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Thema: Wunschkind mit 18, 19 oder 20 Jahren

  1. #11
    Eve385 ist gerade online Pooh-Bah

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    Standard Re: Wunschkind mit 18, 19 oder 20 Jahren

    Die TE, die diese Diskussion ja angeleiert hat, hat sich ja bereits gelöscht als sie in ein paar wenigen Beiträgen Gegenwind bekommen hat, also eigentlich schon egal...

    Aber dennoch, ich verstehe halt diese Ungeduld einfach nicht. Wieso kann man denn in diesen jungen Jahren nicht einfach ein oder zwei Jahre warten bis die Ausbildung beendet ist und dann ein Kind planen? Wieso müssen es sich einige schwerer machen als nötig? Auch finanziell gesehen. Klar kommen die teuren Sachen erst später, aber ein Baby kann von Luft und Liebe allein auch nicht überleben. Es braucht Kleidung (und die wachsen ja ultraschnell wieder raus), Windeln und Nahrung. (Der Rest kann ja schon fast als Luxus angesehen werden.) Wenn die Mutter nicht stillt, kostet das ca. 700€ mehr...

    Ich finde außerdem, dass es schon einen Unterschied gibt, ob man nach der Elternzeit in die Ausbildung zurück kehrt oder "nur" zur Arbeit. Zur Ausbildung gehört halt auch Schule, Seminare, etc. und diese sind ja manchmal auch nicht ganz Wohnungsnah. Auch wenn die Ausbildung dann in TZ weitergemacht werden könnte, die Schule bleibt meines Wissens nach trotzdem VZ. Da hat manche dann schon ein Betreuungsproblem... Wenn ich nach der Elternzeit wieder arbeiten gehe, komme ich nach Hause und kann mich voll und ganz meinen Kindern widmen und muss nicht noch für die Ausbildung lernen.

    Hut ab vor allen, die das schaffen und durchziehen und ich sage ja nicht, dass eine Mutter mit 18 eine schlechte Mutter sein muss. Aber in dem Alter geplant ein Kind zu bekommen, halte ich nach wie vor für keine reife, erwachsene Entscheidung. Ich glaube, dass ist so ähnlich wie das Minenfeld Hausfrau vs. berufstätige Mutter im Ere...
    Michl 12/2012
    kleine Hexe 7/2015

  2. #12
    Lowleary ist offline Stranger

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    Standard Re: Wunschkind mit 18, 19 oder 20 Jahren

    Ich finde es unverantwortlich, dem Kind gegenüber, ohne Blick in die Zukunft ein Kind zu bekommen. Wie schon oben geschrieben-ein Kind kostet Geld. ich habe das große Glück viele Sachen geschenkt zu bekommen (von meiner Freundin ihrem Kind) und doch kostet es täglich. Ich weiß nicht, wie das alles von den paar Kröten Erziehungsgeld oder Harz bestritten werden soll.

  3. #13
    mamasprinz2013 Gast

    Standard Re: Wunschkind mit 18, 19 oder 20 Jahren

    Hallo,
    Ich bin vorkurzem 21 geworden und habe Letztes Jahr, als ich noch 20 war meinen Sohn zur Welt gebracht. Mein Freund und ich waren uns damals sicher, dass wir bereit dafür sind und haben uns sehr auf den kleinen gefreut, allerdings kam es nicht so wie erwartet und unser Kind ist nicht ganz gesund. Auf Grund der Probleme und der Aufmerksamkeit die das Kind und ich mit meinen Erkrankungen gebraucht haben, ist die Beziehung zerbrochen. Ich lebe bei meinen Eltern, habe leider keinen Beruf, aber bin rund um die Uhr für mein Kind da. Ich suche momentan ein Praktikum, um auch einen geregelten Tagesablauf zu erhalten.

  4. #14
    lastsummer ist offline newbie

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    Standard Re: Wunschkind mit 18, 19 oder 20 Jahren

    Auf nachfolgenden Beitrag möchte ich nur stellvertretend für all die freundlichen Antworten zuvor reagieren. Die Art und Weise, wie viele hier in diesem Forum auf Menschen reagieren, die nicht dem eigenen Lebensmodell entsprechend Entscheidungen getroffen haben, ist wirklich traurig. Traurig, weil das hier doch ein Diskussionsforum sein soll und Diskussionen sind nur möglich, wenn man bereit ist, auf Augenhöhe miteinander zu sprechen. Stattdessen erlebe ich einmal mehr Pauschalverurteilungen und ein Abqualifizieren des Gegenüber.


    Zitat Zitat von Eve385 Beitrag anzeigen
    Die TE, die diese Diskussion ja angeleiert hat, hat sich ja bereits gelöscht als sie in ein paar wenigen Beiträgen Gegenwind bekommen hat, also eigentlich schon egal...
    Dass sie sich gelöscht hat, ist doch nicht ernsthaft verwunderlich, oder? Sie wollte etwas diskutieren und stattdessen ist sie Anfeindungen ausgesetzt. Und ja, genau darum handelt es sich. Ich würdet auch nicht so angegangen werden wollen. Aber das merken hier viele nicht einmal, weil es für viele der normaleb Alltagskommunikation zu entsprechen scheint. Ich jedenfalls bin froh, dass bei mir privat so nicht miteinander umgegangen wird.

    Zitat Zitat von Eve385 Beitrag anzeigen
    Aber dennoch, ich verstehe halt diese Ungeduld einfach nicht. Wieso kann man denn in diesen jungen Jahren nicht einfach ein oder zwei Jahre warten bis die Ausbildung beendet ist und dann ein Kind planen? Wieso müssen es sich einige schwerer machen als nötig? Auch finanziell gesehen. Klar kommen die teuren Sachen erst später, aber ein Baby kann von Luft und Liebe allein auch nicht überleben. Es braucht Kleidung (und die wachsen ja ultraschnell wieder raus), Windeln und Nahrung. (Der Rest kann ja schon fast als Luxus angesehen werden.) Wenn die Mutter nicht stillt, kostet das ca. 700€ mehr...
    Wenn man sich aus tiefstem Herzen ein Baby wünscht, dann ist man ungeduldig. Ist das wirklich so ungewöhnlich und so unverständlich? Ich kann mir keinen fundamentaleren Wunsch in der modernen Gesellschaft vorstellen als diesen. Werft doch einfach nur einen Blick in die Unterforen zu Kinderwunsch und Schwangerschaft. Und wieso warten? Das Mädel ist nivht 16 und hat noch nicht mal ihre Schule abgeschlossen: sie ist volljährig, anscheinend verheiratet und eine fuktionierende liebevolle Partnerschaft, hat einen Schulabschluss und hat bald auch ihre Ausbildung abgeschlossen. Alles in allem doch nicht die schlechtesten Voraussetzungen, oder? Klar, könnte sie erst die Ausbildung abschließen und dann auch noch erst einmal Berufserfahrung sammeln und dann... ja dann ist sie irgendwann 29, wie der Durchschnitt der Erstmamas in diesem Lande - und genau das wollte sie mit uns diskutieren.

    Und wieso sollte dieser Weg per se so viel schwerer sein? Zuerst einmal hat sie überhaupt nichts weiter zu ihren fianziellen Verhältnissen geschrieben. Sie hat einen Mann, der arbeitet ja vielleicht und sichert das Familieneinkommen) hinzu kommen Elterngeld und Kindergeld. Sie mögen nicht reich sein (soweit lese ich das auch raus), aber von arbeitslosen ungebildeten armen Schluckern war auch nicht die Rede. Und selbst wenn, was genau ist das generelle Argument? Arbeitslose und/ oder arme Menschen sollten prinzipiell keine Kinder bekommen? Dumme auch nicht?

    Ich war 29 Jahre alt, als ich im letzten Dezember meine Tochter auf die Welt brachte. Den "Argumenten" hier folgend, hätte ich sie nicht bekommen dürfen: denn ich bin noch in der Ausbildung (mache gerade meine Promotion), habe demzufolge keinen unbefristeten Arbeitsvertrag (denn nur der würde mir ja Planungssicherheit und damit Sicherheit für mein Kind gebe... wer es glaubt...) und mein Lebensgefährte ist, mit dem ich natürlich nicht verheiratet bin, studiert sogar noch. Ja, ich bin wahrlich unverantwortlich, allein wegen dieser Eckdaten.

    Zitat Zitat von Eve385 Beitrag anzeigen
    Ich finde außerdem, dass es schon einen Unterschied gibt, ob man nach der Elternzeit in die Ausbildung zurück kehrt oder "nur" zur Arbeit. Zur Ausbildung gehört halt auch Schule, Seminare, etc. und diese sind ja manchmal auch nicht ganz Wohnungsnah. Auch wenn die Ausbildung dann in TZ weitergemacht werden könnte, die Schule bleibt meines Wissens nach trotzdem VZ. Da hat manche dann schon ein Betreuungsproblem... Wenn ich nach der Elternzeit wieder arbeiten gehe, komme ich nach Hause und kann mich voll und ganz meinen Kindern widmen und muss nicht noch für die Ausbildung lernen.
    Eine ziemlich einfach strukturierte Welt, von der da ausgegagen wird. In die Ausbildung zurückzukehren ist per se problematischer und in den Joballtag viel einfacher, denn es ist ja "nur" Arbeit. Ausbildungsstätten sind ja auch grundsätzlich weiter weg und die Arbeitsstelle ist fußnah erreichbar. Das mag in vielen Fällen so sein - in vele aber eben auch nicht. Es soll sogar Fälle geben, da ist beides weit weg.
    Da wären wir auch schon bei der angeblich prinzipiell fehlenden Flexibilität einer in Ausbildung befindlichen Mutter. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man sogar flexibler ist, gerade weil man Lernzeiten z.B. an die Schlafzeiten des Kindes anpassen kann. In vielen Jobs gibt es hingegen Schichtdienst, unangeeldete Überstunden, Diestreisen, Kundentermine zu Randzeiten usw. - da kann doch dasselbe Betreuungsproblem entstehen wie bei einer Auszubildenden (in vielen Jobs sogar mehr). Ob und welche Betreuungsprobleme entstehen können, sollte man im Einzelfall betrachten und auch die Lösungen dafür.
    Achja, und ich kann genauso gut oder auch genauso schlecht abschalten, wenn ich nach Hause komme, wie Berufstätige auch. Zu behaupten, dass eine berufstätige Mutter sich nach Feierabend voll und ganz ihren Kindern widmen kann und eine in Ausbildung befindliche nicht, das ist erneut ein klares Schwarz-Weiß-Malen, das an der Lebenswirklichkeit der meisten Menschen vorbeigeht. Viele Berufstätige müssen beispielsweise auch nach Dienstschluss erreichbar sein und/ oder bringen Arbeit und/ oder Probleme mit nach Hause, die sie dort weiter beschäftigen. Und Auszubildende im Vergleich können womöglich während der Kita-Zeit lernen. In Berlin haben Ausbzubildende theoretisch Anspruch auf bis zu 9 Stunden Betreuungszeit in der Kita... so lange gehen auch viele arbeiten so vollberufstätige Mütter in etlichen Berufszweigen...

    Zitat Zitat von Eve385 Beitrag anzeigen
    Hut ab vor allen, die das schaffen und durchziehen und ich sage ja nicht, dass eine Mutter mit 18 eine schlechte Mutter sein muss. Aber in dem Alter geplant ein Kind zu bekommen, halte ich nach wie vor für keine reife, erwachsene Entscheidung. Ich glaube, dass ist so ähnlich wie das Minenfeld Hausfrau vs. berufstätige Mutter im Ere...
    Nicht nur ein Minenfeld, nein: Ein Feld, in dem aus junge Mütter tatsächlich direkt oder indirekt als asozial, in jedem Falle als unreif, eingestuft werden. Traurig ist vermutlich, dass das mehr über diejenigen aussagt, die diese Urteile einfach aus der Ferne treffen, als über die, die es treffen soll.
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  5. #15
    Enja44 ist offline old hand

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    Standard Re: Wunschkind mit 18, 19 oder 20 Jahren

    Zitat Zitat von lastsummer Beitrag anzeigen
    Eine ziemlich einfach strukturierte Welt, von der da ausgegagen wird. In die Ausbildung zurückzukehren ist per se problematischer und in den Joballtag viel einfacher, denn es ist ja "nur" Arbeit. Ausbildungsstätten sind ja auch grundsätzlich weiter weg und die Arbeitsstelle ist fußnah erreichbar. Das mag in vielen Fällen so sein - in vele aber eben auch nicht. Es soll sogar Fälle geben, da ist beides weit weg.
    Nun ja, sie macht eine Ausbildung zur Erzieherin. Da werden im Moment überdringend Fachkräfte gesucht. In der Kita um die Ecke. Und tatsächlich gehen die mir bekannten Erzieherinnen nachmittags einfach so nach Hause, nachdem sie ihre Dienst-Hausschuhe ins Regal gestellt haben. Ich halte das schon für einen Beruf, bei dem Familie und Beruf noch annähernd unter einen Hut gebracht werden können.

    Dass sie die Ausbildung nun noch abschließt, ist erst einmal nur eine Ankündigung.

  6. #16
    mamasprinz2013 Gast

    Standard Re: Wunschkind mit 18, 19 oder 20 Jahren

    Würde gerne mal etwas zu einigen Beiträgen hier schreiben:
    Zitat Zitat von Lowleary Beitrag anzeigen
    Ich finde es unverantwortlich, dem Kind gegenüber, ohne Blick in die Zukunft ein Kind zu bekommen. Wie schon oben geschrieben-ein Kind kostet Geld. ich habe das große Glück viele Sachen geschenkt zu bekommen (von meiner Freundin ihrem Kind) und doch kostet es täglich. Ich weiß nicht, wie das alles von den paar Kröten Erziehungsgeld oder Harz bestritten werden soll.
    Hm, also es ist Unverantwortlich in jungen Jahren ein Kind zu bekommen, wenn man als Mutter nicht selbst arbeiten geht oder einen Mann hat, der Arbeiten geht? Verstehe ich das richtig? Ich finde das nicht Verantwortungslos, wenn man die nötige Reife hat. Ich kriege das auch alles unter einen Hut und auch finanziell. Ich habe wie oben geschrieben auch keinen Freund, der jetzt für mich arbeiten geht, oder ich gehe selbst nicht arbeiten, aus gesundheitlichen Gründen. Ich lebe wie oben geschrieben bei meinen Eltern, die wirklich in den seltensten Fällen draufzahlen, bei Neuanschaffungen, aber ansonsten schaue ich wie ich das selbst in den Griff bekomme. Frage: bin ich deshalb auch jetzt verantwortungslos, weil ich auch keinen Blick in die Zukunft habe, nicht weiß wie lange ich noch leben werde und es Finanziell manchmal eng wird?


    Verantwortungslos ist man dann, wenn man das Kind zur Welt bekommt, und nicht weiß, was man jetzt macht, wenn man nicht weiß, wie man das alles unter einen Hut kriegen soll, und wenn man Überfordert ist. Und die Themenerstellerin, die las sich nicht überfordert, von daher verstehe ich nicht, wieso hier so ein Wind gegen sie gemacht wurde.

    Meine Meinung.

  7. #17
    Maxie Musterfrau ist gerade online 100% Originalnick

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    Standard Re: Wunschkind mit 18, 19 oder 20 Jahren

    Zitat Zitat von mamasprinz2013 Beitrag anzeigen
    Würde gerne mal etwas zu einigen Beiträgen hier schreiben:


    Hm, also es ist Unverantwortlich in jungen Jahren ein Kind zu bekommen, wenn man als Mutter nicht selbst arbeiten geht oder einen Mann hat, der Arbeiten geht? Verstehe ich das richtig? Ich finde das nicht Verantwortungslos, wenn man die nötige Reife hat.
    Ich finde es nicht verantwortungslos, sondern ziemlich kurzsichtig, wenn man sich komplett auf eine Versorgerehe einlässt.

    Ich kriege das auch alles unter einen Hut und auch finanziell. Ich habe wie oben geschrieben auch keinen Freund, der jetzt für mich arbeiten geht, oder ich gehe selbst nicht arbeiten, aus gesundheitlichen Gründen. Ich lebe wie oben geschrieben bei meinen Eltern, die wirklich in den seltensten Fällen draufzahlen, bei Neuanschaffungen, aber ansonsten schaue ich wie ich das selbst in den Griff bekomme. Frage: bin ich deshalb auch jetzt verantwortungslos, weil ich auch keinen Blick in die Zukunft habe, nicht weiß wie lange ich noch leben werde und es Finanziell manchmal eng wird?
    Und wie finanzierst du dich? Wie zahlst du deine Miete, deine Kleidung, dein Essen?


    Verantwortungslos ist man dann, wenn man das Kind zur Welt bekommt, und nicht weiß, was man jetzt macht, wenn man nicht weiß, wie man das alles unter einen Hut kriegen soll, und wenn man Überfordert ist.

    Sich komplett auf andere zu verlassen, ist aber auch alles andere als sozial.

    LG

  8. #18
    mamasprinz2013 Gast

    Standard Re: Wunschkind mit 18, 19 oder 20 Jahren

    Hallo,
    Habe ich gesagt, dass ich mich komplett auf andere verlasse?
    -nein, ich denke nicht.

    Klar, die Miete zahlen meine Eltern, Kinderkleidung kriege ich geschenkt, oder spare eben das Geld zusammen, das ich zur Verfügung habe. Ich werde zum größtenteils über eine Magensonde ernährt und die Kosten hierfür übernimmt die Kasse. Die Milch für den Zwerg und die Gläschen zahle ich selbst, so wie die Windeln und alles was dazu gehört, schließlich kriege ich Kindergeld für den kleinen und Unterhalt von meinem Freund. Wenn der Krümel so alt wie das Pflegekind ist, dann kann er auch die Kleidung vom Pflegekind bekommen.

    Ich lebe halt nicht bei meinem Partner - weil ich keinen habe und lebe bei meinen Eltern, die mir eben in dem Punkt entgegen kommen, dass sie die Miete übernehmen, schließlich bewohne ich nur ein Zimmer.

  9. #19
    Avatar von Angela-Malak
    Angela-Malak ist offline far.. far.. far away...

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    Standard Re: Wunschkind mit 18, 19 oder 20 Jahren

    Also um ehrlich zu sein...

    ...habe ich mir abgewöhnt über junge Eltern zu urteilen, seit dem mein Bruder dazu gehört. Seine Freundin war auch 18 als sie schwanger wurde, hatte gerade ihre Ausbildung abgebrochen und jobbte als Kellnerin. Mein Bruder war 21 und hatte seine Ausbildung gerade begonnen und mit Mama diskutiert, dass wenn die Freundin weiter so nervt, dann würde er besser mit seinem Kumpel eine WG gründen. Schwanger wurde sie übrigens, weil durch den Stress bei Ihr die Pille nicht mehr gewirkt hat.

    Was meint Ihr wohl, wie happy wir waren zu erfahren, dass sie schwanger war? Brauch ich nicht weiter auszuführen oder?

    Jetzt (drei Jahre später) hat mein Bruder die Ausbildung beendet und einen festen Job. Sie haben geheiratet und Ende letzten Jahres kam ihr zweites Kind zur Welt, weil sie zwei Kinder haben wollen und der Abstand nicht so groß sein sollte. Im Sommer will sie sich für eine Ausbildung als Erzieherin bewerben.

    JEDES Schicksal und jede Situation ist individuell und ob so eine kleine junge Familie Erfolg hat oder nicht liegt maßgeblich an den Charaktären der Beteiligten. Auch wenn die Tendenz besteht und im Mittelwert solche Familien oft zerbrechen sollte man daran denken, dass kaum eine Familie wirklich der Mittelwert ist!

    Man kann auch mit 29 sein Kind bekommen und die Partnerschaft zerbricht oder wird durch andere Ereignisse aus der Bahn geworfen, das ist Leben. Wenn sie und ihr Partner sich also einig waren, dass sie beide das so wollten dann sollte man nicht auf dem "warum hast Du nicht..." Pferd rumreiten.

    Eigentlich ist die Familiengründung was schönes und es gibt viel zu wenige Familien und auch wenn die Umstände vielleicht subobtimal sind... Es ist schon erstaunlich, dass das so verpönt ist...
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    Meine Family:
    Kleiner Löwe '07
    Meine Kröte '09
    Mäuschen '11
    Mein Floh -> 21.03.12

    Jetzt sind wir endlich komplett
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  10. #20
    Avatar von Pippi27
    Pippi27 ist gerade online Bibbi siemazwanzich

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    Standard Re: Wunschkind mit 18, 19 oder 20 Jahren

    Zitat Zitat von mamasprinz2013 Beitrag anzeigen
    Hallo,
    Habe ich gesagt, dass ich mich komplett auf andere verlasse?
    -nein, ich denke nicht.

    Klar, die Miete zahlen meine Eltern, Kinderkleidung kriege ich geschenkt, oder spare eben das Geld zusammen, das ich zur Verfügung habe. Ich werde zum größtenteils über eine Magensonde ernährt und die Kosten hierfür übernimmt die Kasse. Die Milch für den Zwerg und die Gläschen zahle ich selbst, so wie die Windeln und alles was dazu gehört, schließlich kriege ich Kindergeld für den kleinen und Unterhalt von meinem Freund. Wenn der Krümel so alt wie das Pflegekind ist, dann kann er auch die Kleidung vom Pflegekind bekommen.

    Ich lebe halt nicht bei meinem Partner - weil ich keinen habe und lebe bei meinen Eltern, die mir eben in dem Punkt entgegen kommen, dass sie die Miete übernehmen, schließlich bewohne ich nur ein Zimmer.
    na, du schreibst doch gerade selber, dass du dich komplett auf andere verlässt. Nee, das wäre kein Leben für mich.
    Maxie Musterfrau gefällt dies

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