Ergebnis 1 bis 7 von 7
  1. #1
    juergen01 ist offline Stranger
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    Standard Krippengebühren noch im Kindergarten(alter)

    Hallo,

    unser Sohn ist jetzt etwas über 2 Jahre und geht in eine dem Kindergarten angeschlossene Kinderkrippe. Kürzlich hat und die Leitung darüber informiert, dass er frühestens mit 3 1/2 Jahren in eine Kindergartengruppe kommt, da diese voll sind. Trotzdem will man von uns den Krippenbeitrag (fast doppelt so hoch wie der des Kindergartens).

    Ich weis, Krippe ist aufwändiger, mehr Personal da kleinere Gruppe, gewickelt wird auch noch, und und und.
    ABER: wenn in der Einrichtung ein Kind vor seinem dritten Geburtstag in eine Kindergartengruppe überführt wird zahlen die Eltern bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres trotzdem noch die Krippengebühren, so ging es einer bekannten letztes Jahr.

    Irgendwie macht es sich der Betreiber (hier eine Marktgemeinde) schon etwas einfach. Von den Kindern die in der größeren Gruppe sind den höheren Beitrag kassieren bis sie drei sind und von denen die wegen Überfüllung nicht hochrutschen können auch noch mehr einfordern.

    Aktuell betrifft es vier Kinder, die nicht vorrücken können und noch ein halbes Jahr in der Krippe anhängen. Wir fangen gerade an mit dem Markt in Gespräche zu gehen, haben aber schon erfahren, dass dies in vergangenen, ähnlichen Fällen nicht erfolgreich war.

    Bevor wir jetzt noch weitere Schritte veranlassen kann mir vielleicht jemand aus diesem Forum helfen und einen Tipp geben, wie man besser an den Betreiber herantreten kann bzw. kennt irgendwelche Richtlinien oder Urteile zu vergleichbaren Fällen.

    Falls es schon einen ähnlichen Foreneintrag gibt bitte einfach drauf verlinken, hab nichts passendes gefunden.

    Wie dem auch sei, 1000 Dank an jeden Helfer.

    Viele Grüße
    Jürgen

  2. #2
    Maxie Musterfrau ist offline 100% Originalnick
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    Standard Re: Krippengebühren noch im Kindergarten(alter)

    Zitat Zitat von juergen01 Beitrag anzeigen
    Hallo,

    unser Sohn ist jetzt etwas über 2 Jahre und geht in eine dem Kindergarten angeschlossene Kinderkrippe. Kürzlich hat und die Leitung darüber informiert, dass er frühestens mit 3 1/2 Jahren in eine Kindergartengruppe kommt, da diese voll sind. Trotzdem will man von uns den Krippenbeitrag (fast doppelt so hoch wie der des Kindergartens).

    Ich weis, Krippe ist aufwändiger, mehr Personal da kleinere Gruppe, gewickelt wird auch noch, und und und.
    ABER: wenn in der Einrichtung ein Kind vor seinem dritten Geburtstag in eine Kindergartengruppe überführt wird zahlen die Eltern bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres trotzdem noch die Krippengebühren, so ging es einer bekannten letztes Jahr.

    Irgendwie macht es sich der Betreiber (hier eine Marktgemeinde) schon etwas einfach. Von den Kindern die in der größeren Gruppe sind den höheren Beitrag kassieren bis sie drei sind und von denen die wegen Überfüllung nicht hochrutschen können auch noch mehr einfordern.

    Aktuell betrifft es vier Kinder, die nicht vorrücken können und noch ein halbes Jahr in der Krippe anhängen. Wir fangen gerade an mit dem Markt in Gespräche zu gehen, haben aber schon erfahren, dass dies in vergangenen, ähnlichen Fällen nicht erfolgreich war.

    Bevor wir jetzt noch weitere Schritte veranlassen kann mir vielleicht jemand aus diesem Forum helfen und einen Tipp geben, wie man besser an den Betreiber herantreten kann bzw. kennt irgendwelche Richtlinien oder Urteile zu vergleichbaren Fällen.

    Falls es schon einen ähnlichen Foreneintrag gibt bitte einfach drauf verlinken, hab nichts passendes gefunden.

    Wie dem auch sei, 1000 Dank an jeden Helfer.

    Viele Grüße
    Jürgen
    Was wäre denn dein Lösungsvorschlag? Die Kinder, die bereits 3 sind, aber für die es nur den Krippenplatz gibt, nehmen doch die Vorzüge der Krippe wie besserer Betreuungsschlüssel etc. auch in Anspruch. Daher ist der Preis ja auch gerechtfertigt. Andersrum verursachen Kinder, die noch keine 3 Jahre alt sind, in Kindergartengruppen höhere Kosten, da sie z.T. wie 2 Kinder gezählt werden. Auch das rechtfertigt den höheren Elternbeitrag.

    Seltsam wär's für mich aber, wenn es in den Kindergartengruppen einer Einrichtung mehrere Kinder unter 3 gäbe, während in der dazugehörigen Krippe mehrere bereits 3jährige betreuut werden. Da stimmt dann was nicht, aber das kann man ja erstmal nachfragen.

    Es gibt doch auch Fachanwälte, die einem da behilflich sind. Erkundige dich mal.

  3. #3
    juergen01 ist offline Stranger
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    2

    Standard Re: Krippengebühren noch im Kindergarten(alter)

    Hallo und danke schon mal für das erste Feedback.

    Mit den Kindern<drei im KiGa und Kindern >drei in der Krippe muss ich noch einmal genauer eingehen:
    Anfang letzten Jahres gingen Kinder, die bereits eine entsprechende Reife zeigten, mit 2 1/2 in die Kindergartengruppe. Jetzt, da zusätzlich zu den Krippenkindern noch weitere Kinder in den Kindergarten kommen, ist die Gruppe voll. Die beiden Phänomene sind also zeitlich um 1 1/2 Jahre getrennt.

    An sich fände ich es fair, wenn
    a) alle Kinder in der Krippe den Krippenbeitrag zahlen, oder
    b) alle Kinder in dieser Einrichtung, die jünger als 3 Jahre sind, den Krippenbeitrag zahlen.
    Da die Einrichtungsleitung die Entscheidung trifft, wer wann in eine höhere Gruppe kommt, finde ich die aktuelle Situation unbefriedigend.
    Nachdem mein Sohn länger als bis zu seinem dritten Geburtstag in der Krippe ist tendiere ich natürlich zur Variante b), liegt aber daran das ich nicht ganz unparteiisch an die Angelegenheit herantrete.

    An einen anwaltlichen Rat dachte ich auch schon, allerdings wollte ich im Vorfeld mal das Schwarm-Wissen eines entsprechenden Forums nutzen.

  4. #4
    Maxie Musterfrau ist offline 100% Originalnick
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    Standard Re: Krippengebühren noch im Kindergarten(alter)

    Zitat Zitat von juergen01 Beitrag anzeigen
    Hallo und danke schon mal für das erste Feedback.

    Mit den Kindern<drei im KiGa und Kindern >drei in der Krippe muss ich noch einmal genauer eingehen:
    Anfang letzten Jahres gingen Kinder, die bereits eine entsprechende Reife zeigten, mit 2 1/2 in die Kindergartengruppe. Jetzt, da zusätzlich zu den Krippenkindern noch weitere Kinder in den Kindergarten kommen, ist die Gruppe voll. Die beiden Phänomene sind also zeitlich um 1 1/2 Jahre getrennt.
    Dass die die Kindergartengruppen auffüllen, damit neue Krippenplätze frei werden, ist doch logisch. Was ist daran verwerflich?

    An sich fände ich es fair, wenn
    a) alle Kinder in der Krippe den Krippenbeitrag zahlen, oder
    Ich dachte, das tun sie, also auch die Ü3-Kinder, und genau das wäre deine Kritik.

    b) alle Kinder in dieser Einrichtung, die jünger als 3 Jahre sind, den Krippenbeitrag zahlen.
    Ich dachte, auch das täten sie, sprich U3-Kinder im Kindergarten zahlen Krippenbeitrag. Auch das hattest du eingangs als Doppelabzocke kritisiert.

    Also was jetzt?

    Da die Einrichtungsleitung die Entscheidung trifft, wer wann in eine höhere Gruppe kommt, finde ich die aktuelle Situation unbefriedigend.
    Ja, das ist ein Punkt, den man kritisieren und wo man um Klärung bzw. klare Regeln bitten kann.

    Nachdem mein Sohn länger als bis zu seinem dritten Geburtstag in der Krippe ist tendiere ich natürlich zur Variante b), liegt aber daran das ich nicht ganz unparteiisch an die Angelegenheit herantrete.

    An einen anwaltlichen Rat dachte ich auch schon, allerdings wollte ich im Vorfeld mal das Schwarm-Wissen eines entsprechenden Forums nutzen.
    Schwamrwissen ntutz in juristischen Fällen wenig, da braucht's jemanden, der sich mit der tatsächlichen Gesetzeslage, die für deinen Wohnort gilt, auskennt und der die tatsächlichen Verträge einsehen kann.

  5. #5
    Jana_76 ist offline Pooh-Bah
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    Standard Re: Krippengebühren noch im Kindergarten(alter)

    In deinem Fall fände ich den höheren Beitrag gerechtfertigt. Dein Kind geht in dir Krippe und bekommt ja auch die Leistungen eines Krippenkindes. Daher zahlst du auch den Krippenpreis.
    Ist hier genau so. Die Hübsche wechselt erst im September in den Kindergarten. Alle, die in diesem Kindergartenjahr 3 werden, bleiben in der Krippe und werden sukzessive an den Kindergarten herangeführt.
    Der andere Fall ist für mich anders. Wer in den Kindergarten geht, zahlt meines Erachtens auch den Preis eines Kindergartenkindes. Da ich aber die Umstände nicht genau kenne, würde ich mich da nicht aus dem Fenster lehnen. Zumindest eine eindringliche Nachfrage mit einem Verweis auf die rechtliche Grundlage wäre bei mir hier die Folge einer solchen Forderung gewesen. Kann dir aber letzten Endes wurscht sein, da es bei dir um etwas anderes geht.

  6. #6
    linebdp ist offline Veteran
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    Standard Re: Krippengebühren noch im Kindergarten(alter)

    Zitat Zitat von Jana_76 Beitrag anzeigen
    In deinem Fall fände ich den höheren Beitrag gerechtfertigt. Dein Kind geht in dir Krippe und bekommt ja auch die Leistungen eines Krippenkindes. Daher zahlst du auch den Krippenpreis.
    Ist hier genau so. Die Hübsche wechselt erst im September in den Kindergarten. Alle, die in diesem Kindergartenjahr 3 werden, bleiben in der Krippe und werden sukzessive an den Kindergarten herangeführt.
    Der andere Fall ist für mich anders. Wer in den Kindergarten geht, zahlt meines Erachtens auch den Preis eines Kindergartenkindes. Da ich aber die Umstände nicht genau kenne, würde ich mich da nicht aus dem Fenster lehnen. Zumindest eine eindringliche Nachfrage mit einem Verweis auf die rechtliche Grundlage wäre bei mir hier die Folge einer solchen Forderung gewesen. Kann dir aber letzten Endes wurscht sein, da es bei dir um etwas anderes geht.
    Ich sehe den Punkt des TE, dass er es als doppelte Abzocke empfindet. Aber tatsächlich finde ich es gerechtfertigt, dass ein U3-Kind in einer Ü3-Gruppe einen höheren Beitrag bezahlt. Hier bei uns belegen die U3-Kinder im Kindergarten nämlich 2 Plätze, und das wiederum finde ich auch gerechtfertigt. Sie müssen meist noch gewickelt werden, brauchen mehr Unterstützung beim Essen und insgesamt mehr Aufsicht.

    Und dass ein Kind, das eine Krippenplatz besetzt und die entsprechende Zuwendung bekommt, den Krippenbeitrag bezahlt, finde ich auch o.k.

    Was ich an diesem Fall schwierig finde, ist, dass es ja nicht der Wunsch des TE ist, dass sein Kind länger in der Krippengruppe bleiben soll, sondern eine Notwendigkeit aufgrund fehlender Plätze im Kindergarten. Und da finde ich ebenso wie Maxie, dass man mit der Leitung und ggf. dem Träger ins Gespräch gehen sollte. Vielleicht lässt sich ja eine Übergangslösung finden (in unserem Kindergarten wurde z.B. mal für ein Jahr eine Kleingruppe mit der halben Kinderzahl eröffnet, um so eine Situation abzufedern).

  7. #7
    linebdp ist offline Veteran
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    Standard Re: Krippengebühren noch im Kindergarten(alter)

    Zitat Zitat von Jana_76 Beitrag anzeigen
    In deinem Fall fände ich den höheren Beitrag gerechtfertigt. Dein Kind geht in dir Krippe und bekommt ja auch die Leistungen eines Krippenkindes. Daher zahlst du auch den Krippenpreis.
    Ist hier genau so. Die Hübsche wechselt erst im September in den Kindergarten. Alle, die in diesem Kindergartenjahr 3 werden, bleiben in der Krippe und werden sukzessive an den Kindergarten herangeführt.
    Der andere Fall ist für mich anders. Wer in den Kindergarten geht, zahlt meines Erachtens auch den Preis eines Kindergartenkindes. Da ich aber die Umstände nicht genau kenne, würde ich mich da nicht aus dem Fenster lehnen. Zumindest eine eindringliche Nachfrage mit einem Verweis auf die rechtliche Grundlage wäre bei mir hier die Folge einer solchen Forderung gewesen. Kann dir aber letzten Endes wurscht sein, da es bei dir um etwas anderes geht.
    Ich sehe den Punkt des TE, dass er es als doppelte Abzocke empfindet. Aber tatsächlich finde ich es gerechtfertigt, dass ein U3-Kind in einer Ü3-Gruppe einen höheren Beitrag bezahlt. Hier bei uns belegen die U3-Kinder im Kindergarten nämlich 2 Plätze, und das wiederum finde ich auch gerechtfertigt. Sie müssen meist noch gewickelt werden, brauchen mehr Unterstützung beim Essen und insgesamt mehr Aufsicht.

    Und dass ein Kind, das eine Krippenplatz besetzt und die entsprechende Zuwendung bekommt, den Krippenbeitrag bezahlt, finde ich auch o.k.

    Was ich an diesem Fall schwierig finde, ist, dass es ja nicht der Wunsch des TE ist, dass sein Kind länger in der Krippengruppe bleiben soll, sondern eine Notwendigkeit aufgrund fehlender Plätze im Kindergarten. Und da finde ich ebenso wie Maxie, dass man mit der Leitung und ggf. dem Träger ins Gespräch gehen sollte. Vielleicht lässt sich ja eine Übergangslösung finden (in unserem Kindergarten wurde z.B. mal für ein Jahr eine Kleingruppe mit der halben Kinderzahl eröffnet, um so eine Situation abzufedern).

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