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Thema: Geburt des ersten Enkelkindes - keine Besuchserlaubnis

  1. #1
    Vivioma Gast

    Unglücklich Geburt des ersten Enkelkindes - keine Besuchserlaubnis

    Hallo,
    ich werde in Kürze zum ersten Mal Oma, meine Tochter entbindet im September per primärem Kaiserschnitt.
    Sie lebt mit ihrem Freund in Berlin, ich in Hessen.
    Als ich vorgestern von ihr den Termin der Sectio erfuhr und sich herausstellte, dass mein Lebensgefährte und ich dann noch in Italien im Urlaub sind, war mein erster Gedanke und Wunsch, den Urlaub früher zu beenden, um nach der Geburt des Kindes nach Berlin zu fahren.
    Ich hatte dabei gar nicht an einen Besuch am ersten Tag gedacht, aber gerne hätte ich meine Tochter, den jungen Vater und mein erstes Enkelkind am zweiten oder dritten Tag besucht und mich nicht länger als 30 Minuten im Krankenhaus aufgehalten.
    Da ich eine Bahncard 100 habe, wäre es für mich kein Problem gewesen, für diese 30 Minuten hin und zurück zu fahren. Ggf. hätte ich eine Nacht im Hotel übernachtet - wir übernachten immer im Hotel, wenn wir meine Tochter besuchen.
    Meine Tochter, zu der ich bislang ein inniges Verhältnis hatte und die mich über alle Begebenheiten in ihrer Schwangerschaft auf dem Laufenden gehalten hat inkl. Ultraschallbilder und intensivem Austausch, wenn es ihr mal nicht so gut ging, sie hat mich ausgeladen und mir zu verstehen gegeben, dass in der ersten Woche nach Geburt des Kindes keine Besuche erwünscht sind.
    Ich weiß, das habe ich zu respektieren und werde es auch. Begründung von ihr ist, dass sie, ihr Freund und das Kind sich als Familie finden möchten. Dafür habe ich Verständnis. Aber eine ganze Woche weder meine Tochter noch das erste Enkelkind besuchen zu dürfen ist sehr hart für mich. Ich bin sehr traurig, denn ich habe das Gefühl, bei allem Verständnis für die beiden, dass mir etwas Besonderes genommen wird. Meine Tochter ist vor 35 Jahren auch per Kaiserschnitt geboren worden, nachdem ich vorher fünf Monate fest im Krankenhaus lag, mit frühzeitigen Wehen und einer Cerclage. Das war damals eine intensive Zeit für mich.
    Die Bilder von damals kommen derzeit wieder in mir hoch, ich sehe meine Tochter damals als Winzling in meinen Armen liegen und heute als junge Frau und baldige Mutter. Das macht mich noch sensibler, als ich eh schon bin!
    Ich weiß, dass ich am Tage des Kaiserschnitts keinen klaren Gedanken fassen werden kann sondern innerlich nur bei ihr sein werde.
    Und nun darf ich sie hinterher nicht sehen, das Kind nicht kennenlernen sondern muss mich fernhalten.
    Hinzu kommt, dass ich voll berufstätig bin und dann, wenn es ihnen wahrscheinlich genehm wäre, nicht mehr kommen kann, denn ich wohne wie gesagt in Hessen, arbeite aber in Köln. Momentan ist mir jegliche Vorfreude auf das Oma werden genommen!
    Ich weiß, dass ich an der Situation nichts ändern kann. Es gibt keinen Rat und keine Möglichkeit. Ich wollte mich nur einmal hier mitteilen. Danke fürs Lesen!

  2. #2

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    Standard Re: Geburt des ersten Enkelkindes - keine Besuchserlaubnis

    Ich les immer ich, ich, ich, ich.... Sorry,Du liest Dich ein bißchen wie ein beleidigtes Kind, dass seinen Willen nicht durchgesetzt bekommt.

    Aber es ist zuallererst mal das Kind Deiner Tochter und Ihres Partners. Wenn die beiden entschieden haben das so zu wollen, dann sicherlich nicht weil sie Dir etwas nehmen wollen, sondern nur für sich.

    Du kannst noch viele Jahre die Oma für das Kind sein, daran wird sich jetzt doch nichts ändern wenn das Kind "schon" eine Woche alt sein sollte wenn Du es das erste mal auf dem Arm hast.

    Ich hoffe für Dich, dass Du Dich rechtzeitig wieder beruhigst und vor allem diese Vorwurfshaltung wieder ablegst, das tut auf Dauer der Mutter-Tochter-Beziehung, aber auch der Oma-Enkelbeziehung nicht gut.
    atakrem gefällt dies

  3. #3
    Vivioma Gast

    Standard Re: Geburt des ersten Enkelkindes - keine Besuchserlaubnis

    Ich les immer ich, ich, ich, ich.... Sorry,Du liest Dich ein bißchen wie ein beleidigtes Kind, dass seinen Willen nicht durchgesetzt bekommt.

    Aber es ist zuallererst mal das Kind Deiner Tochter und Ihres Partners. Wenn die beiden entschieden haben das so zu wollen, dann sicherlich nicht weil sie Dir etwas nehmen wollen, sondern nur für sich.

    Du kannst noch viele Jahre die Oma für das Kind sein, daran wird sich jetzt doch nichts ändern wenn das Kind "schon" eine Woche alt sein sollte wenn Du es das erste mal auf dem Arm hast.

    Ich hoffe für Dich, dass Du Dich rechtzeitig wieder beruhigst und vor allem diese Vorwurfshaltung wieder ablegst, das tut auf Dauer der Mutter-Tochter-Beziehung, aber auch der Oma-Enkelbeziehung nicht gut.

    Von Beleidigt-sein kann keine Rede sein, ich bin traurig.
    Ich werde mein Enkelkind eine Woche nach der Geburt nicht sehen können. Wie ich schrieb, lebe ich in Hessen, arbeite in Köln und bekomme keinen Urlaub.

    Das hast Du vielleicht beim ersten Lesen meines Beitrags nicht mitbekommen. Dennoch danke für Dein Lesen und Deinen Beitrag.

  4. #4
    Avatar von Felba
    Felba ist offline juttapalme

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    Standard Re: Geburt des ersten Enkelkindes - keine Besuchserlaubnis

    Ich finde es sehr gut von deiner Tochter, dass sie so klar ist in der Hinsicht. Ich hab das nie so gemacht und fand es schon anstrengend (aber durchaus auch schön), Besuch zu kriegen, wenn man mit Schmerzen, Hormonumstellung und Schlafmangel am Limit ist. Du kannst dich ja laut eigener Aussage noch an die intensive erste Zeit mit deiner Tochter erinnern, da hast du sicher Verständnis dafür, dass sie da für sich sein wollen. Jede Familie macht das anders. Nimm dich mal zurück, in erster Linie geht es da nämlich nicht um dich. Gerade mit dem ersten Kind wird klar, dass du jetzt die "Ursprungsfamilie" bist und die Kernfamilie für deine Tochter sie, ihr Partner und das Kind sind. Da musst du einen Schritt zurücktreten und dir sagen, dass das eine gute Entwicklung ist. Sag ich dir so als Hobbypsychologin ;-)

  5. #5
    Vivioma Gast

    Standard Re: Geburt des ersten Enkelkindes - keine Besuchserlaubnis

    Nimm dich mal zurück, in erster Linie geht es da nämlich nicht um dich.
    Liebe JUTTAPALME,
    das tue ich
    Ich weiß, das habe ich zu respektieren und werde es auch. Begründung von ihr ist, dass sie, ihr Freund und das Kind sich als Familie finden möchten. Dafür habe ich Verständnis.
    , denn auch wenn ich traurig darüber bin, so respektiere und akzeptiere ich den Wunsch meiner Tochter.
    Danke fürs Lesen und für Deine Antwort.

  6. #6
    Jana_76 ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Geburt des ersten Enkelkindes - keine Besuchserlaubnis

    Hi,

    ich kann mir gut vorstellen, wie schwer das für Dich ist. Der Zauber des Anfangs, die ersten Tage. Du möchtest gleichzeitig nah bei Deiner Tochter und bei Deinem Enkelkind sein.
    Weiß Du noch, wie es Dir in der ersten Woche nach der Geburt ergangen ist? Wie es für Dich war? Da warst Du sicher auch um jede Minute, Stunde und jeden Tag dankbar, den Du und Dein Mann nur für Euch 3 hattest. Genauso geht es Deiner Tochter auch. Sie weiß nicht, was auf sie zu kommt. Und sie möchte sich auch einfach die Zeit nehmen, sich mit dem neuen kleinen Erdenbürger allein vertraut zu machen.
    Im Vorfeld klare Regeln aufzustellen, hilft auch allen sich darauf vorzubereiten (mental, zeitlich usw.). Es kann auch gut sein, dass sie nach einer Woche sagt "Mama, sei nicht böse, aber wir brauchen noch 1 Woche mehr für uns." oder sie sagt schon nach 2 Tagen "Mama, kannst Du kommen?"

    Aus Erfahrung kann ich nur sagen, dass man sich als Tochter erst einmal selbst in die Mama-Rolle reinfinden möchte und Sicherheit haben will, bevor die Mutter kommt. Du hast Erfahrung mit Kindern - halten, wiegen, reden, trösten, füttern usw. Sei es auch unbewusst, man weiß als Tochter, dass die Mutter da mehr Ahnung hat und möchte nicht vor ihrem Auge als unfähig usw. da stehen.
    Daher mein Rat: Akzeptiere es. Weine Dich bei Deinem Mann aus, bei deinen Freundinnen, aber sag es nicht Deiner Tochter. Sag ihr, dass Du ihre Entscheidung respektierst, sie verstehst und dich freust, wenn sie Dir sagt, dass Du kommen darfst. Ruft sie an, dann setzt dich in den nächsten Zug (die fahren auch am Wochenende, wenn Du nicht arbeiten musst) und besuche sie. Halte Dich zurück mit Ratschlägen (nur, wenn sie fragt), lobe sie viel für ihren guten Umgang mit dem Kind und frage, was Du ihr abnehmen darfst. Denk daran, dass sie unglaublich nervös ist, wenn Du da bist. Gib ihr Ruhe und Selbstvertrauen und Liebe.
    Du wirst die nächsten 18 Jahre Zeit haben Dein Enkelkind aufwachsen zu sehen. Deine Tochter wird dich fragen, ob du auf Dein Enkelkind aufpassen kannst, wenn sie wichtige Termine haben, im Urlaub, wenn Nr. 2 auf die Welt kommt usw..
    Meine Schwiegereltern haben sich damals so sehr gefreut, als ihre erste Enkeltochter geboren wurde (sie hatten mit dem Thema Enkelkinder eigentlich schon abgeschlossen). Trotzdem haben sie ruhig gewartet, bis wir nach 2 Wochen gesagt haben, ihr könnt kommen. Auch so haben sie nur Ratschläge gegeben, wenn wir gefragt haben. Auch wenn wir sicherlich andere Entscheidungen treffen, als sie (was ich manchmal an ihren Gesichtern sehe), sie akzeptieren unsere Erziehung.
    Das hat dafür gesorgt, dass wir ihnen gern und ruhigen Gewissens unser Kind anvertrauen, dass wir sie in Notsituationen anrufen und um Rat fragen. Und ich glaube, solch ein Verhältnis möchtest Du auch.

    Wir haben damals unsere Tochter per Skype ihren Großeltern vorgestellt, Fotos kamen vorher sowieso von uns via Telefon. Das ist mehr, als die Großeltern Deiner Generation hatten. Sei dankbar dafür. Den Zauber des Anfangs, den hattest Du mit Deinen Kindern. Für dein Enkelkind gehört der Zauber des Anfangs Deiner Tochter und Deinem Schwiegersohn.

    Es ist natürlich schwer für Dich, weil Du Dir das alles anders vorgestellt hast. Nur dieses Mal, macht Deine Tochter die Regeln.

    Ein kleiner Rat noch: Bedenke: Wenn Deine Tochter Mama wird, ändert sich auch Eure Beziehung noch einmal. Wenn Du jetzt am Anfang auf sie achtest und ihre Wünsche hörst und respektierst, wird das für die nächsten Jahre eine super Grundlage sein, auf der Eure Beziehung weiter wachsen kann. Wenn Du jetzt etwas einforderst, wirkt sich das nur negativ aus. Deine Tochter ist eh schon nervös, sie braucht ihre Mama jetzt als Unterstützung und zwar zu ihren Bedingungen, nicht zu Deinen.

    Alles Gute
    Kara^^ und Vivioma gefällt dies.


  7. #7
    Vivioma Gast

    Standard Re: Geburt des ersten Enkelkindes - keine Besuchserlaubnis

    Liebe Jana,

    ich danke Dir für Deine einfühlsamen Worte!
    Meine Kinder können sich auf mich verlassen - versprochen. Das wissen sie auch beide. Egal, was kommt, ich werde immer für beide da sein, wenn sie mich brauchen!
    Ich danke Dir aber dafür, dass Du mir und meinen Gefühlen auch ein gewisses Verständnis entgegen bringst und Dir die Mühe gemacht hast, auch die andere Seite zu betrachten.

    Auch Dir alles Gute!

  8. #8
    Avatar von Pippi27
    Pippi27 ist offline Bibbi siemazwanzich

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    Standard Re: Geburt des ersten Enkelkindes - keine Besuchserlaubnis

    Drama!!

    Dann siehst du das Kind halt nach ein paar Tagen. Ich vermute mal, dank Whatsup und co wirst du ein Bildchen bekommen und auch erfahren, ob alles gut ist.
    cosima gefällt dies

  9. #9
    Maxie Musterfrau ist offline 100% Originalnick

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    Standard Re: Geburt des ersten Enkelkindes - keine Besuchserlaubnis

    Zitat Zitat von Vivioma Beitrag anzeigen
    Hallo,
    ich werde in Kürze zum ersten Mal Oma, meine Tochter entbindet im September per primärem Kaiserschnitt.
    Sie lebt mit ihrem Freund in Berlin, ich in Hessen.
    Als ich vorgestern von ihr den Termin der Sectio erfuhr und sich herausstellte, dass mein Lebensgefährte und ich dann noch in Italien im Urlaub sind, war mein erster Gedanke und Wunsch, den Urlaub früher zu beenden, um nach der Geburt des Kindes nach Berlin zu fahren.
    Ich hatte dabei gar nicht an einen Besuch am ersten Tag gedacht, aber gerne hätte ich meine Tochter, den jungen Vater und mein erstes Enkelkind am zweiten oder dritten Tag besucht und mich nicht länger als 30 Minuten im Krankenhaus aufgehalten.
    Da ich eine Bahncard 100 habe, wäre es für mich kein Problem gewesen, für diese 30 Minuten hin und zurück zu fahren. Ggf. hätte ich eine Nacht im Hotel übernachtet - wir übernachten immer im Hotel, wenn wir meine Tochter besuchen.
    Meine Tochter, zu der ich bislang ein inniges Verhältnis hatte und die mich über alle Begebenheiten in ihrer Schwangerschaft auf dem Laufenden gehalten hat inkl. Ultraschallbilder und intensivem Austausch, wenn es ihr mal nicht so gut ging, sie hat mich ausgeladen und mir zu verstehen gegeben, dass in der ersten Woche nach Geburt des Kindes keine Besuche erwünscht sind.
    Ich weiß, das habe ich zu respektieren und werde es auch. Begründung von ihr ist, dass sie, ihr Freund und das Kind sich als Familie finden möchten. Dafür habe ich Verständnis. Aber eine ganze Woche weder meine Tochter noch das erste Enkelkind besuchen zu dürfen ist sehr hart für mich. Ich bin sehr traurig, denn ich habe das Gefühl, bei allem Verständnis für die beiden, dass mir etwas Besonderes genommen wird. Meine Tochter ist vor 35 Jahren auch per Kaiserschnitt geboren worden, nachdem ich vorher fünf Monate fest im Krankenhaus lag, mit frühzeitigen Wehen und einer Cerclage. Das war damals eine intensive Zeit für mich.
    Die Bilder von damals kommen derzeit wieder in mir hoch, ich sehe meine Tochter damals als Winzling in meinen Armen liegen und heute als junge Frau und baldige Mutter. Das macht mich noch sensibler, als ich eh schon bin!
    Ich weiß, dass ich am Tage des Kaiserschnitts keinen klaren Gedanken fassen werden kann sondern innerlich nur bei ihr sein werde.
    Und nun darf ich sie hinterher nicht sehen, das Kind nicht kennenlernen sondern muss mich fernhalten.
    Hinzu kommt, dass ich voll berufstätig bin und dann, wenn es ihnen wahrscheinlich genehm wäre, nicht mehr kommen kann, denn ich wohne wie gesagt in Hessen, arbeite aber in Köln. Momentan ist mir jegliche Vorfreude auf das Oma werden genommen!
    Ich weiß, dass ich an der Situation nichts ändern kann. Es gibt keinen Rat und keine Möglichkeit. Ich wollte mich nur einmal hier mitteilen. Danke fürs Lesen!
    Oma bist du doch ein Leben lang und nicht nur in der ersten Woche nach der Entbindung!
    cosima und atakrem gefällt dies.

  10. #10
    cosima ist offline Urgestein

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    Standard Re: Geburt des ersten Enkelkindes - keine Besuchserlaubnis

    Zitat Zitat von Vivioma Beitrag anzeigen
    Von Beleidigt-sein kann keine Rede sein, ich bin traurig.
    Ich werde mein Enkelkind eine Woche nach der Geburt nicht sehen können. Wie ich schrieb, lebe ich in Hessen, arbeite in Köln und bekomme keinen Urlaub.

    Das hast Du vielleicht beim ersten Lesen meines Beitrags nicht mitbekommen. Dennoch danke für Dein Lesen und Deinen Beitrag.
    ICH ICH ICH

    Es geht aber nicht um dich
    Kannst du dich nicht einfach zurück nehmen statt diese Drama-Nummer zu fahren?

    Du kannst das Enkelkind noch oft genug sehen und warum kannst du später nicht fahren, du wirst ja nicht sieben Tage die Woche arbeiten?

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