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Thema: Sie will ihn zur Adoption freigeben

  1. #1
    Maxi007 ist offline Stranger

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    Unglücklich Sie will ihn zur Adoption freigeben

    Ich bin neu hier und stoße mal gleich mit nem riesen Problem zu euch.

    Ich hab ne Freundin, die einen kleinen dreijährigen Sohn hat. Er war ein absolutes Wunschkind von ihr und dem Vater. Nach der Trennung ihres Freundes jedoch, wollte dieser nichts mehr von seinem Kind wissen. Unterhalt bekommt sie auch nicht von ihm. Das wird noch immer vor Gericht geklärt.

    Mit der Trennung fingen die Probleme an. Der Kleine hat seine Bockphasen, sie selbst kriegt keine Beziehung so richtig auf die Reihe (.. natürlich ist daran nicht nur sie schuld!) und Stress mit ihren Eltern hat sie auch.

    Mittlerweile, angeblich schon seit langer Zeit, spielt sie mit dem Gedanken den Kleinen abzugeben. Er wohnt seit einer Weile bei seinen Großeltern und will garnicht mehr zurück. Sie hat ihn wegen jedem bisschen angemeckert, ihn teilweise ignoriert. Geschlagen hat sie ihn nie, soweit ich das weiß. Sie meint, dass sie ihn nicht mehr liebt. Er ist für sie wie jedes andere Kind auch auf dieser Welt. Sie sagt auch, dass sie kein Kind mehr will.

    Dann fing ich an mit professioneller Hilfe. Ihre Worte "Naklar, komm ich wegen dem noch in die Klapse!". Erklärungsversuche von mir haben zu keinem Erfolg geführt. Ihre Eltern wollen den Kleinen jetzt adoptieren. Was wahrscheinlich aber nicht geht. Denn es soll wohl so sein, dass ein Kind mit Vollendung des 18. Lebensjahres mindestens ein Elternteil haben muss, welches höchstens 63 ist. Das klappt dann nicht mehr.

    Meine Rede von Pflegefamilie, wegen der möglichen Wiederkontaktaufnahme, wägte sie ab. "Dann muss ich ja Unterhalt bezahlen!" Auch meine Worte, dass sie es später bereuen wird, beantwortete sie mit "Später bestimmt. Aber ich lebe jetzt!".

    Was mache ich denn jetzt? Kann ich sie irgendwie noch umstimmen? Der Kleine tut mir so leid. Plötzlich so aus allem rausgerissen zu werden, das ist doch nicht gut für ihn!

    Habt ihr Tipps oder Ideen?

  2. #2
    baobab69 Gast

    Standard Re: Sie will ihn zur Adoption freigeben

    Hallo Maxi007,

    du bist neu hier und vielleicht konntest du in den letzten stunden in diesem forum oder sonstwo im netz schon weitere informationen finden????

    am besten erkundigst du dich paralle:

    zum einen über die tatsächlichen bedingungen von adoption und familienadoption und pflegefamilie und den ganzen defintionen und bedingungen. das kannst du alles im internet erledigen.

    dann hat du dein anliegen auch nur sehr vage dargestellt.

    wie alt ist die mutter von dem kind, macht sie noch schule/ausbildung fertig, ist sie berufstätig, was ist da überhaupt los?
    hat das kind kita- platz?
    was geht mit den großeltern ab, sind die noch berufstätig, jung und fit oder sind sie chronisch krank und/ oder schon tüddelig?

    dass kinder im trotzalter schwierig sind, ist normal. das brauchen sie so.

    dass eine junge mutter zeitweise mit ihren nerven am ende ist, wenn sie gefühlt die ganze welt gegen sich hat, ist nachvollziehbar.

    leider geht nicht hervor, wie du zu der jungen mutti und dem kind stehst?

    und dann ist das so, das großeltern unter umständen schnell sagen, sie würden das kind adoptieren, wenn die mutter scheinbar oder tasächlich überfordert ist. aber sowas ist schnell gesagt und und ohne hintergrundwissen !

    und was heisst schon "überfordert"????

    wie müsste dann das leben aussehen, damit sie nicht "überfordert" wäre????

    ganz egal, wo man anfängt, in jedem fall ist es sinnvoll, dass du dich vorab informiertst und dann die junge mutter zu einer beratungsstelle mit nimmst. erziehungsberatung , familienberatung, erstmal keine therapiesache. erstmal muss geklärt werden, wie sie sich ihre zukunft und die ihres kindes vorstellt. vielleicht erstmal freier träger aufsuchen und dort kann sie sich beraten lassen über alle fragen und vermutungen und was sie an vagen gedanken im kopf hat. und dann könnt ihr noch zum jugendamt gehen.

    gedanken klären und sortieren und vielleicht entwickelt sich nach dem gespräch noch ein weg, an den wir hier jetzt noch gar nicht gedacht haben????

    ich wünsch euch was!
    und schreib mal, was aus der sache geworden ist!

    lg
    baobab69

  3. #3
    Mimi5 ist offline Veteran

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    Standard Re: Sie will ihn zur Adoption freigeben

    Hallo Maxi,

    wieso ist das eigentlich dein Problem?

    Und wieso wird das Kind aus seiner Umgebung herausgerissen. Es lebt doch schon bei den Großeltern und daran wird sich auch nichts ändern. Wollen die Großeltern die Adoption, damit die Mutter das Kind nicht zurücknehmen kann? Das wäre verständlich - aber nicht unbedingt im Interesse des Kindes und der Mutter.

    Ich sehe nicht, dass dem Kind jetzt ein besonderer Schaden zugefügt wird - das wäre eher der Fall, wenn die Mutter es zu sich holt, obwohl sie weiß, dass sie mit der Situation überfordert ist.

    Der Rest ist Sache der Beteiligten. Auch die Entscheidung, ob man professionelle Hilfe braucht oder nicht steht allein den direkt Betroffenen zu.

    Esther

  4. #4
    Maxi007 ist offline Stranger

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    Standard Re: Sie will ihn zur Adoption freigeben

    Danke für eure Antworten. Ich beantworte mal eure Fragen:

    Also, sie selbst ist 23, voll berufstätig, verdient super. Der Kleine hat einen festen Kitaplatz unweit vom Wohnsitz.
    Das Verhältnis zu meiner Freundin ist sehr intensiv. Und eben auch zu dem Kleinen, das ist mindestens genauso intensiv. Er liebt mich und ich liebe ihn. Ich bin immer da, helfe in jeder Situation. Passe auf den Kleinen auf. Er ist schon fast wie mein eigenes Kind, könnte man glatt so sagen... Ihre Eltern sind gesund, fit und lieben den Kleinen über alles. Würden alles für ihn tun.

    Zu dir Esther..

    Es ist sicher nicht mein Problem. Der Gedanke jedoch macht mich fix und alle. Wenn ich nur daran denke den Kleinen nichtmehr zu sehen. Er ist wie schon geschrieben ein sehr enger und zu tiefst geliebter Mensch in meinem Leben. Die Situation, dass sie ihn nicht mehr möchte, ist mittlerweile seit 2 Jahren so. Wenn die Großeltern den Kleinen nicht adoptieren können, dann dürften sie auch nicht "krank mit Kind" machen. Selbst das möchte die Mutter des Kleinen nicht auf sich nehmen. Und da eine Adoption wohl aufgrund des Alters der Großeltern nicht in Frage kommt, "müsse" sie ihn wohl in fremde Hände geben.

    Mit diesem Gedanken kann ich einfach nicht leben. Sie will sich nicht helfen lassen. Ich finde das so unverständlich. Ich kann es einfach nicht nachvollziehen. Der Gedanke daran, dass der Kleine weg ist, seine Mutter nie richtig kennenlernt und sie die Sache später garantiert zu tiefst bereuen wird und dann seelisch kaputt geht, macht mich total fertig. Ich will ihr helfen, aber weiß leider nicht wie...

    Liebe Grüße

  5. #5
    Mimi5 ist offline Veteran

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    Standard Re: Sie will ihn zur Adoption freigeben

    Hallo,

    die Mutter hat keinen Bezug zu ihrem Kind und dem Kleinen geht es bei den Großeltern gut? Da muss man erst einmal gar nichts ändern.

    Ob eine Großelternadoption möglich ist oder nicht, weiß der Sachbearbeiter beim Jugendamt, der ohnehin für Adoptionen zuständig ist. Es gibt eigentlich keinen Grund das Kind bei den Großeltern überhaupt rauszunehmen. Einen Urlaubsanspruch bei Krankheit kann man z.B. auch über ein Pflegeverhältnis regeln.

    Und wenn die Mutter nun einmal nichts mit ihrem Kind zu tun haben will, ist das traurig - aber du musst das ganz einfach akzeptieren. Das ist einfacheine Sache, die nur Mutter, Kind und Großeltern angeht.

    Esther

  6. #6
    Mondstern ist offline addict

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    Standard Re: Sie will ihn zur Adoption freigeben

    Hallo, oh mein Gott, das zu lesen hat mir schon das Herz zerbrochen. Wie kann mein sein Kind nicht lieben? Ich verstehe das nicht. Aber wo ist eigentlich der Vater? Kann er nicht das Kind nehmen?
    Oma und Opa muss ja nicht gleich eine richtige Adoption sein. Er kann doch bei Ihnen aufwachsen und die Mutter trozdem noch erziehungsberechtigt sein. Ich kenne das nur von einem fall aus dem Ort da konnte eine Mutter ihr 4 Kind nicht mehr versorgen und dies ging zur Tante er schlief da aß da die Tante war praktisch Mutter aber ohne irgendwelche Papiere das war eben so abgesprochen.
    Inzwischen ist der Junge glaub 20 oder 21 zur Leiblichen Mutter hat er bis heute nur spärlich Kontakt bei der Tante lebt er immer noch.

  7. #7
    Avatar von Sonnennebel
    Sonnennebel ist offline Legende

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    Standard Re: Sie will ihn zur Adoption freigeben

    Ich verstehe das Problem jetzt nicht ganz.

    Der Kleine scheint ein liebevolles Zuhause bei seinen Großeltern gefunden zu haben und die wollen ihn auch behalten.
    Dazu müssen sie ihn doch aber nicht adoptieren.
    Wenn die Mutter das so möchte, kann das weiter gehen bis der Junge dort auszieht.

    Wenn der Kleine sich bei seinen Großeltern wohl fühlt, dann ist doch alles prima.

  8. #8
    baobab69 Gast

    Standard Re: Sie will ihn zur Adoption freigeben

    Hallo,

    sie (die mutter) kann ja kostgeld abgeben und es hin und wieder besuchen.

    bleibt ja nicht aus, dass sie im laufe der zeit doch noch ihre muttergefühle entdeckt. wichtig wäre für die mutter, dass sie den großeltern vollmachten ausstellt für arztbesuche, unterschriftenvollmachten für die kita usw. falls sie nicht selbt dabei sein will oder kann. kv karten und impfbuch aushändigen. und die großeltern sollten sowohl der mutter gegenüber immer den kontakt zum kind anbieten und dem kind zur mutter. also keine manipulationen, stimmungsmache in der art von: deine mutti hat dich nicht mehr lieb- darum bist du nicht bei ihr, sondern bei uns.
    oder ähnliches.

    es gibt viele eltern, die ihr kind aus beruflichen gründen viele zeiten im jahr nicht sehen können, da wohnen die kinder bei verwandten. bei vielen einwanderefamilien ist das ganz normal, da bleiben die kinder zuhause im ausland, eltern arbeiten in europa oder amerika und sie schicken freßpakete, geschenke und geld, und hin und wieder fahren- fliegen sie auf heimaturlaub und sehen ihre kinder. bis dahin läuft der kontakt und die erziehung über skype, mail, telefon und sms.

    es gibt million von familien weltweit, wo das so läuft, und in diesen kreisen ist das normal und da kräht keiner nach kindeswohlgefährdung und ja.

    in europa gibt das auch, ich sagt nur schifferfamilien, fernfahrerfamilien, handwerker auf auslandsmontage oder expats, die ihr kinder nicht in jeden einsatzort mitschleppen können...

    ich schliesse mich da dem beitrag von sonnennebel an. wenn es dem kleinen dort gut geht, alle damit einverstanden sind- erstmal laufen lassen.

    die persönliche pikiertheit des maxi007 lässt mich auf den gedankenbringen, ob er nicht vielleicht früher eine ähnliche erfahrung machte, das aber ganz anders ablief bei ihm, und er sein trauma jetzt als deja-vu-erlebnis verarbeiten muss.
    beste gelegenheit dazu für ihn, die sache jetzt in angriff zu nehmen.

    lg
    baobab69

  9. #9
    Mondstern ist offline addict

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    Standard Re: Sie will ihn zur Adoption freigeben

    Lieber Maxi,
    da mir Deine Geschichte doch zimlich nahe geht weil es mir wie Dir geht der kleine braucht seine Mutter und die Liebe. Muss ich mich nochmal melden.
    Wie wäre es wenn Du mit ihr zusammen sitzt und das nochmal besprichst? Im Gegenzug auch deutlich machst das der kleine zu Euch dazu gehört ihr seit eine Familie! Weist Du ich bin 43 habe selbst 3 Kinder und ich denke mit 23 ist man doch noch zimlich jung. Ich hatte mit 21 das erste Kind und habe oft Freundinnen zb. beneidet weil sie Disco konnten, Weggehen konnten Ihr Leben leben.... Heute Weis ich das dies nicht das Leben ist was sie gelebt haben. Meine Kinder sind mein Leben ich hatte so viel mehr wie sie eigentlich das ganze Glück.
    Ein Kind hast Du Dein ganzes Leben sie bleiben für immer und dies liebe die Du in sie hineinsteckst kommt mehrfach zurück. natürlich sind sie anstrengend wenn sie klein sind aber manchmal spiegeln sie nur einen selbst.
    Natürlich kann ich hier nur für mich sprechen aber ich würde als Freund und als Ziehvater des kleinen wirklich versuchen ihr auch klar zumachen was sie Dir und dem kleinen damit antut.
    Ein Kind ist doch kein Tauschobjekt jetzt will ich es aber in 3 jahren nicht. Kinder sind für die Ewigkeit. Mir blutet das Herz wenn ich denke das der kleine eigentlich nur Liebe braucht und verstoßen wird.
    ich denke die Oma und Opa Lösung ist die beste hier hat er sein gewohntes Umfeld hier hat er die Nestliebe.
    Ich mag Dir mel von einem jungen erzählen der hier bei einer Pflegemutter war.... Sein Schicksal hat mich auch sehr mitgnommen ich kannte den Jungen persönlich.
    Mit 8 Wochen fiel seiner Mutter ein das sie ihn nicht mag und hat ihn in die Obhut einer Pflegefamilie gegeben. Diese Pflegefamilie hatte 4 Pflegekinder und alle wuchsen dort sehr liebevoll auf. der Junge sagte im Kindergarten Mama zur Pflegemutter er kannte ja nichts anderes. Die Pflegefamilie wollte den kleinen adoptieren weil er ja wie ihr Kind war. Doch kurz vor der Einschulung meldete sich seine richtige leibliche Mutter das sie ihr Kind zurück will. So fing erst mal ein hin und her an. Das Gericht entschoed das er mit 6 Jahren alt genug ist zu seiner leiblichen Mutter zurück zu kehren. Die ihn bis dort nicht kannte.
    Als er mit musste brach eine Welt zusammen bei den Pflegeeltern die ja immer damit rechnen müssen bei dem kleinen. Nur die Mutter strahlte..... Die jahre vergingen.... Seine Mutter lies kein Kontakt mehr zur Pflegefamilie zu.
    Nun war er 12 Jahre alt und plötzlich war er wieder ind ieser Pflegefamilie. Ich fragte nach und nun halt Dich fest. Die Mutter hat sich nie um das Kind gekümmert. Er war anstrengend... sie gab ihn in die Psychatrie ... sie gab ihn ins heim..... letztendlich landete er wieder in der Pflegefamilie aber dieses Kind ist seither psychisch krank. 3 mal hat er schon einen selbstmordversuch gestratet und man hat ihn der Pflegefamilie wieder entzogen um ihn in die Psychatrie einzuweisen.
    Er ist im gleichen Alter wie meine Tochter ich kenne ihn noch vom Kindergarten. Hätte der Junge dort bleiben können wäre sein Leben anders verlaufen...
    Oam und Opa sind bei Euch die Menschen die ihm Liebe und Zuwendung geben. Entzieht ihm nicht noch das. Das Leben bringt noch so vieles mit. Er braucht starke Wurzeln die ihn tragen ihn lieben.
    Wie gesagt ich spreche nur für mich und will jetzt nicht wieder eine Welle aufreisen.
    Doch Ihr seit die Erwachsenen ihr entscheidet.....

  10. #10
    Maxi007 ist offline Stranger

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    Standard Re: Sie will ihn zur Adoption freigeben

    Danke für eure Antworten!
    Ich möchte nur kurz etwas zum allgemeinen Verständnis klarstellen. Ich befinde mich in keiner Beziehung mit ihr. Wir sind nur Freunde, es ist NIE mehr passiert. Und ich habe auch keine schlechten Erfahrungen gemacht, die meine Psyche angeknackst haben könnten. Ich bin nur ein sehr vernarrter Familienmensch und blicke oftmals bevor ich handle in die Zukunft. Und in Zukunft würde sie es bereuen den Kleinen abzugeben.

    Jetzt mein Update:

    Es hat sich einiges getan. Nachdem der Kleine nun mittlerweile seit einigen Wochen bei Oma und Opa ist, haben diese nun ihre Drohung wahr gemacht und meine Freundin beim Jugendamt angeschwärzt. Sie hat es aber auch darauf ankommen lassen, hat sich selbst nie bei ihren Eltern, geschweige denn ihrem Sohn gemeldet. Und jetzt? Ja, jetzt kommt die Einsicht, die Angst ihn für immer zu verlieren, die Angst bei einem nachfolgenden Kind in ein paar Jahren das Jugendamt auf dem Hals zu haben, die Angst sich die Zukunft zu verbauen und ohne ihren Sohn nie glücklich zu werden. Nächste Woche hat sie Termin beim Jugendamt, wo das Wohl des Kindes besprochen wird. Ich unterstütze sie wo ich nur kann - denn mein größter Wunsch ist, dass der Kleine ein geregeltes, normales Leben hat - bei seiner Mutter!

    Hat jemand von euch Erfahrungen mit dem Jugendamt oder kennt einen ähnlichen Fall? Ich begleite sie an diesem Tag und wir wollen nichts falsches sagen, was dazu führen könnte, dass das Jugendamt ihr die Vormundschaft abnimmt und sie ihr Kind verliert.

    Ich habe mit meiner Freundin gesprochen, hab ihr gesagt, dass ich sie bei dem Kleinen immer unterstützen werde und dass wir das gemeinsam hinbekommen. Dass ich auch den Babysitter spiele, wenn sie einfach mal wieder einen Abend weg will. Dass ich ihr immer mit Rat und Tat zur Seite stehe, wenn er mal total die Kontrolle verliert und halt nur am bocken ist. Ich bin bisher immer ruhig geblieben wenn mal so eine Situation aufkam (kann man an einer Hand abzählen..), sie hingegen war dann genervt, knallte Türen, schrie rum und schimpfte ununterbrochen. Ich springe wenn sie ruft, Hauptsache dem Kleinen geht es gut. Und wenn sie weiß, dass sie sich wirklich voll und ganz auf mich verlassen kann, und ich eben in einigen Punkten mit erziehen darf, dann bekommen wir das auch hin. Erziehung hat nichts mit anschreien und ausschimpfen zu tun. Erziehung geht spielerisch, mit Spaß, sicher auch mal mit einem ernsten Unterton, aber im großen und ganzen sollte das nicht die Regel sein und das zeig ich ihr damit eben auch. Normalerweise war sie auch nie so, erst in letzter Zeit, als ihr alles über den Kopf gewachsen ist..

    Habt ihr Tipps wegen dem Jugendamt? Was sagen wir, was besser nicht?

    Danke!

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