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  1. #1
    Avatar von Spatzeline
    Spatzeline ist offline glücklich

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    Standard Zahlung nach Stunden---Krank, wie ist das mit der Lohfortzahlung?

    Hallo

    Ich hab irgendwie kein passendes Unterforum gefunden, ich hoffe das passt hier. Und eine andere Überschrift fiel mir auch nicht ein.

    Meine Frage ist folgende:

    Ich habe einen Job in so genannter Gleitzone. Kann von 401 bis 800 Euro verdienen, wird aber anders besteuert, als Teilzeit.

    So viele Stunden wie ich arbeite, bekomme ich auch bezahlt.

    Was, wenn ich krank werde? Was wenn mein noch nicht 5 jähriger Sohn krank wird und ich zu hause bleiben muss? Bin alleinerziehend.

    Bekomme ich dann für die Zeit kein Geld? Oder wird dann Pi mal Daumen errechnet was ich in der Zeit in etwa hätte arbeiten können?

    Kann mir dazu jemand eine Auskunft geben, oder mir sagen, wo ich das erfragen könnte?

    Vielen Dank

    Spatzeline

  2. #2
    pink_floret ist offline 2er Team!!! :-)

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    Standard Re: Zahlung nach Stunden---Krank, wie ist das mit der Lohfortzahlung?

    Zitat Zitat von Spatzeline Beitrag anzeigen
    Hallo

    Ich hab irgendwie kein passendes Unterforum gefunden, ich hoffe das passt hier. Und eine andere Überschrift fiel mir auch nicht ein.

    Meine Frage ist folgende:

    Ich habe einen Job in so genannter Gleitzone. Kann von 401 bis 800 Euro verdienen, wird aber anders besteuert, als Teilzeit.

    So viele Stunden wie ich arbeite, bekomme ich auch bezahlt.

    Was, wenn ich krank werde? Was wenn mein noch nicht 5 jähriger Sohn krank wird und ich zu hause bleiben muss? Bin alleinerziehend.

    Bekomme ich dann für die Zeit kein Geld? Oder wird dann Pi mal Daumen errechnet was ich in der Zeit in etwa hätte arbeiten können?

    Kann mir dazu jemand eine Auskunft geben, oder mir sagen, wo ich das erfragen könnte?

    Vielen Dank

    Spatzeline
    Mein AG hat die Stunden,die ich im Vormonat arbeiten war als Durchschnitt genommen . Und so sah dann meine Lohnfortzahlung aus und auch Feiertage wurden so gezahlt.

    Wenn das Kind krank war,hat er gar nicht gezahlt. Muss er ja auch nicht. Hab mir dann einen Teil von der Krankenkasse zurück geholt,allerdings brauchst Du da eine Krankmeldung vom Kinderarzt.

    Allerdings brauchte die KK immer ewig. :o Musst Dir also für diese Situation ein kleines Polster schaffen.


    SO war es bei MIR ,ich war aber auch Vollzeit beschäftigt.

  3. #3
    colakind ist offline old hand

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    Standard Re: Zahlung nach Stunden---Krank, wie ist das mit der Lohfortzahlung?

    Zitat Zitat von Spatzeline Beitrag anzeigen
    Hallo

    Ich hab irgendwie kein passendes Unterforum gefunden, ich hoffe das passt hier. Und eine andere Überschrift fiel mir auch nicht ein.

    Meine Frage ist folgende:

    Ich habe einen Job in so genannter Gleitzone. Kann von 401 bis 800 Euro verdienen, wird aber anders besteuert, als Teilzeit.

    So viele Stunden wie ich arbeite, bekomme ich auch bezahlt.

    Was, wenn ich krank werde? Was wenn mein noch nicht 5 jähriger Sohn krank wird und ich zu hause bleiben muss? Bin alleinerziehend.

    Bekomme ich dann für die Zeit kein Geld? Oder wird dann Pi mal Daumen errechnet was ich in der Zeit in etwa hätte arbeiten können?

    Kann mir dazu jemand eine Auskunft geben, oder mir sagen, wo ich das erfragen könnte?

    Vielen Dank

    Spatzeline
    Hallo!

    Ich werde auch nach gearbeiteter Stundenzahl bezahlt.

    Allerdings haben wir eine Grundstundenzahl pro Woche vereinbart, als ich halbtags wieder begonnen habe. Nach und nach habe ich immer mehr gearbeitet, aber die Grundstundenzahl ist so geblieben und nach der laufen die Lohnfortzahlung bei Krankheit und bei Urlaub.

    Ist einerseits blöd, weil ich dann in der Regel weniger Geld habe in den betreffenden Situationen. Andererseits möchte ich daran nichts ändern, weil mir so die Flexibilität erhalten bleibt. Die Mehrstunden sind halt freiwillige bezahlte Mehrleistung.
    12.07.2002
    22.11.1999

    Behand'le jeden so, wie Du selber behandelt werden möchtest...

    Ich erkläre hiermit, dass sämtliche Bilder/Texte, die über meinen Account/in meinem Namen verfasst/veröffentlich wurden, keinesfalls vervielfältigt/in anderen Medien veröffentlich/weitergeben werden dürfen

  4. #4
    riekadia ist offline journey (wo)man

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    Standard Re: Zahlung nach Stunden---Krank, wie ist das mit der Lohfortzahlung?

    Hallo Spatzeline,

    zu Deinen Fragen kann ich Dir folgendes sagen:

    1. Lohnfortzahlung bei unterschiedlicher Stundenzahl
    I. d. R. werden die Stunden der letzten 3 Monate genommen, aus denen eine Durchschnittsstundenzahl ermittelt wird.
    Anhand dieser erfolgt dann die Berechnung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.
    Einen Anspruch darauf hast Du auf jeden Fall - das ist gar keine Frage.

    2. Lohnfortzahlung bei Erkrankung des Kindes
    Als alleinerziehender Elternteil hast Du pro Jahr einen Anspruch auf 20 Tage Freistellung von der Arbeit für die Betreuung Deines erkrankten Kindes (bei Eheleuten teilt sich dieser Anspruch jeweils hälftig auf Mutter und Vater auf).
    I. d. R. zahlt der Arbeitgeber diese Freistellung nicht, und Du erhältst stattdessen Geld von der Krankenkasse.
    Dazu benötigst Du eine Bescheingiung des Arztes, dass die Betreuung des Kindes notwendig ist (Das ist ein anderer Vordruck, als wenn Du selbst Dich krankschreiben lässt. Aber die Kinderärzte sollten sich damit auskennen.).
    Dann schickst Du diese Bescheinigung zu Deiner Krankenkasse, die wiederum übersendet dem Arbeitnehmer einen Vordruck, auf dem dieser den Verdienstausfall bescheinigen muss.
    Erst, wenn der Arbeitgeber diesen Vordruck ausgefüllt an die Krankenkasse zurückgeschickt hat, kann die Krankenkasse die Berechnung vornehmen und Dir das Geld auszahlen.

    Tipp: Ich habe meinen Lohnmandanten gesagt, dass die Mitarbeiter mir solche Bescheinigungen gern auch in Kopie direkt hereingeben können oder der Arbeitgeber mir einfach die Daten nennen kann.
    Dann brauche ich nicht auf den Vordruck von der Krankenkasse warten, weil ich den nämlich hier im Lohnprogramm habe und dann den schon Mal vorbereiten und an die Krankenkasse schicken kann.
    Das verkürzt die Zeit bis zur Auszahlung. ;-)

    Ich weiß nicht, wer bei Euch den Lohn abrechnet.
    Aber da kannst Du Dich ja mal, prophylaktisch sozusagen, kundig machen.
    Wenn dort auch so ein Vordruck im Lohnprogramm enthalten ist, gibst Du eine Kopie der Bescheinigung zum AG und schickst das Original an die Krankenkasse.
    Dann kann das parallel laufen, damit es schneller geht.

    Liebe Grüße
    Christiane

    P.S.: Nur mal so nebenei: Bei Beschäftigungen innerhalb der Gleitzone wird der Lohn nicht anders besteuert, sondern Deine Abzüge für die Sozialversicherung sind geringer als die sonst üblichen rd. 50% des Gesamtbeitrages.
    Mit der Lohnsteuer hat die Gleitzone überhaupt gar nichts zu tun.

  5. #5
    Ingrid3 ist gerade online Legende

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    Standard Re: Zahlung nach Stunden---Krank, wie ist das mit der Lohfortzahlung?

    Zitat Zitat von riekadia Beitrag anzeigen
    Hallo Spatzeline,

    zu Deinen Fragen kann ich Dir folgendes sagen:

    1. Lohnfortzahlung bei unterschiedlicher Stundenzahl
    I. d. R. werden die Stunden der letzten 3 Monate genommen, aus denen eine Durchschnittsstundenzahl ermittelt wird.
    Anhand dieser erfolgt dann die Berechnung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.
    Einen Anspruch darauf hast Du auf jeden Fall - das ist gar keine Frage.

    2. Lohnfortzahlung bei Erkrankung des Kindes
    Als alleinerziehender Elternteil hast Du pro Jahr einen Anspruch auf 20 Tage Freistellung von der Arbeit für die Betreuung Deines erkrankten Kindes (bei Eheleuten teilt sich dieser Anspruch jeweils hälftig auf Mutter und Vater auf).
    I. d. R. zahlt der Arbeitgeber diese Freistellung nicht, und Du erhältst stattdessen Geld von der Krankenkasse.
    Dazu benötigst Du eine Bescheingiung des Arztes, dass die Betreuung des Kindes notwendig ist (Das ist ein anderer Vordruck, als wenn Du selbst Dich krankschreiben lässt. Aber die Kinderärzte sollten sich damit auskennen.).
    Dann schickst Du diese Bescheinigung zu Deiner Krankenkasse, die wiederum übersendet dem Arbeitnehmer einen Vordruck, auf dem dieser den Verdienstausfall bescheinigen muss.
    Erst, wenn der Arbeitgeber diesen Vordruck ausgefüllt an die Krankenkasse zurückgeschickt hat, kann die Krankenkasse die Berechnung vornehmen und Dir das Geld auszahlen.

    Tipp: Ich habe meinen Lohnmandanten gesagt, dass die Mitarbeiter mir solche Bescheinigungen gern auch in Kopie direkt hereingeben können oder der Arbeitgeber mir einfach die Daten nennen kann.
    Dann brauche ich nicht auf den Vordruck von der Krankenkasse warten, weil ich den nämlich hier im Lohnprogramm habe und dann den schon Mal vorbereiten und an die Krankenkasse schicken kann.
    Das verkürzt die Zeit bis zur Auszahlung. ;-)

    Ich weiß nicht, wer bei Euch den Lohn abrechnet.
    Aber da kannst Du Dich ja mal, prophylaktisch sozusagen, kundig machen.
    Wenn dort auch so ein Vordruck im Lohnprogramm enthalten ist, gibst Du eine Kopie der Bescheinigung zum AG und schickst das Original an die Krankenkasse.
    Dann kann das parallel laufen, damit es schneller geht.

    Liebe Grüße
    Christiane

    P.S.: Nur mal so nebenei: Bei Beschäftigungen innerhalb der Gleitzone wird der Lohn nicht anders besteuert, sondern Deine Abzüge für die Sozialversicherung sind geringer als die sonst üblichen rd. 50% des Gesamtbeitrages.
    Mit der Lohnsteuer hat die Gleitzone überhaupt gar nichts zu tun.
    da kann ich mir das tippen sparen