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Thema: Meine Eltern haben meine Entscheidung untergraben

  1. #21
    Frosch105 ist offline Stranger

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    Standard Re: Meine Eltern haben meine Entscheidung untergraben

    Ich merk jedenfalls dass von uns hier emotional keiner in der Lage war besonders gut mit der Aktion umzugehen.
    Und dass das nicht nochmal sein muss. Aber es reicht offenbar auch nicht zu hoffen dass die sowas nicht nochmal machen.
    Konsequenz ist wohl dass auch meine Eltern die Kinder nicht mehr alleine betreuen.
    Und ich erwarte auch eine Entschuldigung, für die Aktion, vor dem Hintergrund unsres Konfliktes.
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  2. #22
    Avatar von Pippi27
    Pippi27 ist offline Bibbi siemazwanzich

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    Standard Re: Meine Eltern haben meine Entscheidung untergraben

    Zitat Zitat von Frosch105 Beitrag anzeigen
    Zur Klärung, sie haben nicht geschrieben, man solle sich bei mir entschuldigen. Das mit der Entschuldigung kam von meinem Mann. Soweit ich weiß, hat die Tochter geschrieben, man solle sich bei uns entschuldigen. Für die (von meinem Mann so betitelte) Einmischung.
    So langsam wird es mir mit meinen Eltern auch zu anstrengend.
    ich verstehe, dass du dich rausgezogen hast - aber das hat nichts mit deinen Kindern zu tun.

    Und das sie ihre Großeltern getroffen haben, schadet ihnen nicht.

    Also nimms hin und sei froh, dass du dich nicht kümmern musst.

  3. #23
    Avatar von Pippi27
    Pippi27 ist offline Bibbi siemazwanzich

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    Standard Re: Meine Eltern haben meine Entscheidung untergraben

    Zitat Zitat von Frosch105 Beitrag anzeigen
    Ich merk jedenfalls dass von uns hier emotional keiner in der Lage war besonders gut mit der Aktion umzugehen.
    Und dass das nicht nochmal sein muss. Aber es reicht offenbar auch nicht zu hoffen dass die sowas nicht nochmal machen.
    Konsequenz ist wohl dass auch meine Eltern die Kinder nicht mehr alleine betreuen.
    Und ich erwarte auch eine Entschuldigung, für die Aktion, vor dem Hintergrund unsres Konfliktes.
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    Wofür sollen sie sich entschuldigen?

    Komm mal wieder runter.

    Du willst deine Schwiegereltern nicht mehr sehen. Dein Mann bekommt es nicht hin, den Kontakt aufrecht zu erhalten.


    Niemandem wurde etwas angetan.
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  4. #24
    Thori Gast

    Standard Re: Meine Eltern haben meine Entscheidung untergraben

    Zitat Zitat von Frosch105 Beitrag anzeigen
    Okay, es steckt wohl mehr dahinter.
    Sagen wir, ich glaube, meine Schwiegereltern wollten immer gerne auch eine Tochter haben. Am ehesten war meinMann wohl der ihrer Söhne auf den diese Wünsche projiziert wurden oder wie auch immer. Dann kam er mit mir an und sie haben mich lautstark und vehement „wie ein eigenes Kind“ in ihre Familie aufgenommen und davon auch nie wieder locker gelassen. Ich hatte lange Zeit nicht das beste Verhältnis zu meinen eigenen Eltern. Was nicht an mir lag. Seine Eltern und ich haben uns so ganz gut verstanden aber es war auch sehr anstrengend mit ihnen. Dann haben wir eine Tochter bekommen und sie sind ausgeflippt über „ihr Enkelkind“. Naja die Geschwister von meinem Mann wurden auch etwas eifersüchtig und zogen sich zurück. Dies passte wiederum der Oma gar nicht. Ich glaube für mich der Hauptknackpunkt liegt schon in meinem Verhältnis zu meinem Vater und dass ich da jetzt stark auf Distanz gehen muss. Wir hatten vor diesem Wochenende einen Konflikt und ich hatte schon den Eindruck dass das auch (wieder einmal) so ein Machtkampf von ihm war, die Kinder haben klar gesagt dass es nicht ihre Idee und auch nicht ihr Wunsch war, zu den Schwiegereltern hinzufahren. Mein Vater ist in solchen Dingen ziemlich oberflächlich und spielt auch ganz gerne den Helden.
    Ich habe vor zehn Jahren einfach gemerkt dass ich nur verlieren kann wenn ich da nicht raus gehe zwischen Mann, Kindern, und Großeltern und mich komplett rausgezogen. Von allen drei Seiten wurde mir das vorgeworfen. Das für mich schlimmste daran wenn dieses Thema wieder aufkommt ist die Reaktion von meinem Mann. Das war auch immer schon das schlimmste an diesem ganzen Thema. Er sieht seine Eltern verständlicherweise ganz anders als ich. Das darf er und hat auch nichts mit unserer Beziehung zu tun. Er drängt mich nur unbewusst immer wieder in so unfassbare Schuldgefühle hinein. Wie der Mechanismus genau läuft habe ich noch nicht durchschaut. Als ob er dann der verlängerte Arm der Schwiegermutter wäre weil er sie ja liebt. Und auf diesen Kampf und sein eigenes gleichzeitiges Ringen damit und seine emotionale Bedürftigkeit die dann immer aufkommt habe ich schlicht so gar keinen Nerv mehr. Wenn die Kinder Kontakt zu seinen Eltern hatten wird er ganz komisch und ich empfinde ihn als unfassbar anstrengend. Ich will diesen Kampf nicht mehr kämpfen. Es ist nicht meiner. Soviel dazu.
    Viel mehr kann ich auch nicht dazu sagen außer dass ich der Tochter nicht gesagt habe wie sie sich in dem ganzen stellen soll, das hat sie selbst entschieden. Wir haben uns nur darüber unterhalten ob der Papa nicht alle paar Wochen (den Schwiegereltern zuliebe) mal mit ihnen da hin fahren würde, ich hab ihr halt gesagt dass das vor 10 Jahren die Lösung war die ich vorgeschlagen habe. Dass er aber vehement nicht will, und es dann keinen Sinn macht. Ich hab mich damals erkundigt, ob es andere Möglichkeiten gibt. Am schlimmsten für mich ist immer wie schlecht mein Mann damit umgehen kann. Ich mache da nichts extra oder so, Tatsache ist, zwischen denen allen bin ich sowas wie ein Außenseiter, den sie ausnutzen wollen, mehr ist da nicht. Und davor schütze ich mich indem ich das ganze Thema ob seiner Sinnlosigkeit und sinnlos zerstörerischen Kraft einfach nur noch meide. Wenn es aufkommt reagiere ich abwehrend. Mehr kann ich einfach nicht tun.
    Ganz ehrlich - ich steig nicht hinter wo das Problem liegt .

  5. #25
    falaffel ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Meine Eltern haben meine Entscheidung untergraben

    Frosch105, ich bin ganz ehrlich geschockt!!
    "So langsam wird es mir mit meinen Eltern auch zu anstrengend" Das sind deine ELTERN. Deine Schwiegereltern, auf die du auch lieber verzichtest, sind die ELTERN deines Mannes. Ihr seid eine FAMILIE!! Die legt man nicht einfach ab wie ein altes Paar Schuhe, wenn es nicht mehr passt! Man arrangiert sich. Man akzeptiert andere und ihre Ticks, man vermittelt, man spricht miteinander, man traegt Konfilkte aus, man hat Respekt, man entschuldigt und - man sollte es kaum glauben - man LIEBT.
    Was lebst du deinen Kindern vor? Welche Art des menschlichen Umgangs miteinander vermittelst du ihnen? "Wenn es zu kompliziert wird und nervt, stell die Stoerer ab"? Vielleicht werden das deine KInder irgendwann mit dir tun?! Wie oft und an wie vielen Stellen im Leben kann ich das ueberhaupt tun? Man kann sich weder seine Eltern, noch die Verwandtschaft, Mitschueler, Lehrer, Arbeitskollegen, Nachbarn......aussuchen. Man muss lernen, mit ihnen klarzukommen. - Zumal es gut sein koennte, dass man sie irgendwann braucht.
    Wenn ihr das noch nicht mal in der Verwandtschaft hinbekommt, wenn Rueckzug die Loesung ist, wie sollen deine Kinder sich in ihrem Leben behaupten? Welche Strategie bietest du ihnen an?
    Ich finde in der Geschichte weit und breit keinen einzigen triftigen Grund, der einen Kontaktabbruch rechtfertigt. Gibt es ernsthafte Gruende wie Missbrauch, Gewalt, ernste psychische Stoerungen??
    Mit etwas gutem Willen, Erwachsensein und Nachsicht sollte es moeglich sein, sich regelmaessig ein paar Stunden zu besuchen. Man kann mit ziemlich jedem auskommen, wenn man es WILL.
    Pippi27, Mumpitz, Smartie88 und 3 anderen gefällt dies.

  6. #26
    Thori Gast

    Standard Re: Meine Eltern haben meine Entscheidung untergraben

    Zitat Zitat von Frosch105 Beitrag anzeigen
    Zur Klärung, sie haben nicht geschrieben, man solle sich bei mir entschuldigen. Das mit der Entschuldigung kam von meinem Mann. Soweit ich weiß, hat die Tochter geschrieben, man solle sich bei uns entschuldigen. Für die (von meinem Mann so betitelte) Einmischung.
    So langsam wird es mir mit meinen Eltern auch zu anstrengend.
    Schwiegereltern sind schwierig - Eltern sind schwierig - Mann ist schwierig mhmmmmmmmmmmmmmm

    Muss man da jetzt so ein Drama um eine harmlosen Besuch mache nur weil es nicht ins eigene Ego passt ?
    Pippi27, Mumpitz, falaffel und 1 anderen gefällt dies.

  7. #27
    cosima ist offline Urgestein

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    Standard Re: Meine Eltern haben meine Entscheidung untergraben

    Zitat Zitat von Frosch105 Beitrag anzeigen
    Ich merk jedenfalls dass von uns hier emotional keiner in der Lage war besonders gut mit der Aktion umzugehen.
    Und dass das nicht nochmal sein muss. Aber es reicht offenbar auch nicht zu hoffen dass die sowas nicht nochmal machen.
    Konsequenz ist wohl dass auch meine Eltern die Kinder nicht mehr alleine betreuen.
    Und ich erwarte auch eine Entschuldigung, für die Aktion, vor dem Hintergrund unsres Konfliktes.
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    ich frag mich ja wirklich was für großartige "Betreuung" für Kinder in dem Alter notwendig ist.

    Und: mir fällt auf dass bei euch alles hintenrum läuft.
    Der soll dies ahnen und der soll dem was ausrichten und einen Brief schreiben etc.

    Wie wäre es mal mit DIREKTER Ansprache ?
    Alina73 und Gast gefällt dies.

  8. #28
    Sascha ist offline Urgestein

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    Standard Re: Meine Eltern haben meine Entscheidung untergraben

    Zitat Zitat von falaffel Beitrag anzeigen
    Frosch105, ich bin ganz ehrlich geschockt!!
    "So langsam wird es mir mit meinen Eltern auch zu anstrengend" Das sind deine ELTERN. Deine Schwiegereltern, auf die du auch lieber verzichtest, sind die ELTERN deines Mannes. Ihr seid eine FAMILIE!! Die legt man nicht einfach ab wie ein altes Paar Schuhe, wenn es nicht mehr passt! Man arrangiert sich. Man akzeptiert andere und ihre Ticks, man vermittelt, man spricht miteinander, man traegt Konfilkte aus, man hat Respekt, man entschuldigt und - man sollte es kaum glauben - man LIEBT.
    Was lebst du deinen Kindern vor? Welche Art des menschlichen Umgangs miteinander vermittelst du ihnen? "Wenn es zu kompliziert wird und nervt, stell die Stoerer ab"? Vielleicht werden das deine KInder irgendwann mit dir tun?! Wie oft und an wie vielen Stellen im Leben kann ich das ueberhaupt tun? Man kann sich weder seine Eltern, noch die Verwandtschaft, Mitschueler, Lehrer, Arbeitskollegen, Nachbarn......aussuchen. Man muss lernen, mit ihnen klarzukommen. - Zumal es gut sein koennte, dass man sie irgendwann braucht.
    Wenn ihr das noch nicht mal in der Verwandtschaft hinbekommt, wenn Rueckzug die Loesung ist, wie sollen deine Kinder sich in ihrem Leben behaupten? Welche Strategie bietest du ihnen an?
    Ich finde in der Geschichte weit und breit keinen einzigen triftigen Grund, der einen Kontaktabbruch rechtfertigt. Gibt es ernsthafte Gruende wie Missbrauch, Gewalt, ernste psychische Stoerungen??
    Mit etwas gutem Willen, Erwachsensein und Nachsicht sollte es moeglich sein, sich regelmaessig ein paar Stunden zu besuchen. Man kann mit ziemlich jedem auskommen, wenn man es WILL.
    Wow. Nein, das sehe ich nicht so. Keine Ahnung, was MAN macht, aber der Anspruch, dass MAN es so oder so machen sollte, woher kommt der?
    Familie, das sind Leute, die mit einem verwandt sind. Das bedeutet NICHT, dass man sie mögen muss und sie einem zwingend gut tun.
    Alina73 und Vertigo gefällt dies.
    Sascha
    Most important decisions in life are made between two people in bed
    Billy Bragg


    Ostern mal anders:
    https://www.bilder-upload.eu/bild-a2...2880.jpeg.html

    https://www.youtube.com/watch?v=0Hiu...ature=emb_logo

  9. #29
    rastamamma ist offline Urgestein

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    Standard Re: Meine Eltern haben meine Entscheidung untergraben

    Zitat Zitat von falaffel Beitrag anzeigen
    Frosch105, ich bin ganz ehrlich geschockt!!
    "So langsam wird es mir mit meinen Eltern auch zu anstrengend" Das sind deine ELTERN. Deine Schwiegereltern, auf die du auch lieber verzichtest, sind die ELTERN deines Mannes. Ihr seid eine FAMILIE!! Die legt man nicht einfach ab wie ein altes Paar Schuhe, wenn es nicht mehr passt! Man arrangiert sich. Man akzeptiert andere und ihre Ticks, man vermittelt, man spricht miteinander, man traegt Konfilkte aus, man hat Respekt, man entschuldigt und - man sollte es kaum glauben - man LIEBT.
    Was lebst du deinen Kindern vor? Welche Art des menschlichen Umgangs miteinander vermittelst du ihnen? "Wenn es zu kompliziert wird und nervt, stell die Stoerer ab"? Vielleicht werden das deine KInder irgendwann mit dir tun?! Wie oft und an wie vielen Stellen im Leben kann ich das ueberhaupt tun? Man kann sich weder seine Eltern, noch die Verwandtschaft, Mitschueler, Lehrer, Arbeitskollegen, Nachbarn......aussuchen. Man muss lernen, mit ihnen klarzukommen. - Zumal es gut sein koennte, dass man sie irgendwann braucht.
    Wenn ihr das noch nicht mal in der Verwandtschaft hinbekommt, wenn Rueckzug die Loesung ist, wie sollen deine Kinder sich in ihrem Leben behaupten? Welche Strategie bietest du ihnen an?
    Ich finde in der Geschichte weit und breit keinen einzigen triftigen Grund, der einen Kontaktabbruch rechtfertigt. Gibt es ernsthafte Gruende wie Missbrauch, Gewalt, ernste psychische Stoerungen??
    Mit etwas gutem Willen, Erwachsensein und Nachsicht sollte es moeglich sein, sich regelmaessig ein paar Stunden zu besuchen. Man kann mit ziemlich jedem auskommen, wenn man es WILL.
    Was heißt "man liebt"? Tut man doch nicht notwendigerweise, nur weils die Eltern sind (oder ansonsten Familienangehörige).

    Klar kann man versuchen, mit der Verwandtschaft auszukommen, weil es gut sein könnte, dass man sie irgendwann braucht. Und was lebt man seinen Kinder damit vor?

    Rückzug ist eine Lösung, die man ergreifen darf.

    Dass du oder ich (!) da jetzt keinen Grund sehen, heißt ja nicht, dass die TE nicht ausreichend mit der Kraft am Ende ist und sich zurückzieht. Nenn es Selbstschutz. Man schützt sich selbst am besten dann, wenn man es für nötig hält, und nicht wenn einem Forenschreiber triftige Gründe bestätigen

  10. #30
    Ingrid3 ist offline Legende

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    Standard Re: Meine Eltern haben meine Entscheidung untergraben

    Zitat Zitat von Frosch105 Beitrag anzeigen
    Okay, es steckt wohl mehr dahinter.
    Sagen wir, ich glaube, meine Schwiegereltern wollten immer gerne auch eine Tochter haben. Am ehesten war meinMann wohl der ihrer Söhne auf den diese Wünsche projiziert wurden oder wie auch immer. Dann kam er mit mir an und sie haben mich lautstark und vehement „wie ein eigenes Kind“ in ihre Familie aufgenommen und davon auch nie wieder locker gelassen. Ich hatte lange Zeit nicht das beste Verhältnis zu meinen eigenen Eltern. Was nicht an mir lag. Seine Eltern und ich haben uns so ganz gut verstanden aber es war auch sehr anstrengend mit ihnen. Dann haben wir eine Tochter bekommen und sie sind ausgeflippt über „ihr Enkelkind“. Naja die Geschwister von meinem Mann wurden auch etwas eifersüchtig und zogen sich zurück. Dies passte wiederum der Oma gar nicht. Ich glaube für mich der Hauptknackpunkt liegt schon in meinem Verhältnis zu meinem Vater und dass ich da jetzt stark auf Distanz gehen muss. Wir hatten vor diesem Wochenende einen Konflikt und ich hatte schon den Eindruck dass das auch (wieder einmal) so ein Machtkampf von ihm war, die Kinder haben klar gesagt dass es nicht ihre Idee und auch nicht ihr Wunsch war, zu den Schwiegereltern hinzufahren. Mein Vater ist in solchen Dingen ziemlich oberflächlich und spielt auch ganz gerne den Helden.
    Ich habe vor zehn Jahren einfach gemerkt dass ich nur verlieren kann wenn ich da nicht raus gehe zwischen Mann, Kindern, und Großeltern und mich komplett rausgezogen. Von allen drei Seiten wurde mir das vorgeworfen. Das für mich schlimmste daran wenn dieses Thema wieder aufkommt ist die Reaktion von meinem Mann. Das war auch immer schon das schlimmste an diesem ganzen Thema. Er sieht seine Eltern verständlicherweise ganz anders als ich. Das darf er und hat auch nichts mit unserer Beziehung zu tun. Er drängt mich nur unbewusst immer wieder in so unfassbare Schuldgefühle hinein. Wie der Mechanismus genau läuft habe ich noch nicht durchschaut. Als ob er dann der verlängerte Arm der Schwiegermutter wäre weil er sie ja liebt. Und auf diesen Kampf und sein eigenes gleichzeitiges Ringen damit und seine emotionale Bedürftigkeit die dann immer aufkommt habe ich schlicht so gar keinen Nerv mehr. Wenn die Kinder Kontakt zu seinen Eltern hatten wird er ganz komisch und ich empfinde ihn als unfassbar anstrengend. Ich will diesen Kampf nicht mehr kämpfen. Es ist nicht meiner. Soviel dazu.
    Viel mehr kann ich auch nicht dazu sagen außer dass ich der Tochter nicht gesagt habe wie sie sich in dem ganzen stellen soll, das hat sie selbst entschieden. Wir haben uns nur darüber unterhalten ob der Papa nicht alle paar Wochen (den Schwiegereltern zuliebe) mal mit ihnen da hin fahren würde, ich hab ihr halt gesagt dass das vor 10 Jahren die Lösung war die ich vorgeschlagen habe. Dass er aber vehement nicht will, und es dann keinen Sinn macht. Ich hab mich damals erkundigt, ob es andere Möglichkeiten gibt. Am schlimmsten für mich ist immer wie schlecht mein Mann damit umgehen kann. Ich mache da nichts extra oder so, Tatsache ist, zwischen denen allen bin ich sowas wie ein Außenseiter, den sie ausnutzen wollen, mehr ist da nicht. Und davor schütze ich mich indem ich das ganze Thema ob seiner Sinnlosigkeit und sinnlos zerstörerischen Kraft einfach nur noch meide. Wenn es aufkommt reagiere ich abwehrend. Mehr kann ich einfach nicht tun.

    mach dich doch einfach mal von diesen ganzen Schuld Gedanken frei. Ich habe den Eindruck, bei dir muss immer jemand Schuld an etwas sein. Steh zu deiner Position, rechtfertige dich nicht immer und versuch mal etwas lockerer zu sein. Und lass deine Kinder aus dem ganzen Drama raus.
    Pippi27 und Gast gefällt dies.

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