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Thema: Kita ja oder nein?

  1. #1
    valeria2391 ist offline Stranger
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    15.12.2018
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    4

    Standard Kita ja oder nein?

    Liebe Eltern,

    Zuerst ein paar Infos zu mir, ich bin 27 Jahre alt, verheiratet und habe einen Sohn (18 Monate).
    Wir würden uns nicht als überängstlich bzw übervorsichtig beschreiben.
    Mein Mann verdient genug sodass ich zur Zeit nicht arbeiten gehen muss.
    Wir besuchen häufiger eine Krabbelgruppe und auch das Babyturnen weil mein Sohn sehr aktiv ist und Kinder unheimlich gern um sich rum hat. Es sind auch noch weitere Kinder geplant.

    Wir haben uns entschieden unseren Sohn in eine Kita zu geben, da er wie oben schon erwähnt gerne mit anderen Kindern zusammen ist und er kein Kind ist was super ängstlich ist.

    Die Eingewöhnung lief folgendermaßen ab:

    Die ersten 3 Tage waren wir gemeinsam eine Stunde in der Einrichtung.

    Danach war mein Sohn 10 Tage krank

    Danach 2 Tage wieder gemeinsam eine Stunde in der Einrichtung.

    Dann wurde eine 10min Trennung eingeführt in der ich mich aktiv verabschieden sollte.
    Dazu muss ich sagen, dass mein Sohn oft ohne mich spielt, auch mal in einem anderen Raum und damit keine Probleme hat, aber sobald ich ihm bewusst sage dass ich jetzt gehe bricht eine Welt für ihn zusammen.
    In diesen 10 Minuten hat er auch nur geweint.

    Am nächsten Tag wurde es auf 30 Minuten erweitert - nur geweint.*

    Der nächste Tag das gleiche.

    Dann wurde es auf 45min gesteigert, da hat er nur am Anfang etwas geweint und gegen Ende. Er lässt sich eigentlich schnell ablenken.

    Dann wurde es auf 1 Stunde gesteigert, da hat er auch wieder am Anfang und am Ende und hin und wieder zwischendurch geweint. Parallel hat dann angefangen dass sich mein Sohn anders verhalten hat wie ich ihn kenne.

    Als ich ihn am nächsten Tag abgeben wollte, hat er geschrien als er nur den Raum gesehen hat.
    Am nächsten Tag hat er geschrien als er das Hoftor der Einrichtung gesehen hat und wieder ein Tag später ging es schon im Auto los.

    Es war dann auch so, dass sobald ich ihn ins Auto gesetzt habe - und wir nicht zur Kita sondern nur einkaufen gefahren sind - er angefangen hat zu schreien und zu weinen. In bekannten Umgebungen wollte er nicht mehr alleine spielen (außerhalb der Wohnung).

    Zudem war ein Kitafest bei dem ich unbedingt mit meiner Familie hingehen wollte, in der Hoffnung dass mein Sohn merkt das wir ihn nicht nur dort abgeben wollen. Am Hoftor war das gleiche Spiel, erst geschrien und geweint, dann wollte er nicht mehr vom Arm runter und als wir ihn soweit hatten dass er wieder frei gelaufen ist, hat er seinen Bezugserzieher gesehen und hat angefangen zu schreien und wollte sofort auf den Arm. Mein Mann hat dann auch zugegeben dass er unseren Sohn so noch nicht erlebt hat und das unser Sohn sehr panisch reagiert hat.

    Ich habe die Veränderung angesprochen, mir wurde gesagt dass das normal ist und das wir uns keine Sorgen machen brauchen. Die Eingewöhnung wurde also wie gewohnt fortgeführt mit dem Unterschied dass ich meinen Sohn schon an der Tür verabschieden soll - somit haben sie ihn direkt am Eingang in Empfang genommen und haben ihn mir schreiend und weinend aus den Armen genommen.

    Ich muss sagen dass ich unter diesen Umständen sehr leide. Ich höre mein Kind natürlich nicht gerne schreien, welche Mutter tut das schon, ich versuche wirklich tapfer zu sein und bin mir auch bewusst dass Kinder am Anfang weinen. Ich selbst habe auch mal 3 Jahre im Kindergarten gearbeitet und weiß das Abschiede oft tränenreich sind und sobald die Mutter weg ist wird gespielt und das Kind ist abgelenkt. Bei meinem Sohn war das allerdings nicht so, ich habe auch mal länger gewartet und musste dann aber nach 20 Minuten gehen, weil ich sonst mein Kind hätte trösten wollenn - was ja aber nicht ging.

    Was würdet ihr machen? Würdet ihr ihn weiter drin lassen, nach dem Motto da muss er durch oder würdet ihr ihn raus nehmen, da er ja nicht in eine Kita gehen muss.

    Ich muss noch erwähnen dass ich wärend meiner Eingewöhnung 2 Kinder erlebt habe die oft geweint haben und nicht einmal getröstet wurden. Ich habe die Erzieher darauf angesprochen und sie meinten nur dass sich diese Kinder mit der Trennung der Mutter einfach schwer tun, fertig.

    Ich habe den Erziehern mitgeteilt dass ich am überlegen bin mein Sohn aus der Kita zu nehmen, deren Reaktion war: dann überlegen sie es sich schnell.

    Eine große Hilfe war das nicht. Jetzt sind Ferien und sind am überlegen, wir dachten eigentlich dass es für unseren Sohn was Gutes bzw was schönes wäre aber unter diesen Umständen sind wir da nicht mehr so sicher, oder stellen wir uns einfach nur doof an?

    Über Antworten, Ratschläge oder Erfahrungen wäre ich dankbar.
    *

  2. #2
    Smartie88 ist offline Legende
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    07.09.2014
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    Standard Re: Kita ja oder nein?

    Hallo.

    Meine Tochter geht jetzt seit Ende September in den Kindergarten.
    Die Eingewöhnung die ihr gemacht habt ist wohl auch an das Berliner Model angelehnt (da kocht ja wohl jede Kita ihr eigenes Süppchen drauß). Was hier nicht war, ist die Tatsache daß ein Kind wenn es nach 20 Minuten noch weint immer noch in der Gruppe belassen wird wenn dir Mutter noch da ist. Bei mir selber zwar nicht erlebt (die Eingewöhnung meiner Tochter hat reibungslos geklappt), aber in der Nachbargruppe war ein Junge bei dem die Eingewöhnung immer noch nicht richtig zuende ist.

    War er den vorher auch schon in Fremdbetreuung(also z.B.bei Großeltern oder so)?
    Merkt er die Einstellung von euch? Den auch wenn man es nicht will, Kinder haben ja für so was Antennen.
    Welchen Eindruck hast du von der Bezugsperson? Welches Verhältnis hat dein Sohn zu ihr?

    LG Smartie




    und zwei Sternchen 07/15 & 01/18 je 8 SSW

  3. #3
    linebdp ist offline Veteran
    Registriert seit
    06.05.2010
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    Standard Re: Kita ja oder nein?

    Hallo,

    Ich habe meine beiden älteren Kinder ab dem Alter betreuen lassen, aber stundenweise bei einer Tagesmutter (weil ich Zeit für meine Dissertation benötigte). Ich habe also keine Erfahrung mit Kitaeingewöhnung etc. Ich kann auch nicht beurteilen, ob die Eingewöhnung schnell/überstürzt o.ä. War. Aber ich weiß trotzdem, wie schrecklich es ist, solche Abschiede durchzustehen. Und wenn dein Sohn so reagiert, war es ja zumindest für ihn zu schnell. Ich denke auch, dass ein gewisser Trennungsschmerz sein darf, aber 20min unverändertes Weinen finde ich auch viel. Das würde ich meinem Kind ohne Not nicht zumuten.
    Wenn die Erzieher sagen, dass manche Kinder sich halt schwer tun mit der Trennung und dann länger weinen, hat das ja zwei Seiten. Denn in dem Fall tragen die betreffenden Eltern das ja mit. Die Frage ist, wie ihr damit umgehen wollt.

    Die erste Frage ist wohl: soll euer Sohn in dem Alter betreut werden?
    Eure Idee ist ja, dass es etwas Gutes für euren Sohn ist, wenn er unter Kinder kommt. Dem würde ich auch zustimmen. Die Frage ist: muss er das alleine tun? Möchtet ihr, dass er das alleine tut? Oder gibt es genug Möglichkeiten, wie du mit ihm unter Kinder gehen kannst?
    Du gehst derzeit nicht arbeiten. Brauchst du mehr Freiraum? Wenn nein, dann behalte ihn doch daheim und unternimm viel mit ihm. Trefft euch mit anderen Familien etc. Da kann man auch mal einen Kindertausch anbahnen, es muss ja keine Einrichtung sein. Wenn ja, völlig legitim: brauchst du so viel, wie eine Kita dir es ermöglicht? Oder wäre es mit weniger auch getan? Dann gibt es ja auch andere, familiärere Möglichkeiten der Betreuung.
    Letztendlich ist meine Frage: seid ihr überzeugt, dass er in einer Kita und in dieser Kita richtig und gut aufgehoben ist?

    Wenn nein, dann hat die Eingewöhnung keine Chance. Dann spürt euer Sohn eure Unsicherheit.

    Wenn ihr es aber grundsätzlich gut findet, dann geht ins Gespräch mit den Erziehern. Macht klar, dass euch die Entwicklung beunruhigt, dass es für euren Sohn zu schnell geht. Dass es keine Zeitnot in der Eingewöhnung gibt (oder? Viele Eltern haben ja nur wenig Zeit, weil sie nach x Wochen wieder anfangen zu arbeiten). Dass es nicht schnell gehen muss. Und bittet darum, dass das ganze bei Null wieder beginnt und langsamer aufgebaut wird.
    Dann werdet ihr ja sehen, wie das aufgenommen wird. Wenn darauf nicht eingegangen wird, dann wäre ich da schnell wieder weg.

    Aus meiner persönlichen Erfahrung: ich fand die Tagesmutterbetreuung prima. Ich konnte arbeiten, meine Kinder waren unter anderen Kindern, aber in einem familiären Umfeld, in dem eine individuellere Betreuung möglich war. Wir hatten 9-10h/Woche. Das war für mich ausreichend, und mehr wollte ich meine noch kleinen Kinder nicht in andere Hände geben. Man gibt doch so viel eigene Einflussmöglichkeit ab. Meine dritte habe ich etwas vor dem dritten Geburtstag in den Kindergarten gegeben und bis dahin selber daheim betreut. Ohne Not würde ich meine Kinder nicht in die Kita geben.

    Bei der Kindergarteneingewöhnung gab es bei den beiden größeren auch Tränen. Da fand ich es immer wichtig zu vermitteln, dass ich die Trauer wahrnehme und ernst nehme, aber dass ich mir sicher bin, dass sie bei der Erzieherin xy gut aufgehoben sind, dass sie sich um das Kind kümmern wird, und dass es sicher etwas Schönes erleben wird. Ich habe nie behauptet, dass alles toll wird, ich habe nie behauptet, dass es leicht wird. Aber ich habe Zuversicht vermittelt oder es wenigstens versucht. Das geht aber nur, wenn du überzeugt bist und selbst vertrauen hast! Eine Erzieherin hat auch immer zum Kind gesagt: wir können die Mama jederzeit anrufen. Das half dem Kind auch. Und - beim dritten Kind bin ich am stärksten meinem Bauchgefühl gefolgt und hatte ich dann auch das Selbstbewusstsein, einer Erzieherin zu sagen, dass es nicht schnell gehen muss („wenn Sie sich jetzt verabschieden, geht es am schnellsten mit der Eingewöhnung“ - „das mag sein, aber es muss nicht schnell gehen“). Und siehe da, dieses Kind hat bisher noch nie beim Abschied geweint (hängt aber sicher auch mit seiner Persönlichkeit zusammen).

    Aber eben - die Kinder sind auch unterschiedlich. Meine erste hätte sich nie allein bei jemand anderem aufgehalten, wenn ich nicht irgendwann gegangen wäre und die kurze Wut und Trauer ihrerseits in Kauf genommen hätte. Denn sie hätte immer mich bevorzugt, wenn sie Beistand brauchte. Wäre ich im Raum geblieben, dann hätte nie eine Erziehrin trösten dürfen. Hätte also nie eine Chance bekommen. Bei ihr musste ich Platz machen für eine neue Bezugsperson. Die zweite hat sich tapfer, aber unter vielen Tränen verabschiedet, Kopf und Herz im Widerstreit, und die dritte schaffte einen sanften Übergang.

    In diesem Sinne wünsche ich euch, dass ihr eine gute, individuelle Lösung für euch und euer Kind findet!! Habt den Mut, auch etwas anderes zu probieren, wenn es in der Kita nicht klappt. Ihr habt ja eine gute Ausgangssituation: nämlich keinen Druck!

  4. #4
    Avatar von Pippi27
    Pippi27 ist gerade online Bibbi siemazwanzich
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    30.06.2002
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    Standard Re: Kita ja oder nein?

    was willst du denn hören`??

    Du bist daheim, dein Kind 1,5 Jahre alt und kommt noch nicht mit der Kita zurecht.
    Da ist doch alles klar, brecht ab und probiert es in einem halben Jahr wieder.
    Sonnennebel gefällt dies

  5. #5
    Avatar von Zickzackkind
    Zickzackkind ist offline Legende
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    01.05.2015
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    13.739

    Frage Re: Kita ja oder nein?

    Zitat Zitat von valeria2391 Beitrag anzeigen
    Liebe Eltern,

    Zuerst ein paar Infos zu mir, ich bin 27 Jahre alt, verheiratet und habe einen Sohn (18 Monate).
    Wir würden uns nicht als überängstlich bzw übervorsichtig beschreiben.
    Mein Mann verdient genug sodass ich zur Zeit nicht arbeiten gehen muss.
    Wir besuchen häufiger eine Krabbelgruppe und auch das Babyturnen weil mein Sohn sehr aktiv ist und Kinder unheimlich gern um sich rum hat. Es sind auch noch weitere Kinder geplant.

    Wir haben uns entschieden unseren Sohn in eine Kita zu geben, da er wie oben schon erwähnt gerne mit anderen Kindern zusammen ist und er kein Kind ist was super ängstlich ist.

    Die Eingewöhnung lief folgendermaßen ab:

    Die ersten 3 Tage waren wir gemeinsam eine Stunde in der Einrichtung.

    Danach war mein Sohn 10 Tage krank

    Danach 2 Tage wieder gemeinsam eine Stunde in der Einrichtung.

    Dann wurde eine 10min Trennung eingeführt in der ich mich aktiv verabschieden sollte.
    Dazu muss ich sagen, dass mein Sohn oft ohne mich spielt, auch mal in einem anderen Raum und damit keine Probleme hat, aber sobald ich ihm bewusst sage dass ich jetzt gehe bricht eine Welt für ihn zusammen.
    In diesen 10 Minuten hat er auch nur geweint.

    Am nächsten Tag wurde es auf 30 Minuten erweitert - nur geweint.*

    Der nächste Tag das gleiche.

    Dann wurde es auf 45min gesteigert, da hat er nur am Anfang etwas geweint und gegen Ende. Er lässt sich eigentlich schnell ablenken.

    Dann wurde es auf 1 Stunde gesteigert, da hat er auch wieder am Anfang und am Ende und hin und wieder zwischendurch geweint. Parallel hat dann angefangen dass sich mein Sohn anders verhalten hat wie ich ihn kenne.

    Als ich ihn am nächsten Tag abgeben wollte, hat er geschrien als er nur den Raum gesehen hat.
    Am nächsten Tag hat er geschrien als er das Hoftor der Einrichtung gesehen hat und wieder ein Tag später ging es schon im Auto los.

    Es war dann auch so, dass sobald ich ihn ins Auto gesetzt habe - und wir nicht zur Kita sondern nur einkaufen gefahren sind - er angefangen hat zu schreien und zu weinen. In bekannten Umgebungen wollte er nicht mehr alleine spielen (außerhalb der Wohnung).

    Zudem war ein Kitafest bei dem ich unbedingt mit meiner Familie hingehen wollte, in der Hoffnung dass mein Sohn merkt das wir ihn nicht nur dort abgeben wollen. Am Hoftor war das gleiche Spiel, erst geschrien und geweint, dann wollte er nicht mehr vom Arm runter und als wir ihn soweit hatten dass er wieder frei gelaufen ist, hat er seinen Bezugserzieher gesehen und hat angefangen zu schreien und wollte sofort auf den Arm. Mein Mann hat dann auch zugegeben dass er unseren Sohn so noch nicht erlebt hat und das unser Sohn sehr panisch reagiert hat.

    Ich habe die Veränderung angesprochen, mir wurde gesagt dass das normal ist und das wir uns keine Sorgen machen brauchen. Die Eingewöhnung wurde also wie gewohnt fortgeführt mit dem Unterschied dass ich meinen Sohn schon an der Tür verabschieden soll - somit haben sie ihn direkt am Eingang in Empfang genommen und haben ihn mir schreiend und weinend aus den Armen genommen.

    Ich muss sagen dass ich unter diesen Umständen sehr leide. Ich höre mein Kind natürlich nicht gerne schreien, welche Mutter tut das schon, ich versuche wirklich tapfer zu sein und bin mir auch bewusst dass Kinder am Anfang weinen. Ich selbst habe auch mal 3 Jahre im Kindergarten gearbeitet und weiß das Abschiede oft tränenreich sind und sobald die Mutter weg ist wird gespielt und das Kind ist abgelenkt. Bei meinem Sohn war das allerdings nicht so, ich habe auch mal länger gewartet und musste dann aber nach 20 Minuten gehen, weil ich sonst mein Kind hätte trösten wollenn - was ja aber nicht ging.

    Was würdet ihr machen? Würdet ihr ihn weiter drin lassen, nach dem Motto da muss er durch oder würdet ihr ihn raus nehmen, da er ja nicht in eine Kita gehen muss.

    Ich muss noch erwähnen dass ich wärend meiner Eingewöhnung 2 Kinder erlebt habe die oft geweint haben und nicht einmal getröstet wurden. Ich habe die Erzieher darauf angesprochen und sie meinten nur dass sich diese Kinder mit der Trennung der Mutter einfach schwer tun, fertig.

    Ich habe den Erziehern mitgeteilt dass ich am überlegen bin mein Sohn aus der Kita zu nehmen, deren Reaktion war: dann überlegen sie es sich schnell.

    Eine große Hilfe war das nicht. Jetzt sind Ferien und sind am überlegen, wir dachten eigentlich dass es für unseren Sohn was Gutes bzw was schönes wäre aber unter diesen Umständen sind wir da nicht mehr so sicher, oder stellen wir uns einfach nur doof an?

    Über Antworten, Ratschläge oder Erfahrungen wäre ich dankbar.
    *
    Ich persönlich würde das Kind wieder herausnehmen. Unter drei Jahren braucht kein Kind eine Fremdbetreuung - sie schadet nicht, wenn sie gut ist, aber es braucht sie nicht. Kinder brauchen erst Wurzeln, bevor man ihnen Flügel gibt.

    Und die Erzieher klingen für mich nicht sehr einfühlsam - weinende Kinder gehören getröstet und Sorgen der Eltern ernst genommen. Ich bin selbst Erzieherin und kann solche Antworten nicht verstehen.

    Wenn Du Dein Kind dort lassen willst, würde ich das nur unter der Bedingung, zurück auf Null gehen zu können. Dann würde ich an Deiner Stelle solange dabei bleiben, bis Dein Kind gerne da ist und dann Schritt für Schritt mehr zutrauen. Klappt etwas nicht, würde ich wieder einen Schritt zurück gehen. Das Kind soll ja nicht aufgeben, weil es resigniert und weiß, dass es bleiben muss. 1,5 ist wirklich noch klein.
    Frau-Suhrbier gefällt dies


    99/02/07/13

  6. #6
    valeria2391 ist offline Stranger
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    Standard Re: Kita ja oder nein?

    Dankeschön. Ja wir haben uns entschieden ihn wieder raus zu nehmen. Zu hause geht es ihm einfach besser.
    Zickzackkind gefällt dies

  7. #7
    valeria2391 ist offline Stranger
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    Standard Re: Kita ja oder nein?

    Ich wollte einfach wissen ob ich mit meinem Eindruck recht habe und es für ihn zu schnell geht oder ob ich mich einfach zu blöd anstelle und zu weich bin.
    Zickzackkind gefällt dies

  8. #8
    Avatar von Sonnennebel
    Sonnennebel ist offline Legende
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    Standard Re: Kita ja oder nein?

    Ich lese heraus, dass du und dein Kind noch nicht bereit für die Kita sind und es auch gar nicht notwendig ist, dass er in die Kita geht.
    Ihr wolltet ihm eine Freude machen, damit er mit anderen Kindern spielen kann.
    Aber scheinbar hat er keine Freude daran.
    Dann ist also euer Grund für die Kita gar nicht gegeben.
    Ich würde da nicht lange überlegen und ihn erst in die Kita geben, wenn es für euch notwendig ist oder ihr den Eindruck habt, dass es für euren Sohn doch eine Freude ist.

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