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Thema: Schwanger werden mit Endometriose

  1. #1
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    Standard Schwanger werden mit Endometriose

    Hallo Mädels,

    wir sind so weit! Wir wollen ein Baby! Nicht jetzt sofort aber in naher Zukunft. Das Ganze überkam uns leider nicht, weil wir beide sagen: "Wir wollen jetzt." Vor einer Woche wurde ich operiert und es wurde festgestellt, dass ich Endometriose habe.

    Aber jetzt erst einmal zu uns:
    Mein Freund (27) und ich (26 - im September 27) sind seit März 2010 zusammen. Also schon ziemlich lange. Wir haben bereits mehrere Tiefen aber auch umso schönere Höhen miteinander durchlebt. Wir sind beide beruflich gefestigt. Haben den Job, den wir lieben. Seit 2013 wohnen wir in meinem Elternhaus. Meine Mama lebt bei ihrem Freund und mein Papa bei seiner Freundin - haben also ein ganzes Haus für uns. Wir wohnen auf dem Land und haben einen riesigen Garten.

    Warum ich mich mit euch austauschen möchte:
    Vor einigen Jahren habe ich die Pille abgesetzt, weil ich gemerkt habe, dass ich sie nicht wirklich gut vertrage. Ich wollte einfach keine Hormone mehr nehmen. Haben also immer mit Kondom verhütet. Leider konnte ich dann von Monat zu Monat merken, dass ich immer heftigere Bauchkrämpfe während meiner Regel bekam. Zum Schluss war es so schlimm, dass ich morgens um 04:00 Uhr meine erste IBU 600 nehmen musste. Und das dann alle 6 Stunden (musste das so weit rauszögern, zu viele soll man ja nicht nehmen). War also kein Zuckerlecken. Daraufhin bin ich dann zum Frauenarzt gefahren und habe mit ihm darüber gesprochen. Er hat dann vermutet, dass ich Endometriose habe und das durch eine Bauch- und Gebärmutterspiegelung abgeklärt werden muss. Leider kann man das nicht durch einen Ultraschall bestätigen.
    Ich bin dann nach Hause und mir gingen so viele Sachen durch den Kopf. Ich hatte keine Ahnung, was das Bedeutet und was Endometriose überhaupt ist. Ich hatte es nur einige Tage zuvor bei Facebook gelesen, dass Lilly Becker an dieser Krankheit leidet. Ist natürlich nicht die beste Quelle. Also habe ich gegoogelt. Naja....hat alles seine Vor- und Nachteile. Es gibt natürlich alle Extreme aber auch die Definition und Möglichkeiten, damit zu leben bzw. die Krankheit anzunehmen und zu lernen sie einzudämmen. Ich hatte Angst, sehr große Angst, dass ich nicht schwanger werden kann. Dass ich nie ein Baby haben werde. Die Wochen waren also der Horror für mich. Für mich ist es das Schlimmste, was mir passieren kann.

    Letzte Woche Montag hatte ich dann in der Klinik ein Vorgespräch und die Oberärztin war der Meinung, dass die OP notwendig ist und wir diese am besten so schnell wie möglich durchführen sollten.
    Gesagt getan. Zwei Tage später hatte ich dann einen Termin. Habe die Narkose nicht gut vertragen und mein Kreislauf ist immer wieder in den Keller gerutscht. Noch etwas, was dazu kommt. -.-
    Das Ergebnis kam ziemlich schnell. Ich habe Endometriose. Aber nicht sehr schlimm. Es beeinträchtigt aber auf jeden Fall unseren Kinderwunsch. Ich muss nun die Pille nehmen, bis wir uns dazu entscheiden, schwanger zu werden. Die Pille bzw. die Hormone darin halten die Endometriose in Schach.
    Gestern hatte ich dann noch einen Kontrolltermin beim FA. Der sagte mir, dass ich auf jeden Fall Kinder bekommen kann. Eine super Erleichterung! Wir sollten allerdings nicht mehr Jahre warten. Je eher, desto besser.

    Das Ergebnis musste ich dann mit meinem Freund besprechen:
    Das habe ich dann auch gestern Abend gemacht. Hatte aber super Angst, dass er sagt, er will noch mehrere Jahre warten. Die Größte Angst war aber, dass er mich dafür verantwortlich macht, dass ich ihm damit sozusagen "die Pistole auf die Brust setze". Aber nichts da. Er hat total super reagiert. Er war so einfühlsam und hat mich verstanden. Er versteht, warum ich Angst habe, noch lange zu warten.

    Wir haben uns nun entschieden:
    Wir wollen ein Baby! Wir schaffen das! Wir wollen zwar nicht in zwei oder drei Monaten die Pille absetzen aber lange wollen wir nicht mehr warten. Im August fliege ich mit meinen Mädels nach Malle, im September wollen mein Freund und ich auch noch einen Urlaub machen und über Silvester fahren wir Ski mit unseren Freunden. Danach ist noch nichts geplant.
    Ein super Zeitfenster also.

    Mein Freund soll nun noch einige Zeit haben um noch einmal darüber nachzudenken. Sich mit dem Gedanken anzufreunden. Mein Freund soll wieder auf mich zukommen, damit er nicht das Gefühl bekommt, überredet zu werden.

    Habt ihr auch Erfahrung mit dieser Krankheit? Ist sie wirklich so schlimm, wie man hier und da liest oder ist es "nur" eine Krankheit, über die man gerne auch mal hinweg sehen kann?

    Ich würde mich sehr über eure Erfahrungen und eure Kommentare freuen!

    Liebste Grüße,
    FräuleinFröhlich

  2. #2
    Emmy2017 ist offline newbie
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    Standard Re: Schwanger werden mit Endometriose

    Hallo Fräulein Fröhlich 🙋🏻
    Ich rutsche mal in dein Thema rein, wenn ich darf...
    Mein Mann (31) und ich (28) versuchen seit 10 Monaten schwanger zu werden. Im Februar hatte ich einen positiven Test in der Hand, leider ging unser Zwerg in der 6. Woche ab 😢
    Gestern war ich zur Routineuntersuchung bei der Gyn und sie hat da was gefunden was nicht dahingehört. Verdacht auf Endometriose. Noch ist meine Ärztin voller Hoffnung, da ich ja schon mal einen positiven Test geschafft habe und sie meinte eine Schwangerschaft wäre die beste Therapie dagegen 😜 Aber sie meinte auch, dass es die Chancen auf eine Schwangerschaft verringern kann. Wenn ich Ende des Jahres nicht schwanger bin, sollte ich über eine OP nachdenken 😕 Mich hat das gestern getroffen wie ein Schlag und meine Hoffnungen sind im Keller. Hab viel gelesen um die Chancen zu erhöhen, aber im Moment bin ich so deprimiert, dass ich all die guten Tips nicht beherzigen kann, da ich Angst habe eh nur enttäuscht zu werden 😭 Leider kann ich dir also nichts dazu sagen, ob die Krankheit so schlimm ist wie alle sagen, aber ich tausch mich gerne mit dir aus und hibbel mit dir mit 👶🏼

  3. #3
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    Standard Re: Schwanger werden mit Endometriose

    Hallo liebe Emmy,

    genauso war es bei mir auch. Ich hatte sehr große Angst vor der Diagnose. Die Woche vorher bei der Arbeit, war ich auch mit dem Kopf woanders. Nur bei diesem Thema.

    Mittlerweile habe ich nicht mehr so viel Angst. Ich habe durch die liebe Ärztin, die mich operiert hat, viel Mut geschöpft. Sie hat sich sehr gut um mich gekümmert. Sie meinte, dass ich auf jeden Fall Endometriose habe. Bei mir wurde mein Bauchraum gereinigt, vorsichtshalber wurde auch eine Ausschabung gemacht. Und da ich dann eh schon in Narkose da lag, hat sie bei mir die Eileiter auf Durchgängigkeit geprüft. Am Anfang wäre der Durchgang etwas langsam gewesen, das wurde aber auch "bereinigt". Ich bin jetzt quasi kernsaniert. :D
    Als ich aufgewacht bin und den Termin bei der Ärztin hatte, war sie super zuversichtlich. Sie meinte, dass die Chancen sehr groß werden, dass ich innerhalb der nächsten 6 Monate schwanger werde. Sie hat erst gar keine Zweifel eingeräumt. Daher bin ich noch sehr positiv. Sie meinte, wenn es innerhalb eines Jahres nicht klappen sollte, sollte ich noch mal wieder kommen. Ich nehme ja jetzt noch die Pille, weil wir nicht direkt schwanger werden wollen. Daher der Vorschlag nach 12 Monaten noch eine "Sanierung".

    Ich bin also sehr gerne mit dir mutig und spreche dir gerne immer wieder Mut zu. Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn wir uns in dieser Zeit austauschen.

    Und ich muss sagen: Versuche es mit einer OP. Durch einen einfachen Ultraschall kann man die Krankheit leider nicht diagnostizieren. Und das beste daran: Ich fühle mich besser mit der Diagnose. Dann fällt einem ein Stein vom Herzen, weil man weiß, was los ist und man kann schauen, was man dagegen machen kann. Als ich abends wieder zu Hause war habe ich einen extremen Lachflash bekommen. Ich konnte gar nicht wieder aufhören zu lachen. Obwohl das super weh tat aber ich konnte nicht. Das war wahrscheinlich die Anspannung die abgefallen ist.

    Ich freue mich auf den Austausch mit dir!
    Ganz liebe und mutige Grüße!
    Fräulein Fröhlich
    "Das habe ich vorher noch nie versucht, also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe!"
    Pipi Langstrumpf

  4. #4
    Emmy2017 ist offline newbie
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    Standard Re: Schwanger werden mit Endometriose

    Ich habe große Angst vor der OP und ich habe die kleine Hoffnung, dass es jetzt noch ohne klappt. Im August fahren wir in den Urlaub, dann komme ich hoffentlich auf ein paar andere Gedanken. Und im Oktober habe ich den nächsten Termin, dann sehen wir weiter. Ich versuche mir nicht so viel Stress zu machen, aber das ist halt auch leider leichter gesagt als getan 🙈

  5. #5
    Jana_76 ist gerade online Pooh-Bah
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    Standard Re: Schwanger werden mit Endometriose

    Hallo,

    bei mir kam die Diagnose recht früh mit 19. Nach einer Bauchspiegelung inkl. Entfernung vieler Herde war ich dann einigermaßen saniert. Alle Herde konnten nicht entfernt werden, weil sie z.B. schon zu verwachsen mit anderen Organen waren. Leider gibt es in der weiteren Eindämmung nur die Möglichkeit die erneute Ausbreitung durch Pille/Spritze zu verhindern. Ich habe dann fast 17 Jahre mit einem Langzeitzyklus verhütet, erst die Periode nur alle 3 Monate, dann alle 6 Monate und dann nur 1x im Jahr. Hat auch Vorteile.
    Wenn Du mit Deiner letzten Pille Probleme hast, dann versuche eine andere Pille zu finden. Bei mir war die Maxim die ideale Wahl. Zweimal habe ich eine andere Marke probiert, die haben bei mir aber Stimmungsschwankungen und Appetitlosigkeit hervorgerufen, von daher bin ich bei der Maxim geblieben.
    Als ich dann meinen jetzigen Lebenspartner kennenlernte und bei uns der Kinderwunsch aktuell wurde, habe ich die Pille abgesetzt (mir einen 100erPack Ibuprofen 600 verschreiben lassen) und beim nächsten regulären Termin bei meiner FÄ hat sie mir eine Überweisung zu einer Kinderwunschklinik gegeben. Ein Grund ist wohl, dass bei uns die Eizellen dazu neigen, nicht rund zu sein, sondern "Dellen" haben. Warum das so ist, weiß keiner.
    Ich habe mir also eine Klinik mit Spezialisierung auf Endometriose gesucht und einen Termin gemacht - Wartezeit 3 Monate. Zwei oder drei Tage nach meinem Anruf hats dann bei uns geschnackelt und ich wurde auf dem "üblichen Wege" schwanger.
    Insgesamt 5 Zyklen hats gedauert, wobei 2 Zyklen nicht genutzt werden konnten (Dienstreisen kamen zum falschen Zeitpunkt). Da war ich 37. Den Termin in der Klinik habe ich dann abgesagt.
    Jetzt hat es wieder im 3. Zyklus geklappt. Beide Male natürlich und ohne Fehlgeburt oder sowas.
    Es kann also klappen.

    Es hängt davon ab, wie fortgeschritten die Endometriose bei Dir ist, wann und wie saniert wurde und wie du sie in der Zwischenzeit in Schach hälst. Insgeheim hatte ich mich schon darauf eingestellt nochmal eine Spiegelung machen lassen zu müssen. War aber nicht mehr nötig. Trotzdem würde ich Dir empfehlen, dass Ihr bei akutem Kinderwunsch eine entsprechende Klinik aufsucht.

    Was Du aber auf alle Fälle verinnerlichen solltest: Es wird auch nach Deinen Schwangerschaften immer nur auf eine Wahl hinauslaufen: Entweder hormonelle Dauerbehandlung bis zu Deinen Wechseljahren oder jeden Monat ein sich ständig steigernder Schmerzmittelkonsum bis hin zu Morphiuminfusionen.
    Das ist die Wahl, die Du hast bzw. die wir alle haben. Ich empfehle Dir, dich an eine Beratungsstelle zu wenden und Dich da nochmal zu informieren.

    Alles Gute



  6. #6
    Gabriella ist offline Stranger
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    Standard Re: Schwanger werden mit Endometriose

    Guten Tag an alle! Einige Frauen werden auch nach erfolgreich abgeschlossener Endometriosebehandlung nicht schwanger. Gründe können weitere Fruchtbarkeitsprobleme, Zeugungsschwierigkeiten beim Partner oder fortgeschrittenes Alter sein. Doch auch für diese Frauen gibt es Chancen, trotz Endometriose den Kinderwunsch zu verwirklichen. Die moderne Medizin hält verschiedene Kinderwunschtherapien bereit. Dazu gehört die Insemination, bei welcher das Sperma des Partners in die Gebärmutter eingepflanzt wird. Eine weitere Methode ist die Zeugung im Reagenzglas mit dem darauf folgenden Transport der befruchteten Eizelle in die Gebärmutter.Leider geht die Endometriose oft mit unerfülltem Kinderwunsch einher. Sie stellt die häufigste Ursache für eine ausbleibende Schwangerschaft bei Frauen mit Kinderwunsch dar.Schade natürlich, rund 10 bis 15 Prozent aller Frauen im fortpflanzungsfähigen Alter sind von Endometriose betroffen, damit stellt sie nach Myomen die zweithäufigste gynäkologische Erkrankung dar. Dennoch vergehen oft Jahre, bevor eine korrekte Diagnose gestellt werden kann.
    Endometriose bedeutet für viele Frauen, dass der Weg zu einer Schwangerschaft oft nur durch eine IVF ermöglicht werden kann.

  7. #7
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    Standard Re: Schwanger werden mit Endometriose

    Zitat Zitat von habrok Beitrag anzeigen
    Dieser Inhalt wurde gelöscht

    Wow! Das hört sich super an! Das freut mich sehr für euch! :-)
    Es ist sowieso generell sehr schwer damit umzugehen, weil irgendwie niemand darüber spricht. Ich habe vorher noch nie davon gehört und wusste auch gar nicht, dass es so eine Krankheit gibt. Das blöde ist dann, wenn man so etwas nicht kennt und auch niemand davon erzählt, fängt man an zu googeln um die einfache Definition davon zu bekommen. Das ergibt aber leider immer gleich die Extremen, die vorkommen können.
    Seitdem ich angefangen bin in meinem Freundes- und Bekanntenkreis davon zu sprechen, hört man immer mehr raus, dass es sehr viel mehr Frauen betrifft als man jemals gedacht hat.
    Meine Bekannte z. B. hat es auch und auch leider einen ziemlich schweren Grad. Bei ihr wurde gesagt, dass sie nur eine 3%-ige Chance hat auf natürlichem Wege schwanger zu werden.
    Aber wenn ich mir deine Geschichte so anhöre, hattest du es noch mal schlimmer und es hat trotzdem geklappt.
    Das gibt einem sehr viel Mut! Vielen lieben Dank, dass du deine Geschichte mit uns geteilt hast! :-)
    "Das habe ich vorher noch nie versucht, also bin ich völlig sicher, dass ich es schaffe!"
    Pipi Langstrumpf

  8. #8
    Stars ist offline Gesperrt
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    Standard Re: Schwanger werden mit Endometriose

    Also, ich war 23 Jahre jung und wollte gerne Kinder, mein damaliger FA meine, dass wird schon klappen, von Endo war keine Rede. Als es nicht klappte, meinte er ich solle mal Clomifen nehmen. Das tat ich dann auch 2 Monate lang 1 Tablette, mir bekam das gar nicht gut, aber er meinte alles sei i.O., im 3. Zyklus sollte ich dann 2 Tabletten Clomifen nehmen und da ging es mir sehr schlecht, der Unterleib tat weh, die Brüste spannten und ich hatte das Gefühl schwanger zu sein... Nachdem der Doc nicht so ganz auf meine Beschwerden einging, wollte ich da nicht mehr hin und habe den Kiwu auf Eis gelegt. Ich machte dann einen Termin in einer Kiwu-praxis. Leider verlief der nicht so wie ich es mir dachte... der dortigen FA gefielen meine Eierstöcke gar nicht, sie seien zu groß, im Übrigen waren dort ziemlich große Zysten in meinem Bauch... also keine Kiwu-Therapie sondern ab unters Messer. Es stellte sich heraus, dass ich eine ziemlich heftige Endo hatte, ein halbes Jahr später gab es dann die 2. Op und danach war alles wieder gut! Ich habe dann versucht gleich schwanger zu werden, dass ging wegen einer Gelbkörperschwäche aber nicht, so habe ich dann Hormone gespritzt und im 4. Zyklus war ich dann schwanger.
    Als wir nach 5 Jahren noch ein Kind wollten, habe ich auch nochmal mit Hormonen nachhelfen müssen, aber auch hier hat es im 4. Zyklus geklappt. Meine kleine ist dann sogar auf einfach so entstanden, obwohl das lt. Arzt fast unmöglich gewesen sein soll. Von der Endo merke ich nur etwas, wenn ich meine Regel habe, die ist sehr schmerzhaft. Ich möchte dir Mut machen! Wenn du so keine sonderlichen Beschwerden hast, ist es vielleicht echt nur eine nicht seriöse Endo. Frag den Arzt vielleicht nochmal worauf er seine Endo-Vermutung überhaupt stütz. So, Kopf hoch, das wird schon, ganz liebe Grüße

  9. #9
    Kinderwunsch2.0 ist offline Stranger
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    Standard Re: Schwanger werden mit Endometriose

    Hallo, diese blöde Endometriose 😔.
    Ich wollte 2013 auch schwanger werden. Was leider nicht geklappt hat. Im März 2014 wurde bei mir eine Bauchspiegelung gemacht und Endometriose festgestellt. Alle Herde wurden entfernt und schon im Mai 2014 war ich schwanger. Ich hatte zuvor auch immer starke Bauchschmerzen während meiner Regel.
    Jetzt wollen wir gerne ein zweites Kind. Leider klappt es wieder nicht. Schmerzen während der Blutung habe ich nicht mehr... Trotzdem mache ich mir Gedanken, dass die Endometriose zurück ist.... Viele Grüße

  10. #10
    Lunimon ist offline Stranger
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    Standard Re: Schwanger werden mit Endometriose

    Hallo zusammen,

    ich klink mich mal ein.
    Ich kann all eure Ängste, Sorgen und Unsicherheiten verstehen.
    Auch ich habe Endometriose.

    Seit meiner 1.Periode (mit ca 11 Jahren) leide ich an wirklich heftigen Regelschmerzen. Der Arzt hat die Schmerzen mit einleitenden Wehen verglichen - also richtig heftig. Ich habe mit ca.12 Jahren bereits die Pille bekommen aufgrund der Schmerzen. Damit warn die Schmerzen viel besser. Letztes Jahr habe ich die Pille abgesetzt - erstmal aus dem Grund weil ich es gedundheitlich besser fand nicht mehr die Pille zu nehmen. Leider kamen die höllisch starken Schmerzen wieder zurück. Ich bekam jedesmal richtig Angst vor meinen Tagen. Die Lebensqualität hat sehr darunter gelitten. Ich hab mich dazu entschieden im Mai diesen Jahres die Bauchspiegelung zu machen. Der Verdacht bestätigte sich. Ich hab Endometriose. Aber die Chancen schwanger zu werden stehen gut.
    Ich muss allerdings wieder die Pille nehmen da diese den Wachstum der Endo stoppen und ich somit auch kaum Regelschmerzen habe.

    Momentan herrscht dadurch totales Chaos in meinem Kopf.

    Ich bin 31, mein Freund mit dem ich seit 7 Jahren zusammen bin ist 29. Wir sind letztes Jahr in unsere Eigentumswohnung gezogen. Haben beide einen sicheren Job. Der Wunsch nach einem Kind wird von meiner Seite aus immer größer. Auch mein Freund redet immer öfter davon.

    Seit längerem fühle ich mich in meinem Job nicht mehr wohl. Es erfüllt mich einfach nicht. Es strengt mich an, ich quäle mich fast nur noch dahin. Wenn ich daran denke erstmal zu Hause zu sein - Mutter zu sein - da geht mein Herz auf.
    Dann frage ich mich aber oft ob ich wirklich schon bereit dafür bin - oder will ich lieber noch die Zeit mit meinem Freund allein genießen um noch zu Reise etc.
    Andererseits denke ich - wann ist der Richtige Zeitpunkt dafür.
    Mein Papa ist im März ganz plötzlich gestorben und das hat mir sehr die Augen geöffnet.
    Ich habe gemerkt, dass das Leben unberechenbar ist. Man sollte seinem Herzenswunsch folgen und leben.
    Ich bin jetzt auch 31 und so blöd es sich anhören mag aber ewig Zeit haben wir Frauen nicht um schwanger zu werden.

    Dann kommt noch hinzu, dass ich ja wieder die Pille absetzen muss. Und ich habe solche Angst vor den starken Regelschmerzen die ich dann wieder hab (ich rechne mal nicht damit dass es beim ersten Versuch gleich klappt).
    Ich hab anstrengende Monate hinter mir. Beruflich, Tod von meinem Papa, Schmerzen und noch vieles mehr. Die Vorstellung wieder Schmerzen aushalten zu müssen macht mir Angst. Ich fühle mich dazu so kraftlos - andererseits so weiterzuleben wie jetzt fühlt sich für mich auch nicht gut an.
    Ich wünsche mir einerseits sehr Mutter zu sein - andererseits sind da auch viele Ängste / Unsicherheiten und Bedenken.

    Ich bin momentan auch noch sehr in Trauer um meinen Papa. Da denke ich, dass es nicht richtig wäre jetzt schwanger zu werden - andererseits denke ich wieder "wann ist es richtig?"

    Ihr seht..totales Chaos auch bei mir im Kopf.
    Gehts jemandem ähnlich?
    Oder an alle Mamas unter euch: hattet ihr auch solche Bedenken wie ich und euch gefragt ob ihr wirklich schon bereit seid für ein Kind / ob ihr erst noch alles machen wollt was mit Kind nicht mehr so einfach ist / ob der Zeitpunkt der Richtige ist?
    Hattet ihr auch Angst bzgl. dem Absetzen der Pille?

    Freue mich über eure Erfahrungen und Gedanken zu dem Thema.

    Ganz liebe Grüße an euch

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