Ergebnis 1 bis 6 von 6
Like Tree1gefällt dies
  • 1 Post By Ela2011

Thema: Die gute alte Frage, Kinder ja oder nein!?

  1. #1
    dana30 ist offline Stranger
    Registriert seit
    30.09.2013
    Beiträge
    1

    Standard Die gute alte Frage, Kinder ja oder nein!?

    Hallo ihr lieben,

    ich heiße Dana und werde dieses Jahr noch 30 Jahre alt.
    Ich bin sein 2,5 Jahren mit meinem Partner zusammen und wir sind uns einfach nicht sicher was den Kinderwunsch angeht!

    Seine größte Angst ist die finanzielle Seite! Er hat einfach Angst das wir dem Kind nichts bieten können, vielleicht sogar Sozialfälle werden...

    Ich denke mir, das wir das schon hinbekommen würden! Ich habe eher Angst vor dem Versagen!
    Vor einigen Jahren bin ich an Depressionen erkrankt und seit her einfach nicht mehr die, die ich mal war! Soweit ist es zwar wieder okay, ich gehe seit einem Jahr wieder arbeiten und bis auf den ein oder anderen Gefühlsausbruch, und das ich alle paar Wochen mal glaube das alles über mich einbricht geht es wieder!

    Aber genau da liegt das Problem! Ich bin nicht mehr so belastbar wie vorher und habe auch Angst das die Depressionen wieder kommen! Was mache ich wenn ich nach der Geburt Depressionen habe? Oder wenn mein Partner arbeiten ist und ich alleine da stehe?? Ich traue mir seither auch nicht mehr so viel zu wie vorher...

    Und auch wenn das funktioniert, wir haben zwei Hunde die wir sehr lieben und die zur Familie gehören! Sie kämen mit dem Nachwuchs klar, aber würden wir ihnen noch gerecht werden?? Einer von beiden, ist ein Powerpaket, er ist es gewohnt nach dem Gassi müde ins Körbchen zu fallen!

    Und was ist mit uns als Partner? Stehen wir gerade am Anfang die "Belastung" Kind durch oder bleiben wir völlig auf der Strecke und leben uns auseinander?

    Wenn dann möchte ich mit meinem Kind alles machen was ihm gut tut! Ich möchte mich ihm widmen, zum Babyschwimmen gehen usw.! Eben die erste Zeit (am besten die ersten Jahre) einfach Mama sein!! Aber das würde Finanziell wohl nicht hin hauen, ich müsste mein Kind zu einer Tagesmutter bringen...

    Bitte versteht mich nicht falsch, ich habe mein Geld nie für mich gehabt (im klassischen Sinn), habe es schon immer lieber in meine Vierbeiner investiert! Ich, oder besser gesagt wir haben also kein Problem damit, das das meiste Geld dann automatisch für das Kind gebraucht wird und eben nicht uns zur Verfügung steht!
    In Urlaub fahren wir durch die Hunde so gut wie nie! Und wenn, sind es ein- maximal drei Tage, an Orte die man mit dem Auto erreichen kann... Also auch da gibt es für uns nichts worauf wir verzichten müssten!
    Die großen Abends weg geher sind wir auch nicht! Und die zwei male in drei Monaten (höchstens) wären meine Eltern jederzeit bereit zu helfen!
    Wenn ich das so schreibe, denke ich wir haben die besten Voraussetzungen, aber irgendwie bekomme ich Panik wenn ich genauer darüber nach denke!!

    Was ist wenn es behindert zur Welt käme? Ich habe kein Problem mit behinderten Kindern, ganz im Gegenteil! Aber die Krankenkassen zahlen nur den Standard! Aber was ist, wenn mein Kind mehr braucht als den Standard?
    Bildung gibt es heute nur noch gegen Geld, ich möchte meinem Kind nicht sagen müssen das es nicht studieren kann weil Mama und Papa kein Geld haben!
    Ich bin einfach der Meinung das ich in der Lage sein sollte meinem Kind ein sicheres Leben zu ermöglichen! Und damit meine ich keine Markenklamotten, sondern das ich dem Kind was bieten und es fördern kann!
    Dann sehe ich wieder so viele die in einer Situation Kinder bekommen, in der ich es nicht wollen würde! Aber da geht es auch gut!

    Bin ich zu vorsichtig? Mache ich mir zu viele Gedanken?? Wäre lieb wenn ihr ein paar Denkastöße hättet!!

    LG

  2. #2
    Gast

    Standard Re: Die gute alte Frage, Kinder ja oder nein!?

    Zitat Zitat von dana30 Beitrag anzeigen
    Hallo ihr lieben,

    ich heiße Dana und werde dieses Jahr noch 30 Jahre alt.
    Ich bin sein 2,5 Jahren mit meinem Partner zusammen und wir sind uns einfach nicht sicher was den Kinderwunsch angeht!

    Seine größte Angst ist die finanzielle Seite! Er hat einfach Angst das wir dem Kind nichts bieten können, vielleicht sogar Sozialfälle werden...

    Ich denke mir, das wir das schon hinbekommen würden! Ich habe eher Angst vor dem Versagen!
    Vor einigen Jahren bin ich an Depressionen erkrankt und seit her einfach nicht mehr die, die ich mal war! Soweit ist es zwar wieder okay, ich gehe seit einem Jahr wieder arbeiten und bis auf den ein oder anderen Gefühlsausbruch, und das ich alle paar Wochen mal glaube das alles über mich einbricht geht es wieder!

    Aber genau da liegt das Problem! Ich bin nicht mehr so belastbar wie vorher und habe auch Angst das die Depressionen wieder kommen! Was mache ich wenn ich nach der Geburt Depressionen habe? Oder wenn mein Partner arbeiten ist und ich alleine da stehe?? Ich traue mir seither auch nicht mehr so viel zu wie vorher...

    Und auch wenn das funktioniert, wir haben zwei Hunde die wir sehr lieben und die zur Familie gehören! Sie kämen mit dem Nachwuchs klar, aber würden wir ihnen noch gerecht werden?? Einer von beiden, ist ein Powerpaket, er ist es gewohnt nach dem Gassi müde ins Körbchen zu fallen!

    Und was ist mit uns als Partner? Stehen wir gerade am Anfang die "Belastung" Kind durch oder bleiben wir völlig auf der Strecke und leben uns auseinander?

    Wenn dann möchte ich mit meinem Kind alles machen was ihm gut tut! Ich möchte mich ihm widmen, zum Babyschwimmen gehen usw.! Eben die erste Zeit (am besten die ersten Jahre) einfach Mama sein!! Aber das würde Finanziell wohl nicht hin hauen, ich müsste mein Kind zu einer Tagesmutter bringen...

    Bitte versteht mich nicht falsch, ich habe mein Geld nie für mich gehabt (im klassischen Sinn), habe es schon immer lieber in meine Vierbeiner investiert! Ich, oder besser gesagt wir haben also kein Problem damit, das das meiste Geld dann automatisch für das Kind gebraucht wird und eben nicht uns zur Verfügung steht!
    In Urlaub fahren wir durch die Hunde so gut wie nie! Und wenn, sind es ein- maximal drei Tage, an Orte die man mit dem Auto erreichen kann... Also auch da gibt es für uns nichts worauf wir verzichten müssten!
    Die großen Abends weg geher sind wir auch nicht! Und die zwei male in drei Monaten (höchstens) wären meine Eltern jederzeit bereit zu helfen!
    Wenn ich das so schreibe, denke ich wir haben die besten Voraussetzungen, aber irgendwie bekomme ich Panik wenn ich genauer darüber nach denke!!

    Was ist wenn es behindert zur Welt käme? Ich habe kein Problem mit behinderten Kindern, ganz im Gegenteil! Aber die Krankenkassen zahlen nur den Standard! Aber was ist, wenn mein Kind mehr braucht als den Standard?
    Bildung gibt es heute nur noch gegen Geld, ich möchte meinem Kind nicht sagen müssen das es nicht studieren kann weil Mama und Papa kein Geld haben!
    Ich bin einfach der Meinung das ich in der Lage sein sollte meinem Kind ein sicheres Leben zu ermöglichen! Und damit meine ich keine Markenklamotten, sondern das ich dem Kind was bieten und es fördern kann!
    Dann sehe ich wieder so viele die in einer Situation Kinder bekommen, in der ich es nicht wollen würde! Aber da geht es auch gut!

    Bin ich zu vorsichtig? Mache ich mir zu viele Gedanken?? Wäre lieb wenn ihr ein paar Denkastöße hättet!!

    LG
    Ich habe meine Kinder spät bekommen. Mit 40 und 42.
    Auf dem Höhepunkt meiner Karriere, mit vielen schicken Reisen - beruflich wie privat, gutem Gehalt, toller Wohnung in der Innenstadt mit Blick über die Dächer derselben von der großen Dachterrasse aus. Ein Leben mit vielen guten Freunden, guten Weinen, tollen kulturellen Ereignissen, schönen Klamotten.
    Aber auch ein Leben mit 80-Stunden-Wochen. Und zwar öfter.

    Ganz bewußt haben wir all das verschoben und zwei Kinder bekommen.

    Es ist das anstrengendste, was mir je passiert ist (zwei Schreibabys). Und das schönste. Nie würde ich in das alte Leben zurückwollen.

    Soll heißen: ja, die Belastung kann groß sein. Ja, das Arbeiten ändert sich. Ja, das ganze Leben ändert sich.

    Mit Hunden und Depressionen kenne ich mich nicht aus. Aber Ihr macht ja schon viel für sie.

    Alles Gute bei der Entscheidungsfindung.

  3. #3
    Registriert seit
    08.08.2013
    Beiträge
    1.171

    Standard Re: Die gute alte Frage, Kinder ja oder nein!?

    Hallo Dana!
    Ich weiß zwar noch nicht wie es ist Kinder zu haben, außer das vieles vieles vieles anders wird und das man nichts planen kann. Also was mit dem Kind ist, wie sich die Beziehung entwickelt etc. Aber zum Thema Depressionen: meine Mutter wurde psychisch krank als wir (meine beiden Schwestern und ich) bereits auf der Welt waren. Du siehst man ist nie sicher davor. Meine Eltern ließen sich auch scheiden (da war ich elf) und auch ich hab Probleme mit meiner Psyche (wie meiner Meinung nach heute viel zuviele Menschen aufgrund unsere erfolgsgesellschaft). Trotz allem möchte ich unbedingt Kinder. Eine Beziehung kann auch nach Jahren zerbrechen. Ich würde meine Mutter nie nie nie im leben tauschen! Nach allem was ich mit ihr und auch wg ihr durchmachen musste. Sie ist die beste Mutter der Welt, kämpft wie eine Löwin für uns und liebt und bedingungslos und mehr braucht ein Kind nicht. Abgesehen von essen einem Dach überm Kopf und allen anderen existentiellen Dingen im leben. Das ist meine Meinung. Ich war ein glückliches Kind. Auch wenn wir nur nach Österreich in den Urlaub gefahren sind und nicht nach New york! Ich wäre nicht da wo ich jetzt bin wenn das nicht alles gewesen wäre. Und wenn man Rückhalt hat dann schafft man das schon. Auch ich mache mir Gedanken über das finanzielle aber solang man gewillt ist arbeiten zu gehen und Geld zu verdienen klappt das schon. Ansonsten könnte ich meinen KiWu auch an den Nagel hängen. Mein Kind soll sich alles haben was es braucht aber es soll auch lernen das das Geld nicht auf den Bäumen wächst. Ich hoff das das hier nicht falsch verstanden wird... Ich Denk halt nur das ein stinknormales Einkommen auch reichen muss um eine Familie zu ernähren. Und wie du schon sagst es würde euch nichts abgehen! Außerdem kann immer iwas passieren, blöd gesagt. Am Ende müsst ihr es für euch entscheiden aber ich Denk tief drin weißt du schon was du willst. :) hoff ich konnt dir n bissl helfen!

  4. #4
    violet1805 ist offline Hibbelig!!!
    Registriert seit
    31.08.2013
    Beiträge
    570

    Standard Re: Die gute alte Frage, Kinder ja oder nein!?

    Hallo Dana!
    Auch ich bin noch keine Mama und kann dir dager mit vorher-nachher-Vergleichen leider nicht weiterhelfen.

    Ich finde es sehr gut, dass du dir auf Grund deiner Krankheitsgeschichte Gedanken darüber machst, ob du Kinder haben möchtest und dieser Veränderung / Belastung auch gerecht werden kannst. Klar, mit Kindern ändert sich wahrscheinlich ALLES (nehme ich mal an - ich hab ja auch noch keine Ahnung). Aber das Leben ist doch ständige Veränderung. Man kann eben nicht alles (im Voraus) planen. Ich wollte immer mit spätestens 25 Mama werden - jetzt bin ich 31, grade erst seit 9 Monaten verheiratet und Kinder planen wir noch nicht konkret. Von daher: et kütt wie ett kütt. Eine Freundin, die schon Mama ist, hat mir auch erzählt, dass sie so ca. 6 - 9 Monate gebraucht hat, um in ihre neue "Rolle" als Mama reinzufinden. Und jetzt - der Kurze ist inzwischen 2,5 Jahre alt - wärs so, als wär es schon immer so gewesen. Von daher ist mein Leitsatz immer: der Mensch wächst mit seinen Aufgaben.

    Du klingst auf jeden Fall sehr reflektiert und dir scheinen die subjektiven / finanziellen "Einschränkungen" ja bewusst. Und du klingst auf jeden Fall danach, als würde es dir nichts ausmachen, wenn ihr euer Geld wegen eines Kindes "anders" ausgebt. Und was sagt denn dein Partner? Sprecht ihr über den Kinderwunsch? Möchte er denn grundsätzlich Kinder mit dir bekommen? Hat er auch die Angst oder Sorge vor einem Rückfall in deine Krankheit? Hast du deine Ängste diesbezüglich mal bei ihm angesprochen?
    Ich hab auch einen starken Kinderwunsch, das ist so eine innere Sehnsucht. Die kann man halt auch nicht abstellen und der ist meine finanzielle Situation auch rechtschaffen wurscht. Wichtig ist doch die Liebe, die man einem Kind gibt.

    Ich nehme an, du bist damals evtl. auch in psychologischer Behandlung gewesen? Vielleicht wäre es ja eine Option, dich damit an deinen Psychologen zu wenden? Der kennt ja deine Krankengeschichte und kann dir vielleicht auch noch mal andere Blickwinkel eröffnen.

    Ich denke auch, das finanzielle ist nicht das Entscheidend(st)e, das für oder gegen Kinder spricht.
    Alles Gute für eure Entscheidungsfindung!

  5. #5
    Avatar von Josie2013
    Josie2013 ist offline old hand
    Registriert seit
    03.08.2013
    Beiträge
    996

    Standard Re: Die gute alte Frage, Kinder ja oder nein!?

    Hallo Dana,

    ich schließe mich dem vorletzten Absatz von violet an und würde Dir auch empfehlen, Dich mit einer psychologischen Fachperson zumindest einmal kurzzuschließen. Und zwar aus folgenden Gründen:

    Wie Du selbst schreibst, lebst Du zwar inzwischen einigermaßen stabil mit Deinen Depressionen, allerdings äußert sich Depressivität je nach Typ auch gerade in Versagensängsten und stark ausgeprägten Zukunftsängsten bis hin zum Perfektionismus, der wiederum das Gefühl des Versagens mit sich bringt. Ich meine das in Deinem Beitrag auch an vielen Stellen herauszulesen.
    Reflektion ist sicherlich gut, aber manche Sorgen belasten Dich unnötig stark und je nach Leidensdruck empfehle ich Dir, diesen entgegen zu arbeiten. An dieser Stelle kannst Du ja mal in Dich hineinhorchen: Du schreibst z.B. von in ferner Zukunft liegenden Unsicherheiten bezgl. der Versorgung eines behinderten Kindes oder gar Studienfinanzierung. Sind das eher kurze Überlegungen, die Dir durch den Kopf schießen, oder empfindest Du dies als realistische, bedrohliche Sorgen, die Dich kaum schlafen lassen würden? Bei ersterem kannst Du sicherlich vieles durch bloße Information und das Gespräch mit Deinem Partner lösen, aber in letzterem Fall würde ich an Deiner Stelle wirklich noch einmal darauf hinarbeiten, mehr Ängste abzubauen.

    Ein weiterer Grund, warum zumindest ein Beratungsgespräch ggf. sinnvoll sein könnte, ist der, dass Du selbst Deine Stabilität eher als vorübergehend einschätzst bzw. von gelegentlichen Rückschlägen alle paar Wochen schreibst. Ich weiß nun nicht, wie das konkret bei Dir aussieht, d.h., wie gravierend das ist. Vielleicht ist es ja eher harmlos und vergeht schnell wieder, das kannst Du selbst am Besten einschätzen. Wenn nicht, dann wäre das evtl. ein Grund, eine weitere Stabilisierung anzustreben.

    Ich war selbst jahrelang ungefähr 10 Jahre depressiv, hatte dies aber vor der Geburt meines Sohnes recht gut im Griff, die letzte Therapie hatte ich ca. 1 Jahr zuvor abgeschlossen. Nach der Geburt bekam ich dann Postpartale Depressionen und verbrachte einige Monate in einer Klinik. Danach war ich auch gelegentlich in Therapie. Inzwischen geht es uns hervorragend, aber damals hatten wir keinen guten Start.
    Man muss ganz realistisch sagen, dass eine nicht vollständig überwundene Depression ein Risiko darstellt, nach der Geburt an Postpartaler Depression zu erkranken und dies stellt m.E.n. eine weitaus größere Belastung für die gesamte Familie dar als geringes finanzielles Auskommen. Es muss nicht zwangsläufig so sein, aber ich halte es für klug, sich dennoch mit diesem Thema auseinanderzusetzen und sich gut zu informieren. Je nachdem, was der Auslöser bzw. die Ursachen Deiner ursprünglichen Depressionen waren, können diese ggf. durch die Mutterschaft erneut zum Thema werden, und darauf kann man sich gezielt vorbereiten und so gute Vorsorge treffen.

    Ich hoffe, es war der eine oder andere brauchbare Gedanke dabei und wünsche Dir alles Gute!

    LG
    Josie
    Kleiner Professor *2009
    Der Kosmonaut *2014
    ??? *2016

  6. #6
    Ela2011 ist offline wunschlos glücklich
    Registriert seit
    18.10.2011
    Beiträge
    4.345

    Standard Re: Die gute alte Frage, Kinder ja oder nein!?

    Zitat Zitat von dana30 Beitrag anzeigen
    Hallo ihr lieben,

    ich heiße Dana und werde dieses Jahr noch 30 Jahre alt.
    Ich bin sein 2,5 Jahren mit meinem Partner zusammen und wir sind uns einfach nicht sicher was den Kinderwunsch angeht!

    Seine größte Angst ist die finanzielle Seite! Er hat einfach Angst das wir dem Kind nichts bieten können, vielleicht sogar Sozialfälle werden...

    Ich denke mir, das wir das schon hinbekommen würden! Ich habe eher Angst vor dem Versagen!
    Vor einigen Jahren bin ich an Depressionen erkrankt und seit her einfach nicht mehr die, die ich mal war! Soweit ist es zwar wieder okay, ich gehe seit einem Jahr wieder arbeiten und bis auf den ein oder anderen Gefühlsausbruch, und das ich alle paar Wochen mal glaube das alles über mich einbricht geht es wieder!

    Aber genau da liegt das Problem! Ich bin nicht mehr so belastbar wie vorher und habe auch Angst das die Depressionen wieder kommen! Was mache ich wenn ich nach der Geburt Depressionen habe? Oder wenn mein Partner arbeiten ist und ich alleine da stehe?? Ich traue mir seither auch nicht mehr so viel zu wie vorher...

    Und auch wenn das funktioniert, wir haben zwei Hunde die wir sehr lieben und die zur Familie gehören! Sie kämen mit dem Nachwuchs klar, aber würden wir ihnen noch gerecht werden?? Einer von beiden, ist ein Powerpaket, er ist es gewohnt nach dem Gassi müde ins Körbchen zu fallen!

    Und was ist mit uns als Partner? Stehen wir gerade am Anfang die "Belastung" Kind durch oder bleiben wir völlig auf der Strecke und leben uns auseinander?

    Wenn dann möchte ich mit meinem Kind alles machen was ihm gut tut! Ich möchte mich ihm widmen, zum Babyschwimmen gehen usw.! Eben die erste Zeit (am besten die ersten Jahre) einfach Mama sein!! Aber das würde Finanziell wohl nicht hin hauen, ich müsste mein Kind zu einer Tagesmutter bringen...

    Bitte versteht mich nicht falsch, ich habe mein Geld nie für mich gehabt (im klassischen Sinn), habe es schon immer lieber in meine Vierbeiner investiert! Ich, oder besser gesagt wir haben also kein Problem damit, das das meiste Geld dann automatisch für das Kind gebraucht wird und eben nicht uns zur Verfügung steht!
    In Urlaub fahren wir durch die Hunde so gut wie nie! Und wenn, sind es ein- maximal drei Tage, an Orte die man mit dem Auto erreichen kann... Also auch da gibt es für uns nichts worauf wir verzichten müssten!
    Die großen Abends weg geher sind wir auch nicht! Und die zwei male in drei Monaten (höchstens) wären meine Eltern jederzeit bereit zu helfen!
    Wenn ich das so schreibe, denke ich wir haben die besten Voraussetzungen, aber irgendwie bekomme ich Panik wenn ich genauer darüber nach denke!!

    Was ist wenn es behindert zur Welt käme? Ich habe kein Problem mit behinderten Kindern, ganz im Gegenteil! Aber die Krankenkassen zahlen nur den Standard! Aber was ist, wenn mein Kind mehr braucht als den Standard?
    Bildung gibt es heute nur noch gegen Geld, ich möchte meinem Kind nicht sagen müssen das es nicht studieren kann weil Mama und Papa kein Geld haben!
    Ich bin einfach der Meinung das ich in der Lage sein sollte meinem Kind ein sicheres Leben zu ermöglichen! Und damit meine ich keine Markenklamotten, sondern das ich dem Kind was bieten und es fördern kann!
    Dann sehe ich wieder so viele die in einer Situation Kinder bekommen, in der ich es nicht wollen würde! Aber da geht es auch gut!

    Bin ich zu vorsichtig? Mache ich mir zu viele Gedanken?? Wäre lieb wenn ihr ein paar Denkastöße hättet!!

    LG
    Hi Dana,
    vorweg-wegen der Depressionen würde ich immer mit einem entsprechenendem Facharzt sprechen.Wir haben alle hier keine Ausbildung diesbezüglich und können nur mutmaßen.Wenn du schwanger sein solltest,ist es wichtig,auch die Hebamme zu informieren,damit sie dich auch nach der Entbindung(Wochenbettdepressionen) im Auge behält.

    Wegen deiner anderen Zweifel-wir leben hier in Deutschland.Nirgends sonst wird der Lebensstandart so vom Staat unterstützt.Hier herrscht Frieden,wir sind sicher,hungern muß hier auch keiner und für Bildung/Kinder wird hier einiges getan.Wenn ihr nur wenig Geld habt,kann euer Kind später ja auch Bafög beantragen zum Beispiel.Ich finde,gerade hier kann man gut Kinder bekommen.
    Ihr seid aber ja auch noch jung. Wenn ihr so Zweifel habt,wartet doch noch etwas.
    Auch die finanzielle Seite kann man ja etwas entspannter sehen.Wir haben z.B für unsere beiden Kinder viel gebraucht gekauft,sprich Klamotten (da wachsen sie eh so schnell raus) aber auch Kiwa,Buggy,Laufstall usw. Babybörsen gibt es viele und auch bei ebay kann man öfters mal ein Schnäppchen schlagen.Spielzeug usw muß ja nicht immer alles neu sein.

    Ich habe das Glück,Hausfrau sein zu können.Zumindest die ersten Jahre .Wir können zwar keine großen Sprünge machen aber das stört mich nicht,uns gehts gut soweit.
    Ich kann dir eins versichern-das Leben verändert sich mit Kindern.Dinge,die dir jetzt wichtig sind,interessieren dich dann weniger.Deine Schwerpunkte liegen woanders und man wächst mit seinen Aufgaben.Es gibt Tage,da geht man auf dem Zahnfleisch und es gibt Tage,da könntest du Bäume ausreissen.

    Ich habe 2 Kinder und ich würde für kein Geld der Welt auf dieses Glück verzichten wollen.Dafür lohnt es sich zu leben,zu kämpfen,zu arbeiten und zu verzichten-man wird unendlich dafür belohnt.
    Alles Gute und zerbrich dir nicht den Kopf,warte mal ab,was das nächste Jahr so bringt,wer weiß,wie ihr dann darüber denkt.
    Josie2013 gefällt dies

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •