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  1. #1
    elisa11 ist offline Member
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    Standard Pro und Contra Kinderkrippe

    Hallo,

    ich fände ja mal eine sachliche Diskussion zu dem Thema spannend,vielleicht unter den folgenden Fragestellungen:

    Was spricht dafür/ was dagegen, ein Kind in eine Krippe zu geben?

    Inweiefern profitiert ein Kind hiervon und warum? Bzw. inwiefern schadet frühe Fremdbetreuung einem Kind und warum?

    Auch spannend: haben Kinder, die nicht fremdbetreut werden, evtl auch irgendwelche Nachteile?

    So, und jetzt ihr! Bin gespannt...

  2. #2
    Avatar von SofieAmundsen
    SofieAmundsen ist offline Urgestein
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    Standard Re: Pro und Contra Kinderkrippe

    Zitat Zitat von elisa11 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich fände ja mal eine sachliche Diskussion zu dem Thema spannend,vielleicht unter den folgenden Fragestellungen:

    Was spricht dafür/ was dagegen, ein Kind in eine Krippe zu geben?

    Inweiefern profitiert ein Kind hiervon und warum? Bzw. inwiefern schadet frühe Fremdbetreuung einem Kind und warum?

    Auch spannend: haben Kinder, die nicht fremdbetreut werden, evtl auch irgendwelche Nachteile?

    So, und jetzt ihr! Bin gespannt...
    Wenn du mit Kinderkrippe jetzt die Betreuung von unter Zweijährigen meinst, dann spricht dafür, dass man in der Zeit arbeiten kann. Dagegen spricht, dass die Betreuungszeiten eher unflexibel sind (meist muss das Kind auch an Tagen gebbracht werden, an denen man keine Betreuung braucht -zumindest zahlt man die mit-, und abgeholt werdfen muss auch bis spätestens Zeitpunkt X.) Flexibler ist man u.U. mit Kinderfrau/Tagesmutter.

    Ein Kind, das in einem anregungsarmen Umfeld aufwächst, hat natürlich Nachteile und wäre in einer Kinderkrippe sicher besser aufgehoben.
    Ein Kind, das in den ersten Lebensjahren zuhause genügend Anregungen und außerhäusige soziale Aktivitäten (Spielgruppe, Kinderturnen, Verabredungen, Spielplatz...) vorfindet ist m.A. nach zuhause besser aufgehoben als in einer Kinderkrippe.
    Da dies bei uns so war wollte ich mein Kind keinesfalls früh und dauerhaft fremdbetreuen lassen und wir haben uns an meinen Arbeitstagen mit familiärer Betreuung (1x Oma, 1x Papa) sowie über ein halbes Jahr mit einer Kinderfrau 1x die Woche beholfen. Für uns hat es so gut gepasst.
    Liebe Grüße

    Sofie[SIGPIC][/SIGPIC]

  3. #3
    haeschenhuepf ist offline Veteran
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    Reden Re: Pro und Contra Kinderkrippe

    Zitat Zitat von SofieAmundsen Beitrag anzeigen
    Wenn du mit Kinderkrippe jetzt die Betreuung von unter Zweijährigen meinst, dann spricht dafür, dass man in der Zeit arbeiten kann. Dagegen spricht, dass die Betreuungszeiten eher unflexibel sind (meist muss das Kind auch an Tagen gebbracht werden, an denen man keine Betreuung braucht -zumindest zahlt man die mit-, und abgeholt werdfen muss auch bis spätestens Zeitpunkt X.) Flexibler ist man u.U. mit Kinderfrau/Tagesmutter.

    Ein Kind, das in einem anregungsarmen Umfeld aufwächst, hat natürlich Nachteile und wäre in einer Kinderkrippe sicher besser aufgehoben.
    Ein Kind, das in den ersten Lebensjahren zuhause genügend Anregungen und außerhäusige soziale Aktivitäten (Spielgruppe, Kinderturnen, Verabredungen, Spielplatz...) vorfindet ist m.A. nach zuhause besser aufgehoben als in einer Kinderkrippe.
    Da dies bei uns so war wollte ich mein Kind keinesfalls früh und dauerhaft fremdbetreuen lassen und wir haben uns an meinen Arbeitstagen mit familiärer Betreuung (1x Oma, 1x Papa) sowie über ein halbes Jahr mit einer Kinderfrau 1x die Woche beholfen. Für uns hat es so gut gepasst.
    gut ausgedrückt und auf den punkt gebracht.
    das sehe ich genauso.

  4. #4
    Avatar von wannabemum
    wannabemum ist offline Mädchen-Mama!
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    Standard Re: Pro und Contra Kinderkrippe

    Ich denke, man kann es nicht verallgemeinern. Meine Tochter hat sicher kein "anregungsarmes" Umfeld, sie würde auch zu Hause bei mir nicht verkümmern. Sie geht seit sie 1 Jahr ist halbtags in einen altersgemischten Kinderladen und es tut ihr sehr gut. Die Erzieherinnen sind sehr liebevoll und kümmern sich großartig um alle Kinder. Sie fühlt sich dort wohl und liebt die Gesellschaft der anderen Kinder. Ich hätte mir nie vorstellen können, sie so früh wegzugeben (als ich noch nicht Mutter war). Aber ich musste und wollte wieder arbeiten.
    Für uns war und ist das die perfekte Lösung, die für alle gut ist und ich stehe voll dahinter. Aber es gibt sicher Kinder (und/oder Mütter), für die das nicht das Beste ist. Mit mir hätte es z.B. damals nicht geklappt.

    Allerdings finde ich persönlich eine Familiengruppe besser als eine reine Krippe mit ganz Kleinen.
    Geändert von wannabemum (02.10.2011 um 09:12 Uhr)
    Meine Bino ist: Muffirella!

  5. #5
    Avatar von wannabemum
    wannabemum ist offline Mädchen-Mama!
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    Standard Re: Pro und Contra Kinderkrippe

    Zitat Zitat von SofieAmundsen Beitrag anzeigen
    Ein Kind, das in den ersten Lebensjahren zuhause genügend Anregungen und außerhäusige soziale Aktivitäten vorfindet ist m.A. nach zuhause besser aufgehoben als in einer Kinderkrippe.
    Warum besser?
    Meine Bino ist: Muffirella!

  6. #6
    Avatar von SofieAmundsen
    SofieAmundsen ist offline Urgestein
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    Standard Re: Pro und Contra Kinderkrippe

    Zitat Zitat von wannabemum Beitrag anzeigen
    Warum besser?
    Naja, je kleiner ein Kind, desto individueller sollte Betreuung sein. Da Bedingungen in Kinderkrippen längst nicht immer optimal sind und zudem permanente soziale Situationen mit wenig Rückzugsmöglichkeit anstrengend sind, glaube ich zumindest für mein Kind, dass es besser zuhause aufgehoben war.
    Liebe Grüße

    Sofie[SIGPIC][/SIGPIC]

  7. #7
    SarahMama ist offline Legende
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    Standard Re: Pro und Contra Kinderkrippe

    Zitat Zitat von elisa11 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich fände ja mal eine sachliche Diskussion zu dem Thema spannend,vielleicht unter den folgenden Fragestellungen:

    Was spricht dafür/ was dagegen, ein Kind in eine Krippe zu geben?

    Inweiefern profitiert ein Kind hiervon und warum? Bzw. inwiefern schadet frühe Fremdbetreuung einem Kind und warum?

    Auch spannend: haben Kinder, die nicht fremdbetreut werden, evtl auch irgendwelche Nachteile?

    So, und jetzt ihr! Bin gespannt...
    Bei uns in der Stadt gibt es gar keine Kinderkrippen.

    Betreuung ist erst ab 2 Jahren möglich und auch dann nur in einem normalen Kindergarten.

    Da werden dann 3 Kleine in eine normale Kindergartengruppe da zugepackt und laufen mehr oder weniger mit.

    Das sollte man Kinder meiner Meinung nach nur zumuten wenn es gar nicht anders geht.

    In den ersten 3 Jahren wird die Bindung zur Mutter besonders aufgebaut und das sollte man nicht unnötig aufs Spiel setzten.
    http://http://www.wunschkinder.net/forum/ti...ah/0/0/0/0.png

    Nicht behindert zu sein ist wahrlich kein Verdienst, sondern ein Geschenk, das jedem von uns jederzeit genommen werden kann. (Richard von Weizsäcker)

  8. #8
    Avatar von wannabemum
    wannabemum ist offline Mädchen-Mama!
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    Standard Re: Pro und Contra Kinderkrippe

    Zitat Zitat von SofieAmundsen Beitrag anzeigen
    Naja, je kleiner ein Kind, desto individueller sollte Betreuung sein. Da Bedingungen in Kinderkrippen längst nicht immer optimal sind und zudem permanente soziale Situationen mit wenig Rückzugsmöglichkeit anstrengend sind...
    Das stimmt, da ist was dran. Da kommt es auch wieder sehr auf die Einrichtung an - und ich denke da haben wir sehr viel Glück und ne gute Intuition gehabt.

    Und es kommt sicher auch drauf an, ob ganztags oder halbtags. Ich mag meine auch nicht den ganzen Tag "abgeben"...
    Aber klar, anderen bleibt nix anderes übrig oder es ist einfach die beste Lösung in der Familie.
    Meine Bino ist: Muffirella!

  9. #9
    Avatar von wannabemum
    wannabemum ist offline Mädchen-Mama!
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    Standard Re: Pro und Contra Kinderkrippe

    Zitat Zitat von SarahMama Beitrag anzeigen
    Das sollte man Kinder meiner Meinung nach nur zumuten wenn es gar nicht anders geht.
    Dann sag doch, dass du es deinem Kind nicht zumuten magst. Oder dass du dich als Mama nicht gut dabei fühlst. So verurteilst du alle anderen, die es anders machen.

    Ich denke, die Situation und die Gegebenheiten sind in jeder Familie anders. Ich würde nie (mehr) sagen, man soll dies und das nicht machen.

    Außerdem sind nicht alle Kindergärten und Co.reine Kinderaufbewahrungsanstalten. Ich würde meine Kleine nicht überall hingeben.
    Geändert von wannabemum (02.10.2011 um 11:52 Uhr)
    Meine Bino ist: Muffirella!

  10. #10
    Avatar von Cutty
    Cutty ist offline Familienmanagerin
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    Standard Re: Pro und Contra Kinderkrippe

    Na, ob das sachlich was wird.....




    Ich persönlich habe keine Erfahrung mit reinen Kinderkrippen gemacht.
    Unser Sohn kam in die Kita als er 1 Jahr und 9 Monate war, damals in eine altersgemischte Gruppe (3 Erzieherinnen, 7 Kinder von 8Monate bis 3 Jahre, 8 Kinder von 3-6Jahre).

    Unsere Mädels sind seit August beide in der gleichen Einrichtung (Sohnemann ist jetzt in einer anderen Gruppe), allerdings hat man die Gruppe in eine reine kleine Gruppe gewandelt.
    3 Erzieherinnen, 10 Kinder von 1-3 Jahren (unsere Kleinste ist als Ausnahme etwas eher aufgenommen worden, da ich im November wieder arbeiten gehe und sie so dann schon eingewöhnt ist).

    Ich denke, dass Pro und Contra von jedem persönlich anders empfunden werden, von Kindern sowie von Erwachsenen.
    Bevor ich Mutter war habe ich auch gesagt, dass ich keine Kinder bekomme um sie dann außerhäusig betreuen zu lassen.
    Aber man schreibt halt kein Drehbuch für sein Leben und schwups ist man in einer Situation in der es heisst "Entweder keine Kinder, Kinder mit frühestens über 35 oder jetzt (mit 26 und großem Kinderwunsch) aber gekoppelt mit Fremdbetreuung und arbeiten gehen". Dann muss man sich natürlich entscheiden und ich denke, dass wirklcih jede Familie nur für sich selbst entscheiden kann was das Beste ist- für Kind und Eltern. Und wir haben uns eben FÜR Kinder plus arbeiten gehen entschieden, auch wenn das gerade für uns Erwachsene viel Stress und auch Einschränkung bedeutete.

    Ich persönlich könnte mir zB niemals Betreuung bei einer Tagesmutter vorstellen- das wäre mir viel zu unsicher.....bei all den Berichten, die man schon gesehen hat. In der Kita ist die Betreuung öffentlich und die Erzieherinnen ausgebildet. Alles ist irgendwie kontrollierter.
    Und liebevoll sind sie bei uns sehr.


    Ich persönlich fühle mich darin bestätigt, dass wir nichts falsch gemacht haben, wenn ich sehe, wie sich meine Kinder morgens (alle drei!) freuen, wenn sie die Erzieherinnen und ihre Spielfreunde sehen!
    Und der Beziehung zwischen mir und meinen Kindern hat dies keinen Abbruch getan.
    Lg die Kati

    mit Kicker (11/05), Prinzessin (08/09), Pippilotta (11/10), Chaoskind (7/13) und Nesthäkchen (10/15)

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