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Thema: 3jähriger verzweifelt - will nicht in den KiGa

  1. #11
    Brummsel11 ist offline Stranger

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    Standard Re: 3jähriger verzweifelt - will nicht in den KiGa

    Das kenne ich!Meine Tochter ist auch seehr schüchtern,hat sich aber ein wenig gelegt.Sie kam auch mit 3 in den KiGa.Sie ist Einzelkind und in der Nachbarschaft gab es keine Kinder mit denen sie spielen konnte.Außerdem wollte ich wieder arbeiten.Sie hat auch jeden Morgen Theater gemacht.Bin selber fast mit Tränen wieder dort weggefahren.Aber die Erzieherinnen meinten,wenn ich sie damit einmal durchlasse,lernt sie es nie,sich von mir zu trennen.Sie war vorher noch nie irgendwo alleine geblieben.Aber die Erzieherinnen haben sich sehr viel Mühe gegeben,sie mit einzubeziehen.Am Anfang hat sie auch nicht viele Freunde gehabt.Nach ein paar Wochen freundete sie sich mit einer 5jährigen an.Dieses Mädchen hat sie immer zum spielen aufgefordert.So kamen nach und nach noch mehr Freunde hinzu.Trotzdem machte sie jeden Morgen das gleiche Theater.Wenn ich dann aber gegangen war,hat sie sich schnell wieder beruhigt.Mein Mädel ist letztes Jahr eingeschult worden.Sie fährt nun alleine mit dem Bus,geht auch gerne in die Schule.Aber im Vorschuljahr musste sie aufgrund ihrer Schüchternheit 2x die Woche zur Schule zur Sprachförderung.Das hat ihr gut getan.
    Vielleicht möchte jemand wissen,wie lange ein Kind dieses Theater veranstaltet?Bei unserer Tochter hat das bestimmt fast ein dreiviertel Jahr gedauert bis es besser wurde.Im 2.KiGa Jahr ging es ohne Probleme.O.K.,zwischendurch hatte sie auch mal wieder solche Phasen.Aber es legte sich schnell wieder!

  2. #12
    einspluseinsist4 Gast

    Standard Re: 3jähriger verzweifelt - will nicht in den KiGa

    Zitat Zitat von Brummsel11 Beitrag anzeigen
    Das kenne ich!Meine Tochter ist auch seehr schüchtern,hat sich aber ein wenig gelegt.Sie kam auch mit 3 in den KiGa.Sie ist Einzelkind und in der Nachbarschaft gab es keine Kinder mit denen sie spielen konnte.Außerdem wollte ich wieder arbeiten.Sie hat auch jeden Morgen Theater gemacht.Bin selber fast mit Tränen wieder dort weggefahren.Aber die Erzieherinnen meinten,wenn ich sie damit einmal durchlasse,lernt sie es nie,sich von mir zu trennen.Sie war vorher noch nie irgendwo alleine geblieben.Aber die Erzieherinnen haben sich sehr viel Mühe gegeben,sie mit einzubeziehen.Am Anfang hat sie auch nicht viele Freunde gehabt.Nach ein paar Wochen freundete sie sich mit einer 5jährigen an.Dieses Mädchen hat sie immer zum spielen aufgefordert.So kamen nach und nach noch mehr Freunde hinzu.Trotzdem machte sie jeden Morgen das gleiche Theater.Wenn ich dann aber gegangen war,hat sie sich schnell wieder beruhigt.Mein Mädel ist letztes Jahr eingeschult worden.Sie fährt nun alleine mit dem Bus,geht auch gerne in die Schule.Aber im Vorschuljahr musste sie aufgrund ihrer Schüchternheit 2x die Woche zur Schule zur Sprachförderung.Das hat ihr gut getan.
    Vielleicht möchte jemand wissen,wie lange ein Kind dieses Theater veranstaltet?Bei unserer Tochter hat das bestimmt fast ein dreiviertel Jahr gedauert bis es besser wurde.Im 2.KiGa Jahr ging es ohne Probleme.O.K.,zwischendurch hatte sie auch mal wieder solche Phasen.Aber es legte sich schnell wieder!
    Da hätte ich arge Bauchschmerzen, mein Kind dort zu lassen, bei der Einstellung. Ich bin bei meinem Kind geblieben, solange es das brauchte. Und es gab auch lange nach der Eingewöhnung immer mal wieder Klammerphasen. Und dann bin ich wieder bei ihr geblieben. Und - welch Wunder - sie kann sich inzwischen sehr wohl von mir trennen.
    Ich fühle mich nicht wohl dabei, ein weinendes Kind im Kindergarten zu lassen und tu das auch nicht, wenn ich die Möglichkeit haben. Zum Glück wird das bei uns zugelassen.

  3. #13
    kattiblue ist offline enthusiast

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    Standard Re: 3jähriger verzweifelt - will nicht in den KiGa

    Wir haben auch gerade in einer tiefen Krise gesteckt. Mein Sohn schon zwei Jahre in einer Kinderkrippe, freute sich jeden Morgen ganz sehr, hatte einen festen Freundeskreis und eine tolle Förderung. Dann kam der Kindergarten...
    Die ersten drei Tage war ich die ganze Zeit dabei, dann immer weniger. Er tat sichs schwer und auch ich hatte durch die tägliche Anwesenheit leider ein nicht so tolles Bild (totales Durcheinander, wenig gemeinsame Rituale, viele Kinder, wenig ansprechende Beschäftigung, strenge Regeln).
    Dann kam jeden Morgen "Ich will da nicht hin...", dann hat er sich Krankheiten ausgedacht und dann regelmäßig eingenässt (obwohl er seit über 1 Jahr trocken war).

    Ich hab dann abends neben ihm gelegen und gefragt: "Magst Du mir was über den Kindergarten erzählen?" Nach und nach rückte er mit der Sprache raus. Ihm fehlten seine Freunde aus der Krippe, ihm war/ist sehr langweilig (er ist kognitiv auf dem Stand eines 6 Jährigen), er hatte heftigen Streit mit der Leiterin mit einer unmöglichen Strafe, er durfte nicht rausgehen (liegt an den Schlafensregeln für die Ganztagskinder) und war totunglücklich.

    Daraufhin habe ich zum Elterngespräch gebeten, was sage und schreibe 6 Mal verschoben wurde und endlich letzte Woche stattfand. Ich habe meine Kritik in Fragen verpackt, so dass die KiTa-Leitung Antworten geben musste. Allerdings hatte sie auf alles eine "ja-aber" Ansage...
    Mein Reizwort ist "Freispiel", was sicherlich zur Entwicklung der eigenen Kreativität der Kinder sinnvoll ist, aber trotzdem vorbereitet und begleitet werden muss. Aus meiner Sicht ist das eine Ausrede, warum sich die Erzieherinnen keine Gedanken machen müssen, wie sie den Tag ansprechend und sinnvoll mit den, wenn auch vielen, Kindern gestalten. Ich hatte es in der Krippe (Private Einrichtung) eben auch ganz anders erlebt.
    Ganz so glücklich bin ich noch immer nicht, aber ich werde ihn vermutlich dort lassen, da die anderen KiTas nicht viel besser sind (hab viele Nachbarn, die ihre Kinder in anderen Tagesstätten haben). Bis Ende März muss ich endgültig entscheiden. Die einzige Alternative wäre ein privater Kindergarten und der kostet 520,- Euro pro Monat

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