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Thema: Kann das sein?

  1. #1
    maj1981 ist offline Stranger
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    Frage Kann das sein?

    Hallo,

    ich bin schon lange im Forum unterwegs, aber ich wollte nicht mit meinem eigentlichen Nick schreiben.
    Wir sind da gerade noch nicht ganz sicher was wir davon halten sollen. Und ich wollte fragen wie ihr auf eine Hochbegabung hingewiesen worden seid und was ihr dann gemacht hat.
    Kurz zu unserer Situation.
    Unser Sohn ist wird im Januar 4. Er war bereits in der Kinderkrippe in einer Montessori-Einrichtung (sehr kleine Gruppe und starker Betreuungsschlüssel). Er hat dann zum September hin gewechselt, beim Abschlussgespräch haben uns die Erzieherinnen gesagt, dass er sehr intelligent ist und dass auch eine Hochbegabung vorliegen könnte (das hat uns noch nicht so sehr verwirrt, weil wir wissen dass er intelligent ist, aber keine Hochbegabung vermutet haben). Danach kam er in den Kindergarten und hat extrem auffälliges Verhalten gezeigt. Er hat sich überhaupt nicht in die Gruppe eingefunden, andere extrem beim Spielen gestört und auch viel gebissen. Die Gruppe ist mit 28 Kinder, 1 Erzieherin und 2 Pfelgerinnen personlamäßig viel schlechter ausgestattet. Außerdem sind die Räumlichkeiten sehr eng für so viele Kinder. Es kam also echt zu einer schlimmen Situation für den Kleinen und wir haben natürlich reagiert. Wir haben sofort die Betreuungszeit reduziert, viel mit der Erzieherin gesprochen und sind zu einer sehr bekannten Motopädagogin in unserer Nähe gegangen.
    Die hat uns am Anfang auf seine Motorische Unterentwicklung in machen Bereichen hingewiesen. Was sich nun durch den Besuch einer regelmäßigen Gruppe und Ostephaten gebessert hat. Die Situation im Kindergarten ist nach einem Gespräch zwischen Moto-Pädagogin und Erzieherin schlagartig gut geworden. Was uns sehr freut.

    Letzten Mittwoch hatten wir ein Gespräch mit der Motopädagogin. Die ihn bisher nur zweimal gesehen hatte. Gruppenleitung der regelmäßigen Gruppe hat eine andere Pädagogin. Im Gespräch sind wir auf die Probleme eingegangen. Und dann sagte sie uns auf den Kopf zu: "Sie wissen, dass ihr Kind hochbegabt ist!". Sie hat seine Probleme mit der Konzentration auch auf die Hochbegabung bezogen. Da sie es so klar ausgedrückt hat, konnten weder mein Mann noch ich nicht einfach antworten, dass das für uns nicht so klar ist sondern waren eher in einer Art Schockstarre gefangen.

    Ich hab mich im I-Net etwas durchgelesen, aber unser Sohn ist recht wiedersprüchlich. Hier mal ein paar Beispiele:
    - Er wird zweisprachig erzogen. Er spricht extrem gut Deutsch (Wortschatz und Grammatik) und er versteht alles auf Französisch, spricht aber deutlich weniger
    - Er kann sich bestimmte Sachen extrem gut merken (teilweise ein Jahr danach genaue Beschreibung von Situationen) aber ist bei Spielen wie Memory nicht besonders gut
    - Beim Vorlesen erkennt er Buchstaben (Großbuchstaben) aber er setzt nicht selbst Worte zusammen oder bringt sich das lesen auf irgendeine Art selbst bei...
    - Er hat anfangs keine Probleme auf Kinder zuzugehen, aber in einer Gruppe kann er meist nicht bestehen, weil er die anderen zu stark dominiert und die Spielregeln vorgeben möchte.
    - Er hat nicht die Ausdauer sich lange mit etwas zu beschäftigen.
    - Er singt sehr gerne, aber meist nicht nach vorgegebenen Texten. Er erfindet meist einen eigenen Text mit etwas im Zusammenhang und mixt Melodien vierschiedener Lieder. Er bevorzugt am Radio beim durchzappen klassische Musik.
    - Er ist emotional extrem sensibel und kann unter Druck (beispielsweise Kindergartenfeste) nicht mit den anderen Kindern an einer Vorführung teilnehmen, weil ihn das emotional überfordert.

    Ehrlich es gibt viele Bespiele in denen ich mein Kind sehr intellegent finde, aber ander in denen ich ihn nicht weiter als durchschnittlich sehe.
    Natürlich werde ich nächstes Mal mit der Pädagogin nochmal sprechen... aber irgendwie lässt mich das gerade nicht mehr los und da hätte ich gerne eure Erfahrungen gehört.

    LG

  2. #2
    Gast

    Standard Re: Kann das sein?

    Es kann alles sein. Warum nicht? Leider hab ich nicht wirklich verstanden was du wissen möchtest.

    Kinder entwickeln sich nicht unbedingt immer auf allen Gebieten gleich schnell. EinKind kann auf der einen Seite überfordert und auf einer anderen Seite sehr stark unterfordert sein. Ich finde es sehr wichtig an den "Schwachstellen" zu arbeiten, damit die "Stärken" auch genutzt werden können. Es hilft einem Kind nicht kognitiv einen extremen Vorsprung aufzubauen wenn das Sozialverhalten oder die Motorik nicht mithalten kann. Je größer der Abstand zwischen "Schwachstelle" und "Stärke" um so schwieriger wird es das Kind ausreichend zu fördern und zu fordern.
    Katjuscha und Gast gefällt dies.

  3. #3
    Gast

    Standard Re: Kann das sein?

    Zitat Zitat von suche1 Beitrag anzeigen
    Es kann alles sein. Warum nicht? Leider hab ich nicht wirklich verstanden was du wissen möchtest.

    Kinder entwickeln sich nicht unbedingt immer auf allen Gebieten gleich schnell. EinKind kann auf der einen Seite überfordert und auf einer anderen Seite sehr stark unterfordert sein. Ich finde es sehr wichtig an den "Schwachstellen" zu arbeiten, damit die "Stärken" auch genutzt werden können. Es hilft einem Kind nicht kognitiv einen extremen Vorsprung aufzubauen wenn das Sozialverhalten oder die Motorik nicht mithalten kann. Je größer der Abstand zwischen "Schwachstelle" und "Stärke" um so schwieriger wird es das Kind ausreichend zu fördern und zu fordern.
    Sehe ich genauso.

    Desweiteren sehe ich hier eher drei Probleme, die erst einmal getrennt voneinander betrachtet werden müssen:

    1. Das Kind ist eventuell hochbegabt.

    Welchen Wert es bei einem Test dabei erzielen würde, ist ja erst einmal nebensächlich.
    Ich würde als Eltern einfach schauen, was das Kind interessiert und diese Interessen unterstützen und fördern, z.B. in der Bibliothek Bücher leihen, die es interessieren und gemeinsam vorlesen und lesen, Museenbesuche, Zoo, Chor, Instrument etc.

    2. Das ist Kind sozial oft überfordert - vor allem in Gruppensituationen.

    Da würde ich weiter nachforschen und mit den Erzieherinnen darüber sprechen wie man das Kind Situationen, die es überfordert stärken kann (z.B. bei gemeinsamen Feiern) bzw. sein Dominanzverhalten in geordnete Bahnen lenken kann.
    Wäre da eine Therapie im sozialen Bereich nötig und sinnvoll?

    3. Das Kind hat motorische Schwierigkeiten.

    Dafür habt ihr ja scheinbar schon einen Weg gefunden, um damit umzugehen, der auch Erfolge zeigt.

  4. #4
    maj1981 ist offline Stranger
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    Standard Re: Kann das sein?

    Zitat Zitat von suche1 Beitrag anzeigen
    Es kann alles sein. Warum nicht? Leider hab ich nicht wirklich verstanden was du wissen möchtest.

    Kinder entwickeln sich nicht unbedingt immer auf allen Gebieten gleich schnell. EinKind kann auf der einen Seite überfordert und auf einer anderen Seite sehr stark unterfordert sein. Ich finde es sehr wichtig an den "Schwachstellen" zu arbeiten, damit die "Stärken" auch genutzt werden können. Es hilft einem Kind nicht kognitiv einen extremen Vorsprung aufzubauen wenn das Sozialverhalten oder die Motorik nicht mithalten kann. Je größer der Abstand zwischen "Schwachstelle" und "Stärke" um so schwieriger wird es das Kind ausreichend zu fördern und zu fordern.
    Ja ich hab so viel geschrieben... ich dachte immer Hochbegabung fällt in einem anderen Zusammenhang auf. Wir wissen, dass er intelligent ist, aber wir sind eigentlich nicht davon ausgegangen. Meine Vorstellung von Hochbegabung war, dass das Kind etwas extrem gut oder schnell beherrscht z.B. auf einmal liest oder rechnet. Uns ist es ja jetzt eher in einem Zusammenhang gesagt worden in dem wir an seinen Schwächen arbeiten.
    Das an den Schächen arbeiten und die Stärken fördern machen wir. Egal ob er hochbegabt ist oder nicht!

  5. #5
    maj1981 ist offline Stranger
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    Standard Re: Kann das sein?

    Zitat Zitat von Katjuscha Beitrag anzeigen
    Sehe ich genauso.

    Desweiteren sehe ich hier eher drei Probleme, die erst einmal getrennt voneinander betrachtet werden müssen:

    1. Das Kind ist eventuell hochbegabt.

    Welchen Wert es bei einem Test dabei erzielen würde, ist ja erst einmal nebensächlich.
    Ich würde als Eltern einfach schauen, was das Kind interessiert und diese Interessen unterstützen und fördern, z.B. in der Bibliothek Bücher leihen, die es interessieren und gemeinsam vorlesen und lesen, Museenbesuche, Zoo, Chor, Instrument etc.

    2. Das ist Kind sozial oft überfordert - vor allem in Gruppensituationen.

    Da würde ich weiter nachforschen und mit den Erzieherinnen darüber sprechen wie man das Kind Situationen, die es überfordert stärken kann (z.B. bei gemeinsamen Feiern) bzw. sein Dominanzverhalten in geordnete Bahnen lenken kann.
    Wäre da eine Therapie im sozialen Bereich nötig und sinnvoll?

    3. Das Kind hat motorische Schwierigkeiten.

    Dafür habt ihr ja scheinbar schon einen Weg gefunden, um damit umzugehen, der auch Erfolge zeigt.
    Danke für deine Antwort.

    1. Das machen wir ja sowieso, egal ob mein Kind hochbegabt ist oder nicht. Auch mein nicht hochbegabtes Kind darf sich Bücher aussuchen und in den Tiergarten. Wir sind schon immer gut in der Frühförderung und haben ein stabiles Umfeld in dem er sehr viel lernt und viele Interessen austesten kann und sich entwicklen kann.
    Das ausloten der Begabung wäre eher ein Problem, er reagiert zwar auf einige Bereiche interessierter als auf andere z.B. Musik, Sprache, aber ganz ehrlich, soweit denken wir im Moment auch noch nicht.
    Ein Test ist wohl auch noch zu früh... da spielt bei ihm auch die Konzentration nicht mit. Wie ganau die Pädagogin das einschätzt werde ich sie nächsten Mittwoch wohl fragen.

    2. Das haben wir bereits gemacht und sind deshalb auch bei der Motopädagogin gelandet. Seine sozialen Probleme kommen hauptsächlich von der motorischen "Unterentwicklung" . Die Gespräche mit der Erzieherin führen wir regelmäßig, aber leider wird da oft das Problem beim Kind gesucht und erwartet, dass es das selbst löst. Bei einer Gruppe von 28 Kindern ist das auch schwer. Die Wende für ihn ihm KiGa und seitdem geht es gut hat ein Gespräch der Motopädagogin mit der Erzieherin direkt gebracht. Die Motopädagogin hat genau erklärt woher seine Schwächen kommen und wie sie Handeln müssen und darum gebeten, dass sie ihn "beschützen". Seit dem Tag gab es kein Problem mehr er hat Freunde und kein einziges Mal mehr mit Beißen reagiert. Was uns sehr für ihn freut, weil er jetzt auch gerne in den Kindergarten geht und sich nicht mehr ausgeschlossen fühlt.
    Seine Dominanz ist ein anderes Thema an dem wir noch arbeiten.

    3. Hier arbeiten wir natürlich genauso mit der Motopädagogin und der Osteophatin und sehen bereits die Erfolge (auch im Zusammenhang mit Sozialverhalten). Die motorischen Probleme hat er immer ausgeglichen und war dadurch immer sehr überreizt und überspannt. Somit konnte er seine Fähigkeiten nicht in anderen Bereichen umsetzten. Bzw. hat sich die Feinmotorik noch nicht altersgemäß entwickelt.

    Was mich interessiert, ist wie ihr auf eine Hochbegabung aufmerksam wurdet. Und ob es auch im Zusammenhang mit anderen Problemen war.

    LG

  6. #6
    Avatar von 0Agnes0
    0Agnes0 ist offline Schon lange da :)
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    Standard Re: Kann das sein?

    Hier ist es weniger durch Probleme aufgefallen als vielmehr einfach, weil sie glasklar im Denken ist und schon früh war.
    HB muss sich ja nicht in Schwierigkeiten äußern. Wobei es schon lohnen kann, es bei Problemen, die auftreten, zu berücksichtigen. Es handelt sich schlicht nicht um eine 1:1 Relation aus Problemen und HB
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    mit Mädelshaushalt (03, 05, 07, 10, 13)
    .. und einem, der fehlt (05)

  7. #7
    Gast

    Standard Re: Kann das sein?

    Zitat Zitat von maj1981 Beitrag anzeigen
    Was mich interessiert, ist wie ihr auf eine Hochbegabung aufmerksam wurdet. Und ob es auch im Zusammenhang mit anderen Problemen war.

    Hallo Maj,

    ich fasse noch mal zusammen: Dein Sohn war in der Krippe und die Erzieherinnen haben im jahrelangen Umgang mit ihm festgestellt, dass er ein sehr intelligentes Kind ist. Kein weitere Auffälligkeiten, Friede, Freude, Eierkuchen.

    Dann wechselt er in den Kindergarten und wird verhaltensauffällig. Er ist aggressiv und plötzlich auch motorisch unterentwickelt. Dieses Defizit war bisher weder von den Erzieherinnen, noch von euch Eltern, noch vom Kinderarzt wahrgenommen worden, aber nun wird es euch, da ihr Hilfe sucht, überzeugend von einer Motopädagogin dargelegt, die daraufhin euren Sohn in Behandlung nimmt, eine Behandlung, für deren Kosten ihr vermutlich selbst aufkommen dürft.

    Zum Ausgleich für das "diagnostizierte" Defizit, eine motorische Schwäche, die - was mir absolut neu ist! - zu aggressiven Verhalten führt, entschädigt euch die Motopädagogin mit ihrer Überzeugung, euer Sohn sei hochbegabt. Dafür braucht sie keinen Test, sie erkennt das auf den ersten Blick.

    Also, so erfuhren wir von der Hochbegabung unserer Kinder nicht!

    Ich würde ehrlich gesagt mein Kind nehmen und allen Beteiligten samt Kindergarten den Rücken kehren. Es ist absolut unverantwortlich von beratend Tätigen eine Hochbegabung nach Bauchgefühl zu diagnostizieren! Solches darf nur die Lieblingsoma.

    Bei Kindern Defizite festzustellen ist ein Leichtes, denn Kinder sind in der Entwicklung begriffen. Sie werden nicht fertig geliefert und müssen mit drei Jahren weder lange konzentrationsfähig sein, noch über eine geschulte Grob-oder gar Feinmotorik verfügen. Die Konzentrationsspanne bei sechsjährigen Schulkindern wird bei 15 bis 20 Minuten angesetzt, da hat dein Sohn noch eine Menge Zeit. Zur Schulung des Sozialverhaltens gehen die Kinder in den Kindergarten, zur Schulung Grobmotorik sollte der Kindergarten über Bewegungsräume verfügen und mit den Kindern zum Turnen gehen, zur Schulung der Feinmotorik wird gemalt und gebastelt. Das einzige, das schon recht gut entwickelt sein sollte, ist die Sprache.

    Ich frage mich ehrlich, wie die Defizite deines angeblich zurückgebliebenen Kindes aussehen sollen. Kann er nicht laufen? Nicht aus einer Tasse trinken? Nicht mit der Gabel essen? Und warum liest du überhaupt vor, wenn dein Sohn nicht zuhört, weil ihm die Konzentration fehlt?

    Lass dein Kind einfach normal sein, hetze nicht von Therapie zu Therapie, bis ihm eingeredet ist, dass er unnormal ist.

    Jede Erzieherin muss sich bemühen, neue Kinder langsam in das Gruppengeschehen miteinzubeziehen, bis sie dann mit vier, fünf oder sechs Jahren selbstsicher genug sind, auch mal ein Liedchen mitaufzuführen, und jede Erzieherin kennt beißende und schlagende kleine Kinder, die sich noch nicht anders gegen die teils doppelt so alten Kinder in der Gruppe wehren können. In unserer Grundschule hier sind die Schulhöfe der 1. und 2. Klasse und der 3. und 4. Klasse getrennt, damit die Kleinen nicht niedergerannt werden. Was erwartest du von deinem dreijährigen Sohn in einen Kindergarten für Kinder von 3 bis 7 Jahre? Perfektes Sozialverhalten?

    Gut, jetzt hat die Wunder-Motopädagogin eine Wende herbeigeführt, die Erzieherinnen gehen freundlicher mit deinem Sohn um, denn jetzt liegt der Fehler ja nicht mehr bei ihnen, da dein Sohn solche Defizite hat.

    Das würde ich mir aber genau überlegen, ob ich dieses Spielchen mitspielen würde!

  8. #8
    maj1981 ist offline Stranger
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    Standard Re: Kann das sein?

    Zitat Zitat von 0Agnes0 Beitrag anzeigen
    Hier ist es weniger durch Probleme aufgefallen als vielmehr einfach, weil sie glasklar im Denken ist und schon früh war.
    HB muss sich ja nicht in Schwierigkeiten äußern. Wobei es schon lohnen kann, es bei Problemen, die auftreten, zu berücksichtigen. Es handelt sich schlicht nicht um eine 1:1 Relation aus Problemen und HB
    So hatte ich mir das auch eher vorgestellt. Natürlich MUSS sich das nicht mit Schwierigkeiten äußern. Aber ich wollte eben wissen ob jemand durch Schwierigkeiten darauf Aufmerksam wurde...

  9. #9
    maj1981 ist offline Stranger
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    Standard Re: Kann das sein?


  10. #10
    Gast

    Standard Re: Kann das sein?

    Zitat Zitat von maj1981 Beitrag anzeigen
    Was mich interessiert, ist wie ihr auf eine Hochbegabung aufmerksam wurdet. Und ob es auch im Zusammenhang mit anderen Problemen war.
    LG
    Auffällige allgemeine Entwicklungsbeschleunigung im 2. Lebensjahr - auf Antrag der sehr aufmerksamen Krippenpädagogen vorzeitige Übernahme in den Kindergarten - dort mit 4,5 Jahren Teilnahme am Schulreifetest für die 6jährigen (weil die Entwicklung weiterhin stark beschleunigt war) - absolute Schulreife mit 4,5 Jahren. Einschulung mit 5,5 Jahren, Klassensprung von 2. in 4. GS-Klasse. Man hätte blind sein und aktiv wegsehen müssen, um den Entwicklungsvorsprung des Kindes nicht zu bemerken. Offiziell 'hochbegabt' ist unser Kind nicht - die Ergebnisse des Schulpsychologischen Gutachtens haben wir nicht detailliert bekommen - der Klassensprung wurde aber uneingeschränkt befürwortet.

    Probleme gab es bisher nur, wenn das Umfeld nicht entwicklungs-entsprechend, sondern bloß altersentsprechend war - dann war die soziale Interaktion für unser Kind mühsam und seine Laune im Keller. Tochter ist jetzt mit 8,5 Jahren zumindest 2 Jahre körperlich entwicklungsbeschleunigt, kognitiv und sozial wohl irgendwo zwischen 2 und 4 Jahren, besucht das Gymnasium und ist dort sehr glücklich und zufrieden. Echte soziale Probleme oder Verhaltensauffälligkeiten gab es nie - die soziale Reife liegt auch heute noch meist über der der zumindest 2 Jahre älteren Klassenkameraden.

    LG
    Geändert von mercury (04.12.2012 um 13:29 Uhr)

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