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Thema: Wunschkind mit 18, 19 oder 20 Jahren

  1. #21
    mamasprinz2013 Gast

    Standard Re: Wunschkind mit 18, 19 oder 20 Jahren

    Zitat Zitat von Pippi27 Beitrag anzeigen
    na, du schreibst doch gerade selber, dass du dich komplett auf andere verlässt. Nee, das wäre kein Leben für mich.
    Ähm, wo bitte schreibe ich das? Ich regele so gut wie alles alleine was mich und meinen Sohn betrifft. das Kleidung weiter gegeben wird ist in Großfamilien wohl normal. Und Sondenernährung kostet ein Batzen Geld, den die Krankenkassen übernehmen. Kleidung bekommen sicher auch andere Mamas geschenkt-auch nicht so besonders.

    Oder meinst du, nur weil ich bei meinen Eltern wohne verlasse ich mich voll und ganz auf sie? Meine Eltern haben selbst 2 Kids, die viel Aufmerksamkeit brauchen + meine kleine Schwester, da ist nicht viel Zeit für mich oder meinen Sohn. Nur alleine wohnen kommt bei mir auf Grund meiner Erkrankungen einfach nicht in Frage!

  2. #22
    Maxie Musterfrau ist gerade online 100% Originalnick

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    Standard Re: Wunschkind mit 18, 19 oder 20 Jahren

    Ich bin selber jung und mitten im Studium durch eine gewisse Schlamperei Mutter geworden. Und rückblickend würde ich sagen: Es war blauäugig und wir hatten verdammt viel Glück (und Unterstützung). Empfehlen würde ich das niemandem und kann nicht recht nachvollziehen, wie man das so planen kann.

    LG

    Zitat Zitat von Angela-Malak Beitrag anzeigen
    Also um ehrlich zu sein...

    ...habe ich mir abgewöhnt über junge Eltern zu urteilen, seit dem mein Bruder dazu gehört. Seine Freundin war auch 18 als sie schwanger wurde, hatte gerade ihre Ausbildung abgebrochen und jobbte als Kellnerin. Mein Bruder war 21 und hatte seine Ausbildung gerade begonnen und mit Mama diskutiert, dass wenn die Freundin weiter so nervt, dann würde er besser mit seinem Kumpel eine WG gründen. Schwanger wurde sie übrigens, weil durch den Stress bei Ihr die Pille nicht mehr gewirkt hat.

    Was meint Ihr wohl, wie happy wir waren zu erfahren, dass sie schwanger war? Brauch ich nicht weiter auszuführen oder?

    Jetzt (drei Jahre später) hat mein Bruder die Ausbildung beendet und einen festen Job. Sie haben geheiratet und Ende letzten Jahres kam ihr zweites Kind zur Welt, weil sie zwei Kinder haben wollen und der Abstand nicht so groß sein sollte. Im Sommer will sie sich für eine Ausbildung als Erzieherin bewerben.

    JEDES Schicksal und jede Situation ist individuell und ob so eine kleine junge Familie Erfolg hat oder nicht liegt maßgeblich an den Charaktären der Beteiligten. Auch wenn die Tendenz besteht und im Mittelwert solche Familien oft zerbrechen sollte man daran denken, dass kaum eine Familie wirklich der Mittelwert ist!

    Man kann auch mit 29 sein Kind bekommen und die Partnerschaft zerbricht oder wird durch andere Ereignisse aus der Bahn geworfen, das ist Leben. Wenn sie und ihr Partner sich also einig waren, dass sie beide das so wollten dann sollte man nicht auf dem "warum hast Du nicht..." Pferd rumreiten.

    Eigentlich ist die Familiengründung was schönes und es gibt viel zu wenige Familien und auch wenn die Umstände vielleicht subobtimal sind... Es ist schon erstaunlich, dass das so verpönt ist...
    Vassago gefällt dies

  3. #23
    Enja44 ist offline old hand

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    Standard Re: Wunschkind mit 18, 19 oder 20 Jahren

    Zitat Zitat von mamasprinz2013 Beitrag anzeigen
    Ähm, wo bitte schreibe ich das? Ich regele so gut wie alles alleine was mich und meinen Sohn betrifft. das Kleidung weiter gegeben wird ist in Großfamilien wohl normal. Und Sondenernährung kostet ein Batzen Geld, den die Krankenkassen übernehmen. Kleidung bekommen sicher auch andere Mamas geschenkt-auch nicht so besonders.

    Oder meinst du, nur weil ich bei meinen Eltern wohne verlasse ich mich voll und ganz auf sie? Meine Eltern haben selbst 2 Kids, die viel Aufmerksamkeit brauchen + meine kleine Schwester, da ist nicht viel Zeit für mich oder meinen Sohn. Nur alleine wohnen kommt bei mir auf Grund meiner Erkrankungen einfach nicht in Frage!
    Dein Konzept ist natürlich trotzdem schwierig. Deine Eltern werden dir nicht "für immer" Unterkunft bieten können. Dein Kind wird nicht für immer mit geschenkter Kleidung und Nahrungsmitteln vom Kindergeld auskommen. Langfristig wird da wohl der Steuerzahler einspringen müssen. Eine andere Lösung gibt es aber nicht, wenn du dauerhaft nicht arbeitsfähig bist. Wofür du schließlich nichts kannst.

    Als Erfolgsmodell würde ich das aber trotzdem nicht propagieren.

  4. #24
    Maxie Musterfrau ist gerade online 100% Originalnick

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    Standard Re: Wunschkind mit 18, 19 oder 20 Jahren

    Zitat Zitat von mamasprinz2013 Beitrag anzeigen
    Ähm, wo bitte schreibe ich das? Ich regele so gut wie alles alleine was mich und meinen Sohn betrifft. das Kleidung weiter gegeben wird ist in Großfamilien wohl normal. Und Sondenernährung kostet ein Batzen Geld, den die Krankenkassen übernehmen. Kleidung bekommen sicher auch andere Mamas geschenkt-auch nicht so besonders.

    Oder meinst du, nur weil ich bei meinen Eltern wohne verlasse ich mich voll und ganz auf sie? Meine Eltern haben selbst 2 Kids, die viel Aufmerksamkeit brauchen + meine kleine Schwester, da ist nicht viel Zeit für mich oder meinen Sohn. Nur alleine wohnen kommt bei mir auf Grund meiner Erkrankungen einfach nicht in Frage!
    Aber du schreibst doch, dass du dich aufgrund deiner Krankheit nicht selber finanzieren kannst, was ansich ja schon eine blöde Situation ist. Natürlich bist du voll und ganz materiell von anderen abhängig. Ich würde das nicht wollen (kann man sich ja auch nicht immer aussuchen), aber v.a. in einer solchen Situation nicht so planen.

    LG

  5. #25
    mamasprinz2013 Gast

    Standard Re: Wunschkind mit 18, 19 oder 20 Jahren

    Zitat Zitat von Enja44 Beitrag anzeigen
    Dein Konzept ist natürlich trotzdem schwierig. Deine Eltern werden dir nicht "für immer" Unterkunft bieten können. Dein Kind wird nicht für immer mit geschenkter Kleidung und Nahrungsmitteln vom Kindergeld auskommen. Langfristig wird da wohl der Steuerzahler einspringen müssen. Eine andere Lösung gibt es aber nicht, wenn du dauerhaft nicht arbeitsfähig bist. Wofür du schließlich nichts kannst.

    Als Erfolgsmodell würde ich das aber trotzdem nicht propagieren.
    Ich sage nicht, das dies ein Erfolgsmodell ist, es ist einfach so wie ist. Trotzdem war dieses Kind von meinem Freund und mir gewollt, keiner hat erwartet das dieses Kind behinderungen haben wird und keiner hat erwartet, dass die Beziehung das nicht aushällt. Da trete ich meinem Freund auch nicht auf den fuß damit, denn ich verstehe seine Siduation.

    Arbeitsfähig bin ich momentan nicht, aber das liegt daran, dass ich mich erstmal von meinen Behandlungen erholen muss und meine ziele gesundheitlich wieder fit zu sein erreichen will. Dann strebe ich erst mal ein Praktikum an, damit mein Fachabitur wirksam ist und dann sehe ich weiter.

    Zitat Zitat von Maxie Musterfrau Beitrag anzeigen
    Aber du schreibst doch, dass du dich aufgrund deiner Krankheit nicht selber finanzieren kannst, was ansich ja schon eine blöde Situation ist. Natürlich bist du voll und ganz materiell von anderen abhängig. Ich würde das nicht wollen (kann man sich ja auch nicht immer aussuchen), aber v.a. in einer solchen Situation nicht so planen.

    LG
    Planen kann man nichts, es ist wie gesagt gekommen wie es ist und ich hoffe, dass ich in den nächsten Jahren gesundheitlich bald wieder auf den Beinen bin und auch in einen Beruf einsteigen kann.

    Unglücklich bin ich mit meinem Kind aber trotzdem nicht, schließlich weiß ich, dass ich dieses Kind wollte.

  6. #26
    Enja44 ist offline old hand

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    Standard Re: Wunschkind mit 18, 19 oder 20 Jahren

    Zitat Zitat von mamasprinz2013 Beitrag anzeigen
    Ich sage nicht, das dies ein Erfolgsmodell ist, es ist einfach so wie ist. Trotzdem war dieses Kind von meinem Freund und mir gewollt, keiner hat erwartet das dieses Kind behinderungen haben wird und keiner hat erwartet, dass die Beziehung das nicht aushällt. Da trete ich meinem Freund auch nicht auf den fuß damit, denn ich verstehe seine Siduation.

    Arbeitsfähig bin ich momentan nicht, aber das liegt daran, dass ich mich erstmal von meinen Behandlungen erholen muss und meine ziele gesundheitlich wieder fit zu sein erreichen will. Dann strebe ich erst mal ein Praktikum an, damit mein Fachabitur wirksam ist und dann sehe ich weiter.



    Planen kann man nichts, es ist wie gesagt gekommen wie es ist und ich hoffe, dass ich in den nächsten Jahren gesundheitlich bald wieder auf den Beinen bin und auch in einen Beruf einsteigen kann.

    Unglücklich bin ich mit meinem Kind aber trotzdem nicht, schließlich weiß ich, dass ich dieses Kind wollte.
    Väter, die sich nach der Geburt ihres Wunschkinds zügig abseilen, finde ich besonders kurios.

  7. #27
    mamasprinz2013 Gast

    Standard Re: Wunschkind mit 18, 19 oder 20 Jahren

    Zitat Zitat von Enja44 Beitrag anzeigen
    Väter, die sich nach der Geburt ihres Wunschkinds zügig abseilen, finde ich besonders kurios.
    Immerhin hat er es einige Monate akzeptiert, dass der Krümel mehr aufmerksamkeit braucht und er war ein guter Vater.

  8. #28
    Maxie Musterfrau ist gerade online 100% Originalnick

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    Standard Re: Wunschkind mit 18, 19 oder 20 Jahren

    Zitat Zitat von Enja44 Beitrag anzeigen
    Väter, die sich nach der Geburt ihres Wunschkinds zügig abseilen, finde ich besonders kurios.
    Bei einem behinderten Kind seh ich gewisse Gründe. Nachvollziehen kann ich sie aber nicht, vielleicht nach einer längeren Zeit, wenn man merkt, dass man's tatsächlich nicht packt, dass die Belastung doch zu groß ist.

    Wenn man sich aber so reiflich überlegt hat, dass man ein Kind will, macht man sich doch zumindest gaaanz, gaaanz hinten im Kopf leise Gedanken, was ist, wenn das Kind nicht zu 100% gesund ist.

    LG

  9. #29
    Maxie Musterfrau ist gerade online 100% Originalnick

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    Standard Re: Wunschkind mit 18, 19 oder 20 Jahren

    Zitat Zitat von mamasprinz2013 Beitrag anzeigen
    Immerhin hat er es einige Monate akzeptiert, dass der Krümel mehr aufmerksamkeit braucht und er war ein guter Vater.
    Sich nach gerade mal einem halben Jahr oder weniger aus der Beziehung und dem Vaterdasein zu verabschieden, halte ich für alles andere als reif. Und nein, es ist kein Zeichen von besonderer Reife, "es immerhin einige Monate zu akzeptieren", wenn man sich vorher so viele Gedanken darüber gemacht hat, wie stabil die Beziehung und wie groß der Kinderwunsch ist, sondern ein Zeichen für die von dir vorher genannte Überforderung.

    LG

  10. #30
    mamasprinz2013 Gast

    Standard Re: Wunschkind mit 18, 19 oder 20 Jahren

    Ich hatte immer im Hinterkopf, das die Welt nicht heil ist und es nur gesunde Kinder gibt, im Gegenteil, und das sehe ich doch bei meinem Krümel. Ja und? Ich liebe meinen Krümel trotzdem und nur weil sich der Vater abgewendet hat, heißt es nicht, dass ich meinen krümel nicht weiter lieben werde oder dass ich unreif bin. Ich weiß was Überforderung ist und ich nehme Krankenhausaufenthalte auf mich, wegen dem Krümel, obwohl ich mittlerweile schreiend vor den Schwestern weg laufen würde... Aber so ist das nun mal und ich meckere nicht und jammere nicht, denn mein Kind verdient meine liebe, Aufmerksamkeit und Zuwendung.

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