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  1. #21
    Avatar von schneewante
    schneewante ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Angst was zu verpassen...

    Zitat Zitat von Maikaeferchen1983 Beitrag anzeigen
    Steffy....

    ich verstehe deine Gedanken auch, aber eine gute Mutter sein, wird ja nicht unbedingt an der Zeit gemessen, die man mit dem Kind verbringt, sondern höchstens an dem, was man aus der Zeit macht...

    Und weißt du, du wirst noch so viel mitbekommen... der 1. ausgefallene Zahn, Schulanfang und Co., die 1. heimliche Zigarette :kater:, der 1. Freund und der 1. Liebeskummer und so weiter. Die Kleine wird es dir sicher nicht vorhalten, dass du manchmal nicht da warst.
    ich glaube da hast du absolut recht!!!

    bye the way: ich bin ja mit 8 wochen in die krippe gekommen und habe ein super inniges verhältnis zu meiner ma. und ich wäre nie auf den gedanken gekommen, ihr vorhaltungen zu machen. für mich war es ganz "normal". und eine erziehrin hat nie die mamarolle eingenommen oder ersetzt.
    http://www.hebamme4u.net/babyTicker/bT_pics/7080.gif http://www.hebamme4u.net/babyTicker/bT_pics/74975.gif

    Meine Bino ist SteffyR


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  2. #22
    Nice2have Gast

    Standard Re: Angst was zu verpassen...

    Zitat Zitat von SteffyR Beitrag anzeigen
    ... tja. Da ist nun das Gefühl, vor dem ich immer Angst hatte. Ich bin schon relativ früh wieder arbeiten gegangen... da war Fleur 5, fast 6 Monate alt. Man muss dazu sagen, dass ich gerne ein Jahr zu Hause geblieben wäre, das aber nicht gegangen ist, da ich sonst meinen Job verloren hätte (Vertag lief in der EZ aus... manche hier kennen die Geschichte vielleicht noch). Ich arbeite nun 21 STD die Woche und mir fiel es am Anfang wirklich schwer Fleur abzugeben. Zwar in sehr gute Hände (Oma...). Jede Nacht graute es mr vor dem Gefühl ihr an der Tür " tschüss" sagen zu müssen. Mein Mann hat da wenig verständnis gezeigt, die Schwiegermutter auch nciht. Weil es eben so sein MUSSTE. Dass ich meinen Job verloren hätte kam für mich nie in Frage! Ich bin 26 und hatte auch gar nciht vor 3 Jahre ganz zu Hause zu bleiben. Dann kam der erste Zahn bei der Oma, die ersten Schritte bei der Oma. Da musste ich schon wirklich schlucken. Da war dann auch Verständnis da, dass ich traurig war. Aber das habe ich alles gut weggesteckt. Jetzt ist es so, dass ich sie so sehr vermisse, weil ich echt spät heimkomme und früh gehe...
    Heute Morgen meinte mein Mann Fleur sei ein "Sonnatsgkind", weil die Mama ja so viel arbeiten muss/geht und ich diesen Samstag - ausnahmsweise!!!!!! - mal den Tag über ab 12 Uhr was für mich selbst machen (Tattoo...). Ich fühle mich nun so schuldig, ihr die Zeit mit mir zu nehmen!!! Man mus dazu sagen, dass ich bis jetzt 1 Mal einen SA und 2 Mal ein WE mit meinem Mann verreist bin. Sonst war ich IMMER da! Es verletzt mich so, dass mir solche Vorwürfe gemacht werden... Salz in die Wunde, die sowieso schon weh tut. Ich bin nicht arbeiten gegangen, weil ich so karrieregeil bin, sondern weil wir das Geld dringend brauchen... und nun wird man blöd angemacht. Fleur hätte so wenig Zeit mir... Ich reiß mir so den Arsch auf, überwinde mich jeden Morgen neu zur Arbeit zu gehen, dass es uns gut geht! Und dann muss ich mir SOWAS anhören...

    Gehts wem genauso? :(
    Geht ihr gerne arbeiten? Wie fühlt ihr euch?
    Ich kann deine Gefühle zum Teil nachvollziehen. Mir ging das so, als ich bei Nr. 2 nach sechs Monaten wieder arbeiten ging. :(

    Was dein Mann da sagt, finde ich ziemlich daneben . ER profitiert doch auch davon, dass du Geld ranschaffst, oder? Ist er sich im klaren, was die Alternativen wären? Weiß er, wie sehr er dich verletzt? Sprich mit ihm darüber. Und danach könnt ihr vielleicht gemeinsam mit der Oma sprechen.

    Zwei meiner drei Kinder waren übrigens ab dem 7. Lebensmonat bei der TaMu und ihnen ging es wirklich gut da. Sie wollen heute immer noch mit aussteigen, wenn wir morgens Nr. 3 dort abladen. Will sagen: Mach dir keine Vorwürfe, deinem Kind geht es doch gut bei Oma. Sei froh, dass dein Kind mehrere tolle Bezugspersonen hat.

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