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Thema: Wenn das Warten auf das Wunder zur Zerreißprobe wird, ...

  1. #6501
    Pietu ist offline Member

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    Standard Re: Wenn das Warten auf das Wunder zur Zerreißprobe wird, ...

    Zitat Zitat von wuermchen14 Beitrag anzeigen
    @Neroli alles gut, ich verstehe das schon. Solche Gedanken sind bei mir ja auch aufgetaucht und das ist auch völlig ok.

    Ich möchte dazu vielleicht was einwerfen, was ihr bitte auch nicht falsch aufnehmen sollt und auch eher aus dem Bereich Aberglaube kommt.
    Ich habe das Gefühl, alles hat doch den richtigen Zeitpunkt. Heute, wo ich entspannt auf die Kinderwunschzeit zurückschauen kann und meine Aufgaben heute sehe, denke ich es war beruflich und für unsere Partnerschaft der richtige Zeitpunkt. Es war einfach vorher noch einiges zu regeln.
    Leider weiß man nicht wann der Zeitpunkt kommt und wie das eigene Leben dann aussieht, deswegen bleibt man unruhig. Vielleicht aber auch gut es nicht zu wissen, weil die Veränderung Zeit braucht und einen das Energebnis im ganzen erstmal nur erschrecken würde.

    Hm, schwierig. Hat irgendwer kapiert, was ich sagen wollte?


    ja, ich weiß was du meinst. im nachgang ist sowas auch immer leichter zu übersehen. bloß wenn man in der situation ist, ist es schwer den richtig abstand dazu zu bekommen. generell gebe ich dir aber vollkommen recht. ich denke auch, wenn es soweit ist, ist es soweit. aber ich denke mir auch, wir sind verheiratet, wir haben urlaube hinter uns, wir sind beruflich im sattel, beide unbefristetet verträge, sind grad in unsere neue eigentumswohung eigezogen.... ich wäre dann soweit :-) hahah

  2. #6502
    wuermchen14 ist offline Listernwärterin

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    Standard Re: Wenn das Warten auf das Wunder zur Zerreißprobe wird, ...

    @storch
    Erklär mir das doch bitte mal mit deiner eingefrorenen Milch und dem abkochen. Woran erkennt man denn, dass das auf die eigene Milch zutrifft?

  3. #6503
    Avatar von FrauToastbrot
    FrauToastbrot ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Wenn das Warten auf das Wunder zur Zerreißprobe wird, ...

    Zitat Zitat von MrsStorch Beitrag anzeigen
    Genau. Du kannst das Rezept dann verlängern! Ich muss das auch alle 4 Wochen machen
    Nein, das war schon so wie ich das gesagt habe. Insgesamt nur 4 Wochen. Das erste Rezept war für 14 Tage und das zweite jetzt auch wieder. Wenn ich danach immer noch die Pumpe brauche, muss ich es bei unserem Kinderarzt versuchen.
    Deswegen war ich auch so erstaunt. 😅

    Den Rest muss ich später lesen. 🙊

  4. #6504
    MrsStorch ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Wenn das Warten auf das Wunder zur Zerreißprobe wird, ...

    Das riechst und schmeckst du wenn du drauf achtest. Es ist riecht leicht gammelig. Musst du mal vergleichen, eine frisch eingefrorene Milch und eine ältere. Und dann an beiden riechen bzw. probieren. Es ist aber nicht bei allen Frauen gleich. Die Milch ist dann auch nicht schlecht. Nur manche Kinder mögen sie dann nicht mehr. Durch das erhitzen (nicht kochen) zerstört man die Lipidenzyme die dafür verantwortlich sind. Klar gehen dann auch andere Bestandteile kaputt. Das ist mir aber egal da er ja davon nicht ernährt wird sondern hauptsächlich frische Muttermilch kriegt und das eingefrorene nur in Ausnahmefällen. Dann ist es nicht so schlimm wenn die Immunstoffe mal fehlen.

  5. #6505
    Avatar von Petra74
    Petra74 ist offline 2-fach Mami!!

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    Standard Re: Wenn das Warten auf das Wunder zur Zerreißprobe wird, ...

    Zitat Zitat von sonnenblume34 Beitrag anzeigen
    Das Heparin ab festgestellter Schwangerschaft das ASS weiss ich nicht hab erst einen Termin beim Hausarzt am 5.9 der kann mir dann was genaueres sagen. Naja hoffe es klappt dann mal wenigstens wissen wir jetzt was los ist.
    Drück dir die Daumen!


    Zitat Zitat von Lilamotte2013 Beitrag anzeigen

    Me: ICH WILL HIBBELN (scheiß Vernunft und scheiß Geld)
    Na, dann los! Soll ich dich mit auf die Liste setzen?


    Zitat Zitat von Neroli Beitrag anzeigen
    Schön das es dir gut geht und ihr jetzt verkündet habt , und gut das dich die blöden Kommentare von Schwester und Schwager nicht weiter jucken
    Und toll das deine beiden großen so begeistert sind und dein Mann sich inzw auch immer mehr auf die Schwangerschaft einlassen kann

    Wäre ja klasse wenn das mit dem Kur-Termin tatsächlich schon im September klappt
    Ne, juckt mich net, weil ich ja eh wußte, dass da was kommt. Und mein Schwager ist eh blöd, der kann nur austeilen und verletzt andere damit gern, aber net einstecken.

    Bin auch gespannt, ob das mit der Kur dann echt jetzt schon klappt.


    Zitat Zitat von Yucca86 Beitrag anzeigen

    Momentan ist bei uns auch der Wurm drin. Echt anstrengend... Manchmal zweifle ich an allem, auch ob es sein soll und die Beziehung hält. Daher Pause bis auf weiteres...



    Zitat Zitat von wuermchen14 Beitrag anzeigen
    @Petra der Termin beim Osteopathen war Gold wert. Er hatte eine Blockade im unteren Rücken, der er immer mit einer C-Haltung ausgewichen ist. Deswegen lag er auch nicht gern auf dem Bauch und hat da auch das Köpfchen nicht angehoben. Außerdem hätte er nie seine Füße bis zum Mund hochgestreckt. Diesbezüglich liegt er in der Entwicklung daher etwas zurück. Dann zieht er die Schultern noch etwas hoch, dafür haben wir eine Übung bekommen und die Schädelplatten hatten sich leicht unterschiedlich entwickelt, da hat sie noch was gemacht. Ich soll in zwei Wochen anrufen und berichten. Sie geht aber davon aus, dass wir keinen weiteren Termin benötigen.

    Dafür ist der kleine Mann wohl bzgl. seiner Sinneswahrnehmung ziemlich weit entwickelt und das macht ihn in gewisser Weise anspruchsvoll. Er will alles mitkriegen, braucht dabei allerdings viel Sicherheit von Mama, will beschäftigt werden, ist aber auch schnell von zuvielen Reizen überfordert. Entsprechend lässt er sich nicht von jedem halten und manchmal eben auch nur von mir. Er ist ein Träumer und Genießer, liebt die Brust.

    Nach einer Woche Zufüttern meinte meine Hebamme, dass ich genug Milch habe. Statt 5 zügigen Mahlzeiten am Tag habe ich halt 7-9 und zum Teil zeitlich recht ausgedehnt. Da kann man mal das Gefühl haben völlig leer zu sein. Zufüttern wäre allerdings eine Option, wenn er stundenlang an der Brust schreit und die auch mal eine Pause braucht. Das haben wir meist, wenn es sehr heiß ist oder er einen Schub hat. Er hat immerhin mit 8 Wochen bereits 2kg mehr als zur Geburt und er ist kein sehr speckiges Baby.

    Die Hebamme hat mich damit entlassen, dass ich auf meine Intuition hören und mir nicht reinquatschen lassen soll. Sie kommt jetzt nur noch nach Bedarf.
    Hey, hört sich gut an mit dem Osteopathen. War bei meinem Großen auch so mit der C- Lage und danach wurde es dann besser. Seine schlaffe Körperhaltung konnte zusätzlich mit Physio gut gestärkt werden.

    Bestimmt geht es jetzt nur noch aufwärsts, wirst sehn.... und, dass du dir net reinquatschen lassen sollst, seh ich genauso, du machst das schon!!
    Meine liebe Bino ist zilli




    5 Sternchen im Herzen 03/14(5+2), 11/14(8+0), 05/15(7+0), 09/15(9+2), 09/16(16+1)

    "Kein Fuß ist zu klein, um nicht einen Abdruck in dieser Welt zu hinterlassen..."





  6. #6506
    Pietu ist offline Member

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    Standard Re: Wenn das Warten auf das Wunder zur Zerreißprobe wird, ...

    moah.. schon 2x geduscht heute und wieder am ölen... scheiss hitzewallungen... !!!! ich will doch meine tupperparty genießen.

  7. #6507
    MrsStorch ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Wenn das Warten auf das Wunder zur Zerreißprobe wird, ...

    Nochmal zum Thema Beschwerden der anderen: Ich finde bei diesem Thema kommen viele Aspekte zusammen. Als erstes Mal ist Glück und Unglück ja nichts objektives sondern ein subjektives Gefühl. Wenn es danach geht dürften wir hier in Deutschland uns über gar nichts beschweren und müssten nur glücklich und zufrieden mit allem sein, was wir haben, denn vergleichen mit dem wie es großen Teilen der Welt geht haben wir ganz viel was andere sich wünschen. Aber das ist ja nicht so. Wir sind ja trotzdem unzufrieden und unglücklich, obwohl wir Dinge haben auf die andere neidisch sind. Sich glücklich oder unglücklich fühlen sind ja Emotionen, und jeder Mensch hat ein recht auf Emotionen, jeder Mensch hat ein Recht sich gut der schlecht zu fühlen egal ob der eine was hat was der andere will. Weil irgendwas hab ich immer was irgendein anderer haben will. Im Endeffekt könnte dann ja jeder sagen: Freu dich doch, ich wäre froh xy zu haben. Aber da wir uns ja alle nicht immer nur freuen ist diese Logik ja nicht die Realität.

    Wenn wir uns sehentlich etwas wünschen, und glauben dass unser Glück davon abhängt, dann vermuten wir ja das wir glücklich sind wenn wir es bekommen haben. Und wir gehen natürlich davon aus, dass es auch anderen so ergehen muss. Die Tatsache, dass manche vielleicht mit unserem nicht erreichten Glück gar nicht so glücklich sind (oder nicht immer) sorgt natürlich auch dafür, dass wir uns dagegen wehren denn sonst könnte es ja bedeuten, dass wir vielleicht auch gar nicht so glücklich sind wenn wir es ebenfalls hätten. Zudem findet dabei ja eine große Idealisierung des Wunsches statt. Und die wollen wir ja nicht aufgeben. Immerhin ist es ja das Versprechen des Glücks.

    Darüber hinaus ist es immer leicht mit jemandem zusammen traurig zu sein, aber sehr schwer sich für jemanden zu freuen, bzw. sich mit jemandem zu freuen. Ich kenne ja beide Seiten, einmal die des unerfüllten Wunsches während andere leicht schwanger wurden und einmal die des Baby habens während andere nicht schwanger werden (beides im privaten Bereich). Ich hab auch häufiger gedacht: Was stellt die sich so an, ich würde mich freuen wenn ich mich über Schwangerschaftsübelkeit beschweren könnte. Als ich schwanger war, hab ich mich nicht mehr drüber gefreut (also über Übelkeit und Co.) Es ist immer leicht jemand anderem zu sagen dass er sich freuen soll, wenn wir uns (vermeintlich) noch schlechter dran fühlen als die andere Person. Aber wir dürfen nicht vergessen dass das eine rein subjektive Sicht ist. Nur weil ich so empfinde heißt das nicht, dass das auch für andere zu gelten hat. Und wir selber ändern auch unsere Sicht wenn sich unsere Situation ändert.

    Davon mal abgesehen muss man auch (und das finde ich wirklich) etwas aufpassen dass man nicht anfängt bestimmte Dinge (wie unglücklich sein dürfen) für sich zu pachten und dies anderen abzusprechen. Es gilt nicht die Regel: Umso schlechter ich mich fühle desto mehr bin ich im Recht und umso mehr hat sich die Welt nach meinem Problem zu richten. Es macht sogar sonderlich unsympathisch wenn ich mich nur noch um meine eigenen Sorgen und Nöte drehe, die der anderen relativiere und mich dafür nicht mehr interessiere.
    Denn jetzt stellt euch mal vor folgendes passiert: Ihr werdet schwanger. Endlich, nach so langer Zeit bekommt ihr endlich das, was ihr euch so lange gewünscht habt. Ihr freut euch wie Bolle und wollt es am liebsten in die Welt heraus schreien. Und was schreit die Welt zurück? Ablehnung, Desinteresse, das Abwenden Anderer von euch? Wenn man nämlich selber so auf andere reagiert (wenn z.B. eine Freundin über ihr Mutterdasein klagt) dann sollte man sich nicht wundern wenn andere so auf einen reagieren. Es wäre sogar nur gerecht wenn einem dann das gleiche wiederfährt. Ich hab erlebt wie es ist wenn man endlich sein Ziel erreicht und sich Freunde auf einmal nicht mit einem freuen können. Und ich dachte wieso? Wir haben doch lange gebraucht, gewartet, KiWu Klinik, OP, Hormonspritzen, da MUSS man sich doch mit uns freuen. Nein, manche, nämlich die die selber (noch) keine Kinder haben konnten es nicht. Ich fand das gemein, denn ich habe mich vorher sehr bemüht mich wirklich für jede andere Freundin zu freuen obwohl ich selber vergeblich wartete.
    Kinder sind anstrengend. Und es ist unabhängig davon wie sehr ich mich ein Kind gewünscht habe. Nur weil ich z.B. 2 Jahre auf ein Kind warte empfinde ich es deswegen nicht weniger anstrengend, habe deswegen mehr Geduld oder mehr Nerven. Es macht mein Kind auch nicht anspruchsloser. Und es ist wichtig, dass man das sagen darf. Dieses ganze Gute-Mutter-Ding schlaucht einen eh schon und die wenigen reden gerne davon, dass sie sich manchmal überfordert fühlen, dass das eigene Kind auch mal nervt oder man es sich weit weg wünscht. Aber jede Mutter empfinet doch irgendwann mal so. Und darüber sprechen können (ja auch mal darüber meckern) hilft einfach.
    Ich finde immer man soll sich ganz gut überlegen wie man selber in dieser Situation behandelt werden möchte und was man sich zusprechen möchte und danach richten wie man andere behandelt. Wer selber (vielleicht aus lauter Neid) kein Verständnis aufbringen möchte soll gefälligst nachher auch keins bekommen. Ihr glaub gar nicht wie schnell sich da auf einmal die Perspektive wechselt wenn es mal soweit ist. Und wie schade man es findet wenn andere einen dann so behandelt wie man andere vorher selber behandelt hat.

    Ich meine das ganze übrigens Allgemein gesprochen, nicht auf einzelne Personen hier. Die Gedanken kamen mir schonmal häufiger, dies war nur mal eine Gelegenheit sie aufzuschreiben.




  8. #6508
    sonnenblume34 ist offline journey (wo)man

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    Standard Re: Wenn das Warten auf das Wunder zur Zerreißprobe wird, ...

    Danke Petra.
    Wird schon klappen irgendwann wir gehen es jetzt ganz locker an ohne Temperatur messen und Ovus

  9. #6509
    Avatar von Neroli
    Neroli ist offline ☆☆ ✰ ♡

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    Standard Re: Wenn das Warten auf das Wunder zur Zerreißprobe wird, ...

    Zitat Zitat von Yucca86 Beitrag anzeigen
    Neroli, ich unterschreibe einfach mal alles von dir

    Ich hatte auch so eine tolle Situation mit meiner Freundin. Sie schwanger durch icsi, Kind kam vor kurzem. Da haut der Gatte, der weiß wie lange wir es versuchen, raus "überleg dir das gut, ob du das wirklich willst... Ist ganz schön anstrengend" Das fand ich schon sehr unterste Schublade.

    Momentan ist bei uns auch der Wurm drin. Echt anstrengend... Manchmal zweifle ich an allem, auch ob es sein soll und die Beziehung hält. Daher Pause bis auf weiteres...
    Hmm.... den Kommentar hätte er sich sparen können, aber Männer denken ja generell nicht drüber nach ob sie die Gefühle anderer verletzten könnten bevor sie den Mund aufmachen.

    Doof das bei euch gerade auch nix Rund läuft und du solche Zweifel hast
    Ich hoffe ihr könnt das klären und das es mit eurer Beziehung wieder Bergauf geht und ihr dann auch schnell wieder den KiWu in Angriff nehmt.
    Lass dich mal ganz fest drücken

    Zitat Zitat von refrada Beitrag anzeigen
    Du hast mein vollstes Mitgefühl. Drei Wochen Kita-Schließzeit liegen gerade hinter mir und ich war an meiner Belastungsgrenze und darüber hinaus. Versuche erst gar nicht alles wie bisher laufen zu lassen, daran gehst du nur kaputt. Ich hab nach der Hälfte kapituliert und war letztendlich froh darüber. Dann gibt es halt ein paar Tage hintereinander nur Nudeln oder Kartoffeln. Dann wird nicht täglich gesaugt und Wäsche direkt vom Ständer trägt sich genauso gut als wenn sie aus dem Schrank kommt. Versuch in der Zeit die Augen vor Chaos und Unordnung zu verschließen und nutze die Zeit außerhalb des Stillens/Fütterns/Pumpens für deine Große. Auch habe ich z. B. meine Fernsehregeln aufgehoben, um mal duschen zu gehen oder anderes ohne großes Kind am Rockzipfel machen zu können. Du glaubst gar nicht wie viel man während einer Folge Sendung mit dem Elefanten schafft. Schlafenszeiten wurden auch über Bord geworfen und ich bin einige Abende mit meinem Sohn bis Einbruch der Dunkelheit auf einem Spielplatz gewesen. Die Kleine blieb bei meinem Mann, war natürlich satt und ich wusste wie lange ich Zeit habe, bevor die nächste Mahlzeit fällig wurde. Dafür hat er dann morgens etwas länger geschlafen und auch der schon abgeschaffte Mittagsschlaf wurde wieder akzeptiert - ein Segen.
    Oh je, das klingt sehr stressig und abenteuerlich
    Ich hoffe jetzt geht alles wieder seinen "geregelten Gang" und du kannst dich von der stress-chaos-zeit wieder etwas erholen?

    Zitat Zitat von wuermchen14 Beitrag anzeigen
    @Neroli alles gut, ich verstehe das schon. Solche Gedanken sind bei mir ja auch aufgetaucht und das ist auch völlig ok.

    Ich möchte dazu vielleicht was einwerfen, was ihr bitte auch nicht falsch aufnehmen sollt und auch eher aus dem Bereich Aberglaube kommt.
    Ich habe das Gefühl, alles hat doch den richtigen Zeitpunkt. Heute, wo ich entspannt auf die Kinderwunschzeit zurückschauen kann und meine Aufgaben heute sehe, denke ich es war beruflich und für unsere Partnerschaft der richtige Zeitpunkt. Es war einfach vorher noch einiges zu regeln.
    Leider weiß man nicht wann der Zeitpunkt kommt und wie das eigene Leben dann aussieht, deswegen bleibt man unruhig. Vielleicht aber auch gut es nicht zu wissen, weil die Veränderung Zeit braucht und einen das Energebnis im ganzen erstmal nur erschrecken würde.

    Hm, schwierig. Hat irgendwer kapiert, was ich sagen wollte?
    Doch ich versteh was du meinst, und ich hab das auch schon von ganz vielen gehört das man - wenn man erstmal am Ziel ist - sagen kann "Es ist alles gut geworden, es ist so wie es sein sollte und es hat sich gelohnt", das finde ich schön und ermutigend, und kann es mir sogar ansatzweise vorstellen das es dann tatsälich so sein wird.
    Ich hoffe wir alle werden irgendwann an diesem Punkt ankommen.
    Klar ist damit die Hibbelzeit nicht vergessen, manchen kommt sie vllt. im nachhinein gar nicht mehr soo lange vor, anderen wiederum nicht, aber letzendlich ist die Hauptsache das man sagen kann "Egal wie lang der Weg war, für das Ergebnis hat es sich gelohnt".

    Zitat Zitat von MrsStorch Beitrag anzeigen
    Nochmal zum Thema Beschwerden der anderen: Ich finde bei diesem Thema kommen viele Aspekte zusammen. Als erstes Mal ist Glück und Unglück ja nichts objektives sondern ein subjektives Gefühl. Wenn es danach geht dürften wir hier in Deutschland uns über gar nichts beschweren und müssten nur glücklich und zufrieden mit allem sein, was wir haben, denn vergleichen mit dem wie es großen Teilen der Welt geht haben wir ganz viel was andere sich wünschen. Aber das ist ja nicht so. Wir sind ja trotzdem unzufrieden und unglücklich, obwohl wir Dinge haben auf die andere neidisch sind. Sich glücklich oder unglücklich fühlen sind ja Emotionen, und jeder Mensch hat ein recht auf Emotionen, jeder Mensch hat ein Recht sich gut der schlecht zu fühlen egal ob der eine was hat was der andere will. Weil irgendwas hab ich immer was irgendein anderer haben will. Im Endeffekt könnte dann ja jeder sagen: Freu dich doch, ich wäre froh xy zu haben. Aber da wir uns ja alle nicht immer nur freuen ist diese Logik ja nicht die Realität.

    Wenn wir uns sehentlich etwas wünschen, und glauben dass unser Glück davon abhängt, dann vermuten wir ja das wir glücklich sind wenn wir es bekommen haben. Und wir gehen natürlich davon aus, dass es auch anderen so ergehen muss. Die Tatsache, dass manche vielleicht mit unserem nicht erreichten Glück gar nicht so glücklich sind (oder nicht immer) sorgt natürlich auch dafür, dass wir uns dagegen wehren denn sonst könnte es ja bedeuten, dass wir vielleicht auch gar nicht so glücklich sind wenn wir es ebenfalls hätten. Zudem findet dabei ja eine große Idealisierung des Wunsches statt. Und die wollen wir ja nicht aufgeben. Immerhin ist es ja das Versprechen des Glücks.

    Darüber hinaus ist es immer leicht mit jemandem zusammen traurig zu sein, aber sehr schwer sich für jemanden zu freuen, bzw. sich mit jemandem zu freuen. Ich kenne ja beide Seiten, einmal die des unerfüllten Wunsches während andere leicht schwanger wurden und einmal die des Baby habens während andere nicht schwanger werden (beides im privaten Bereich). Ich hab auch häufiger gedacht: Was stellt die sich so an, ich würde mich freuen wenn ich mich über Schwangerschaftsübelkeit beschweren könnte. Als ich schwanger war, hab ich mich nicht mehr drüber gefreut (also über Übelkeit und Co.) Es ist immer leicht jemand anderem zu sagen dass er sich freuen soll, wenn wir uns (vermeintlich) noch schlechter dran fühlen als die andere Person. Aber wir dürfen nicht vergessen dass das eine rein subjektive Sicht ist. Nur weil ich so empfinde heißt das nicht, dass das auch für andere zu gelten hat. Und wir selber ändern auch unsere Sicht wenn sich unsere Situation ändert.

    Davon mal abgesehen muss man auch (und das finde ich wirklich) etwas aufpassen dass man nicht anfängt bestimmte Dinge (wie unglücklich sein dürfen) für sich zu pachten und dies anderen abzusprechen. Es gilt nicht die Regel: Umso schlechter ich mich fühle desto mehr bin ich im Recht und umso mehr hat sich die Welt nach meinem Problem zu richten. Es macht sogar sonderlich unsympathisch wenn ich mich nur noch um meine eigenen Sorgen und Nöte drehe, die der anderen relativiere und mich dafür nicht mehr interessiere.
    Denn jetzt stellt euch mal vor folgendes passiert: Ihr werdet schwanger. Endlich, nach so langer Zeit bekommt ihr endlich das, was ihr euch so lange gewünscht habt. Ihr freut euch wie Bolle und wollt es am liebsten in die Welt heraus schreien. Und was schreit die Welt zurück? Ablehnung, Desinteresse, das Abwenden Anderer von euch? Wenn man nämlich selber so auf andere reagiert (wenn z.B. eine Freundin über ihr Mutterdasein klagt) dann sollte man sich nicht wundern wenn andere so auf einen reagieren. Es wäre sogar nur gerecht wenn einem dann das gleiche wiederfährt. Ich hab erlebt wie es ist wenn man endlich sein Ziel erreicht und sich Freunde auf einmal nicht mit einem freuen können. Und ich dachte wieso? Wir haben doch lange gebraucht, gewartet, KiWu Klinik, OP, Hormonspritzen, da MUSS man sich doch mit uns freuen. Nein, manche, nämlich die die selber (noch) keine Kinder haben konnten es nicht. Ich fand das gemein, denn ich habe mich vorher sehr bemüht mich wirklich für jede andere Freundin zu freuen obwohl ich selber vergeblich wartete.
    Kinder sind anstrengend. Und es ist unabhängig davon wie sehr ich mich ein Kind gewünscht habe. Nur weil ich z.B. 2 Jahre auf ein Kind warte empfinde ich es deswegen nicht weniger anstrengend, habe deswegen mehr Geduld oder mehr Nerven. Es macht mein Kind auch nicht anspruchsloser. Und es ist wichtig, dass man das sagen darf. Dieses ganze Gute-Mutter-Ding schlaucht einen eh schon und die wenigen reden gerne davon, dass sie sich manchmal überfordert fühlen, dass das eigene Kind auch mal nervt oder man es sich weit weg wünscht. Aber jede Mutter empfinet doch irgendwann mal so. Und darüber sprechen können (ja auch mal darüber meckern) hilft einfach.
    Ich finde immer man soll sich ganz gut überlegen wie man selber in dieser Situation behandelt werden möchte und was man sich zusprechen möchte und danach richten wie man andere behandelt. Wer selber (vielleicht aus lauter Neid) kein Verständnis aufbringen möchte soll gefälligst nachher auch keins bekommen. Ihr glaub gar nicht wie schnell sich da auf einmal die Perspektive wechselt wenn es mal soweit ist. Und wie schade man es findet wenn andere einen dann so behandelt wie man andere vorher selber behandelt hat.

    Ich meine das ganze übrigens Allgemein gesprochen, nicht auf einzelne Personen hier. Die Gedanken kamen mir schonmal häufiger, dies war nur mal eine Gelegenheit sie aufzuschreiben.

    Storchi du hast das tausendmal besser in Worte gefasst als ich
    Und ich kann dir in jedem Punkt nur zustimmen

    Das was du mit "man muss aufpassen was man in den Wald ruft, denn so kommt es zu einem zurück" meinte ich so in etwa mit dem "Wenn es einen stört, dass sich jemand über das anstregende Mutter-sein beklagt sollte einem bewusst sein, das das Problem bei einem selbst liegt" ... bewusst sein, dass es die eigene Frustration ist die diese Gedanken auslöst und das Problem nicht daran liegt das "die Mutter in jeder Situation glücklich sein sollte, nur weil sie Mutter ist" .... wisst ihr was ich meine?

    Ich hoffe du hast dich von meiner Aussage nicht angegriffen gefühlt?
    Kam vllt. so rüber, gerade weil ich dich als Beispiel genannt habe, aber ich hatte damit nicht gemeint das ich in der Situation gedacht habe "Warum beschwert sich Storchi, sie sollte froh sein" .... dein Text in Zusammenhang mit Yuccas "Ich kann nicht mitreden" und Würmchens "Wen es euch stört können wir umziehen" hatte mich drauf gebracht sagen zu wollen das es, WENN es jemanden stört, an der Person selbst liegt und nicht daran das die Mamas gefälligst froh sein sollten und das einem das klar sein sollte... klar auch das man solche Gedanken manchmal halt kurz im Affekt hat wenn man gerade in nem Tief steckt nur sollte man das halt nicht an den Personen auslassen die nix dafür können.
    Also wie du sagtest sich nicht abwenden oder jemandem etwas generell nicht gönnen und Sorgen und Probleme von Freundinnen in solchen Situationen nicht mehr erst nehmen.
    Ich gebe offen zu, dass ich manchmal auch solche Affekt-Gedanken habe (allerdings im reallife bei Leuten die mir allgemein nicht so super sympatisch sind oder zu denen ich gefühlt in Konkurenz stehe (z.B. Verwandtschaft meines Mannes) da spricht dann die Frustration, was nicht heißt das ich denen nicht glaube das es tatsächlich anstregend und unschön IST und schon gar nicht das ich die Personen meinen Unmut spüren lasse für den sie ja gar nix können) aber nicht bei Freundinnen oder hier im Forum und schon gar nicht bei euch!

    Ach ich geb auf du hast das einfach viel verständlicher und strukturierter erklärt.
    Himmelskinder
    ☆☆
    2017
    Sternenkind

    2017
    Folgewunder

    2018
    Strength isn't about how much you can handle before you break,
    It's about how much you can handle after you break.

  10. #6510
    MrsStorch ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Wenn das Warten auf das Wunder zur Zerreißprobe wird, ...

    Nein ich hatte mich überhaupt nicht angegriffen gefühlt. Bestimmt steckt auch eine Portion Frust drin aber die kommt nicht von hier sondern aus dem privaten Bereich.

    Petra: schön dass ihr es endlich verkündigen konntet und das sich die meisten mit euch freuen konnten!! Gibt es eigentlich einen heimlichen Wunsch bzgl. Geschlecht? Ja ich weiß, eigentlich ist es egal und Hauptsache gesund, aber du hast ja schon beides und so deine Erfahrungen gemacht...würd mich mal interessieren.

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