Ergebnis 1 bis 4 von 4
  1. #1
    Bastelwastel ist offline Stranger
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    Standard Fehlgeburten: Tipps zu Untersuchungen/Ärzten etc.

    Hallo zusammen,

    ich bin ganz neu hier im Forum und schreibe erstmal meine Geschichte nieder, bevor ich zu meinen Fragen komme.

    Ich war das erste mal im Sommer 2016 schwanger, leider endete dies mit einem verhaltenen Abgang. Diagnostiziert in der 13. SSW, passiert ist es wohl bereits in der 10. SSW. Danach folgte eine Ausschabung im Krankenhaus.

    Anfang 2017 hatte ich dann den Verdacht auf eine Eileiterschwangerschaft. Im Ultraschall war nichts zu erkennen, nur eine ganz flache Gebärmutterschleimhaut, der HCG Wert lag auch nur bei 75. Letztendlich wurde nie abschließend geklärt wo die Schwangerschaft nun war und lief unter dem Titel: Pregnancy of unknown Location. Der HCG Wert ging einfach nicht runter und so bekam ich eine Infusion mit MTX. Danach fiel der HCG Wert unter die Nachweisgrenze.

    Im Sommer 2017 eine erneute Schwangerschaft, leider wieder mit einem verhaltenen Abgang. Diagnostiziert in der 9. SSW, passiert ist es wohl in der 8. SSW. Diesmal wollte ich eine OP umgehen und bekam Cytotec zur medikamentösen Einleitung des Abgangs. Im Moment sieht es so aus, dass Fruchthöhle und embryonale Anlage abgegangen sind, die Gebärmutterschleimhaut jedoch noch hoch aufgebaut ist. Erst wenn die Schleimhaut abgebaut wurde, kann eine OP ausgeschlossen werden. Also hoffe ich darauf.

    Da ich mit 39 Jahren nun leider auch nicht mehr zu den jüngsten gehöre, habe ich beschlossen, das ganze nun systematischer anzugehen. So steht demnächst ein Gespräch in der Kiwu-Praxis an. Ende September habe ich dann noch einen Termin bei einem Hämatologen, um genetische bzw. immunologische Gründe auszuschließen.

    Nun meine Fragen:
    - Hat noch jemand Erfahrung mit Cytotec und weiß ob die Gebärmutterschleimhaut einfach etwas später abgebaut wird?
    - Welche Untersuchungen machen auf jeden Fall Sinn, um mögliche Ursachen abzuklären?
    - Wo sollte ich mich noch hinwenden, um Infos/Tipps etc. zu bekommen?
    - Gibt es evtl. Ärzte etc., die einen besonders guten Ruf auf diesem Gebiet haben?

    Fragen über Fragen, ich hoffe mir kann jemand weiterhelfen.

    Vielen Dank schonmal im Voraus.
    LG

  2. #2
    Malinka_Katy ist offline Carpal Tunnel
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    27.09.2013
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    2.663

    Standard Re: Fehlgeburten: Tipps zu Untersuchungen/Ärzten etc.

    Zitat Zitat von Bastelwastel Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    ich bin ganz neu hier im Forum und schreibe erstmal meine Geschichte nieder, bevor ich zu meinen Fragen komme.

    Ich war das erste mal im Sommer 2016 schwanger, leider endete dies mit einem verhaltenen Abgang. Diagnostiziert in der 13. SSW, passiert ist es wohl bereits in der 10. SSW. Danach folgte eine Ausschabung im Krankenhaus.

    Anfang 2017 hatte ich dann den Verdacht auf eine Eileiterschwangerschaft. Im Ultraschall war nichts zu erkennen, nur eine ganz flache Gebärmutterschleimhaut, der HCG Wert lag auch nur bei 75. Letztendlich wurde nie abschließend geklärt wo die Schwangerschaft nun war und lief unter dem Titel: Pregnancy of unknown Location. Der HCG Wert ging einfach nicht runter und so bekam ich eine Infusion mit MTX. Danach fiel der HCG Wert unter die Nachweisgrenze.

    Im Sommer 2017 eine erneute Schwangerschaft, leider wieder mit einem verhaltenen Abgang. Diagnostiziert in der 9. SSW, passiert ist es wohl in der 8. SSW. Diesmal wollte ich eine OP umgehen und bekam Cytotec zur medikamentösen Einleitung des Abgangs. Im Moment sieht es so aus, dass Fruchthöhle und embryonale Anlage abgegangen sind, die Gebärmutterschleimhaut jedoch noch hoch aufgebaut ist. Erst wenn die Schleimhaut abgebaut wurde, kann eine OP ausgeschlossen werden. Also hoffe ich darauf.

    Da ich mit 39 Jahren nun leider auch nicht mehr zu den jüngsten gehöre, habe ich beschlossen, das ganze nun systematischer anzugehen. So steht demnächst ein Gespräch in der Kiwu-Praxis an. Ende September habe ich dann noch einen Termin bei einem Hämatologen, um genetische bzw. immunologische Gründe auszuschließen.

    Nun meine Fragen:
    - Hat noch jemand Erfahrung mit Cytotec und weiß ob die Gebärmutterschleimhaut einfach etwas später abgebaut wird?
    - Welche Untersuchungen machen auf jeden Fall Sinn, um mögliche Ursachen abzuklären?
    - Wo sollte ich mich noch hinwenden, um Infos/Tipps etc. zu bekommen?
    - Gibt es evtl. Ärzte etc., die einen besonders guten Ruf auf diesem Gebiet haben?

    Fragen über Fragen, ich hoffe mir kann jemand weiterhelfen.

    Vielen Dank schonmal im Voraus.
    LG
    Ich hatte diese Tabletten bekommen und würde es NIE wieder machen. Sie wirkten bei mir 2 Wochen nicht und danach bekam ich wahnsinnige Sturzblutungen. Falls ich jemals nochmal eine FG durchmachen muss würde ich nur noch die AS nehmen. Spezielle Untersuchumgen gab es bei mir danach nicht. Derzeit lasse ich nach einem halben Jahr des Wartens meinen Hormonhaushalt untersuchen
    : hibbeln mit meiner Bino Hase75

  3. #3
    Bastelwastel ist offline Stranger
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    02.08.2017
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    2

    Standard Re: Fehlgeburten: Tipps zu Untersuchungen/Ärzten etc.

    Das tut mir leid, dass es bei dir solche Schwierigkeiten gab.
    Bei mir fing es nach ca. 4 Stunden an mit Bauchkrämpfen und Blutungen. Die Fruchthöhle und die embryonale Anlage sind dabei abgegangen. Es war auch ohne Schmerztabletten aushaltbar. Aber da reagiert jeder Körper anders darauf. Jetzt hoffe ich darauf, dass sich die Schleimhaut noch abbaut.

  4. #4
    yvonne1987 ist offline Stranger
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    18.07.2017
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    8

    Standard Re: Fehlgeburten: Tipps zu Untersuchungen/Ärzten etc.

    Oh je... wir sitzen wohl alle im gleichen Boot

    DIe Cytoce kenn ich nicht, ich hab die Cyprostol und die Mifegyne bekommen und ca. 2 Stunden nach der Einsetzung ging es auch schon los... starke Unterleibsschmerzen (ähnlich wie bei der Periode) und Blutungen, es ging ziemlich viel ab.... der HCG Wert war aber erst nach ca. 3 Wochen auf >5, doch das ist völlig normal, auch beim ersten Ultraschall waren noch Reste zu sehen, diese sind dann aber allmählich von alleine abgegangen.
    Mach dir keine Sorgen, in 95% aller Medikamentösen Abgängen läuft alles gut, ist bei dir sicher auch so :-)

    Zum Vergleich kann ich aus meinen persönlichen Erfahrungen sagen: nie, nie, nie wieder eine AS!! Es war der pure Horror für mich! Es ging alles so schnell, Krankenhaus, OP und wieder heim... psychisch hab ich diesen Eingriff schwer verkraftet und auch körperlich hatte ich danach ziemliche Schmerzen, es bildeten sich mehrere Golfball große Blutklumpen die raus wollten... die Ärzte habe mich nicht aufgeklärt - ich mag gar nicht mehr daran zurück denken...

    Im Vergleich dazu war der Medikamentöse Abgang wirklich nicht schlimm, psychisch konnte ich mich darauf vorbereiten, denn ich hab mich ja dafür entschieden und körperlich ist es wie eine etwas stärkere Regelblutung zu vergleichen.

    Bzgl den Untersuchungen kann ich dir empfehlen (was bei mir bis dato gemacht wurde):

    - Blutbild - eh klar - Schildrüse
    - Insulintest - eventuell Diabetis?
    - Blutgerinnung - Thrombose..
    - Genetik beider Partner - Chromosomenanalyse

    Mehr weiß mein FA nicht. Ich warte noch auf die zwei letzten Befunde...

    Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen

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