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Thema: Wenn das Warten auf das Wunder zur Zerreißprobe wird, ...

  1. #7001
    Avatar von refrada
    refrada ist offline Endlich zu viert <3

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    Standard Re: Wenn das Warten auf das Wunder zur Zerreißprobe wird, ...

    So, jetzt melde ich mich doch mal und wahrscheinlich wird's länger. Ich hoffe, es wird verständlich, da ich zwischendurch wohl immer wieder pausieren muss.

    Hallo wuermchen,
    erstmal

    Ich habe das Gefühl, dass dein Mann der Meinung ist, dass du übertrieben gesagt immer nur dagegen bist. Egal ob begründet oder nicht. Allein deshalb fühlt er sich quasi unzulänglich und fängt an zu mauern und zu bocken wie ein kleines Kind.

    Ich würde versuchen für dich herauszufinden, was dir wirklich wichtig ist und bei anderen Themen ihm „seinen“ Willen zu lassen.

    Ich schreib dir mal, wie ICH vorgehen würde, aber letztendlich sind es nur Vorschläge und du musst selber entscheiden, was zu dir und eurer Situation passt.

    Bei diesem leidigen Still/Brei Thema wäre ich an deiner Stelle auch sehr genervt.
    Wenn er denn Weihnachten und danach Urlaub hat, dann geh auf seinen Beikoststart nochmal ein und schlage ihm vor, dass ER den Brei übernimmt. Wenn er will auch Heiligabend Einmal kann er dann auch aktiv an der Nahrungsaufnahme beteiligt werden und außerdem merkt er, dass das Kind noch essen lernen muss. Kommentare dazu solltest du dann aber komplett lassen. Stillen direkt anschließend würde ich versuchen zu vermeiden (es sei denn der Kleine brüllt). Meine Kleine bekommt auch erst mit einem kleinen zeitlichen Abstand die Flasche. Damit sollte er es dann auch nicht als Abwertung auffassen oder als versagen seinerseits. Überlass ihm dann aber auch die Entscheidung ob Gläschen oder selbstgekocht. Wenn du selber kochen willst, biete es ihm nur an. Besorg ihm eine von den Broschüren, wo alles drin steht und leg ihm die nur hin. Er soll sich selber kümmern.

    Zum an dem Rand stehen und nicht beteiligt zu werden: Hast du nicht irgendein Hobby oder gehst zum Sport, zum Einkaufen o. ä. Dann hat er in der Zeit Baby-Exklusiv-Zeit und du eine Pause (und wenn es nur 1 Stunde ist). Geh raus und lass ihn alleine! Ich denke, er ist in einem Muster gefangen und braucht die Erfahrung es auch selber zu schaffen. Und wenn er dabei sämtliche Schränke nach den Windeln durchsuchen muss. In einem Artikel hab ich mal gelesen, dass Frauen ihren Männern zu wenig zutrauen und die Männer unbewusst dieses Vorurteil unterstützen, indem sie zu faul werden zum Suchen oder sich keine Mühe mehr geben. Im Notfall bist du ja dann nie weit weg und kannst zeitnah wieder heim kommen.

    evangelisch vs katholisch
    Wenn es so ein großes Streitthema ist, würd ich es persönlich lassen. Ihr müsst nicht taufen. Die Babytaufe ist eh ein Relikt aus dem Mittelalter, biblisch ist sie definitiv nicht. Ich würde das Kind später selber entscheiden lassen und dann kann es selber aussuchen welche Konfession. Das kann im Kindergarten oder auch Schulalter sein.
    Solltet ihr aber unbedingt taufen lassen wollen, dann ist eine Taufe ob nun ev oder kath nicht eine lebenslange konfessionelle Bindung. Man wird ja auch nicht auf die kath/ev Kirche getauft, sondern christlich. Selbst wenn der Kleine evangelisch getauft wird, wird dir in der katholischen Gemeinde niemand den Zugang verwehren oder euch verbieten an Gemeindeaktivitäten teilzunehmen. Selbst eine verbindliche Teilnahme im Religionsunterricht gibt es nicht. Auch hier kann frei gewählt werden egal wie oder ob getauft wurde.
    Und abschließend: Die Konfirmation ist genau wie die Firmung eine Bestätigung der Kindstaufe im religionsmündigen Alter (14 Jahre). Weil das Kind nicht alt genug war und es daher eigentlich nicht zählt. Alternativ kann der Unterricht auch ohne Taufe besucht werden und statt der Bestätigung gibt es im entsprechenden Gottesdienst die (aus religiöser Sicht) rechtmäßige Taufe.
    Nur, weil alle (!) Freunde im Konfirmandenunterricht sitzen und eurer nicht, erwarte da keine großen Ausgrenzungen. Es haben ja auch nicht alle (!) Freunde dieselben Hobbies und spielen alle dasselbe Instrument und trotzdem bleiben sie befreundet. In Zeiten der Multikulturalität werden im weiteren Freundeskreis mit Sicherheit auch Atheisten und Andersgläubige sein, die ebenfalls nicht konfirmiert werden.

    Beim Bett gäbe es bei mir allerdings keine Diskussion. Ich würde das Bett ins Schlafzimmer stellen, notfalls auch alleine oder wie irgendwo schon mal angemerkt alternativ im Kinderzimmer schlafen.

    Bei Vorschlägen wie z. B. beim Gehfrei, würde ich versuchen „nicht nur dagegen“ zu sein, sondern gleich Alternativen zu liefern (Krabbelhilfe, Lauflernhilfe o. ä.). Oder ihn versuchen auch wieder aktiv mit einzubinden. Such dir mehrere z. B. Lauflernhilfen raus und frag ihn, welche er gut finden würde und warum (Technik etc).

    Die meisten Männer wollen gebraucht werden und vor allem beim Babythema merken sie, dass sie zum größten Teil gefühlt überflüssig sind.
    Und auch wenn es blöd klingt, lobe ihn. Sag ihm, was du gut findest. Bedanke dich, auch für Kleinigkeiten, aber eher so nebenbei und keinesfalls übertrieben.
    Bei euch ist ganz schön der Wurm drin und diese anti-Haltung muss durchbrochen werden. Da dein Mann das so nicht sieht, bedeutet das erstmal Arbeit nur für dich.
    Vor Jahren waren mein Mann und ich mal bei einem Paarabend, da wurde das Buch „Die fünf Sprachen der Liebe“ vorgestellt. Hier wird es ein wenig erklärt https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%B...chen_der_Liebe
    Mein Mann und ich fanden es aufschlussreich und grob sogar passend.

    Jetzt direkt ein Gespräch zu erzwingen weiß ich nicht, ob das so produktiv ist. Dein Mann fühlt sich eh missverstanden und wird sich "mit dem Rücken an der Wand" eher weniger auf ein klärendes Gespräch einlassen. Es klingt etwas nach Resignation und wird mit einem von einer Seite forcierten Gespräch nicht zu lösen sein. Es muss von ihm alleine kommen, wenn er z. B. merkt, dass er miteinbezogen wird und seine Vorschläge auch ernst genommen werden. Geht aber nicht von heute auf morgen.

    Ich hab das noch nie gemacht, aber Freundinnen haben ihren Männern auch schon mal Briefe geschrieben. Wortlaut ungefähr: Ja, es ist grad schwierig, aber ich will dass du weißt, dass ich dich liebe. Ich liebe das und das, bin dankbar für dieses und jenes.
    Ich bin mir sicher, dass dir die Situation gerade auch nicht gefällt und ich bin mir sicher, dass wir es gemeinsam schaffen Lösungen zu finden.


    Ich hab das Geschriebene mit meinem Mann durchgesprochen und eine Sache war ihm noch wichtig. Zum Stillthema: Wir haben ja auch massive Stillschwierigkeiten gehabt und mein Mann war in der Zeit auch sehr frustriert. Er meinte (sehr offen gesprochen) dass er ja nur gesehen hat wie Mutter/Kind stundenlang beschäftigt waren und weder Frau noch Kind in der Zeit für ihn zugänglich waren. Dass das Kind in der Zeit viel genuckelt hat oder Zuwendung brauchte sah er ja nicht. Nur ewig dieses gleiche Bild: Beide "gammeln" auf der Couch. Sein Gedanke dabei: Mit der Flasche wäre er schon zehnmal fertig. Nach den (misslungenen) Stillversuchen gibt es dann noch stundenlanges kuscheln, um die Frustration von Mutter und Kind wieder in ein positives Gefühl zu verwandeln. Wieder nur beide zusammen, er nicht! Dazu dieses endlose Gebrülle eines (scheinbar hungrigen) Kindes und eine verzweifelte Frau, die Verständnis und Unterstützung fordert. Er fühlte sich extrem machtlos und überfordert, weil er nicht aktiv helfen konnte. Während der SS hat er Schuhe zubinden, Rücken massieren, Dinge tragen etc können, um aktiv zu helfen. Bei Stillschwierigkeiten kann er letztlich nur Ohropax nehmen und weggehen. Wenn dann noch dazukommt, dass das Baby sich nur bei Mama beruhigen lässt oder bei Papa nur am brüllen ist, frustriert das ungemein und das Zweifeln beginnt. Man(n) will und kann/darf nicht. Daraus resultieren dann Aktionen, die rational bescheuert sind, aber emotional das Selbstwertgefühl stärken sollen. Allerdings folgt dann die nächste Klatsche, weil die Frau ihm deutlich macht wie wenig bis keine Ahnung der Mann von allen anderen Themen rund ums Baby hat. Teufelskreis willkommen.
    Petra74 gefällt dies
    Zwei fest an der Hand (*28.09.2013 & *24.05.2016) und
    zwei tief im Herzen (09/14 [12.Ssw] & 02/15 [10.Ssw]).



  2. #7002
    Avatar von Lilamotte2013
    Lilamotte2013 ist offline Mama von Monsieur Motte

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    Standard Re: Wenn das Warten auf das Wunder zur Zerreißprobe wird, ...

    Sorry, dass muss ich jetzt nochmal kurz einwerfen:
    Ich würde das Thema Essen/Stillen beim "aufbauen" der Vater-Kind-Beziehung komplett raus lassen.

    Der Abendbrei sollte nicht deswegen als erstes eingeführt werden, es geht hier schließlich um die Bedürfnisse des Kindes und nur weil er Vater sich da außen vor fühlt, würde ich ihn nicht deshalb einführen.
    Auch das mit dem Abpumpen und Flasche geben...
    Ich finde es nicht so gut.

    Wieso man jetzt den Beikoststart zusätzlich noch künstlich herbeiführen muss und über das Knie brechen muss ist mir schleierhaft, muss natürlich jede selbst wissen.
    Ich spreche jetzt nicht nur als Mama sondern auch als Stillberaterin in spe.

    Es gibt doch so viele andere Möglichkeiten, dass müsste nicht über das Essen gemacht werden.
    Meine Meinung. Wie du im Endeffekt handelst, bleibt natürlich dir überlassen.

  3. #7003
    Avatar von refrada
    refrada ist offline Endlich zu viert <3

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    Standard Re: Wenn das Warten auf das Wunder zur Zerreißprobe wird, ...

    Darf ich fragen warum nicht? Das ist doch gerade eins der Hauptstreitpunkte bei den Beiden.

    Es geht ja nicht darum mit dem Milchbrei anzufangen, sondern dann eben Gemüse am Spätnachmittag. Da der Kleine ja dann danach eh noch gestillt wird bevor es ins Bett geht, wäre es ja dann auch nicht das richtige Abendessen.

    Und bis Weihnachten sind es noch 1 1/2 Monate, das finde ich persönlich jetzt nicht "übers Knie brechen". Bis dahin ist der Kleine doch auch fast 7 Monate und eigentlich "bereit" für Beikost. Klar wenn die Reifezeichen bis dahin noch komplett fehlen, würd ich das auch überdenken. Aber normalerweise (ich weiß jedes Kind ist anders) sollte es doch dann soweit sein. Und wir sprechen von anfangen, also von zwei drei Löffeln. Das dauert ja dann immer noch mal ne Weile bis da wirkliche Portionen gegessen werden und das Stillen ersetzt wird.

    Und wenn er im Urlaub (Weihnachten) beginnt, könnte der Mann auch mittags füttern und nach dem Einführen des Abendbreies ein paar Wochen später dann abends nach der Arbeit weitermachen

  4. #7004
    Avatar von Lilamotte2013
    Lilamotte2013 ist offline Mama von Monsieur Motte

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    Standard Re: Wenn das Warten auf das Wunder zur Zerreißprobe wird, ...

    Wieso sollte man das aufs essen reduzieren?
    Ich verstehe das nicht so recht.
    Selbstverständlich ist der Kleine dann schon im Alter wo man mit Beikost anfängt.
    Trotzdem ist die Basis, auf der das ganze anfängt nicht die richtige in meinen Augen.
    Der Vater kann doch sonst alles mögliche machen, muss es auf das Essen basieren oder sogar reduziert werden?

    Abgesehen davon finde ich es auch nicht gut, wenn man schnell alles ersetzt. Das sollte schon eine Weile dauern, es sei denn, man möchte ein verstopfes Kind mit Bauchweh.

    Ich bin raus an dieser Stelle.

    Ich wünsche dir viel Erfolg Wuermchen, egal für was du dich entscheidest.

  5. #7005
    Avatar von wukinda75
    wukinda75 ist offline Mini-Trucker MAMA

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    Standard Re: Wenn das Warten auf das Wunder zur Zerreißprobe wird, ...

    Neroli: Wie ist es dir heute ergangen mit der halben Tablette?? Hast du die besser vertragen?
    * 7. SSW 09/2014
    * 6. SSW 12/2014
    und nach 36 ÜZ endlich:
    Mini-Trucker *09.12.2015

    Suche nach Beifahrer 23 ÜZ erfolglos - Suche abgebrochen....

  6. #7006
    Avatar von Neroli
    Neroli ist offline ☆☆ ✰ ♡

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    Standard Re: Wenn das Warten auf das Wunder zur Zerreißprobe wird, ...

    Ich hab die Tablette gestern Abend ganz weggelassen, hab zwar bisher trotzdem nur eine Möhre geknabbert und bisschen Schoki aber dieses "unterzuckert" Gefühl das ich gestern den ganzen Tag hatte ist weg und ich kann mir auch wieder vorstellen Nutellabrötchen zu essen ohne das ich direkt Ekel empfinde
    Werde jetzt heute Abend erstmal eine viertel oder eine halbe Tablette nehmen und dann wie empfohlen alle drei Tage steigern

    Vielen Dank für die Hilfe

    Die Ärztin hat angerufen:
    Laut Blutwerten müsste die Mens bald kommen, sie sagte aber wenn sie erst Montag kommt soll ich Dienstag nochmal wieder zum US (klingt so als würden die Werte also noch nicht auf "geht jeden Moment los" hindeuten) .... ... versteh ich nicht so ganz und finds auch unnötig aber wenn sie meint ...
    SD Werte werden jetzt noch nachbestimmt.

  7. #7007
    wuermchen14 ist offline Listernwärterin

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    Standard Re: Wenn das Warten auf das Wunder zur Zerreißprobe wird, ...

    Uf, ihr habt viel geschrieben. Vielen dank, das zitieren lass ich aber dann mal ;-) und nicht in Streit geraten Mädels, wenn die Antwort einfach wäre, hätte ich selbst keine Frage mehr.
    Den ASF Artikel hab ich übrigens schon gelesen, war interessant.

    Vieles was ihr geschrieben habt, habe ich auch probiert oder in der Überlegung.
    Tatsächlich war es so, dass mein Mann alles gern übernommen hat, bis die Stillprobleme anfingen. Dann hat sich das vermutlich so zugetragen, wie refrada geschildert hat.
    Vom Temperament her ist unser Kleiner auch eher ein Rockzipfelbaby und manches geht nur bei Mama. Zeitweise habe ich ihn bei Großeltern kaum 2 Minuten abgegeben und er hat gebrüllt wie am Spieß ohne sich wieder einzukriegen. Alle hingen mir in den Ohren, er müsse sich doch daran gewöhnen, er könne doch nicht nur an mir hängen. Mir tat aber mein Kind leid und ich habe ihn zu mir genommen, wenn er so geweint hat. Gerade ist er bei Oma und Opa (im selben Haus) und scheint sich wohl zu fühlen. Das geht jetzt so 30min, dann ist vorbei, aber immerhin. Und das ohne tränenreiche Versuche vorweg. Er brauchte eben etwas Zeit.
    Das heißt aber auch, dass wir das noch nicht zuverlässig für uns nutzen können.

    Bei meinem Mann ist es ähnlich. Gefüttert und ausgeschlafen mit etwas Action läuft es mittlerweile. Letzte Woche war ich beim Friseur und die Männer unterwegs. Was war ich erleichtert, dass es super lief.
    Weil mein Mann kann auch unser Kind nicht schreien hören, reagiert mit Schweißausbrüchen und nervösem Magen. Ich habe immer versucht auch ihn zum Trösten einzubinden, bis er mir eines Tages das schreiende Kind in die Hand gedrückt hat und meinte er könne das nicht.
    Ich hatte auch bereits mit meinen Mädels für Fasching trainiert. Die Milch ist abgepumpt tiefgefroren für den Notfall, auch wenn ich ihn immer extra noch stille bevor ich gehe. Einmal war der kleine wohl müde und hat im Kinderwagen noch 15 min geschrien bis er eingeschlafen ist. Mein Mann war schweißgebadet und am nächsten Trainingstag hat er auf der Couch gelegen und sich aus der Verantwortung gezogen. Das Training habe ich mittlerweile eingestellt.

    Da schließt sich irgendwann ein Kreis, weil neben dem Temperament des Kindes natürlich ich auch als einzige kontinuierliche Bezugsperson zur Verfügung stand. Aber irgendwann war es mir zuviel es aufzuzwingen.
    Mittlerweile entspannt sich das langsam wieder, aber mein Mann geht immernoch lieber einkaufen, als aufzupassen während ich einkaufe.

    Nun versuche ich auch zu markieren, dass er doch bitte Urlaub immt, um mit dem Brei zu starten. Ich bitte ihn doch am Sonntag mit zum ersten Mal schwimmen zu gehen, bevor wir mit dem Schwimmkurs starten.
    Ich habe ihm angeboten zusammen abends kurz Infos zum Beikoststart oder Schlafen oder oder zu lesen.
    Bis auf den Breistart wenig Begeisterung seinerseits.

    Daher soll er das auch machen. Von mir aus auch an Weihnachten. Aber mittags mit Gemüse. Ich verkneife mir Kommentare, außer er will es ihm aufzwingen oder reagiert deutlich ungeduldig. Kochen tut der Opa, die haben schliesslich die gleiche Haltung wie der Papa.
    Ich versuche ihn etwas vorher zu stillen, weil er bei Hunger eh sehr ungeduldig ist und dann auch keinen Bock hat was Neues auszuprobieren. Ich sehe die ersten Versuche als Spiel und nicht als Mahlzeit.
    Sollte er noch gar nicht wollen, wirds noch mal in ganz ruhigem Setting versucht, sonst gibts ne Pause. Den Frust muss Papa dann aushalten.

    Die Taufe werde ich wohl auch evangelisch gestalten. Er soll nach der Familie meines Mannes als Baby getauft werden. Ich verkaufe mir das jetzt als Ökomene. Schließlich wird er ja trotzdem aktuell überwiegend in der Katholischen unterwegs sein.

    Und dann hoffe ich einfach, dass er zugänglicher ist, wenn wir über die Schlafsituation sprechen müssen. Noch passt der Zwerg ins Beistellbett.

  8. #7008
    wuermchen14 ist offline Listernwärterin

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    Standard Re: Wenn das Warten auf das Wunder zur Zerreißprobe wird, ...

    Achso, bei dem Gehfrei geht es um Kindheitserinnerungen. Mein Mann hatte einen und fand den als Kindcwohl total toll. Seine Eltern wollen für unseren Zwerg vieles was der Papa hatte (ohne dabei erst zu schauen, was ihr Enkel eigentlich gerade so favorisiert)
    Ich hatte meinem Mann ja Vorgeschlagen über Alternativen zu sprechen, um auch besser in das emotional heikle Gespräch mit seiner Mutter zu gehen. Aber das hat er ja ganz abgeblockt.
    Ich habe seinen Eltern da die Freude an dem Geschenk genommen, eine Alternative war ihm da egal.

  9. #7009
    wuermchen14 ist offline Listernwärterin

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    Standard Re: Wenn das Warten auf das Wunder zur Zerreißprobe wird, ...

    @Neroli wieso sollst du eigentlich auch noch metformin nehmen?

  10. #7010
    Avatar von Neroli
    Neroli ist offline ☆☆ ✰ ♡

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    Standard Re: Wenn das Warten auf das Wunder zur Zerreißprobe wird, ...

    Also kurzgefasst:
    Einfaches aufpassen und ein schreiendes oder auch nur quengelndes Kind beruhigen ist ihm zu "stressig" und er zieht sich sofort aus der Affäre,
    betüdeln geht nur wenn das Kind gut gelaunt ist ansonsten bist du zuständig,
    aber du sollst doch bitte nicht mehr soviel stillen und er soll Brei bekommen weil der Papa sich sonst außen vor fühlt? ....
    Ganz schön verquere Männerlogik ....

    Hast du ihm (oder seinen Eltern) schonmal klipp und klar gesagt, dass eurer Sohn NICHT sein Vater ist und es NICHT in Ordnung ist wenn SEINE Eltern die Kindheit IHRES Sohnes durch die Kindheit EURES Sohnes nochmal erleben wollen?
    Würd ich ihm ja mal mit ruhiger aber bestimmter Stimme an den Kopf knallen, mit einem "Denk mal ernsthaft und neutral drüber nach" und dann das Zimmer verlassen damit erst gar keine Streitsituation entsteht.

    Und Notfalls würde ich das auch seinen Eltern ins Gesicht sagen (ich bin aber was Schwiegerfamilie angeht gerade nicht aufm guten Fuß )
    da muss mans ja auch nicht so knallhart sagen, aber schon klar machen das 1. eurer Sohn nicht sein Vater ist und 2. viele Sachen die seine Eltern in Erinnerung schwelgen lassen mitlerweile nachweislich ungut für Babys Gesundheit sind.

    Warum auch immer fällt mir dazu ein:
    Manche Männer wollen ihre Söhne ja auch total gerne nach ihren verstorbenen Vätern benennen (gerade wenn der Vater verstorben ist wenn der Mann selbst noch ein Kind war) ... ist ja so an sich auch n netter Gedanke, aber dabei denken die glaub ich nicht im geringsten darüber nach was für eine Last sie ihrem Kind damit aufbürden nach einem Opa benannt zu werden den es nie kennen gelernt hat und der vom eigenen Vater idealisiert wird ... und damit nicht genug ziehen auch alle "äteren" Familienmitglieder, Freunde und Nachbarn vergleiche zum Opa den sie kannten und dessen Name das Kind trägt....
    Als Zweitname schön und gut aber als Rufname würde ich sowas für mein Kind nicht wollen.


    Metformin wg. einer "gestörten Insulinsekretion" also ner Vorstufe von Insulinresistenz oder so... aber mehr als Vorsichtsmaßnahme als das es tatsächlich gesichert wäre das ichs brauche .... better safe than sorry
    Himmelskinder
    ☆☆
    2017
    Sternenkind

    2017
    Folgewunder

    2018
    Strength isn't about how much you can handle before you break,
    It's about how much you can handle after you break.

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