Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 21
Like Tree2gefällt dies

Thema: Kindergarten Start: schon Trauma oder noch zu retten?

  1. #1
    Ruffles ist offline Stranger

    User Info Menu

    Standard Kindergarten Start: schon Trauma oder noch zu retten?

    Hallo alle,

    wahrscheinlich ist schon alles zu spaet, dennoch moechte ich versuchen noch einen Tipp oder aehnliches zu bekommen, was unsere Situation vielleicht noch aendern koennte>

    Im Februar sind wir umgezogen, in ein Loft zur Zwischenmiete, bis unser Haus im Sommer fertig ist.
    Gleichzeitig erfolgte der Start unserer Tochter (am letzten Samstag 4 geworden) im Kindergarten. Wir meinten damit ihr etwas gutes zu tun,
    das sie wenigstens fuer ein paar Stunden aus den Umzugskisten und Stress rauskommt, und natuerlich Kontakt
    zu anderen Kindern bekommt.
    Sie war vorher noch nicht in Fremdbetreuung, da an unserem alten Wohnort kein Platz verfuegbar war, dies
    war mit ein Grund fuer den Umzug.

    Am ersten Tag waren wir alle gemeinsam dort, und nach einer Weile meinte sie, wir koennten auch ruhig gehen.
    Wir sind dann fuer ca. 30min spazieren und bei der Rueckkehr sass sie auf dem Schoss der Betreuerin.
    Die Begruessung war freudig, aber nicht ueberzogen.
    Das war an einem Freitag.
    Montags sind wir wieder hin, aber sie war schon nicht mehr so froehlich und wollte auch nicht alleine bleiben.
    Total okay, ich bin mit ihr da geblieben.
    Die erste Woche war recht hektisch, es war Fasching, kein regulaerer Kigabetrieb, viele verkleidete Kinder, etc.
    kurz um, sie ging nicht von meinem Schoss.
    Die zweite Woche wurde etwas besser, und sie spielte auch einmal mit anderen Kindern.
    Dann folgte eine Pause, das sie krank wurde.
    Und seitdem ist es jeden Tag ein bisschen schlimmer geworden.
    Mittlerweile bringt sie der Papa morgens hin, da sie mit mir dabei, keinerlei Kontakte suchte.
    Das war auch erst ganz positiv, Papa konnte auch schon mal den Raum verlassen.
    Leider wurde er aus dieser Sicherheit heraus auch einmal vor die Tuer geschickt, er ging, und unsere Tochter hat ihn gesucht, als sie weinte, sagte man ihr, er waere nach Hause und sie haette keinen Grund zum weinen.
    Getroestet wurde sie in dieser Situation nicht, und liess sich dann auch nicht mehr anfassen oder troesten.

    Jetzt geht sie noch bis zur Gaderobe, nach viel Ueberredungskunst damit sie aus dem Auto aussteigt. Sie zieht weder die Jacke aus, noch betritt sie den Gruppenraum.
    Dies war vor den Osterferien schon so, und heute nach der langen Pause wieder.

    Wir machen uns bereits Gedanken sie wieder abzumelden, denn nach dem Sommer wird sie wieder in einen anderen Kiga wechseln muessen, da der Platz dann wegfaellt.
    Wir sind enorm traurig, das unser Kind soviele Probleme hat, sie reisst sich die Fingernaegel ab und hat Albtraeume.
    Im Februar war es teilweise so schlimm, das sie weinte wenn ich den Raum verliess, und Nachts schlief sie auf meinem Bauch.
    Wir haben verstanden, das der Umzug und der KigaStart zuviel waren, und haben es wirklich langsam angehen lassen. Aber fuer unsere Tochter scheint das doch noch alles zu viel zu sein.

    Puh, sehr lange. Sorry dafuer!

    Soll ich sie im Kiga abmelden? Oder jeden Tag aufs Neue versuchen?
    Ich befuerchte der Druck wird immer staerker!

    Danke fuer die evt. Tipps!

  2. #2
    Avatar von rosenma
    rosenma ist offline Legende

    User Info Menu

    Standard Re: Kindergarten Start: schon Trauma oder noch zu retten?

    Was sagt denn deine Tochter zum Kiga, hat sie Angst, will sie gar nicht hin?
    Hatte sie bisher Kontakte zu anderen Kindern und in welcher Form?

  3. #3
    einspluseinsist4 Gast

    Standard Re: Kindergarten Start: schon Trauma oder noch zu retten?

    Wenn sie im Sommer eh wieder wechseln muss, würde ich sie jetzt zu Hause lassen.

    Zitat Zitat von Ruffles Beitrag anzeigen
    Hallo alle,

    wahrscheinlich ist schon alles zu spaet, dennoch moechte ich versuchen noch einen Tipp oder aehnliches zu bekommen, was unsere Situation vielleicht noch aendern koennte>

    Im Februar sind wir umgezogen, in ein Loft zur Zwischenmiete, bis unser Haus im Sommer fertig ist.
    Gleichzeitig erfolgte der Start unserer Tochter (am letzten Samstag 4 geworden) im Kindergarten. Wir meinten damit ihr etwas gutes zu tun,
    das sie wenigstens fuer ein paar Stunden aus den Umzugskisten und Stress rauskommt, und natuerlich Kontakt
    zu anderen Kindern bekommt.
    Sie war vorher noch nicht in Fremdbetreuung, da an unserem alten Wohnort kein Platz verfuegbar war, dies
    war mit ein Grund fuer den Umzug.

    Am ersten Tag waren wir alle gemeinsam dort, und nach einer Weile meinte sie, wir koennten auch ruhig gehen.
    Wir sind dann fuer ca. 30min spazieren und bei der Rueckkehr sass sie auf dem Schoss der Betreuerin.
    Die Begruessung war freudig, aber nicht ueberzogen.
    Das war an einem Freitag.
    Montags sind wir wieder hin, aber sie war schon nicht mehr so froehlich und wollte auch nicht alleine bleiben.
    Total okay, ich bin mit ihr da geblieben.
    Die erste Woche war recht hektisch, es war Fasching, kein regulaerer Kigabetrieb, viele verkleidete Kinder, etc.
    kurz um, sie ging nicht von meinem Schoss.
    Die zweite Woche wurde etwas besser, und sie spielte auch einmal mit anderen Kindern.
    Dann folgte eine Pause, das sie krank wurde.
    Und seitdem ist es jeden Tag ein bisschen schlimmer geworden.
    Mittlerweile bringt sie der Papa morgens hin, da sie mit mir dabei, keinerlei Kontakte suchte.
    Das war auch erst ganz positiv, Papa konnte auch schon mal den Raum verlassen.
    Leider wurde er aus dieser Sicherheit heraus auch einmal vor die Tuer geschickt, er ging, und unsere Tochter hat ihn gesucht, als sie weinte, sagte man ihr, er waere nach Hause und sie haette keinen Grund zum weinen.
    Getroestet wurde sie in dieser Situation nicht, und liess sich dann auch nicht mehr anfassen oder troesten.

    Jetzt geht sie noch bis zur Gaderobe, nach viel Ueberredungskunst damit sie aus dem Auto aussteigt. Sie zieht weder die Jacke aus, noch betritt sie den Gruppenraum.
    Dies war vor den Osterferien schon so, und heute nach der langen Pause wieder.

    Wir machen uns bereits Gedanken sie wieder abzumelden, denn nach dem Sommer wird sie wieder in einen anderen Kiga wechseln muessen, da der Platz dann wegfaellt.
    Wir sind enorm traurig, das unser Kind soviele Probleme hat, sie reisst sich die Fingernaegel ab und hat Albtraeume.
    Im Februar war es teilweise so schlimm, das sie weinte wenn ich den Raum verliess, und Nachts schlief sie auf meinem Bauch.
    Wir haben verstanden, das der Umzug und der KigaStart zuviel waren, und haben es wirklich langsam angehen lassen. Aber fuer unsere Tochter scheint das doch noch alles zu viel zu sein.

    Puh, sehr lange. Sorry dafuer!

    Soll ich sie im Kiga abmelden? Oder jeden Tag aufs Neue versuchen?
    Ich befuerchte der Druck wird immer staerker!

    Danke fuer die evt. Tipps!

  4. #4
    Ruffles ist offline Stranger

    User Info Menu

    Standard Re: Kindergarten Start: schon Trauma oder noch zu retten?

    Meine Tochter sagt ganz klar und deutlich, das sie nicht in den Kindergarten will.
    Sie begruendet dies damit, dass sie Angst vor den Kindern hat (zu laut z.B.). Aber zu hause erzaehlt sie mir dann auch, das sie mit Maedchen X und Y gespielt hat, und die ihre Freundinnen sind - was aber nicht stimmt, sie sass die ganze Zeit auf Papas Schoss.

    Ich kann es nur so deuten, das sie sich vorstellt mit diesen zu spielen, es quasi moechte, aber es letztlich dann doch nicht schafft.
    Einen Morgen sass sie wie festgeklebt auf dem Knieen vom Papa, bis ein Maedchen keine Tasse hatte, da sprang sie vom Schoss und besorgte dieser Tasse und Teller, danach war sie wie ausgewechselt. Nicht mehr aengstlich und froehlich.

    Ich suche verzweifelt nach dem Schluessel zu meinem Kind, morgen wollen wir wieder zu dritt zum Kiga fahren, damit ich sie hineinbegleite und sie dann noch eine Weile mit Papa alleine dort bleibt.

    Aber es kann natuerlich auch so ausgehen, das wir zu dritt wieder nach Hause fahren.

    Sage ich ihr, das wir sie dann doch auch abmelden koennen, sagt sie mir, es ist ihr Lieblingskindergarten, und sie moechte nicht abgemeldet werden, aber hingehen moechte sie auch nicht.

  5. #5
    Ruffles ist offline Stranger

    User Info Menu

    Standard Re: Kindergarten Start: schon Trauma oder noch zu retten?

    Zitat Zitat von rosenma Beitrag anzeigen
    Was sagt denn deine Tochter zum Kiga, hat sie Angst, will sie gar nicht hin?
    Hatte sie bisher Kontakte zu anderen Kindern und in welcher Form?
    Sie hatte Spielplatzkontakte, einen besten -gleichaltrigen- Freund und eine 11jaehrige Nachbarstochter als Freundin.
    Sie hat auch keinerlei Probleme mit anderen Kindern, sie fragt sie nach deren Namen und spielt sofort mit diesen.
    Alleine dieses Haus oder die Instituion Kindergarten scheint der Ausloeser.

  6. #6
    einspluseinsist4 Gast

    Standard Re: Kindergarten Start: schon Trauma oder noch zu retten?

    Wie gesagt, wenn im Sommer schon wieder ein Wechsel ansteht, würde ich mir das jetzt nicht mehr geben. Von wie vielen Monaten reden wir denn? 3? 4?
    Bis sie eingewöhnt ist, muss sie schon wieder raus und sich wieder umgewöhnen. Nein, würde ich nicht machen (so arbeitsmäßig machbar). Und in der neuen Einrichtung würde ich von Anfang an auf einer langsamen Eingewöhnung bestehen.

    Zitat Zitat von Ruffles Beitrag anzeigen
    Meine Tochter sagt ganz klar und deutlich, das sie nicht in den Kindergarten will.
    Sie begruendet dies damit, dass sie Angst vor den Kindern hat (zu laut z.B.). Aber zu hause erzaehlt sie mir dann auch, das sie mit Maedchen X und Y gespielt hat, und die ihre Freundinnen sind - was aber nicht stimmt, sie sass die ganze Zeit auf Papas Schoss.

    Ich kann es nur so deuten, das sie sich vorstellt mit diesen zu spielen, es quasi moechte, aber es letztlich dann doch nicht schafft.
    Einen Morgen sass sie wie festgeklebt auf dem Knieen vom Papa, bis ein Maedchen keine Tasse hatte, da sprang sie vom Schoss und besorgte dieser Tasse und Teller, danach war sie wie ausgewechselt. Nicht mehr aengstlich und froehlich.

    Ich suche verzweifelt nach dem Schluessel zu meinem Kind, morgen wollen wir wieder zu dritt zum Kiga fahren, damit ich sie hineinbegleite und sie dann noch eine Weile mit Papa alleine dort bleibt.

    Aber es kann natuerlich auch so ausgehen, das wir zu dritt wieder nach Hause fahren.

    Sage ich ihr, das wir sie dann doch auch abmelden koennen, sagt sie mir, es ist ihr Lieblingskindergarten, und sie moechte nicht abgemeldet werden, aber hingehen moechte sie auch nicht.

  7. #7
    Ruffles ist offline Stranger

    User Info Menu

    Standard Re: Kindergarten Start: schon Trauma oder noch zu retten?

    Leider haben wir ab Sommer noch keinen Platz sicher, und wenn wir einen bekommen, habe ich natuerlich meine Bedenken,
    das es dort genauso ablaufen wird.
    Ich meine auch in diesem Kiga die Eingewoehnung langsam und auf die Beduerfnisse meiner Tochter abgestimmt zu haben,
    sie ist meiner Meinung nach noch nicht mal abgeschlossen.
    Ich hinterfrage mich taeglich, was ich ihr da antue. Sie erscheint mir daheim unzufrieden, und unterfordert.
    Schon fast frustiert - aber im Kindergarten wird sie stocksteif, redet nach unten ganz leise in sich hinein.
    Auch die Betreuerin meint es waere pure Angst, und sie kaeme nicht an sie ran.
    Auch wenn es Highlights gab, mal etwas basteln oder ausschneiden beispielsweise.

  8. #8
    Britta02 Gast

    Standard Re: Kindergarten Start: schon Trauma oder noch zu retten?

    Zitat Zitat von Ruffles Beitrag anzeigen
    Leider haben wir ab Sommer noch keinen Platz sicher, und wenn wir einen bekommen, habe ich natuerlich meine Bedenken,
    das es dort genauso ablaufen wird.
    Ich meine auch in diesem Kiga die Eingewoehnung langsam und auf die Beduerfnisse meiner Tochter abgestimmt zu haben,
    sie ist meiner Meinung nach noch nicht mal abgeschlossen.
    Ich hinterfrage mich taeglich, was ich ihr da antue. Sie erscheint mir daheim unzufrieden, und unterfordert.
    Schon fast frustiert - aber im Kindergarten wird sie stocksteif, redet nach unten ganz leise in sich hinein.
    Auch die Betreuerin meint es waere pure Angst, und sie kaeme nicht an sie ran.
    Auch wenn es Highlights gab, mal etwas basteln oder ausschneiden beispielsweise.
    ich würde sie abmelden und im neuen Kindergarten auf eine verlängerte Eingewöhnungszeit hinweisen. Denn sie möchte ja offensichtlich Kontakt haben. Ich würde die erste Woche gar keinen Trennungsversuch unternehmen. Mit ihr hingehen und nach 1-2h wieder gehen. Ich würde aber auch von nfang an keinen Hehl daraus machen, dass sie über kurz oder lang dort alleine bleibt, aber eben erst nach einer gewissen Zeit. Ich würde ihr keine Bedingungen oder Termine nennen.

    Wenn es ihr zu laut ist kann ich das schon verstehen. Es ist halt mehr Gewusel als bei 2 oder 3 Kindern. Daran muss man sich erst mal gewöhnen. Ich würde ihr aber die Sicherheit geben, bis sie einer Erzieherin vertraut. Das kann bei manchen Kindern schon mal 3 Monate dauern. Eventuell wäre es auch eine Alternative, wenn ihr mal für 2-3 Wochen im Gruppenraum wart, dass ihr euch gemeinsam in die Garderobe setzt und sie dann entscheidet, wann sie allein in den Gruppenraum gehen möchte und du wartest da draußen? Wenn sie nicht will gehst du eben nach 2h wieder mit ihr. Ich glaube, so wie du sie beschreibst, solltest du ihre natürliche Neugier auf andere Kinder nutzen und so lange warten, bis die Neugier größer werden kann als ihre Angst. Und dann trotzdem noch eine Zeit lang da bleiben. Und wenn du ihr gelegentlich sagst, dass du dir ganz sicher bist, dass sie das bald schafft, ohne dich da zu bleiben wird ihr das Sicherheit geben.

    Habt ihr nach 4 Monaten immer noch kaum oder keine Fortschritte zu verzeichnen, würde ich neue Wege suchen. Aber so lange würde ich schon mindestens Zeit geben.

  9. #9
    SarahMama ist offline Legende

    User Info Menu

    Standard Re: Kindergarten Start: schon Trauma oder noch zu retten?

    Zitat Zitat von Ruffles Beitrag anzeigen
    Hallo alle,

    wahrscheinlich ist schon alles zu spaet, dennoch moechte ich versuchen noch einen Tipp oder aehnliches zu bekommen, was unsere Situation vielleicht noch aendern koennte>

    Im Februar sind wir umgezogen, in ein Loft zur Zwischenmiete, bis unser Haus im Sommer fertig ist.
    Gleichzeitig erfolgte der Start unserer Tochter (am letzten Samstag 4 geworden) im Kindergarten. Wir meinten damit ihr etwas gutes zu tun,
    das sie wenigstens fuer ein paar Stunden aus den Umzugskisten und Stress rauskommt, und natuerlich Kontakt
    zu anderen Kindern bekommt.
    Sie war vorher noch nicht in Fremdbetreuung, da an unserem alten Wohnort kein Platz verfuegbar war, dies
    war mit ein Grund fuer den Umzug.

    Am ersten Tag waren wir alle gemeinsam dort, und nach einer Weile meinte sie, wir koennten auch ruhig gehen.
    Wir sind dann fuer ca. 30min spazieren und bei der Rueckkehr sass sie auf dem Schoss der Betreuerin.
    Die Begruessung war freudig, aber nicht ueberzogen.
    Das war an einem Freitag.
    Montags sind wir wieder hin, aber sie war schon nicht mehr so froehlich und wollte auch nicht alleine bleiben.
    Total okay, ich bin mit ihr da geblieben.
    Die erste Woche war recht hektisch, es war Fasching, kein regulaerer Kigabetrieb, viele verkleidete Kinder, etc.
    kurz um, sie ging nicht von meinem Schoss.
    Die zweite Woche wurde etwas besser, und sie spielte auch einmal mit anderen Kindern.
    Dann folgte eine Pause, das sie krank wurde.
    Und seitdem ist es jeden Tag ein bisschen schlimmer geworden.
    Mittlerweile bringt sie der Papa morgens hin, da sie mit mir dabei, keinerlei Kontakte suchte.
    Das war auch erst ganz positiv, Papa konnte auch schon mal den Raum verlassen.
    Leider wurde er aus dieser Sicherheit heraus auch einmal vor die Tuer geschickt, er ging, und unsere Tochter hat ihn gesucht, als sie weinte, sagte man ihr, er waere nach Hause und sie haette keinen Grund zum weinen.
    Getroestet wurde sie in dieser Situation nicht, und liess sich dann auch nicht mehr anfassen oder troesten.

    Jetzt geht sie noch bis zur Gaderobe, nach viel Ueberredungskunst damit sie aus dem Auto aussteigt. Sie zieht weder die Jacke aus, noch betritt sie den Gruppenraum.
    Dies war vor den Osterferien schon so, und heute nach der langen Pause wieder.

    Wir machen uns bereits Gedanken sie wieder abzumelden, denn nach dem Sommer wird sie wieder in einen anderen Kiga wechseln muessen, da der Platz dann wegfaellt.
    Wir sind enorm traurig, das unser Kind soviele Probleme hat, sie reisst sich die Fingernaegel ab und hat Albtraeume.
    Im Februar war es teilweise so schlimm, das sie weinte wenn ich den Raum verliess, und Nachts schlief sie auf meinem Bauch.
    Wir haben verstanden, das der Umzug und der KigaStart zuviel waren, und haben es wirklich langsam angehen lassen. Aber fuer unsere Tochter scheint das doch noch alles zu viel zu sein.

    Puh, sehr lange. Sorry dafuer!

    Soll ich sie im Kiga abmelden? Oder jeden Tag aufs Neue versuchen?
    Ich befuerchte der Druck wird immer staerker!

    Danke fuer die evt. Tipps!
    Irgendwie ist das auch alles doof gelaufen. Immer wenn sie gerade dabei war anzukommen war irgendwas anderes.

    Wenn es Möglich wäre würde ich sie rausnehmen, erst den Umzug über die Bühne bringen und dann zum neuen Kindergartenjahr im August neu starten. Da kommen alle neuen Kinder rein und sie hat genug Zeit sich einzugewöhnen.
    einspluseinsist4 gefällt dies
    http://http://www.wunschkinder.net/forum/ti...ah/0/0/0/0.png

    Nicht behindert zu sein ist wahrlich kein Verdienst, sondern ein Geschenk, das jedem von uns jederzeit genommen werden kann. (Richard von Weizsäcker)

  10. #10
    Ruffles ist offline Stranger

    User Info Menu

    Standard Re: Kindergarten Start: schon Trauma oder noch zu retten?

    guten Morgen,

    ich war heute morgen nochmal mit ihr im Kiga. In der Hoffnung, das sie mit mir wenigstens die Raeumlichkeiten betritt.
    Dem war auch so. Sie wurde zwar auch still und aengstlich, hat sich aber nicht vollstaendig gesperrt.
    Angekommen hat sie dann auch ein wenig mit den beiden Lieblingsmaedchen kontaktet, die haben sich halt verkleidet und sie hat
    in der Mitte ein wenig Kuechenutensilien sortiert. Dann sind wir noch zum Morgenkreis geblieben, wobei sich eins der Maedchen
    neben sie setzte und sie dies auch zu lies. Dann wurden die grosse Gruppe (27 Kinder wegen Ferien) aufgeteilt, und beim Uebergang in die 'Stammgruppe' zerstreute sich dann alles wieder.
    Ich hab dann recht schnell gemerkt, das sie sich nicht mehr wohlfuehlt und so sind wir um zehn nach neun halt wieder gefahren.
    Viel Lob etc. das sie das prima gemacht hat, und sie sah dann auch 'gluecklicher' aus.
    Morgen moechte sie auch wieder hin, wir nehmen den Papa mit, und sollte sie laenger bleiben wollen, kann sie das mit Papa.
    Ich denke aber, das wir sie zum Monatsende abmelden. Irgendwie wird es schon gehen, die paar Wochen kriegen wir hin.

    Am Wochenende planen wir auf den Kiga Spielplatz zu gehen, in der Hoffnung, ein paar der Lieblingskinder zu treffen.

    Danke an alle.

Seite 1 von 3 123 LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •