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  • 1 Post By Pippi27
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Thema: Windel und „Ich“ Problem

  1. #1
    Tancha ist offline Stranger
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    23.07.2014
    Beiträge
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    Standard Windel und „Ich“ Problem

    Hallo Ihr Lieben, es gibt zwei Dinge die mich sehr beschäftigten. Ich habe einen wunderbaren 3 1/2 jährigen Sohn der kognitiv sehr viel auf dem Kasten hat. Er hat ein unfassbar gutes Zahlen und Mengenverständnis. Er zählt bis 25, kennt alle Buchstaben, bezeichnet Farben als dunkelblau und hellblau und macht laut seinen Erzieherinnen im Kindergarten extrem schwere Puzzle.
    Er ist ein Kind dem man nichts weiß machen kann, er hinterfragt viel und neigt auch zu einem sehr starken Willen.
    So weigert er sich wehehemmt trocken zu werden. Er besteht einfach auf seine Windel obwohl er auf Toilette kann. Im
    Sommer hat es noch regelmäßig geklappt mit dem kleinen Geschäft. Bei der Tagesmutter war er immer auf Toilette. Als er dann aber in den Kindergarten kam wollte er nicht mehr. Auch nicht zuhause. Ich möchte ihn auf keinen Fall drängen oder Druck machen. Zumal ich weiß dass das gerade bei ihm kontraproduktiv ist.
    Aber ich werde so oft drauf angesprochen und lese immer wieder in Elternbeiträgen wie faul man als Mutter ist wenn das Kind nicht trocken wird und von Töpfchen Training etc. Ich bin auch derzeit in der 20. Woche schwanger und ich habe Angst dass er wenn sein kleiner Bruder gewickelt wird dann gar nicht mehr von der Windel wegkommt.
    Das zweite Thema ist, dass er immer noch manchmal in der dritten Person von sich spricht. Nicht immer. Aber wenn er aufgeregt ist dann sagt er immer noch seinen Namen als Ich. Wir lesen viel mit ihm und versuchen auch bewusst viel mit Ich zu sprechen. Aber irgendwie schnackelt er es einfach nicht.
    Ich schäme mich manchmal dafür und habe das Gefühl in beiden Punkten als Mutter versagt zu haben.

  2. #2
    Avatar von Pippi27
    Pippi27 ist gerade online Bibbi siemazwanzich
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    Standard Re: Windel und „Ich“ Problem

    Zitat Zitat von Tancha Beitrag anzeigen
    Hallo Ihr Lieben, es gibt zwei Dinge die mich sehr beschäftigten. Ich habe einen wunderbaren 3 1/2 jährigen Sohn der kognitiv sehr viel auf dem Kasten hat. Er hat ein unfassbar gutes Zahlen und Mengenverständnis. Er zählt bis 25, kennt alle Buchstaben, bezeichnet Farben als dunkelblau und hellblau und macht laut seinen Erzieherinnen im Kindergarten extrem schwere Puzzle.
    Er ist ein Kind dem man nichts weiß machen kann, er hinterfragt viel und neigt auch zu einem sehr starken Willen.
    So weigert er sich wehehemmt trocken zu werden. Er besteht einfach auf seine Windel obwohl er auf Toilette kann. Im
    Sommer hat es noch regelmäßig geklappt mit dem kleinen Geschäft. Bei der Tagesmutter war er immer auf Toilette. Als er dann aber in den Kindergarten kam wollte er nicht mehr. Auch nicht zuhause. Ich möchte ihn auf keinen Fall drängen oder Druck machen. Zumal ich weiß dass das gerade bei ihm kontraproduktiv ist.
    Aber ich werde so oft drauf angesprochen und lese immer wieder in Elternbeiträgen wie faul man als Mutter ist wenn das Kind nicht trocken wird und von Töpfchen Training etc. Ich bin auch derzeit in der 20. Woche schwanger und ich habe Angst dass er wenn sein kleiner Bruder gewickelt wird dann gar nicht mehr von der Windel wegkommt.
    Das zweite Thema ist, dass er immer noch manchmal in der dritten Person von sich spricht. Nicht immer. Aber wenn er aufgeregt ist dann sagt er immer noch seinen Namen als Ich. Wir lesen viel mit ihm und versuchen auch bewusst viel mit Ich zu sprechen. Aber irgendwie schnackelt er es einfach nicht.
    Ich schäme mich manchmal dafür und habe das Gefühl in beiden Punkten als Mutter versagt zu haben.
    Wo liest du sowas? Das ist ja wirklich veraltet und wird vielleicht noch von ein paar Omas gesagt.
    Tine1974 gefällt dies

  3. #3
    Kara^^ ist offline Poweruser
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    5.156

    Standard Re: Windel und „Ich“ Problem

    Mir hilft der Spruch oft: "Mit 15 macht er das nicht mehr." Und ich weiß wovon ich rede, unser Zweiter ist jetzt sechs und tagsüber noch nicht zuverlässig trocken. Da spielen körperliche und sicher auch psychische Faktoren mit rein.
    Lass deinen Sohn sein wie er ist. Er kann nicht alles perfekt können und die Windelgeschichte ist halt "seins", wo er langsamer ist als andere. Bei vielen anderen Sachen ist er schneller. Na und?
    Pippi27 und Tine1974 gefällt dies.
    "Some faeries are good, some are bad, like anyone," said Kit. "But that might be too complicated for the Clave."
    "It's too complicated for most people," Ty said.
    - Cassandra Claire, Lord of Shadows

  4. #4
    vfbmel78 ist offline journey (wo)man
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    08.12.2009
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    84

    Standard Re: Windel und „Ich“ Problem

    Oh man, nimm bitte für dich und deinen Sohn den Druck raus. Du hast einen wunderbaren Sohn der schon vieles kann. Lass ihm doch seine Windel bis er sich wirklich sicher ist, das es auf der Toilette klappt.
    Das schlimmste was passieren kann ist, daß eine Mama sich für ihr Lind schämt. Das ist wirklich nicht nötig und belastet nur eure Bindung.

  5. #5
    Cathy81 ist offline enthusiast
    Registriert seit
    25.09.2011
    Beiträge
    311

    Standard Re: Windel und „Ich“ Problem

    Hey,
    vielleicht kann ich dich ein bisschen beruhigen:

    Mein Sohn ist genauso alt und was du beschreibst, trifft weitgehend auch auf ihn zu. Extrem starker Wille, sprachlich ist er meiner Meinung nach seinem Alter voraus, ich sage immer, er ist wie ein Schwamm, der alles, was er hört, sofort speichert und dann an anderer Stelle wiedergibt. Er spricht auch ständig alles nach, was (auch fremde) Erwachsene sagen etc.
    Zählen macht er plötzlich nicht mehr, aber er interessiert sich generell schon für Zahlen und Buchstaben, will wissen, was wo steht etc.
    Aber: Die Windel haben wir auch noch und es ist ihm bisher auch völlig wurscht wenn die voll ist, es wird abgestritten und sich geweigert. :-) Meistens. Wenn wir Glück haben, sagt er mal "in fünf Minuten gehen wir Windel machen" :-D Er geht auch tatsächlich hin und wieder auf die Toilette, aber nur wenn man ihn fragt, ob er muss und dann grundsätzlich nur Pipi.
    Ganz ehrlich, mich nervt es oft genug auch und ich will es mal so sagen, die Ausscheidungen eines fast Vierjährigen riechen halt auch weitaus unangenehmer als die eines Babys. Noch dazu ist er schlichtweg riesengroß und das Wickeln jedesmal eine Herausforderung.
    Also ja, oft genug wünsche ich mir, dass das "endlich" ein Ende hat mit der Windel. Ich versuche aber immer, ihn das nicht allzu sehr spüren zu lassen und keinen Druck zu machen. Denn ich denke, das bringt nichts außer noch mehr Frust und Ärger auf beiden Seiten.
    Versuch ihm die Zeit zu geben, die er braucht.

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