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Thema: Kindergarten Start: schon Trauma oder noch zu retten?

  1. #11
    Katjuscha Gast

    Standard Re: Kindergarten Start: schon Trauma oder noch zu retten?

    Wenn ihr die Kita eigentlich nicht braucht (weil ihr arbeitet), sondern nur zur Bespaßung des Kindes gedacht ist, würde ich sie abmelden - gerade, wenn sie die Kita sowieso im Sommer wechseln müsste.

    Lasst ihr etwas Zeit und versucht es im Sommer noch mal in der anderen Kita.
    Vielleicht könnt ihr schon Kontakte zu Kindern knüpfen, die dort hin gehen?
    Gibt es vielleicht Kurse für Kinder, zu denen sie gehen kann, damit sie schon mal ein bisschen übt, sich in einer Kindergruppe zu bewegen - z.B. Musikalische Früherziehung, Sport, Tänzerische Früherziehung, Schwimmkurs, Mutter-Kind-Turnen etc.

  2. #12
    jesmo ist offline enthusiast

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    Standard Re: Kindergarten Start: schon Trauma oder noch zu retten?

    Hallo!

    Eigentlich hätte man euch von der Kita aus darauf hinweisen sollen,
    dass man nicht zur gleichen Zeit umzieht und eine Eigewöhnung macht! Das ist zuviel Neues für das Kind!

    Im Sommer ist euer Haus fertig, da zieht ihr wieder um und dann soll sie wieder in einen anderen Kindergarten?

    Wenn die Erzieher Eltern wegschicken ohne das diese sich vom Kind verabschieden, ist das ein NO-GO!!!
    So schürt man Angst und nimmt dem Kind das Vertrauen zu den Eltern!

    Habt ihr Vertrauen in die Erzieher? Seid ihr im Kontakt mit den Erziehern eine Lösung für das Kind zu finden?

    Druck erzeugt Anspannnung (Nägel kauen), euer Kind spürt eure Unsicherheit. Werdet euch klar darüber, ob ihr
    genug Vertrauen habt in die Einrichtung. Wenn ja, seid konsequent und zieht das durch. Erklärt der Kleinen: Sie geht da jetzt hin und ihr kommt sie zur ...-Zeit wieder abholen.

    Ohne Bestechung, Überreden und ewigem Abschied. Denkt euch gemeinsam mit eurem Kind ein Abschiedsritual aus. Dann müsst ihr zum abholen pünktlich sein, damit sie euch da vertrauen kann.

    Ich lass meine Tochter in Angstphasen auch bei uns schlafen, allerdings nicht auf meinem Bauch
    Ich glaube das Weggehen ohne Tschüß zu sagen, sich als Kind suchend umzuschauen dann zu hören: Papa ist weg! ist ein Alptraum für jedes Kind! Auf dem Bauch schlafen scheint da sehr sicher zu sein, sie merkt jede Bewegung.

    Ihr müsst ihr Vertrauen wiederbekommen. Seid ehrlich zu ihr, setzt das um, was ihr sagt. Gebt ihr die Liebe die sie braucht, lasst sie im Schlafzimmer schlafen. Nehmt den Druck raus. Ihr entscheidet, ob sie in den Kiga geht, nicht sie. Ist sie gesund, dann geht sie. Immer zur gleichen Zeit. Verlässlich. Als Übergangsobjekt hilft ein Kuscheltier oder Lieblingsspielzeug.

    Ihr seid die Experten für euer Kind! Ich wünsche euch noch Kraft für die Zukunft.
    Ich hoffe ich habe nicht zu durcheinander geschrieben :)

    Alles Gute
    Jesmo

  3. #13
    Britta02 Gast

    Standard Re: Kindergarten Start: schon Trauma oder noch zu retten?

    Zitat Zitat von jesmo Beitrag anzeigen
    Eigentlich hätte man euch von der Kita aus darauf hinweisen sollen,
    dass man nicht zur gleichen Zeit umzieht und eine Eigewöhnung macht! Das ist zuviel Neues für das Kind.
    Eventuell weiß der Kiga ja noch gar nichts von seinem Glück.

  4. #14
    Abbi ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Kindergarten Start: schon Trauma oder noch zu retten?

    Zitat Zitat von jesmo Beitrag anzeigen
    Hallo!

    Eigentlich hätte man euch von der Kita aus darauf hinweisen sollen,
    dass man nicht zur gleichen Zeit umzieht und eine Eigewöhnung macht! Das ist zuviel Neues für das Kind!
    Ach ja?
    Und wie soll man dann umziehen, einen neuen Job anfangen und das Kind - ja - hm?
    Zudem ist das nicht für jedes Kind schwierig.
    Unser Kind (allerdings war es da vorher schon Krippenkind in einer anderen Kita gewesen) ist problemlos und freudig in den neuen Kindergarten spaziert, als zu hause noch Baustelle war und wir zudem 250km umgezogen sind. Alles war neu. Der Kindergarten brachte ihr glaube ich auch eine gewisse Beständigkeit.

  5. #15
    Ruffles ist offline Stranger

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    Standard Re: Kindergarten Start: schon Trauma oder noch zu retten?

    Zitat Zitat von Abbi Beitrag anzeigen
    Ach ja?
    Und wie soll man dann umziehen, einen neuen Job anfangen und das Kind - ja - hm?
    Zudem ist das nicht für jedes Kind schwierig.
    Unser Kind (allerdings war es da vorher schon Krippenkind in einer anderen Kita gewesen) ist problemlos und freudig in den neuen Kindergarten spaziert, als zu hause noch Baustelle war und wir zudem 250km umgezogen sind. Alles war neu. Der Kindergarten brachte ihr glaube ich auch eine gewisse Beständigkeit.


    Hallo,

    genau das war ja auch unsere Absicht.
    Der KigaStart war unsereseits vorbereitet und unsere Tochter freute sich auch sehr darauf.
    Aber natuerlich konnte weder sie noch wir die Umstaende genau einschaetzen, und letztlich hatte sie halt
    sehr lange damit zu tun.

    Nachdem es Donnerstag ein Kurzbesuch wurde, war sie am Freitag mit dem Papa sehr lange, und war hellauf
    begeistert.
    Moegliche Gruende dafuer koennten sein, das weniger Kinder da waren, dafuer halt ganz andere.
    Aber sie hat den Papa nicht gebraucht, er sass nur in der Ecke und langweilte sich.
    Sie war im Garten und hat sogar mitgegessen. Kurzum, so gluecklich kam sie noch nicht nach Hause.

    Heute morgen folgte dann allerdings die Ernuechterung. Es baten die KigaLeitung und die Erzieherin
    zum erneuten Gespraech: die Besuche am Mi,Do und Freitag waeren nicht abgestimmt gewesen,
    und haetten ja ganz viel Mehrarbeit gemacht.
    Sie geben uns jetzt 14 Tage das Kind zu integrieren oder loesen den Betreuungsvertrag auf.
    Es waere vielleicht doch zuviel gewesen, Umzug und der KigaStart und wir koennten uns ja ueberlegen
    psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen.
    Sie kritisieren das wir uns nicht an die Regeln halten wuerden.

    Gut, das dies nicht am Freitag aufs Tablett gebracht wurde, das haette das ganze Wochenende verdorben.

    Nun ja, das werden wir erstmal verdauen...

  6. #16
    Mumpitz ist offline Legende

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    Standard Re: Kindergarten Start: schon Trauma oder noch zu retten?

    Zitat Zitat von Ruffles Beitrag anzeigen
    Hallo alle,

    wahrscheinlich ist schon alles zu spaet, dennoch moechte ich versuchen noch einen Tipp oder aehnliches zu bekommen, was unsere Situation vielleicht noch aendern koennte>

    Im Februar sind wir umgezogen, in ein Loft zur Zwischenmiete, bis unser Haus im Sommer fertig ist.
    Gleichzeitig erfolgte der Start unserer Tochter (am letzten Samstag 4 geworden) im Kindergarten. Wir meinten damit ihr etwas gutes zu tun,
    das sie wenigstens fuer ein paar Stunden aus den Umzugskisten und Stress rauskommt, und natuerlich Kontakt
    zu anderen Kindern bekommt.
    Sie war vorher noch nicht in Fremdbetreuung, da an unserem alten Wohnort kein Platz verfuegbar war, dies
    war mit ein Grund fuer den Umzug.

    Am ersten Tag waren wir alle gemeinsam dort, und nach einer Weile meinte sie, wir koennten auch ruhig gehen.
    Wir sind dann fuer ca. 30min spazieren und bei der Rueckkehr sass sie auf dem Schoss der Betreuerin.
    Die Begruessung war freudig, aber nicht ueberzogen.
    Das war an einem Freitag.
    Montags sind wir wieder hin, aber sie war schon nicht mehr so froehlich und wollte auch nicht alleine bleiben.
    Total okay, ich bin mit ihr da geblieben.
    Die erste Woche war recht hektisch, es war Fasching, kein regulaerer Kigabetrieb, viele verkleidete Kinder, etc.
    kurz um, sie ging nicht von meinem Schoss.
    Die zweite Woche wurde etwas besser, und sie spielte auch einmal mit anderen Kindern.
    Dann folgte eine Pause, das sie krank wurde.
    Und seitdem ist es jeden Tag ein bisschen schlimmer geworden.
    Mittlerweile bringt sie der Papa morgens hin, da sie mit mir dabei, keinerlei Kontakte suchte.
    Das war auch erst ganz positiv, Papa konnte auch schon mal den Raum verlassen.
    Leider wurde er aus dieser Sicherheit heraus auch einmal vor die Tuer geschickt, er ging, und unsere Tochter hat ihn gesucht, als sie weinte, sagte man ihr, er waere nach Hause und sie haette keinen Grund zum weinen.
    Getroestet wurde sie in dieser Situation nicht, und liess sich dann auch nicht mehr anfassen oder troesten.

    Jetzt geht sie noch bis zur Gaderobe, nach viel Ueberredungskunst damit sie aus dem Auto aussteigt. Sie zieht weder die Jacke aus, noch betritt sie den Gruppenraum.
    Dies war vor den Osterferien schon so, und heute nach der langen Pause wieder.

    Wir machen uns bereits Gedanken sie wieder abzumelden, denn nach dem Sommer wird sie wieder in einen anderen Kiga wechseln muessen, da der Platz dann wegfaellt.
    Wir sind enorm traurig, das unser Kind soviele Probleme hat, sie reisst sich die Fingernaegel ab und hat Albtraeume.
    Im Februar war es teilweise so schlimm, das sie weinte wenn ich den Raum verliess, und Nachts schlief sie auf meinem Bauch.
    Wir haben verstanden, das der Umzug und der KigaStart zuviel waren, und haben es wirklich langsam angehen lassen. Aber fuer unsere Tochter scheint das doch noch alles zu viel zu sein.

    Puh, sehr lange. Sorry dafuer!

    Soll ich sie im Kiga abmelden? Oder jeden Tag aufs Neue versuchen?
    Ich befuerchte der Druck wird immer staerker!

    Danke fuer die evt. Tipps!
    Es ist durchaus nicht unnormal, dass die Ablösung mehrere Wochen dauert- solange sollte das Kind allerdings die Sicherheit haben, dass die Eltern nicht gegen seinen Willen gehen. Also- an sich würde ich sagen, weiter mit viel geduld versuchen (wenn ihr die Zeit habt, immer dabei zu sitzen....), aber mir stößt das Verhalten des Kindergartens auf ("dein Papa ist nach Hause, du hast keinen Grund zu Weinen", das finde ich wenig hilfreich und es zeigt mir, dass sie sich nicht gut in das Kind reinversetzen). Ich würde noch mal ganz klar mit dem Kindergarten sprechen, dass sowas gar nicht geht und dass das Kind nur dableibt, wenn es wirklich will. Auch wenn das Kind später mal freiwillig alleine bleibt, muss ganz klar sein, dass die Eltern angerufen werden, wenn das Kind sich plötzlich nicht mehr trösten lässt...Auch meiner Tochter würde ich klar machen, dass ich sie jetzt keinesfalls mehr alleine lasse, wenn sie Angst hat und dass Mama und Papa auch nicht mehr heimlich verschwinden. Diese Sicherheit muss sie haben. Wenn der Kindergarten sowas nicht mitmacht und in dieser Hinsicht nicht einsichtig oder verlässlich ist, würde ich die Eingewöhnung tatsächlich abbrechen.
    Ah- ich habe gerade erst über die neue Reaktion des Kindergartens gelesen. Seltsam, muss man immer vorher ankündigen, dass man mit dableibt? Ich dachte, dass ist bei neuen Kindern Voraussetzung. Einen Kindergarten, der die Eingewöhnung auf Biegen und Brechen in 2 Wochen abschließen will und sonst mit Kündigung des Vertrages droht, würde ich eh nicht als die beste Wahl ansehen.
    Geändert von Mumpitz (08.04.2013 um 12:43 Uhr)

  7. #17
    Ruffles ist offline Stranger

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    Standard Re: Kindergarten Start: schon Trauma oder noch zu retten?

    Danke fuer die Ausfuehrlichkeit, ich antwort inline

    Zitat Zitat von jesmo Beitrag anzeigen
    Hallo!

    Eigentlich hätte man euch von der Kita aus darauf hinweisen sollen,
    dass man nicht zur gleichen Zeit umzieht und eine Eigewöhnung macht! Das ist zuviel Neues für das Kind!

    Im Sommer ist euer Haus fertig, da zieht ihr wieder um und dann soll sie wieder in einen anderen Kindergarten?

    Ja, der vielleicht ! neue ist dann in der gleichen Strasse. Der jetztige ist 18km entfernt, jetzt auch schon,
    aber es war der einzige Platz und da wollten wir die Fahrten in Kauf nehmen
    .

    Wenn die Erzieher Eltern wegschicken ohne das diese sich vom Kind verabschieden, ist das ein NO-GO!!!
    So schürt man Angst und nimmt dem Kind das Vertrauen zu den Eltern!

    Es war insbesondere deshalb schade, da sie sich zu diesem Zeitpunkt schon ein bisschen wohlfuehlte und es dadurch
    leider wieder auf Null ging.


    Habt ihr Vertrauen in die Erzieher? Seid ihr im Kontakt mit den Erziehern eine Lösung für das Kind zu finden?

    Vertrauen im Punkt das sie wissen was sie tun, ja. Es fanden ein paar Gespraeche statt, um die Situation jeweils zu bewerten,
    allerdings sollte ein Zeitplan eingehalten werden, der unserem Kind halt nicht gerecht wurde, was wir aber auch von Anfang an
    sagten.
    Taeglich bis 10:30 Uhr bleiben, dann stellten sie unsere Tochter vor die Wahl, entweder sie geht heim, oder sie bleibt alleine,
    Mama oder Papa muessen jetzt aber den Kiga verlassen. Sie ging immer mit.


    Druck erzeugt Anspannnung (Nägel kauen), euer Kind spürt eure Unsicherheit. Werdet euch klar darüber, ob ihr
    genug Vertrauen habt in die Einrichtung. Wenn ja, seid konsequent und zieht das durch. Erklärt der Kleinen: Sie geht da jetzt hin und ihr kommt sie zur ...-Zeit wieder abholen.

    Sie war bis jetzt noch nicht bereit, alleine zu bleiben.

    Ohne Bestechung, Überreden und ewigem Abschied. Denkt euch gemeinsam mit eurem Kind ein Abschiedsritual aus. Dann müsst ihr zum abholen pünktlich sein, damit sie euch da vertrauen kann.

    Ich lass meine Tochter in Angstphasen auch bei uns schlafen, allerdings nicht auf meinem Bauch
    Ich glaube das Weggehen ohne Tschüß zu sagen, sich als Kind suchend umzuschauen dann zu hören: Papa ist weg! ist ein Alptraum für jedes Kind! Auf dem Bauch schlafen scheint da sehr sicher zu sein, sie merkt jede Bewegung.

    Ihr müsst ihr Vertrauen wiederbekommen. Seid ehrlich zu ihr, setzt das um, was ihr sagt. Gebt ihr die Liebe die sie braucht, lasst sie im Schlafzimmer schlafen. Nehmt den Druck raus. Ihr entscheidet, ob sie in den Kiga geht, nicht sie. Ist sie gesund, dann geht sie. Immer zur gleichen Zeit. Verlässlich. Als Übergangsobjekt hilft ein Kuscheltier oder Lieblingsspielzeug.

    Dies waere nicht erlaubt, nur am Spielzeugtag und sie hat auch garkeins.

    Ihr seid die Experten für euer Kind! Ich wünsche euch noch Kraft für die Zukunft.
    Ich hoffe ich habe nicht zu durcheinander geschrieben :)

    Nein, ich hab das - glaub ich - schon verstanden. Die neuen Entwicklungen erschuettern allerdings mein Vertrauen ein wenig.
    Druck erzeugt auch bei mir Gegendruck.
    Sprich, sollte meine Tochter tatsaechlich innerhalb der naechsten 14 Tage diesen Schritt schaffen, waere ich enorm stolz auf sie. Aber ein Wechsel wuerde ich dennoch anstreben.


    Alles Gute
    Jesmo
    Danke!
    Ruffles

  8. #18
    SarahMama ist offline Legende

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    Standard Re: Kindergarten Start: schon Trauma oder noch zu retten?

    Zitat Zitat von Ruffles Beitrag anzeigen
    Danke fuer die Ausfuehrlichkeit, ich antwort inline



    Danke!
    Ruffles
    Ehrlich gesagt würde ich mein Kind keinen Tag mehr in den Kindergarten bringen. Eure Tochter hat jetzt 4 Jahren keinen Kindergarten gekannt da machen die nächsten 4 Monate den Kohl auch nicht mehr fett.

    Mein Vertrauen in den Kindergarten wäre einfach nicht mehr da.

    An eurer Stelle würde ich mal gucken ob es im Neuem Wohnort Kinderturngruppen gibt oder von der Kirche Kindergruppen und würde dort erstmal mit ihr hingehen. Dort kann sie auch unter anderen Kindern sein und dann fällt ihr der Start im Sommer im Kindergarten bestimmt leichter.
    http://http://www.wunschkinder.net/forum/ti...ah/0/0/0/0.png

    Nicht behindert zu sein ist wahrlich kein Verdienst, sondern ein Geschenk, das jedem von uns jederzeit genommen werden kann. (Richard von Weizsäcker)

  9. #19
    Britta02 Gast

    Standard Re: Kindergarten Start: schon Trauma oder noch zu retten?

    Zitat Zitat von Ruffles Beitrag anzeigen
    Hallo,

    genau das war ja auch unsere Absicht.
    Der KigaStart war unsereseits vorbereitet und unsere Tochter freute sich auch sehr darauf.
    Aber natuerlich konnte weder sie noch wir die Umstaende genau einschaetzen, und letztlich hatte sie halt
    sehr lange damit zu tun.

    Nachdem es Donnerstag ein Kurzbesuch wurde, war sie am Freitag mit dem Papa sehr lange, und war hellauf
    begeistert.
    Moegliche Gruende dafuer koennten sein, das weniger Kinder da waren, dafuer halt ganz andere.
    Aber sie hat den Papa nicht gebraucht, er sass nur in der Ecke und langweilte sich.
    Sie war im Garten und hat sogar mitgegessen. Kurzum, so gluecklich kam sie noch nicht nach Hause.

    Heute morgen folgte dann allerdings die Ernuechterung. Es baten die KigaLeitung und die Erzieherin
    zum erneuten Gespraech: die Besuche am Mi,Do und Freitag waeren nicht abgestimmt gewesen,
    und haetten ja ganz viel Mehrarbeit gemacht.
    Sie geben uns jetzt 14 Tage das Kind zu integrieren oder loesen den Betreuungsvertrag auf.
    Es waere vielleicht doch zuviel gewesen, Umzug und der KigaStart und wir koennten uns ja ueberlegen
    psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen.
    Sie kritisieren das wir uns nicht an die Regeln halten wuerden.

    Gut, das dies nicht am Freitag aufs Tablett gebracht wurde, das haette das ganze Wochenende verdorben.

    Nun ja, das werden wir erstmal verdauen...
    Bei all dem, was ich nun lese wäre mein Vertrauen in die Einrichtung etwas dahin. Was könnt ihr dafür, dass es nicht abgesprochen war? Und was soll der Druck, es 14 Tage zu versuchen? Ganz ehrlich: lass es dort.

  10. #20
    Ruffles ist offline Stranger

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    Standard Re: Kindergarten Start: schon Trauma oder noch zu retten?

    guten Morgen,

    nochmals danke an alle fuer den Input.

    Nachdem Gespraech am Montag ist unsere Tochter auch leider wieder in die alte Angst gefallen, und schafft es nur
    bis zur Garderobe bzw. moechte mit der zugewiesenen Betreuerin nicht mehr mal reden.

    Wir werden den Vertrag zum Monatsende aufloesen.

    Wir hatten gestern auch die U8 und auch dort die Frage ob sie schon in den Kindergarten geht usw.
    Als wir unsere 'Geschichte' dann erzaehlten, war die KiA der Meinung, das es haette gut gehen koennen, was jedoch unwahrscheinlich gewesen waere, das 'normalere' Verhalten ist leider das Suchen nach Sicherheiten, aber mittlerweile
    unsere Tochter eine Art Angstsperre hat, und man es, einfach ausgedrueckt, vergessen kann, das sie in diesem Kiga
    noch ankommt.
    Mit Hinblick auf den nochmaligen Wechsel moechten wir es damit auf sich beruhen lassen. Wir bekommen die Zeit bis July schon
    noch um, dann habe auch ich 4 Wochen Urlaub und dann starten wir einfach nochmal von vorn.

    Nochmal ein Danke an die Leser und Schreiber!

    Ruffles
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