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  1. #1
    Avatar von innamama
    innamama ist offline working mum
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    Standard mehrbelastung durch zweites kind?

    hallo zusammen,

    unser sohn ist jetzt zweieinhalb und ich bin frisch wieder schwanger. jetzt frage ich mich natrülich schon, wie das so weiterlaufen wird nach der geburt. ich werde auf jeden fall weiterarbeiten, das steht nicht zur debatte. ich bin seit über zehn jahren selbstständig und wir sidn eigentlich auch ganz gut organisiert.
    meine frage an euch: hat es sich extrem geändert mit einem weiteren kind? oder hattet ihr sozusagen schon mehr übung im balance-akt?
    viele grüße, corinna

  2. #2
    Gast

    Standard Re: mehrbelastung durch zweites kind?

    ich finde jedes weitere Kind ist eine weitere organisatorische "Belastung", gerade wenn man berufstätig ist.

    Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind krank wird ist bei zweien einfach höher, als bei einem.

    Zwei Kinder lassen sich auch nicht immer so unbedingt mal irgendwo schnell unterbringen wie eins.

    Dann hast du ein Schulkind und ein Kita-Kind, dann ist in der Schule am Montag Unterrichtsausfall und am Dienstag Personalversammlung in der Kita, und und und.

    Trotzdem würde ich es immer wieder so machen, der Streß lohnt sich :)

  3. #3
    regentrude ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: mehrbelastung durch zweites kind?

    Meine Kinder sind 2 Jahre auseinander.
    Ganz ehrlich? Ich fand die Umstellung von 1 auf 2 Kinder viel anstrengender als von 0 auf 1 Kind.
    Was mich besonders gestresst hat waren die Abende; wenn beide Kinder muede waren, gleichzeitig gefuettert, gebadet und ins Bett gebracht werden wollten (ich war alleine mit ihnen da mein Mann ueber die Woche in einer anderen Stadt gearbeitet hat).
    Das erste Jahr fand ich sehr stressig, obwohl ich zu Hause war.
    Aber es wurde dann immer leichter und so etwa als der Kleine 4 war kam der Wendepunkt: seit da denke ich waren zwei Kinder einfacher als ein Einzelkind, weil sie sich gegenseitig unterhalten konnten.
    jetzt im Schulalter erfordert es wieder mehr Organisation, wegen der verschiedenen Schulen und ausserschulischen Terminen (bei uns gibt es keine oeffentlichen Verkehrsmittel und ich muss ueberallhin fahren)
    Probleme mit Kranksein hatten wir keine gravierenden; da habe ich nur sehr selten einen Arbeitstag verpasst.
    Alles Gute.
    regentrude

  4. #4
    Avatar von putzipoo
    putzipoo ist offline Veteran
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    Standard Re: mehrbelastung durch zweites kind?

    Hallo,
    ich bin zur Zeit noch mit beiden zuhause, d.h. der schon erwähnte Spagat zwischen Beruf, schulischen Terminen, etc. liegt noch vor mir. Aber schon jetzt kann ich Dir sagen, EIN Kind ist wie Urlaub ! Ich habe so gut wie keine ruhige Minute für mich, da die beiden leider nicht zur gleichen Zeit Siesta halten. Räume ich in der linken Ecke auf, drehe ich mich um, und in der rechten Ecke herrscht wieder Chaos. Beide sind noch Wickelkinder, wobei ich gerade versuche, die Große trocken zu kriegen. Während ich bei der Großen 15 Min vor dem Klo hocke (meistens umsonst), hat die Kleine garantiert wieder irgendo was verwüstet ,). Es kommt erschwerend hinzu, dass wir hier keine Familie haben und ziemlich auf uns allein gestellt sind.

    Als ich mit dem Zweiten schwanger war, habe ich von Vielen gesagt bekommen, das Zweite liefe irgendwie so nebenher, mache fast keine Arbeit. Bei uns jedesfalls ist das anders.

    Ich bereue nichts, ich wollte ja zwei Kinder und auch den geringen Altersunterschied!

    Stelle Dich besser auf eine große Mehrbelastung ein - wenn Du dann zwei Engel haben solltest, und alles geht Dir leicht von der Hand... umso besser!
    "Mieux vaut se perdre que de ne jamais partir"

  5. #5
    biggi_010 ist offline Veteran
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    Standard Re: mehrbelastung durch zweites kind?

    HI,

    will dir ja keine Angst machen - aber mit zwei kleinen Kindern daheim, lief bei mir damals gar nichts mehr!

    Habe nicht mal die "normalen" Tätigkeiten auf die Reihe bekommen, arbeiten wäre da gar nicht gegangen.

    Ging erst wieder aufwärts, als der Große in den Kiga ging...

    Ist echt so - ein Kind ist echt easy, bei zweien hatte ich das Gefühl das hat sich verfünffacht ... was Nr. 1 nicht eingefallen ist, wußte Nr.2 bestimmt - und andersrum.

    Die ersten paar Monate (bis das 2. krabbel/läuft) gingen noch - ich dachte mir damals: weiss gar nicht, was die haben - alles ganze einfach.

    Aber danach war ich 1 1/2 Jahre am Rotieren.... tag und nacht, jede Stunde, :-((.... möcht ich nicht nochmal freiwillig mitmachen.

    Sorry, auch wenn das nicht das ist, was du hören wolltest - aber du solltest am Besten jetzt schon organisieren, wie es dann weiterläuft.
    Biggi & Rasselbande (*99 - *01 - *08 - *09)

  6. #6
    -Flora- ist offline addict
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    Standard Re: mehrbelastung durch zweites kind?

    Zitat Zitat von innamama Beitrag anzeigen
    hallo zusammen,

    unser sohn ist jetzt zweieinhalb und ich bin frisch wieder schwanger. jetzt frage ich mich natrülich schon, wie das so weiterlaufen wird nach der geburt. ich werde auf jeden fall weiterarbeiten, das steht nicht zur debatte. ich bin seit über zehn jahren selbstständig und wir sidn eigentlich auch ganz gut organisiert.
    meine frage an euch: hat es sich extrem geändert mit einem weiteren kind? oder hattet ihr sozusagen schon mehr übung im balance-akt?
    viele grüße, corinna
    Ich habe selbst noch keine Erfahrung, wir werden hoffentlich ab Dezember/Januar zu viert sein und dann wird sich im Laufe des naechsten Jahres zeigen, wie es mit zwei Kindern klappt.

    Ich denke, wenn man gut organisiert ist, fliesst das Zweite in diese Organisation mit ein.
    Bei uns sieht es jetzt so aus, dass unser Sohn nach der Sommerferien in den Kindergarten kommt und dort taeglich hingehen wird. Ich arbeite zwei volle Tage, an denen unser Sohn nachmittags durch unser Aupair betreut wird.
    Wir werden insofern unsere Organisation umwuerfeln muessen, als dass unser Aupair zwei Vormittage arbeiten werden muss, waehrend sie mit nur einem Kind jeden Vormittag fuer sich haette.

    Zusaetzliche Fahrerei, Kosten oder Organisation kommen auf uns nicht zu, vielleicht sehe ich dem Ganzen deswegen so gelassen entgegen.

    Gruss, Flora

  7. #7
    Gast

    Standard Re: mehrbelastung durch zweites kind?

    Zitat Zitat von regentrude Beitrag anzeigen
    Aber es wurde dann immer leichter und so etwa als der Kleine 4 war kam der Wendepunkt: seit da denke ich waren zwei Kinder einfacher als ein Einzelkind, weil sie sich gegenseitig unterhalten konnten.
    der wendepunkt kam bei uns vor einem halben jahr, seitdem spielen sie sehr viel zusammen und ich kann aus dem zimmer gehen und der großen sagen, sie soll mal aufpassen, dass der kleine keinen quatsch macht. trotzdem ist es viel organisation, die große geht zur musikstunde, der kleine zum kinderturnen und das ist natürlich nicht gleichzeitig..., da bleiben nicht mehr viele freie nachmittage (ich arbeite selbständig ca. 25 stunden) aber die zwei lieben sich, sie sind ein herz und eine seele. geschwister zu haben ist etwas tolles!

  8. #8
    bice70 ist offline Stranger
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    Standard Re: mehrbelastung durch zweites kind?

    Hallo Corinna,

    schön, eine "Leidensgenossin" gefunden zu haben. Ich habe einen zweijährigen Sohn und bin im 5 Monat schwanger. Mein Sohn ist seit seinem 1 Lebensjahr bei der Tagesmutter und seit dem Zeitpunkt arbeite ich wieder Vollzeit. Wie es dann später werden wird, weiß ich nicht. Ich will auch gleich wieder arbeiten, zwar nicht sofort Vollzeit, sondern erst für den Anfang für einige Stunden. Der große wird weiter zur Tagesmutter gehen. Im Moment muß ich etwas suchen, wo ich den Kleinen unterbringe. Die Tagesmutter die den großen betreut nimmt keine weiteren Kinder an. LEIDER !!! Ich hoffe, daß die Organisation so reibungslos klappt. Wenn ich das lese, was man dir schon geschrieben hat, wird mir ganz mulmig. Na ja, lassen wir es auf uns zukommen. Es ist ja schon schwer mit einem Kind, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen.

    Melde dich mal, ich bin mal gespannt, wie du dass dann so hin bekommst.

    Liebe Grüße
    Beatrice

  9. #9
    Avatar von innamama
    innamama ist offline working mum
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    Standard Re: mehrbelastung durch zweites kind?

    erst einmal danke für eure erfahrungen.

    falls hier der eindruck entstanden sein sollte, ich wollte nur, ist ja alles prima hören, ist das gänzlich falsch. in diesem sinne habe ich gar keine erwartungen. denn, schon mit dem ersten kind war es alles andere als formschön geplant, weil es urplötzlich drei monate zu früh kam und wir drei monate in der klinik verbrachten und ich lange nicht oder nur sehr minimal arbeiten konnte. das liegt aber am lauf der geschichte.

    seit einem jahr geht sohnemann in die krippe. so gesehen klappt das prima. zudem kann ich vollends auf meinen mann bauen, wir sind beide selbstständig und im wesentlichen recht flexibel mit arbeitszeiten. ich sitze sehr oft ab 5h morgens am schreibtisch, weil ich dann am besten vorwärts komme. so gesehen weiß ich sehr wohl, was flexibles arbeiten bedeutet :)

  10. #10
    Avatar von putzipoo
    putzipoo ist offline Veteran
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    1.230

    Standard Re: mehrbelastung durch zweites kind?

    Zitat Zitat von -Flora- Beitrag anzeigen
    Ich habe selbst noch keine Erfahrung, wir werden hoffentlich ab Dezember/Januar zu viert sein und dann wird sich im Laufe des naechsten Jahres zeigen, wie es mit zwei Kindern klappt.

    Ich denke, wenn man gut organisiert ist, fliesst das Zweite in diese Organisation mit ein.
    Bei uns sieht es jetzt so aus, dass unser Sohn nach der Sommerferien in den Kindergarten kommt und dort taeglich hingehen wird. Ich arbeite zwei volle Tage, an denen unser Sohn nachmittags durch unser Aupair betreut wird.
    Wir werden insofern unsere Organisation umwuerfeln muessen, als dass unser Aupair zwei Vormittage arbeiten werden muss, waehrend sie mit nur einem Kind jeden Vormittag fuer sich haette.

    Zusaetzliche Fahrerei, Kosten oder Organisation kommen auf uns nicht zu, vielleicht sehe ich dem Ganzen deswegen so gelassen entgegen.

    Gruss, Flora
    Ein Aupair ist glaube ich eine super Lösung, wenn es denn finanziell und platzmäßig machbar ist. Ich habe da für uns auch schon drüber nachgedacht, aber wir hätten dann kein Gästezimmer mehr :( . Ich muss auch zugeben, dass mir der Gedanke nie so richig behagte, jemanden bei uns im Haus wohnen zu haben, aber mittlerweile sehe ich das anders - die Vorteile überwiegen ganz klar.
    "Mieux vaut se perdre que de ne jamais partir"

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