsam mit meiner Tochter, ohne es vorher mit mir abzusprechen, dann sagt sie ihr, wir müssen aber vorher die Mama fragen. Natürlich muss ich da oft Nein sagen, und bin dann das *********. Sehr häufig habe ich die Oma gebeten, ZUERST mit mir sprechen und DANN es dem Kind versprechen. Auch da lief es so ab wie oben beschrieben.
    Das ist nur ein Bruchteil dessen was gelaufen ist. Ich sehe keine Möglichkeit mehr, die sind ausgeschöpft, ausser uns zunächst mal voneinander zu verabschieden.
    Ich hoffe sehr, dass wir uns irgendwann wieder begegnen können, aber jetzt ist nicht die Zeit dafür.


    Ich vermute, da gibt es noch andere Geschichte. Denn das, was du hier erzählst, sind Kinderreien.
    Da würde es auch reichen, den Kontakt ein bißchen einzuschränken.

  5. #5
    Maxie Musterfrau ist offline 100% Originalnick

    User Info Menu

    Standard Re: Wie erkläre ich meinem Kind den Kontaktabbruch zur Oma?

    Zitat Zitat von Pippi27 Beitrag anzeigen
    Ich vermute, da gibt es noch andere Geschichte. Denn das, was du hier erzählst, sind Kinderreien.
    Da würde es auch reichen, den Kontakt ein bißchen einzuschränken.
    Sie schreibt ja auch, dass es nur ein Bruchteil ist.

  6. #6
    Maxie Musterfrau ist offline 100% Originalnick

    User Info Menu

    Standard Re: Wie erkläre ich meinem Kind den Kontaktabbruch zur Oma?

    Zitat Zitat von Ollajana Beitrag anzeigen
    Ich kann hier nicht alles erzählen. Ich kann nur sagen, dass die Oma permanent vor meiner Tochter meine Autorität untergräbt, dass sie meinen Bitten gewisse Regeln (und ich spreche nicht von Süßigkeitengabe oder sonstige "Omas-Verwöhn-Programme") einzuhalten nicht nachgeht und es ist keine vernünftige Kommunikation möglich, da sie immer, wenn ich ihr sage, was wir ändern sollten etc, sehr liebevoll nickt und lächelt, gibt mir Recht und gelobte Besserung, und macht dann weiter wie bisher. Nach 5 Jahren, in denen ich wirklich alles versucht habe, bis hin zu Psychologische Beratungen u.s.w. kann es einfach nicht so weiter gehen, weil meine Tochter den Hass und die Wut die in mir leben und mich selbst zerfleischen natürlich auch spürt. Leider sehe ich keine andere Möglichkeit mehr als dass wir uns für eine gewisse Zeit verabschieden müssen, damit diese schreckliche Gefühle weggehen können.
    nur ein Beispiel:
    Als meine Tochter knapp 2 Jahre war, habe ich ihr den Schnuller und die Babyflasche endlich abgewöhnt. Es lief gut, sie hat auch nicht danach verlangt. Natürlich habe ich auch die Oma informiert und sie gebeten, der Kleinen keinen Schnuller und Flasche mehr zu geben. Sie hat mich gelobt, wie toll ich es hinbekommen habe und gesagt, selbstverständlich würde sie ihr die Sachen nicht geben. Sie hat es getan, immer und immer wieder. Jedes mal habe ich ihr versucht deutlich zu machen, dass sie es bitte lassen soll, sie hat sich mit angeblichen Missverständnissen ausgeredet und beteuert, jetzt hätte sie es verstanden und wird es auch so umsetzen. Und das hat sie so durchgezogen bis vor kurzem!!!!! Meine Tochter ist 5!!!!!
    Das ist nur ein kleines Beispiel. Es geht in allen Bereichen so. Sie verabredet sich gemeinsam mit meiner Tochter, ohne es vorher mit mir abzusprechen, dann sagt sie ihr, wir müssen aber vorher die Mama fragen. Natürlich muss ich da oft Nein sagen, und bin dann das *********. Sehr häufig habe ich die Oma gebeten, ZUERST mit mir sprechen und DANN es dem Kind versprechen. Auch da lief es so ab wie oben beschrieben.
    Das ist nur ein Bruchteil dessen was gelaufen ist. Ich sehe keine Möglichkeit mehr, die sind ausgeschöpft, ausser uns zunächst mal voneinander zu verabschieden.
    Ich hoffe sehr, dass wir uns irgendwann wieder begegnen können, aber jetzt ist nicht die Zeit dafür.
    Sag deiner Tochter, wie es ist: Dass du und die Oma euch nicht versteht und du sie nicht mehr sehen willst und auch nicht willst, dass deine Tochter sie besucht.
    cosima gefällt dies

  7. #7
    Thori Gast

    Standard Re: Wie erkläre ich meinem Kind den Kontaktabbruch zur Oma?

    Zitat Zitat von Pippi27 Beitrag anzeigen
    Ich vermute, da gibt es noch andere Geschichte. Denn das, was du hier erzählst, sind Kinderreien.
    Da würde es auch reichen, den Kontakt ein bißchen einzuschränken.
    Ja ich habe auch das Gefühl das hier sehr viel zwischen Oma und Tochter schief läuft und brodelt.
    Ich weiß und kann nicht abschätzen wie sich der Kontaktabbruch auf das Enkelkind auswirken wird.

    Thori

  8. #8
    Neige ist offline Stranger

    User Info Menu

    Standard Re: Wie erkläre ich meinem Kind den Kontaktabbruch zur Oma?

    Kinder verstehen in dem Alter schon sehr viel, warum also nicht hergehen und zusammen mit dem Kind das Gespräch mit Oma suchen. Herumdruchsen bringt nichts, genauso wenig nach Ausflüchten suchen.

  9. #9
    LynnElla ist offline Stranger

    User Info Menu

    Standard Re: Wie erkläre ich meinem Kind den Kontaktabbruch zur Oma?

    Also ich sehe es sehr ähnlich. Ein Gespräch zusammen mit der Tochter und Oma wäre am sinnvollsten. Nichts ist schlimmer als Geheimnistuerei und Loyalitätskonflikte. Offene Worte gegen innere Zerrissenheit. Ich bin vor 7 Monaten Mama einer wundervollen Tochter geworden und ich stelle mir die Frage, ob es ein Verlust ist, wenn die Bindung zur Oma erst gar nicht entsteht. Meine Mutter hat mir schon unendlich tiefe Wunden versetzt und auch in der Schwangerschaft keine Mütterlichkeit oder Empathie gezeigt, auch die guten Ratschläge waren völlig daneben. Vier Tage nach der Geburt, hat sie mich angeschrien und auf das Sofa eingeschlagen, wo ich gerade versuchte, mein Kind zu stillen. Sie wäre gerne ein Teil von unserem Leben, ich bin so unschlüssig, ob ich diese Tür öffne. Ähnlich wie in deinem Fall, kann man mit ihr reden, ohne das sie ihr Verhalten ändert.

  10. #10
    Avatar von Francie
    Francie ist offline Herzchen

    User Info Menu

    Standard Re: Wie erkläre ich meinem Kind den Kontaktabbruch zur Oma?

    Zitat Zitat von Neige Beitrag anzeigen
    Kinder verstehen in dem Alter schon sehr viel, warum also nicht hergehen und zusammen mit dem Kind das Gespräch mit Oma suchen. Herumdruchsen bringt nichts, genauso wenig nach Ausflüchten suchen.
    Das was die TE hier beschreibt ist Kindergarten zwischen Mutter und Großmutter. Dem könnte die Mutter durch konsequentes Verhalten durchaus entgegenhalten. Dazu braucht es keinen Kontaktabbruch. Die Tochter ist erst 5 Jahre alt. Wir wissen doch nichts vom Hintergrund, da würde ich ein Kind in dem Alter gewiss nicht in ein Gespräch einbeziehen. Das ist eine Sache zwischen der TE und ihrer Mutter, die Tochter der TE ist doch hier nur der Spielball zwischen zwei Erwachsenen.
    ------------------------------------------------------
    Ich glaube nicht an den Fortschritt,
    sondern an die Beharrlichkeit der menschlichen Dummheit.
    Oscar Wilde

Seite 1 von 2 12 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •