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Thema: Testergebnis da - Einschulung - Waldorfschule VS Regelschule

  1. #1
    Nora3 Gast

    Frage Testergebnis da - Einschulung - Waldorfschule VS Regelschule

    Hallo nochmal,

    so. Das Ergebnis des Tests ist da und die Psychologin meinte vorab als erstes, dass der Test schwierig auszuwerten sei, weil zwei Werte so sehr auseinanderklaffen (SV und VG).

    SV lag bei 145, VG bei 91...

    Der Rest war immer so im Grenzbereich (115-133) (das haben wir garnicht genauer besprochen), also mal grade schon "HB" mal grade noch drunter, aber recht gleichmäßig.

    Uns ist das ja erstmal wurscht, ob Sohnemann nun "hochbegabt" ist oder nicht. Zahlen sind Schall und Rauch ...
    Das nur vorneweg. Und für uns brauchen wir da auch kein eindeutiges Ergebnis.

    Aber wir hatten den Test vorrangig machen lassen, weil wir von Erziehern hinsichtlich der kommenden Einschulung darauf "gedrängt" wurden. Uns wurde empfohlen, Sohnemann nicht in die Regelschule zu geben, da er "Probleme" mit Regeln hätte und eben kognitiv sehr weit sei, was wohl in der Schule schwierig werden könne, so die Erzieher...

    Dazu muss man sagen, dass wir einen Kita-Wechsel inklusive Umzug von der Stadt aufs Dorf hinter uns haben und das unseren Sohn ziemlich nachhaltig beschäftigt und belastet hat...Vieles an seinem "nicht regelkonformen" Verhalten hat er zwischenzeitlich wieder abgelegt, er ist insgesamt ruhiger (aber nicht RUHIG ) und wirkt ausgeglichener. Es war eben auch eine Anpassungsstörung..

    Nun sind wir aber auch nicht "schlauer", was die Schulwahl angeht. Hmm..

    Ich bin gespannt auf Euren Input...

    Zur Debatte stehen die Regelschule am Ort (nicht so guter Ruf, Direktor irgendwie "gruseliger" Typ, aber eben die neuen Freunde in einer Klasse, nur ein soziales Umfeld, zur Schule laufen können, etc) VERSUS die Waldorfschule, die mit dem Auto 20-25 Minuten entfernt ist, wo aber durchweg der gesamte Lehrkörper total nett und sympathisch wirkte und auch die Anmeldungszeremonie viel angenehmer war...Wir sind grade an beiden Schulen angemeldet, eine müssen wir dann nun abmelden...

    Wir hatten uns vorab alle freien Schulkonzepte im Umkreis angeschaut. Die Waldorfschule, war die einzige, die für uns in Frage kommt.

    Ich weiß, es gibt viele Vorurteile gegenüber der Waldorfschule (ich hatte sie auch), aber eigentlich ist es echt schön da

    So. Jetzt hab ich aber von einem bekannten Pärchen gehört, die selbst ein Kind mit (Teil-)Hochbegabung zu Hause haben, dass sie die Waldorfschule grade deswegen NICHT wählen, weil es da "zu langsam" vor sich ginge...Aber wir haben ja diese große Diskrepanz zwischen SV, dem Rest und der VG....?! Dann wäre es doch garnicht so schlecht...

    Mein Sohn hat laut Psychologin große Schwierigkeiten mit der Feinmotorik, wodurch der Test VG wohl hauptsächlich auch so "schlecht" (ist ja immer noch Durchschnitt, also nicht wirklich schlecht, aber eben schlecht im Vergleich mit dem Rest!) ausfiel, außerdem fiel ihr auf, dass die Motivation bei dem Test sehr "latent" bis nicht vorhanden gewesen sei und von daher ist die Frage ob er grundsätzlich ein Feinmotorik"Problem" hat und das deswegen so schlecht ausfiel, weil das ihn "aufgehalten" hat?!

    Ich überlege halt, dass DANN die Waldorfschule ja ganz gut für ihn wäre, da dort die Feinmotorik SEHR geschult wird (z.b. durch die Formenlehre, das viele malen, etc.), auch wenn es ansonsten mit dem Stoff manchmal sehr gemütlich voran geht...

    Für die Regelschule spricht auch vieles, aber leider haben wir keine Ahnung wer Klassenlehrer wird und der Direktor war echt komisch ...

    Was meint Ihr? Ich weiß halt auch, dass Einschulen zur 1. Klasse in der Waldorfschule wesentlich leichter ist als quer einsteigen (das machen nämlich viele, wenns auf der Regelschule nicht klappt...)

    LIebe Grüße,

    Nora

  2. #2
    dusktildawn ist offline ehemals Morningsun

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    Standard Re: Testergebnis da - Einschulung - Waldorfschule VS Regelschule

    Wisst ihr denn, wer die neue erste Klasse übernehmen wird in der Regelschule? Könnt ihr da vorfühlen?

    Ansonsten bin ich persönlich eher für den Weg "möglichst wenig Extraaufwand, möglichst viel Normalität und normales Umfeld". Wenn er schon freunde gefunden hat und die gehen vor Ort in die Regelschule ist das doch eine super Basis. Ihn da wieder raus zu nehmen könnte ja auch kontraproduktiv sein.
    Sonnennebel gefällt dies
    4er Jungsgespann mit Sonderausstattung *- 2008- 2010- 2014- 2017-*

  3. #3
    Zickzackkind Gast

    Standard Re: Testergebnis da - Einschulung - Waldorfschule VS Regelschule

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Hallo nochmal,

    so. Das Ergebnis des Tests ist da und die Psychologin meinte vorab als erstes, dass der Test schwierig auszuwerten sei, weil zwei Werte so sehr auseinanderklaffen (SV und VG).

    SV lag bei 145, VG bei 91...

    Der Rest war immer so im Grenzbereich (115-133) (das haben wir garnicht genauer besprochen), also mal grade schon "HB" mal grade noch drunter, aber recht gleichmäßig.

    Uns ist das ja erstmal wurscht, ob Sohnemann nun "hochbegabt" ist oder nicht. Zahlen sind Schall und Rauch ...
    Das nur vorneweg. Und für uns brauchen wir da auch kein eindeutiges Ergebnis.

    Aber wir hatten den Test vorrangig machen lassen, weil wir von Erziehern hinsichtlich der kommenden Einschulung darauf "gedrängt" wurden. Uns wurde empfohlen, Sohnemann nicht in die Regelschule zu geben, da er "Probleme" mit Regeln hätte und eben kognitiv sehr weit sei, was wohl in der Schule schwierig werden könne, so die Erzieher...

    Dazu muss man sagen, dass wir einen Kita-Wechsel inklusive Umzug von der Stadt aufs Dorf hinter uns haben und das unseren Sohn ziemlich nachhaltig beschäftigt und belastet hat...Vieles an seinem "nicht regelkonformen" Verhalten hat er zwischenzeitlich wieder abgelegt, er ist insgesamt ruhiger (aber nicht RUHIG ) und wirkt ausgeglichener. Es war eben auch eine Anpassungsstörung..

    Nun sind wir aber auch nicht "schlauer", was die Schulwahl angeht. Hmm..

    Ich bin gespannt auf Euren Input...

    Zur Debatte stehen die Regelschule am Ort (nicht so guter Ruf, Direktor irgendwie "gruseliger" Typ, aber eben die neuen Freunde in einer Klasse, nur ein soziales Umfeld, zur Schule laufen können, etc) VERSUS die Waldorfschule, die mit dem Auto 20-25 Minuten entfernt ist, wo aber durchweg der gesamte Lehrkörper total nett und sympathisch wirkte und auch die Anmeldungszeremonie viel angenehmer war...Wir sind grade an beiden Schulen angemeldet, eine müssen wir dann nun abmelden...

    Wir hatten uns vorab alle freien Schulkonzepte im Umkreis angeschaut. Die Waldorfschule, war die einzige, die für uns in Frage kommt.

    Ich weiß, es gibt viele Vorurteile gegenüber der Waldorfschule (ich hatte sie auch), aber eigentlich ist es echt schön da

    So. Jetzt hab ich aber von einem bekannten Pärchen gehört, die selbst ein Kind mit (Teil-)Hochbegabung zu Hause haben, dass sie die Waldorfschule grade deswegen NICHT wählen, weil es da "zu langsam" vor sich ginge...Aber wir haben ja diese große Diskrepanz zwischen SV, dem Rest und der VG....?! Dann wäre es doch garnicht so schlecht...

    Mein Sohn hat laut Psychologin große Schwierigkeiten mit der Feinmotorik, wodurch der Test VG wohl hauptsächlich auch so "schlecht" (ist ja immer noch Durchschnitt, also nicht wirklich schlecht, aber eben schlecht im Vergleich mit dem Rest!) ausfiel, außerdem fiel ihr auf, dass die Motivation bei dem Test sehr "latent" bis nicht vorhanden gewesen sei und von daher ist die Frage ob er grundsätzlich ein Feinmotorik"Problem" hat und das deswegen so schlecht ausfiel, weil das ihn "aufgehalten" hat?!

    Ich überlege halt, dass DANN die Waldorfschule ja ganz gut für ihn wäre, da dort die Feinmotorik SEHR geschult wird (z.b. durch die Formenlehre, das viele malen, etc.), auch wenn es ansonsten mit dem Stoff manchmal sehr gemütlich voran geht...

    Für die Regelschule spricht auch vieles, aber leider haben wir keine Ahnung wer Klassenlehrer wird und der Direktor war echt komisch ...

    Was meint Ihr? Ich weiß halt auch, dass Einschulen zur 1. Klasse in der Waldorfschule wesentlich leichter ist als quer einsteigen (das machen nämlich viele, wenns auf der Regelschule nicht klappt...)

    LIebe Grüße,

    Nora
    Ich kenne natürlich nur die Waldorfschule bei uns.

    Unser ältester Sohn hat auch ein sehr heterogenes Testergebnis - die Psychologisch meinte sein IQ sei nicht seriös auswertbar. Hauptproblem auch VG und visuelle Wahrnehmung (beides bei 80) in den anderen Bereichen im HB Bereich. Er hätte die Waldorfschule glaube ich gehasst. Dort wird unendlich viel gemalt und geschrieben. In der GS war jede Malhausaufgabe ein Drama, bis heute (er ist jetzt 20) schreibt er sehr langsam und wird in Arbeiten oft nicht fertig. Die Vorstellung er hätte solche Unmengen schreiben müssen, wie die Tochter meiner Freundin - das hätte ihm die Schule völlig verleidet. Er macht dieses Jahr Abitur und es war nicht immer einfach, in der Summe aber ok.

    Unsere Tochter ist nicht getestet, aber sicher auch sehr begabt, allerdings deutlich heterogener. Ihr hätte das ganze Drumherum gut gefallen - inhaltlich hat sie sich aber schon an der normalen GS sehr gelangweilt und ihr Freund (und wie erwähnt die Tochter meiner Freundin) sind im Stoff viel, viel langsamer vorwärts gekommen. Beide sind sicher mindestens normal begabt, konnten aber Ende 4. Klasse nur sehr mühsam lesen. Jeder Buchstabe wurde ausführlich behandelt und erst abgeschlossen als jeder ihn in Schönschrift schreiben konnte, er gebacken, genäht, auf DinA 4 Größe gemalt und verziert war. Auch in Mathe waren sie immer weit hinter der GS zurück.
    dusktildawn und Sonnennebel gefällt dies.

  4. #4
    Nora3 Gast

    Standard Re: Testergebnis da - Einschulung - Waldorfschule VS Regelschule

    Hallo,

    Danke für deine Rückmeldung. Leider hängenblieb keine Möglichkeit die Klassenlehrerin im Vorfeld kennen zu lernen, nicht einmal eine „engere Auswahl“ gibt es, da laut Direktor, erst ein paar Tage vor Schulbeginn festgelegt wird, wer Klassenlehrer wird...Es wurden auch nur 2 Lehrerinnen vorgestellt (kooperationslehrkraft und die Klassenlehrerin der jetzigen 1. Klasse)...

    Keine Chance, da „vorzufühlen“...

    In der Waldorfschule hätte er auch schon Freunde, da zwei Kinder aus seinem alten Kindergarten da hin gehen...

    Aber das mit der „Normalität und soziales Umfeld im Dorf“ und so sehen wir halt auch auf der pro-Seite der Regelschule.

    Wir haben grade viel drüber gesprochen, aber sind immer noch hin und hergerissen; ich hoffe uns „fliegt“ bald die Entschedung irgendwie zu .

    Liebe Grüße, Nora

  5. #5
    Nora3 Gast

    Standard Re: Testergebnis da - Einschulung - Waldorfschule VS Regelschule

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Ich kenne natürlich nur die Waldorfschule bei uns.

    Unser ältester Sohn hat auch ein sehr heterogenes Testergebnis - die Psychologisch meinte sein IQ sei nicht seriös auswertbar. Hauptproblem auch VG und visuelle Wahrnehmung (beides bei 80) in den anderen Bereichen im HB Bereich. Er hätte die Waldorfschule glaube ich gehasst. Dort wird unendlich viel gemalt und geschrieben. In der GS war jede Malhausaufgabe ein Drama, bis heute (er ist jetzt 20) schreibt er sehr langsam und wird in Arbeiten oft nicht fertig. Die Vorstellung er hätte solche Unmengen schreiben müssen, wie die Tochter meiner Freundin - das hätte ihm die Schule völlig verleidet. Er macht dieses Jahr Abitur und es war nicht immer einfach, in der Summe aber ok.

    Unsere Tochter ist nicht getestet, aber sicher auch sehr begabt, allerdings deutlich heterogener. Ihr hätte das ganze Drumherum gut gefallen - inhaltlich hat sie sich aber schon an der normalen GS sehr gelangweilt und ihr Freund (und wie erwähnt die Tochter meiner Freundin) sind im Stoff viel, viel langsamer vorwärts gekommen. Beide sind sicher mindestens normal begabt, konnten aber Ende 4. Klasse nur sehr mühsam lesen. Jeder Buchstabe wurde ausführlich behandelt und erst abgeschlossen als jeder ihn in Schönschrift schreiben konnte, er gebacken, genäht, auf DinA 4 Größe gemalt und verziert war. Auch in Mathe waren sie immer weit hinter der GS zurück.

    Er fand es bei der Aufnahme total toll in der Waldorfschule und da ich im kreativen Bereich tätig bin, mag er das auch, auch wenn es ihm nicht sonderlich liegt...

    Dass es extrem langsam vorwärts geht, könnte allerdings ein Problem werden, da er vom
    Typ her eher ungeduldig ist und schnell „gelangweilt“ und dann fängt er auch leider an zu stören. Das tut er aber auch, wenn er Regeln unsinnig findet oder es zu „eng“, „strikt“ wird...

    Unser Söhnchen ist etwas eigenwillig . Daher auch die Empfehlung der Erzieher, sich die alternativen Schulsysteme anzuschauen.

    Danke für deinen Input. Hat mir geholfen...

    Alles Gute für dich und den großen Sohn...

  6. #6
    Zickzackkind Gast

    Standard Re: Testergebnis da - Einschulung - Waldorfschule VS Regelschule

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Hallo,

    Danke für deine Rückmeldung. Leider hängenblieb keine Möglichkeit die Klassenlehrerin im Vorfeld kennen zu lernen, nicht einmal eine „engere Auswahl“ gibt es, da laut Direktor, erst ein paar Tage vor Schulbeginn festgelegt wird, wer Klassenlehrer wird...Es wurden auch nur 2 Lehrerinnen vorgestellt (kooperationslehrkraft und die Klassenlehrerin der jetzigen 1. Klasse)...

    Keine Chance, da „vorzufühlen“...

    In der Waldorfschule hätte er auch schon Freunde, da zwei Kinder aus seinem alten Kindergarten da hin gehen...

    Aber das mit der „Normalität und soziales Umfeld im Dorf“ und so sehen wir halt auch auf der pro-Seite der Regelschule.

    Wir haben grade viel drüber gesprochen, aber sind immer noch hin und hergerissen; ich hoffe uns „fliegt“ bald die Entschedung irgendwie zu .

    Liebe Grüße, Nora
    Ich würde mir die Waldorfschule anschauen. Der Rektor „unserer“ Waldorfschule sagt, dass mittlerweile ein Hauptproblem sei, dass jeder sein auffälliges Kind in die Waldorfschule gibt. Das habe zur Folge, dass er in einer Klasse mit über 30 Kindern einer Reihe von Auffälligkeiten gerecht werden muss und diese von Lernschwäche über Vergaltensauffälligkeiten bis zur HB reichen.
    dusktildawn gefällt dies

  7. #7
    dusktildawn ist offline ehemals Morningsun

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    Standard Re: Testergebnis da - Einschulung - Waldorfschule VS Regelschule

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Ich würde mir die Waldorfschule anschauen. Der Rektor „unserer“ Waldorfschule sagt, dass mittlerweile ein Hauptproblem sei, dass jeder sein auffälliges Kind in die Waldorfschule gibt. Das habe zur Folge, dass er in einer Klasse mit über 30 Kindern einer Reihe von Auffälligkeiten gerecht werden muss und diese von Lernschwäche über Vergaltensauffälligkeiten bis zur HB reichen.
    Das erlebe ich auch so. Jeder der es sich leisten kann, schickt sein "nicht regelschulkonformes" Kind auf die Privatschule- und das sind ja oft Waldorf und Montessori oder freie Schule oder so. Die werden dann ohne gutes Konzept auch schnell überfordert mit der Anzahl herausfordernder Schüler und zum Sammelbecken der alten Förderschulen für Erziehungshilfe, wo nur noch diejenigen hingehen, die sich keine Privatschule leisten können. (Etwas zugespitzt, aber ich denke schon, dass es sich lohnt genau zu schauen, wie es konkret in der einzelnen Schule aussieht und eventuell auch mal im Unterricht zu hospitieren).
    4er Jungsgespann mit Sonderausstattung *- 2008- 2010- 2014- 2017-*

  8. #8
    tamilein ist offline Dabei seit 02/2007.

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    Standard Re: Testergebnis da - Einschulung - Waldorfschule VS Regelschule

    Wenn er mit zu vielen Regeln nicht klar kommt, ist er an einer Waldorfschule m.E. völlig falsch. ICH find' die ja extrem dogmatisch und sehr regelfixiert, aber das mag von Schule zu Schule verschieden sein.
    Außerdem geht es dort m.W. im Gleichschritt, d.h. Förderung seiner Talente kann man dort wohl auch weniger erwarten.

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Hallo nochmal,

    so. Das Ergebnis des Tests ist da und die Psychologin meinte vorab als erstes, dass der Test schwierig auszuwerten sei, weil zwei Werte so sehr auseinanderklaffen (SV und VG).

    SV lag bei 145, VG bei 91...

    Der Rest war immer so im Grenzbereich (115-133) (das haben wir garnicht genauer besprochen), also mal grade schon "HB" mal grade noch drunter, aber recht gleichmäßig.

    Uns ist das ja erstmal wurscht, ob Sohnemann nun "hochbegabt" ist oder nicht. Zahlen sind Schall und Rauch ...
    Das nur vorneweg. Und für uns brauchen wir da auch kein eindeutiges Ergebnis.

    Aber wir hatten den Test vorrangig machen lassen, weil wir von Erziehern hinsichtlich der kommenden Einschulung darauf "gedrängt" wurden. Uns wurde empfohlen, Sohnemann nicht in die Regelschule zu geben, da er "Probleme" mit Regeln hätte und eben kognitiv sehr weit sei, was wohl in der Schule schwierig werden könne, so die Erzieher...

    Dazu muss man sagen, dass wir einen Kita-Wechsel inklusive Umzug von der Stadt aufs Dorf hinter uns haben und das unseren Sohn ziemlich nachhaltig beschäftigt und belastet hat...Vieles an seinem "nicht regelkonformen" Verhalten hat er zwischenzeitlich wieder abgelegt, er ist insgesamt ruhiger (aber nicht RUHIG ) und wirkt ausgeglichener. Es war eben auch eine Anpassungsstörung..

    Nun sind wir aber auch nicht "schlauer", was die Schulwahl angeht. Hmm..

    Ich bin gespannt auf Euren Input...

    Zur Debatte stehen die Regelschule am Ort (nicht so guter Ruf, Direktor irgendwie "gruseliger" Typ, aber eben die neuen Freunde in einer Klasse, nur ein soziales Umfeld, zur Schule laufen können, etc) VERSUS die Waldorfschule, die mit dem Auto 20-25 Minuten entfernt ist, wo aber durchweg der gesamte Lehrkörper total nett und sympathisch wirkte und auch die Anmeldungszeremonie viel angenehmer war...Wir sind grade an beiden Schulen angemeldet, eine müssen wir dann nun abmelden...

    Wir hatten uns vorab alle freien Schulkonzepte im Umkreis angeschaut. Die Waldorfschule, war die einzige, die für uns in Frage kommt.

    Ich weiß, es gibt viele Vorurteile gegenüber der Waldorfschule (ich hatte sie auch), aber eigentlich ist es echt schön da

    So. Jetzt hab ich aber von einem bekannten Pärchen gehört, die selbst ein Kind mit (Teil-)Hochbegabung zu Hause haben, dass sie die Waldorfschule grade deswegen NICHT wählen, weil es da "zu langsam" vor sich ginge...Aber wir haben ja diese große Diskrepanz zwischen SV, dem Rest und der VG....?! Dann wäre es doch garnicht so schlecht...

    Mein Sohn hat laut Psychologin große Schwierigkeiten mit der Feinmotorik, wodurch der Test VG wohl hauptsächlich auch so "schlecht" (ist ja immer noch Durchschnitt, also nicht wirklich schlecht, aber eben schlecht im Vergleich mit dem Rest!) ausfiel, außerdem fiel ihr auf, dass die Motivation bei dem Test sehr "latent" bis nicht vorhanden gewesen sei und von daher ist die Frage ob er grundsätzlich ein Feinmotorik"Problem" hat und das deswegen so schlecht ausfiel, weil das ihn "aufgehalten" hat?!

    Ich überlege halt, dass DANN die Waldorfschule ja ganz gut für ihn wäre, da dort die Feinmotorik SEHR geschult wird (z.b. durch die Formenlehre, das viele malen, etc.), auch wenn es ansonsten mit dem Stoff manchmal sehr gemütlich voran geht...

    Für die Regelschule spricht auch vieles, aber leider haben wir keine Ahnung wer Klassenlehrer wird und der Direktor war echt komisch ...

    Was meint Ihr? Ich weiß halt auch, dass Einschulen zur 1. Klasse in der Waldorfschule wesentlich leichter ist als quer einsteigen (das machen nämlich viele, wenns auf der Regelschule nicht klappt...)

    LIebe Grüße,

    Nora
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    Ich bin nicht auf der Welt, um Euch zu gefallen.

  9. #9
    Avatar von Makaria.
    Makaria. ist offline Poweruser

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    Standard Re: Testergebnis da - Einschulung - Waldorfschule VS Regelschule

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Er fand es bei der Aufnahme total toll in der Waldorfschule und da ich im kreativen Bereich tätig bin, mag er das auch, auch wenn es ihm nicht sonderlich liegt...

    Dass es extrem langsam vorwärts geht, könnte allerdings ein Problem werden, da er vom
    Typ her eher ungeduldig ist und schnell „gelangweilt“ und dann fängt er auch leider an zu stören. Das tut er aber auch, wenn er Regeln unsinnig findet oder es zu „eng“, „strikt“ wird...

    Unser Söhnchen ist etwas eigenwillig . Daher auch die Empfehlung der Erzieher, sich die alternativen Schulsysteme anzuschauen.

    Danke für deinen Input. Hat mir geholfen...

    Alles Gute für dich und den großen Sohn...
    Ich kenne hier ein Kind, das an der Waldorfschule sehr aufgeblüht ist nach großen Problemen in der Regelschule, weil das Klima und das Miteinander dort sehr viel individueller sind (an DIESER Waldorfschule), ihm das Kreative gefällt und er sich drauf einlässt (auch wenn er da bestimmt nicht besonders begabt ist ). Der Regelschulstoff geht so von außen betrachtet langsamer, weil die Arbeitsweise ganz anders ist. Die lernen in einzelnen Projekten und machen somit ganz viel außerhalb von "Lesen, Schreiben, Rechnen" - das könnte einem Kind, das mit diesen Basisinhalten eh schneller ist, auch entgegenkommen.

    Generell würde ich sagen: Wenn Ihr das Gefühl habt, EURE Waldorfschule könnte für EUREN Sohn passen, und der Sohn kann wesentlich leichter von dort wegwechseln auf die Regelschule als umgekehrt, dann würde ich dort einschulen. Denn die Alternative "Regelschule" habt Ihr dann ja immer noch (und wisst dann, wer dort KL ist, er kann evtl. schnuppern gehen etc.). Umgekehrt scheint es bei Euch ja schwieriger zu sein.
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  10. #10
    Nora3 Gast

    Standard Re: Testergebnis da - Einschulung - Waldorfschule VS Regelschule

    Zitat Zitat von Gast Beitrag anzeigen
    Ich würde mir die Waldorfschule anschauen. Der Rektor „unserer“ Waldorfschule sagt, dass mittlerweile ein Hauptproblem sei, dass jeder sein auffälliges Kind in die Waldorfschule gibt. Das habe zur Folge, dass er in einer Klasse mit über 30 Kindern einer Reihe von Auffälligkeiten gerecht werden muss und diese von Lernschwäche über Vergaltensauffälligkeiten bis zur HB reichen.
    Hallo Nochmal,

    wir haben uns die Waldorfschule bereits angeschaut und sind dort auch angemeldet. Parallel dazu läuft die Anmeldung in der Regelschule.

    Das mit den "verhaltensauffälligen" Kindern hat man in der Waldorfschule eventuell etwas öfter als auf den Regelschulen, aber auch nur, weil sie dort ja "aussortiert" werden... Da kann man den Waldorfschulen dann keinen Vorwurf machen, sondern eher den REgelschulen, die mit Kindern, die nicht in die "Schablone" passen (egal in welche Richtung), nicht klar kommen.

    Unser Sohn ist ja beides. Er zeigt Tendenzen von Hyperaktivität (ADHS ist aber nicht diagnostiziert, da er sich gut konzentrieren kann, es geht wirklich in Richtung "reine" Hyperaktivität und das kommt auch in Schüben, die Psychologin meinte er sei halt einfach "wild und temperamentvoll" und das wäre schon "auffällig", aber nicht pathologisch) UND ist hochbegabt..Und nun?

    Ich würde ihn gern in die Regelschule geben. Aber der Direktor dort ist echt spooky...

    Danke nochmal fürs Feedback. NAch einer Nacht drüber schlafen tendieren wir schon leicht zur Regelschule ;o)

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