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  1. #21
    whalewatcher Gast

    Standard Re: Wie kommt man an den Kitaplatz?

    Zitat Zitat von Britta02 Beitrag anzeigen
    Ein Kiga ist maximal eine gemeindliche Einrichtung, keine staatliche. Und es gibt deutlich mehr private Träger als gemeindliche.... wenn man kirchlich als privat und nicht als "staatlich" sieht. Daher finde ich den vergleich in keinster Weise hinkend.

    Ich finde das System gar nicht so schlecht nach Sympathie zu gehen. So kann man einigermaßen sicher sein, dass dort, wo man aufgenommen wird, Eltern/Kinder/Erzieher ähnlichen Kalibers sind. Nicht immer ist ein sozialistisches Prinzip das beste.
    genau so war es in unserer krippe - die eltern verstanden sich bestens untereinander, sicher deswegen, weil die leitung nach ihrer persönlichen sympathie ausgewählt hatte.

    ok finde ich das trotzdem nicht. bei uns waren praktisch nur gut situierte akademiker-eltern. der arbeitsnachweis war eher eine reine formalie.

    so haben eltern einen krippenplatz bekommen, die ihn nicht unbedingt gebraucht hätten.

    findest du das gerecht?

    aber wie gesagt, für die atmosphäre in der krippe war das wunderbar. im kirchlichen kindergarten ist es damit leider nicht so weit her, einfach weil das spektrum der kinder viel größer, die eltern viel unterschiedlicher sind.

    aber ich finde nicht, dass man damit die auswahl begründen kann und darf.

  2. #22
    Britta02 Gast

    Standard Re: Wie kommt man an den Kitaplatz?

    Zitat Zitat von whalewatcher Beitrag anzeigen
    genau so war es in unserer krippe - die eltern verstanden sich bestens untereinander, sicher deswegen, weil die leitung nach ihrer persönlichen sympathie ausgewählt hatte.

    ok finde ich das trotzdem nicht. bei uns waren praktisch nur gut situierte akademiker-eltern. der arbeitsnachweis war eher eine reine formalie.

    so haben eltern einen krippenplatz bekommen, die ihn nicht unbedingt gebraucht hätten.

    findest du das gerecht?

    aber wie gesagt, für die atmosphäre in der krippe war das wunderbar. im kirchlichen kindergarten ist es damit leider nicht so weit her, einfach weil das spektrum der kinder viel größer, die eltern viel unterschiedlicher sind.

    aber ich finde nicht, dass man damit die auswahl begründen kann und darf.
    Gerecht finde ich, dass ein KIND einen Krippenplatz oder Kindergartenplatz bekommt. Warum man das immer an den Eltern festmacht versteh ich nicht und auf die Diskussion will ich mich gar nicht einlassen.

    Wir sind in einem christlichen Kindergarten mit Minimann und ich finde es ist eine gute Gemeinschaft dort, und ganz und gar nicht nur eine Klientel. Es geht doch nicht um Einkommen sondern um Erziehungseinstellungen und Charakter.

  3. #23
    Schwanli Gast

    Standard Re: Wie kommt man an den Kitaplatz?

    Zitat Zitat von Sio_Koeln Beitrag anzeigen
    Hallo,
    ich bin zugegebenermaßen keine Betroffene, beschäftige mich aber gerade als Journalistin mit dem Thema Kita-Plätze für Unter-Dreijährige, speziell mit der Frage, was Eltern alles unternehmen, um an einen solchen Platz zu kommen - zum Beispiel aufwändige Bewerbungsmappen, Präsentationen oder Videos zusammenstellen. Haben Sie auch schon von solchen Strategien gehört? Oder sogar selbst eine Mappe, ein Plakat oder was auch immer gebastelt, um einen Kita-Platz zu bekommen? Dann würde ich mich über eine Rückmeldung freuen, vor allem, wenn Sie im Raum Köln leben.
    Beste Grüße
    Silke aus Köln
    Östliches Ruhrgebiet:
    Jede Kita/Kindergarten hat seine eigenen Aufnahmekriterien.
    Das Geschlecht muss zur Gruppe passen, das Alter, ggf. benötigt das Kind einen Taufpunkt, frühzeitig auf der Liste stehen, manchmal Präsenz zeigen, manchmal hilft das aber nicht, Anthroposophen gut finden und Kortison und Antibiothika möglichst nicht gut finden, Elternarbeit, manchmal aber auch besser raushalten - da sich bei manchen dann ErzieherInnen überrumpelt fühlen,
    Vitamin B, Glück, Zufall
    mal ist die Arbeit ein Kriterium - meist nicht.
    Mindestens 45 Stunden bei U3 immer, bei Ü3 manchmal.

    Achja: ein Bruder in der Kita hilft meist - aber manchmal halt auch nicht (, weil z.B. der Taufpunkt fehlt)

    Ein Spießrutenlauf. Ein Trauerspiel.

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