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Thema: Traurige Mutter

  1. #11
    Dalina91 ist offline Stranger

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    Standard Re: Traurige Mutter

    Hallo, hab vir 9 wochen mein erstes kind bekommen. Ich liebe sie echt über alles, siw ist auch ein einfaches baby. Nur mein partner hat null zeit für sie, er hängt nur am pc. Fühl mich auch total allein gelassen.

  2. #12
    badmom ist offline Stranger

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    Standard Re: Traurige Mutter

    Hallo Dalina91. Ich fühle mit dir! Kann sofort nachvollziehen wie du dich dabei fühlst. Was ist nur mit den Männern los!?
    Ich hatte heute Abend mal wieder einen Streit mit meinem Freund. Er ist so selten zu Hause. Und wenn, dann sitzt er meist vor dem Fernseher, Handy in der Hand und zockt. Mit dem Kind beschäftigt er sich nur mal so nebenbei. Wenn er am Wochenende uns abends unterwegs ist ( Fußball) dann schreibt er oft, wie sehr er unseren Sohn vermissen würde. Also irgendwie passt da was für mich nicht zusammen. Mir reicht es auch echt. Ich fragte ihn vorhin was er denn jetzt wieder am Handy macht obwohl er gerade mal eine Stunde zu Hause ist und der kleine in ein paar Minuten ins Bett geht. Und dann ergab ein Wort das andere. Ich sagte: lass uns bitte das alles hier endlich beenden. Wir sind doch beide total unglücklich. Wir werden das hier nicht mehr schaffen als Paar" Er wurde beleidigend. Wirklich nicht schön. Und drohte damit, mir das Kind wegzunehmen.
    Nun meine Frage an euch.
    Kann er das?
    Wir sind nicht verheiratet, haben beide das Sorgerecht. Unser Kind hat seinen Nachnamen.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass man der Mutter einfach so das Kind wegnehmen kann. Jedoch habe ich jetzt ein ganz ganz komisches Gefühl.
    Ich hätte im Leben nicht gedacht, dass das alles so kommt. Es ist einfach furchtbar. Wir sind nicht glücklich. Ich würde mich so gerne trennen. Ich liebe diesen Menschen nicht mehr. Alles was war, ist weg. Natürlich ist es kein Zuckerschlecken alleinerziehende Mutter zu sein. Aber dieses Leben will ich meinem Kind auch nicht zumuten.

  3. #13
    Maxie Musterfrau ist gerade online 100% Originalnick

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    Standard Re: Traurige Mutter

    Zitat Zitat von badmom Beitrag anzeigen
    Hallo Dalina91. Ich fühle mit dir! Kann sofort nachvollziehen wie du dich dabei fühlst. Was ist nur mit den Männern los!?
    Ich hatte heute Abend mal wieder einen Streit mit meinem Freund. Er ist so selten zu Hause. Und wenn, dann sitzt er meist vor dem Fernseher, Handy in der Hand und zockt. Mit dem Kind beschäftigt er sich nur mal so nebenbei. Wenn er am Wochenende uns abends unterwegs ist ( Fußball) dann schreibt er oft, wie sehr er unseren Sohn vermissen würde. Also irgendwie passt da was für mich nicht zusammen. Mir reicht es auch echt. Ich fragte ihn vorhin was er denn jetzt wieder am Handy macht obwohl er gerade mal eine Stunde zu Hause ist und der kleine in ein paar Minuten ins Bett geht. Und dann ergab ein Wort das andere. Ich sagte: lass uns bitte das alles hier endlich beenden. Wir sind doch beide total unglücklich. Wir werden das hier nicht mehr schaffen als Paar" Er wurde beleidigend. Wirklich nicht schön. Und drohte damit, mir das Kind wegzunehmen.
    Nun meine Frage an euch.
    Kann er das?
    Wir sind nicht verheiratet, haben beide das Sorgerecht. Unser Kind hat seinen Nachnamen.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass man der Mutter einfach so das Kind wegnehmen kann. Jedoch habe ich jetzt ein ganz ganz komisches Gefühl.
    Ich hätte im Leben nicht gedacht, dass das alles so kommt. Es ist einfach furchtbar. Wir sind nicht glücklich. Ich würde mich so gerne trennen. Ich liebe diesen Menschen nicht mehr. Alles was war, ist weg. Natürlich ist es kein Zuckerschlecken alleinerziehende Mutter zu sein. Aber dieses Leben will ich meinem Kind auch nicht zumuten.
    Hol dir eine Beratung, sowohl für eine eventuelle Trennung, aber vorallem für deinen seelischen Zustand. Du brauchst dringend Untertsützung und Beistand.
    Morningsun2010 gefällt dies

  4. #14
    Daara ist offline newbie

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    Standard Re: Traurige Mutter

    Hallo Badmom,

    Ich finde, du hast dir einen falschen Namen ausgesucht. Die Gefühle, die du hast sind mir größtenteils bestens bekannt und auch ich habe mich hier in diesem Forum schonmal über meinen Partner beklagt. Was bei dir los ist ist vollkommen normal und auch wenn es nicht in jeder Familie passiert, ist es ein sehr häufiges Phänomen. Wenn du mal im Internet stöberst, wirst du feststellen, dass inzwischen auch wissenschaftlich belegt ist: Das erste Jahr mit Kind ist für gaaanz viele (wenn nicht den größeren Teil) Paare das unglücklichste Jahr ihres Lebens. Trotz toller Beziehung, trotz Wunschkind und trotz allem. Es ist eine verdammt harte Zeit, in der man oft auf dem blutigen Zahnfliesch läuft.
    Aber es wird besser. Im Moment kannst du es dir bestimmt nicht vorstellen, aber es wird besser.
    Mein Sohn ist jetzt 11 Monate alt und erst jetzt beginnt mein Mann langsam sich selbst als Vater zu entdecken. Bisher - und je weiter man zurückblickt, desto schlimmer war es - hat er auch nur das Kind gesehen, was sein Leben und seine Partnerschaft ruiniert hat. Seine Frau ist wie ausgewechselt, kein bis kaum Sex, er ist nicht mehr Priorität Nummer 1... Männer haben es schwer in diesem ersten Jahr als Väter, das ist einfach so. Ander schwer, als wir Mütter, aber nicht unbedingt weniger schwer. Viele fliehen dann und versuchen alles zu machen wie früher, weil sie das Neue nicht wahr haben wollen. Da das kind von Mama abhängig ist, bleibt es dann auch an Mama hngen und Mama kann nicht fliehen. Das kann ein Mann zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht ganz verstehen, er hat eben an ganz anderen Dingen zu knabbern.

    Bei mir und meinem Mann hat sehr geholfen, dass wir viel miteinander geredet haben. Ruhig, wertschätzend, so gut es ging, und ohne zu urteilen. Ich habe ihm versucht klarzumachen, was mich beschftigt und wie ich alles im Moment empfinde, warum ich keinen Sex haben will (ändert sich übrigens sehr, wenn man weniger stillt oder abstillt), was mir fehlt und was ich mir von ihm wünsche. Er hat das selbe getan und mir offengelegt, was ihm alles schwer fällt. Ja, ab und an gab es auch mal Streit, ein Mal haben wir uns sogar auch angeschrien, aber so schwer es auch war, hat einer kurze Zeit darauf immer den Mut gehabt, sich zu entschuldigen und "ich iebe dich, wir schaffen das schon" zu sagen.
    Worauf ich hinaus will ist: vieles, was euch jetzt unglücklich macht, lässt sich im Moment nicht ändern. Es braucht Zeit, relativ viel Zeit. Um nicht daran zu zerbrechen, sollte man sich immer wieder vor Augen halten, dass es dem anderen genauso dreckig geht und dass das eine jener "schlechten Zeiten" ist, über die bei z.B. Eheschließungen oft geredet wird. Ich denke, wenn man einander viel Verständnis und so viel Zuneigung, wie möglich, wenn auch nur ein nettes Wort, schenkt, hält man besser zusammen...

    Wenn du glaubst, das kannst du nicht, oder dein Partner kann das nicht, wäre eine Paartherapie vielleicht zunächst eine Möglichkeit. Die Entscheidung über eine Trennung solltet ihr bei so unstabilen Gemütern erstmal auf Eis legen. Du sagst, du liebst ihn nicht mehr und das kann sein, aber so schwere Umstände beeinflussen uns manchmal. Ihr müsst sowieso ein Trennungsjahr eihalten, also eilt lieber nicht mit so einer schweren Entscheidung, gebt einander noch etwas Zeit und ggf. eine Therapie, ich hoffe, ihr packt das gemeinsam.

    Ich drücke dich ganz stark, halte durch, das wird alles besser. Und auch wenn du dich trennen solltest, das schaffst du.

  5. #15
    Thori Gast

    Standard Re: Traurige Mutter

    Natürlich ist das erste Jahr anstregend aber wenn das Kind größer wird sind es andere Dinge die man als Belastung empfindet .
    Ein Kind verändert eben das Leben . Nicht umsonst gibt es diesen schönen Spruch
    Kleine Kinder kleine Sorgen - Große Kinder große Sorgen.

    Also ich glaube nicht das das erste Lebensjahr das unglücklichste Jahr ist ! Das es verdammt hart sein kann möchte ich allerdings nicht abstreiten.

    Man sollte sich aber von Anfang an klar darüber sein das man nicht nur Mutter wird sondern der Partner auch Vater . Beide betreten Neuland und beide sollten daher von Anfang an dieses Neuland auch erobern.
    Ich habe manchmal den Eindruck das viele Mütter ihren Partner überhaupt nicht an das Kind heran lassen weil sie in dem Irrglauben leben das nur sie es sind die das Kind optimal versorgen können .

    Männer müssen es überhaupt nicht schwer haben im ersten Jahr man muss sie nur machen lassen und ihnen auch mal zuhören und nicht ständig kritisieren was sie alles falsch machen .
    Den einzigen Punkt der Abhängigkeit von der Mutter sehe ich bei einem Kind das gestillt wird.
    Alles andere kann der Vater genauso gut !!!!

    Thori
    Morningsun2010 gefällt dies

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