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Thema: Immer wieder die Langeweile

  1. #1
    Avatar von Triceratops
    Triceratops ist offline Poweruser

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    Standard Immer wieder die Langeweile

    Eines unserer Kinder wurde getestet, da kreuzunglücklich in der Schule und wegen diverser Hinweise in Richtung sehr schlau. Test bestätigte das, die Schule reagierte, Kind wieder fröhlich. Jetzt läuft das in Intervallen. Er ist sehr gut in der Schule, aber wenn ihn etwas nicht interessiert, verweigert er die Leistung. Bzw. er sagt, ihn langweile das. Die Lehrer sind recht kulant, da die Noten gut sind und er zu ihnen freundlich und höflich ist und auch sonst es ganz gut klappt. Aber dass er in zwei Fächern immer wieder einfach Bücher, Hefte und Hausaufgaben verräumt, finde ich nicht ok. Die Lehrer helfen immer wieder, ihn zurück auf die Spur zu bringen, aber kennt jemand einen Trick, wie das dauerhaft geht? Hat jemand ähnliche Erfahrungen? Müssen wir ihm etwas zum extra Abarbeiten geben in diesen Fächern? Oder etwas zum Knobeln?

  2. #2
    Avatar von sina03
    sina03 ist offline wieder zu Besuch

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    Standard Re: Immer wieder die Langeweile

    Zitat Zitat von Triceratops Beitrag anzeigen
    Er ist sehr gut in der Schule, aber wenn ihn etwas nicht interessiert, verweigert er die Leistung. Bzw. er sagt, ihn langweile das.
    Das ist kein Zeichen von besonderer Intelligenz, sondern von Unreife. Dein Kind hat noch nicht realisiert, dass das (Schul-)Leben kein Ponyhof ist und dass es in der Schule ein Pflichtprogramm gibt, das häufig nicht deckungsgleich ist mit der individuellen Interessenslage.
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  3. #3
    Avatar von Triceratops
    Triceratops ist offline Poweruser

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    Standard Re: Immer wieder die Langeweile

    Zitat Zitat von sina03 Beitrag anzeigen
    Das ist kein Zeichen von besonderer Intelligenz, sondern von Unreife. Dein Kind hat noch nicht realisiert, dass das (Schul-)Leben kein Ponyhof ist und dass es in der Schule ein Pflichtprogramm gibt, das häufig nicht deckungsgleich ist mit der individuellen Interessenslage.
    Da musst du mir jetzt weiter helfen. Bei meinem Kind wurde ein hoher IQ entdeckt, ich fürchte mein eigener ist mit deiner Antwort überfordert. Ich soll also meinem Kind sagen, das Leben sei kein Ponyhof und dass Schule nun mal Pflicht sei und das wars? Kann ich ja mal probieren. Das wird spannend

  4. #4
    Zickzackkind Gast

    Standard Re: Immer wieder die Langeweile

    Zitat Zitat von Triceratops Beitrag anzeigen
    Da musst du mir jetzt weiter helfen. Bei meinem Kind wurde ein hoher IQ entdeckt, ich fürchte mein eigener ist mit deiner Antwort überfordert. Ich soll also meinem Kind sagen, das Leben sei kein Ponyhof und dass Schule nun mal Pflicht sei und das wars? Kann ich ja mal probieren. Das wird spannend
    Ich glaube nicht, dass Sina das meint. Aber ich kenne das von meiner Tochter - ich war eine Zeitlang sehr auf Ihre Begabung und ihre Unterforderung fixiert. Irgendwann wurde das Wort Langeweile für meine Tochter das Synonym für „ich fühle mich unwohl, habe keine Lust,...“ Meine Tochter musste lernen, dass es manchmal einfach so ist, dass man in der Schule langweilige Sachen machen muss, auch wenn es keinen Sinn macht, man es schon kann. Das müssen fast alle Kinder. Ich habe meiner Tochter aber wirklich oft Knobelaufgaben, Sudokus o.ä. mitgegeben und in Absprache mit den Lehrern durfte sie nach Erledigung ihrer Pflichtaufgaben Lesen, eine Zeitung machen, Buchvorstellungen, Referate vorbereiten. Wenn aber die Lehrer bestimmte Aufgaben von ihr erwarteten, musste sie das dann auch selbstverständlich machen. Manchmal macht es ja auch Sinn z.B. zu lernen Zwischenschritte aufzuschreiben, einfach weil das irgendwann selbstverständlich in Mathe vorausgesetzt wird, oder zur Verständigung schwererer Aufgaben nötig ist.
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  5. #5
    Avatar von Triceratops
    Triceratops ist offline Poweruser

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    Standard Re: Immer wieder die Langeweile

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Ich glaube nicht, dass Sina das meint. Aber ich kenne das von meiner Tochter - ich war eine Zeitlang sehr auf Ihre Begabung und ihre Unterforderung fixiert. Irgendwann wurde das Wort Langeweile für meine Tochter das Synonym für „ich fühle mich unwohl, habe keine Lust,...“ Meine Tochter musste lernen, dass es manchmal einfach so ist, dass man in der Schule langweilige Sachen machen muss, auch wenn es keinen Sinn macht, man es schon kann. Das müssen fast alle Kinder. Ich habe meiner Tochter aber wirklich oft Knobelaufgaben, Sudokus o.ä. mitgegeben und in Absprache mit den Lehrern durfte sie nach Erledigung ihrer Pflichtaufgaben Lesen, eine Zeitung machen, Buchvorstellungen, Referate vorbereiten. Wenn aber die Lehrer bestimmte Aufgaben von ihr erwarteten, musste sie das dann auch selbstverständlich machen. Manchmal macht es ja auch Sinn z.B. zu lernen Zwischenschritte aufzuschreiben, einfach weil das irgendwann selbstverständlich in Mathe vorausgesetzt wird, oder zur Verständigung schwererer Aufgaben nötig ist.
    Ah ok, ich weiß was du meinst. In diesen Momenten bin eventuell ich auch das Problem, denn mir widerstrebt es ebenfalls sehr Dinge zu tun, einfach nur weil MAN es halt machen MUSS. Dann wiederum in der Schule sage ich ihm, er müsse das so machen, weil der Lehrer das sagt. Mit dem Vorleben war ich wohl nicht so erfolgreich. Da die Waage zu finden, empfinde ich auch als nicht so einfach. Es gibt Dinge, die muss man machen, das sehe ich auch so. In der ersten Klasse habe ich allerdings abends wenn er schlief manchmal seine Hausaufgaben gemacht, weil er seitenweise Buchstaben schreiben sollte, er aber mit knapp 5 auf Griechisch und Deutsch schreiben konnte. Er saß weinend im Wohnzimmer und ich konnte es nachvollziehen. Stupide sinnlose Arbeit frustriert und ich wollte nicht, dass er gleich den Spaß an der Schule verliert. Jetzt läuft es eigentlich, bis auf diese zwei Fächer. Dann lote ich mal mit der Lehrerin aus, ob es kindliches Getrotze ist und wir ihn da durch schleifen oder er sich langweilt. Die Lehrerein war es eigentlich (wie oben geschrieben glaube ich), die meinte, sie habe das Gefühl er langweile sich. Das kam in diesem Fall nicht von mir. Aber das müssen wir natürlich im Auge behalten, dass er nicht irgendwann alle unangenehmen Aufgaben mit dem Argument Langeweile ablehnt. Das stimmt.
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  6. #6
    Zickzackkind Gast

    Standard Re: Immer wieder die Langeweile

    Zitat Zitat von Triceratops Beitrag anzeigen
    Ah ok, ich weiß was du meinst. In diesen Momenten bin eventuell ich auch das Problem, denn mir widerstrebt es ebenfalls sehr Dinge zu tun, einfach nur weil MAN es halt machen MUSS. Dann wiederum in der Schule sage ich ihm, er müsse das so machen, weil der Lehrer das sagt. Mit dem Vorleben war ich wohl nicht so erfolgreich. Da die Waage zu finden, empfinde ich auch als nicht so einfach. Es gibt Dinge, die muss man machen, das sehe ich auch so. In der ersten Klasse habe ich allerdings abends wenn er schlief manchmal seine Hausaufgaben gemacht, weil er seitenweise Buchstaben schreiben sollte, er aber mit knapp 5 auf Griechisch und Deutsch schreiben konnte. Er saß weinend im Wohnzimmer und ich konnte es nachvollziehen. Stupide sinnlose Arbeit frustriert und ich wollte nicht, dass er gleich den Spaß an der Schule verliert. Jetzt läuft es eigentlich, bis auf diese zwei Fächer. Dann lote ich mal mit der Lehrerin aus, ob es kindliches Getrotze ist und wir ihn da durch schleifen oder er sich langweilt. Die Lehrerein war es eigentlich (wie oben geschrieben glaube ich), die meinte, sie habe das Gefühl er langweile sich. Das kam in diesem Fall nicht von mir. Aber das müssen wir natürlich im Auge behalten, dass er nicht irgendwann alle unangenehmen Aufgaben mit dem Argument Langeweile ablehnt. Das stimmt.
    Ist auch manchmal schwierig - das war wahrscheinlich mit Unreife gemeint. Das Problem mit den Buchstaben hatten wir auch, wobei ich sie ehrlich gesagt nicht für mein Kind geschrieben hätte. Unsere Tochter durfte dann in Absprache mit der Lehrerin Wörter oder Sätze mit dem Buchstaben schreiben, oder später eigene Geschichten.

    Ich mache auch nicht gerne Sachen die unsinnig sind und nur weil man sie machen muss. Ich habe z.B. oft während der Ausbildung in der Erzieherschule gefehlt - war aber beim Arbeiten absolut zuverlässig und fehlte nie. Im Sozialen Bereich fände ich es sehr verantwortungslos die Kinder und Kollegen hängenzulassen, in der Schule fand ich, dass es den Lehrern egal sein kann, solange ich die Inhalte beherrsche und ich war immer eine der besten. Dennoch ist es nun leider (zumindest in Deutschland) eine Tatsache, dass egal wie kooperativ die Lehrer sind, nie möglich sein wird, jedes Kind völlig individuell zu unterrichten und es immer Anteile geben wird, die einfach alle machen müssen. Und je höher die Klasse um so weniger kooperativ sind die Lehrer, meiner Erfahrung nach.
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  7. #7
    Avatar von Triceratops
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    Standard Re: Immer wieder die Langeweile

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Ist auch manchmal schwierig - das war wahrscheinlich mit Unreife gemeint. Das Problem mit den Buchstaben hatten wir auch, wobei ich sie ehrlich gesagt nicht für mein Kind geschrieben hätte. Unsere Tochter durfte dann in Absprache mit der Lehrerin Wörter oder Sätze mit dem Buchstaben schreiben, oder später eigene Geschichten.

    Ich mache auch nicht gerne Sachen die unsinnig sind und nur weil man sie machen muss. Ich habe z.B. oft während der Ausbildung in der Erzieherschule gefehlt - war aber beim Arbeiten absolut zuverlässig und fehlte nie. Im Sozialen Bereich fände ich es sehr verantwortungslos die Kinder und Kollegen hängenzulassen, in der Schule fand ich, dass es den Lehrern egal sein kann, solange ich die Inhalte beherrsche und ich war immer eine der besten. Dennoch ist es nun leider (zumindest in Deutschland) eine Tatsache, dass egal wie kooperativ die Lehrer sind, nie möglich sein wird, jedes Kind völlig individuell zu unterrichten und es immer Anteile geben wird, die einfach alle machen müssen. Und je höher die Klasse um so weniger kooperativ sind die Lehrer, meiner Erfahrung nach.
    Da bin ich zu 100 Prozent bei dir. Ich hatte mich auch erst nicht richtig getraut in der Schule um Extrawüste zu bitten, weil ich hier die Ausländerin bin. Deswegen hatte ich auch seine Hausaufgaben gemacht. Zudem war die Lehrerin nicht grade bekannt für ihre Flexibilität. Dann wurde ich auf sein Verhalten angesprochen, es folgte der Test und die Lehrer stiegen zu meiner Überraschung voll drauf ein. Wir sitzen hier auf einer kleinen Insel, das heißt es gab auch keine Ausweichmöglichkeiten. Ich war so gerührt, weil man mir an der Uni geraten hatte, ihn in eine Montessorischule zu schicken, wo er relativ frei wählen kann, wie schnell und was er lernt. Die Direktorin sagte zu mir: Hier gibt es kein Montessori, dann basteln wir ihm Montessori. Und das reichte schon. Da hat er mich dann überrascht. Es wurde ihm eröffnet, er könne in die Pause wann er möchte. Er müsse nur behaupten, er ginge aufs Klo, damit die anderen nicht sauer werden. Er sagte daraufhin, wenn seine Freunde das nicht dürften, wolle er das auch nicht. Aber nur weil er weiß, dass er es KÖNNTE, ist er viel entspannter und kann mit Langeweile besser umgehen. Bis auf diese zwei Fächer. Dann schaue ich mal, was die Lehererin sagt. Ob wir ihn ein wenig anschubsen müssen in Richtung...manchmal muss man eben...oder er tatsächlich nur Extraaufgaben braucht. Danke dir :)
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  8. #8
    Zickzackkind Gast

    Standard Re: Immer wieder die Langeweile

    Zitat Zitat von Triceratops Beitrag anzeigen
    Da bin ich zu 100 Prozent bei dir. Ich hatte mich auch erst nicht richtig getraut in der Schule um Extrawüste zu bitten, weil ich hier die Ausländerin bin. Deswegen hatte ich auch seine Hausaufgaben gemacht. Zudem war die Lehrerin nicht grade bekannt für ihre Flexibilität. Dann wurde ich auf sein Verhalten angesprochen, es folgte der Test und die Lehrer stiegen zu meiner Überraschung voll drauf ein. Wir sitzen hier auf einer kleinen Insel, das heißt es gab auch keine Ausweichmöglichkeiten. Ich war so gerührt, weil man mir an der Uni geraten hatte, ihn in eine Montessorischule zu schicken, wo er relativ frei wählen kann, wie schnell und was er lernt. Die Direktorin sagte zu mir: Hier gibt es kein Montessori, dann basteln wir ihm Montessori. Und das reichte schon. Da hat er mich dann überrascht. Es wurde ihm eröffnet, er könne in die Pause wann er möchte. Er müsse nur behaupten, er ginge aufs Klo, damit die anderen nicht sauer werden. Er sagte daraufhin, wenn seine Freunde das nicht dürften, wolle er das auch nicht. Aber nur weil er weiß, dass er es KÖNNTE, ist er viel entspannter und kann mit Langeweile besser umgehen. Bis auf diese zwei Fächer. Dann schaue ich mal, was die Lehererin sagt. Ob wir ihn ein wenig anschubsen müssen in Richtung...manchmal muss man eben...oder er tatsächlich nur Extraaufgaben braucht. Danke dir :)
    Gerne - aber wenn alle an einem Strang sind und das Kind sehen, findet ihr bestimmt einen guten Weg! Toll, wie die Schule reagiert.
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  9. #9
    Avatar von sina03
    sina03 ist offline wieder zu Besuch

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    Standard Re: Immer wieder die Langeweile

    Zitat Zitat von Triceratops Beitrag anzeigen
    Ich soll also meinem Kind sagen, das Leben sei kein Ponyhof und dass Schule nun mal Pflicht sei und das wars? Kann ich ja mal probieren. Das wird spannend
    Ja. Das wäre doch zumindest mal ein Anfang. Das Schöne an hb Kindern ist nämlich u.a., dass man an ihren Verstand appellieren kann.
    Ganz offensichtlich hast du ja bereits das Glück einer sehr kooperativen Schule. Glaubst du, du tust deinem Sohn einen Gefallen, wenn du mit allen Mitteln versuchst, seinen Schulalltag mit allen möglichen Extrawürsten hundertprozentig an seine Bedürfnisse anzupassen? Wie lange soll das denn funktionieren? Ein Schulkind, v.a. ein hochbegabtes, kann durchaus selbst einmal mit der Lehrkraft sprechen, wenn es sich in irgendeinem Fach völlig (!) unterfordert fühlt. Ich kann dir nur dringend den Rat geben, die HB-Brille abzunehmen und deinen Sohn dahingehend zu bestärken, selbst für seine Bedürfnisse einzutreten und nicht zu vergessen, dass auch alle anderen Menschen - insbesondere seine Klassenkameraden - individuelle Bedürfnisse haben.
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  10. #10
    Avatar von Triceratops
    Triceratops ist offline Poweruser

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    Standard Re: Immer wieder die Langeweile

    Zitat Zitat von sina03 Beitrag anzeigen
    Ja. Das wäre doch zumindest mal ein Anfang. Das Schöne an hb Kindern ist nämlich u.a., dass man an ihren Verstand appellieren kann.
    Ganz offensichtlich hast du ja bereits das Glück einer sehr kooperativen Schule. Glaubst du, du tust deinem Sohn einen Gefallen, wenn du mit allen Mitteln versuchst, seinen Schulalltag mit allen möglichen Extrawürsten hundertprozentig an seine Bedürfnisse anzupassen? Wie lange soll das denn funktionieren? Ein Schulkind, v.a. ein hochbegabtes, kann durchaus selbst einmal mit der Lehrkraft sprechen, wenn es sich in irgendeinem Fach völlig (!) unterfordert fühlt. Ich kann dir nur dringend den Rat geben, die HB-Brille abzunehmen und deinen Sohn dahingehend zu bestärken, selbst für seine Bedürfnisse einzutreten und nicht zu vergessen, dass auch alle anderen Menschen - insbesondere seine Klassenkameraden - individuelle Bedürfnisse haben.
    Ja das glaube ich, denn ich glaube auch, der Anpassungswahn ist ein deutsches Phänomen. Genau wie der beliebte Hinweis auf die Bedürfnisse anderer. Es ist durchaus möglich sich Gedanken um die eigenen Bedürfnisse zu machen, ohne die der anderen gleich einzuschränken. Und der Ponyhofspruch sagt leider gar nichts aus. Er ist eine Plattitüde und mein Sohn würde mir wohl zu Recht sagen, dass er damit so gar nichts anfangen kann. Auch davon auszugehen Kinder mit hohem IQ könnten quasi alles, wie zum Beispiel selbstsicher einem Lehrer seine Bedürfnisse vorzutragen, ist meiner Meinung nach eine gewaltige Überschätzung der HB Kinder. Genauso abwegig ist es anzunehmen, alle HB Kinder seien gleich. Das sind sie nicht, genausowenig wie alle Linkshänder, die ebenfalls mit sehr unterschiedlichen Problemen oder eben nicht zu kämpfen haben. Die eigenen Erfahrungen pauschal auf andere zu übertragen, dazu noch einigermaßen aggressiv und mit minimalen Informationen zur Situation anderer, hat keinerlei positiven Effekt, außer vielleicht den der Befriedigung des Aggressors, der aus einem nicht zu erörternden Grund seinen Frust an Fremden auslässt. Es hilft leider anderen so gar nicht weiter

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