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Thema: Sie will ihn zur Adoption freigeben

  1. #11
    Avatar von bizzie
    bizzie ist offline Pooh-Bah

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    Standard Re: Sie will ihn zur Adoption freigeben

    Zitat Zitat von Maxi007 Beitrag anzeigen
    Nächste Woche hat sie Termin beim Jugendamt, wo das Wohl des Kindes besprochen wird. Ich unterstütze sie wo ich nur kann - denn mein größter Wunsch ist, dass der Kleine ein geregeltes, normales Leben hat - bei seiner Mutter!

    ... Habt ihr Tipps wegen dem Jugendamt? Was sagen wir, was besser nicht?
    Dann würde ich mal tatsächlich auschließlich an das Wohl des Kindes denken und beim Jugendamt die ganze Wahrheit sagen, auch wenn die nicht so schön klingt.

  2. #12
    Maxi007 ist offline Stranger

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    Standard Re: Sie will ihn zur Adoption freigeben

    Bei der Wahrheit wollen wir auf jeden Fall bleiben. Das steht ausser Frage. Nur, wie formulieren wir am besten, dass sie für ihr Kind da sein will, dass er wieder bei ihr wohnen soll und nichtmehr bei Oma und Opa? Was sind gute Argumente, die wir bringen können?

  3. #13
    Enat ist offline addict

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    Standard Re: Sie will ihn zur Adoption freigeben

    Zitat Zitat von Maxi007 Beitrag anzeigen
    Bei der Wahrheit wollen wir auf jeden Fall bleiben. Das steht ausser Frage. Nur, wie formulieren wir am besten, dass sie für ihr Kind da sein will, dass er wieder bei ihr wohnen soll und nichtmehr bei Oma und Opa? Was sind gute Argumente, die wir bringen können?
    Hallo Maxi,

    letzten Endes ist es immer noch ihr Kind, das Sorgerecht wurde ihr nicht entzogen. Sie hat ihm körperlich nichts getan, soweit ich das hier Geschriebene noch im Kopf habe. So schnell wird in der Regel kein Kind aus der Familie genommen, und eine ernsthafte Handhabe haben die Großeltern m. E. auch nicht. Ich finde es nur ein wenig merkwürdig, dass die Eltern die eigene Tochter beim JA "anschwärzen" und jetzt so um das Kind kämpfen wollen. Ist das reine Großelternliebe oder ist doch mehr vorgefallen.

    Unabhängig davon:

    Seid offen und ehrlich, zeigt euch kooperativ beim dem Gespräch, hört euch evtl. Hilfsangebote in Ruhe an und nehmt sie im besten Fall sogar an. Schildert ihre Situation, was diese mit ihr gemacht hat; ein guter SB zieht daraus die richtigen Schlüsse. Ich weiß nicht, wie lange der Kleine jetzt tatsächlich schon bei den Großeltern wohnt und keinen Kontakt zur Mutter hatte. Aber daher könntet ihr z. B. vorschlagen, dass sie langsam wieder Kontakt aufbaut: ihn dort stundenweise besucht, dann mal zu einem Ausflug mitnimmt, dann mit Übernachtung und wenn es gut läuft, äußert der Sohn am Ende sogar selbst, den Wunsch, wieder zu ihr zurück zu wollen. Sie muss sich darüber klar sein, dass es Zeit braucht!

    Ich hoffe natürlich, dass daraus jetzt kein hin und her für den Kleinen entsteht: Seine Mutter baut wieder eine Beziehung auf, um sie dann ein paar Monate später wieder abzubrechen.

    Alles Gute!
    LG
    Enat


    Auf dem Weg zum Abgrund kann eine Panne lebensrettend sein.
    Walter Jens

  4. #14
    Maxi007 ist offline Stranger

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    Standard Re: Sie will ihn zur Adoption freigeben

    Hallo Community,

    wir waren beim Jugendamt. Und das Jugendamt hat eine Entscheidung getroffen.
    Sie hat vorerst weiterhin das Sorgerecht, allerdings haben ihre Eltern wohl das Aufenthaltsrecht und es ist mit dem JA so abgesprochen, dass sie ihren Sohn nicht einfach holen kann. Ihre Eltern wollen den Kleinen in Pflegschaft nehmen und haben dem Jugendamt erzählt, dass es ihm wohl seit längerer Zeit nicht gut bei seiner Mutter geht. Sie hat wohl jetzt die Möglichkeit die Pflegschaft zeitlich zu begrenzen und ihn nach diesem Zeitraum wieder "zurückzubekommen" oder sie überlässt ihn ganz ihren Eltern. Mittlerweile ist sie soweit zu sagen, dass es besser für ihren Sohn wäre, wenn er bei seinen Großeltern für immer bleibt, damit er ein geregeltes Leben hat. Die Eltern haben den Kontakt bereits zu ihr abgebrochen, sie will dann weg ziehen und ihre Verwandtschaft "nie wieder" sehen.

    Ich war letztenendes bei dem Gespräch nicht mit dabei und kann nur erahnen was dort vorgefallen ist. Ich gehe dem Thema jetzt auch aus dem Weg. Spreche sie darauf garnicht mehr an. Nicht um es ihr "einfacher" zu machen. Nein. Weil ich enttäuscht bin! Sie scheint die Worte der SB einfach hingenommen zu haben. Sicherlich ist sie sauer und bestimmt auch traurig. Aber im großen und ganzen scheint es ihr wohl doch ganz recht zu sein wieder "frei" zu sein. Es tut weh das zu sehen, das so hinzunehmen und einfach nichts dagegen tun zu können. Wäre er mein Sohn hätte ich doch alle Hebel in Bewegung gesetzt ihn zurück zu bekommen und mir psychologische Hilfe zu suchen, falls ich eben Angst habe die Bindung zu ihm zu verlieren.

    Ich weiß einfach nicht was ein Kind einem Erwachsenen antun muss, damit man so eiskalt reagieren kann wie sie. "Ich krieg ihn nicht mehr wieder. Entweder ich kläre das mit meinen Eltern und wir finden gemeinsam mit dem JA eine Lösung oder mir wird gerichtlich das Sorgerecht entzogen. Mit meinen Eltern rede ich kein Wort mehr. Also bleibt mir ja nichts anderes übrig!"

    Eine Aussage für die ich kein Verständnis habe.

    Nun. So scheint dann wohl dieser Kampf zu enden, der anscheinend nie richtig einer war.

    Ich danke euch für eure Ratschläge und eure seelische Unterstützung. Wenn es neues gibt, dann melde ich mich wieder.

    Liebe Grüße, Maxi

  5. #15
    Avatar von bizzie
    bizzie ist offline Pooh-Bah

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    Standard Re: Sie will ihn zur Adoption freigeben

    Zitat Zitat von Maxi007 Beitrag anzeigen
    Sie hat vorerst weiterhin das Sorgerecht, allerdings haben ihre Eltern wohl das Aufenthaltsrecht ... Mittlerweile ist sie soweit zu sagen, dass es besser für ihren Sohn wäre, wenn er bei seinen Großeltern für immer bleibt, damit er ein geregeltes Leben hat. Die Eltern haben den Kontakt bereits zu ihr abgebrochen, sie will dann weg ziehen und ihre Verwandtschaft "nie wieder" sehen.
    Na, dann sollte sie aber so konsequent sein und ihren Eltern auch das Sorgerecht überlassen, ansonsten haben die immer wieder bürokratische Rennereien und sie wird regelmäßig wegen Unterschriften etc. "belästigt".

    Ohne Sorgerecht keine Schuleinschreibung, kein Arztbesuch, keine geplante OP, kein Ausweis, keine Erlaubnis zur Klassenfahrt etc. ...

    Zahlt sie ihren Eltern Unterhalt für den Sohn? Bekommen die das Kindergeld?
    Kasja gefällt dies

  6. #16
    Maxi007 ist offline Stranger

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    Standard Re: Sie will ihn zur Adoption freigeben

    Nein, sie bekommen keinen Unterhalt für den Kleinen. Sind dafür auch zu stolz, als dass sie deswegen nachfragen würden.
    Aber in nächster Zeit wird es dann wohl soweit kommen, zumindest beim Kindergeld. Rückwirkend wollen sie bestimmt kein Geld.

  7. #17
    Avatar von Schnuckerl
    Schnuckerl ist offline Unser Schatz ist da!

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    Standard Re: Sie will ihn zur Adoption freigeben

    Ohne es böse zu meinen klingt das ganze für mich etwas sehr unrealistisch.
    Mag dir ja nichts unterstellen, dennoch hoffe ich alleine für dieses Kind das diese Geschichte erfunden ist.

    Mehrere Dinge kann ich mir einfach nicht vorstellen.
    Sich ein Kind mit einem Partner zu wünschen, es schnell erfüllt zu bekommen und nur weil die Beziehung auseinander geht dann keine Gefühle mehr für das Kind zu haben, obwohl es ein WUNSCHKIND, also geplant war, sie es 9 Monate im Bauch hatte, sich 9 Monate drauf freute, eine Geburt erlebte (diese Dinge sind UNBESCHREIBLICH und man baut alleine dadurch schon Gefühle für dieses Kind auf, auch wenn ich weiß das es wohl ganz wenig Ausnahmen gibt) und dann auch das erlebte mit dem Kind, das lächeln, die Fortschritte ect.

    Nur weil es dann mit dem Kindsvater auseinandergeht, ist die Liebe zum Kind auf einmal dahin und schiebt deshalb das Kind zu jemand anderen (auch wenn die Großeltern die Beste Adresse sind) ab.

    Weiters komisch das jemand der, wenn die Mutter schon wenig Kontakt zum Kind hat weil die Großeltern vorwiegend Erziehen, die Freundin der Mutter das Kind mehr liebt obwohl normalerweise eine Mutter durch SS und Geburt, Stillzeit, Zeit mit dem Kind ect. MEHR BINDUNG und Liebe zu dem Kind haben sollte, was ja hier ganz offensichtlich nicht der Fall ist.

    Dann der Umschwung, das Kind doch haben zu wollen, Wieso? Aus Angst, aus Trotz? Doch aus Liebe?

    Und gerade WENN dann aus Liebe und die Angst da ist das Kind zu verlieren, doch wieder so kinidsch und unlogisch zu reagieren, ja fast wie ein trotzendes Kleinkind und dann so leichtsinnig hinnehmen, dann zieh ich weg und seh Euch (Großeltern) MITSAMT EIGENEM Kind nicht mehr *fassungslos* und schockiert zu gleich und noch viel mehr.

    Sich von seinem eigenen Kind so abzuwenden und von seinen eigenen Eltern die einen selber großgezogen haben und geliebt haben oder lieben,......
    Da bleiben mir fast die Worte weg und kann es auch kaum erklären, von dem ganz abgesehen das es viel zu lange dauern würde hier zu schreiben.

    Sollte das wirklich alles wahr sein, kann man deiner Freundin nur wirklich raten sich PROFESSIONELLE Hilfe zu suchen und das meine ich nicht böse sondern ernst.
    Denn diese Person scheint ernsthafte Probmele generell mit Beziehungen zu haben.
    Es kann ja mal sein das eine Beziehung, auch wenn ein Wunschkind mit diesem Partner da ist, auseinandergeht.
    Aber diese Frau hat weder eine normale Beziehung zum Partner mit dem sie ein Kind hat, noch zu ihren eigenen Kind, und zu ihren Eltern.



    Ansonsten kann man sich nur als Aussenstehender informieren und soweit ich aus dem TV kenne, wird nicht gleich ein Kind der eigenen Mutter weggenommen, da muss massig vorgefallen sein.
    Genauso das das Kind zur Adoption frei gegeben wird, vorher wird wohl mal eine PFlegschaft ins Auge gefasst bevor so etwas fixes gemacht wird.
    Ich gebe ehrlich zu das ich mich damit viel zu wenig auskenne und nur vermuten kann und nur so schreiben kann wie ich denke und vom TV kenne, aber normalerweise kann ich mir vorstellen das auch Pflegeeltern sehr viele Rechte und Pflichten gegenüber dem Kind und für das Kind haben.
    Es gibt ja mehr Pflegschaften wo die Laibliche Mutter und die Pflegeeltern nicht verwandt sind und da können die ´Pflegeeltern ja nicht dauernd zu der laiblichen Mutter rennen wegen jeder Unterschrift ect.

    Für das Kind wünsche ich das sich alles zum Besten wendet und im Moment sieht es so aus als sei es das, das es weiter bei den Großeltern bleibt und die Mutter vielleicht langsam sich mehr und mehr annähert und mit der Zeit eine normale Mutter Kind Beziehung herrscht.
    Neuer Mittelschüler 2004
    Erstkommunionkantin 2007
    Kleiner Schlumpf 2013

    -------------------------
    Für immer im Herzen
    * Herbst 2011
    *Robin Frühling 2012

  8. #18
    Enat ist offline addict

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    Standard Re: Sie will ihn zur Adoption freigeben

    Zitat Zitat von Maxi007 Beitrag anzeigen
    Hallo Community,

    wir waren beim Jugendamt. Und das Jugendamt hat eine Entscheidung getroffen.
    Sie hat vorerst weiterhin das Sorgerecht, allerdings haben ihre Eltern wohl das Aufenthaltsrecht und es ist mit dem JA so abgesprochen, dass sie ihren Sohn nicht einfach holen kann. Ihre Eltern wollen den Kleinen in Pflegschaft nehmen und haben dem Jugendamt erzählt, dass es ihm wohl seit längerer Zeit nicht gut bei seiner Mutter geht. Sie hat wohl jetzt die Möglichkeit die Pflegschaft zeitlich zu begrenzen und ihn nach diesem Zeitraum wieder "zurückzubekommen" oder sie überlässt ihn ganz ihren Eltern. Mittlerweile ist sie soweit zu sagen, dass es besser für ihren Sohn wäre, wenn er bei seinen Großeltern für immer bleibt, damit er ein geregeltes Leben hat. Die Eltern haben den Kontakt bereits zu ihr abgebrochen, sie will dann weg ziehen und ihre Verwandtschaft "nie wieder" sehen.

    Ich war letztenendes bei dem Gespräch nicht mit dabei und kann nur erahnen was dort vorgefallen ist. Ich gehe dem Thema jetzt auch aus dem Weg. Spreche sie darauf garnicht mehr an. Nicht um es ihr "einfacher" zu machen. Nein. Weil ich enttäuscht bin! Sie scheint die Worte der SB einfach hingenommen zu haben. Sicherlich ist sie sauer und bestimmt auch traurig. Aber im großen und ganzen scheint es ihr wohl doch ganz recht zu sein wieder "frei" zu sein. Es tut weh das zu sehen, das so hinzunehmen und einfach nichts dagegen tun zu können. Wäre er mein Sohn hätte ich doch alle Hebel in Bewegung gesetzt ihn zurück zu bekommen und mir psychologische Hilfe zu suchen, falls ich eben Angst habe die Bindung zu ihm zu verlieren.

    Ich weiß einfach nicht was ein Kind einem Erwachsenen antun muss, damit man so eiskalt reagieren kann wie sie. "Ich krieg ihn nicht mehr wieder. Entweder ich kläre das mit meinen Eltern und wir finden gemeinsam mit dem JA eine Lösung oder mir wird gerichtlich das Sorgerecht entzogen. Mit meinen Eltern rede ich kein Wort mehr. Also bleibt mir ja nichts anderes übrig!"

    Eine Aussage für die ich kein Verständnis habe.

    Nun. So scheint dann wohl dieser Kampf zu enden, der anscheinend nie richtig einer war.

    Ich danke euch für eure Ratschläge und eure seelische Unterstützung. Wenn es neues gibt, dann melde ich mich wieder.

    Liebe Grüße, Maxi
    Wenn sie den Kleinen so schnell und kampflos aufgibt, dann hat sie ihn wohl doch nicht wirklich gewollt und es ist besser so für ihn. Dann kann das mit dem "Wunschkind" nicht stimmen, das sehe ich auch so. Zumal sie den Kontakt zu den Eltern und sogar ihrem Sohn komplett einstellen will. *Kopf schüttel* Sie gibt ihr Sorgerecht entsprechend hoffentlich bald ab, denn so könnnen ihre Eltern wenigstens frei handeln und entscheiden.
    LG
    Enat


    Auf dem Weg zum Abgrund kann eine Panne lebensrettend sein.
    Walter Jens

  9. #19
    Mondstern ist offline addict

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    Standard Re: Sie will ihn zur Adoption freigeben

    Lieber Maxi,
    erst mal bin ich froh das er nicht aus seiner gewohnten Umgebung weg muss. So wie es aussieht haben die Großeltern den kleinen lieb und nur das ist Wichtig. Die Mutter wird sehr lange damit leben müssen und in 10 oder 20 Jahren feststellen das sie innerlich leer ist weil das Wichtigste fehlt. Natürlich wird sie sich gleich wieder schwängern lassen wenn der Kinderwunsch da ist aber das was Sie da falsch gemacht hat wird sie ein Leben lang nicht los lassen.
    Du- hast Aber die Chance für den kleinen da zu sein!
    Rede mit den großeltern und evrsuche ihn ab und zu zu sehen wenn Du ihn lieb hast. Ein lieber Onkel der zum Geburtstag, Weihnachten, Ostern uns zwischendurch da ist um zu spielen das macht den Kindern in jedem Alter Freude.
    Du siehst Deine Beziehung muss nicht enden mit ihm ich denke keine Oma und Opa brechen Kontakte ab wenn man sich normal und vernünftug unterhält. Bin gespannt wie es weiter geht den an Dich

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