Hallo Yesmin,
ich würde erst einmal noch gelassen bleiben. Bei manchen Kindern dauert die Eingewöhnung einfach länger, vor allem, wenn deine Tochter zwischendurch krank war. Da sie auch nicht so viel deutsch spricht und versteht ist die Umgebung natürlich auch deutlich ungewohnter als für andere Kinder. Vielleicht mag sie auch deshalb nicht zu den Erziehern gehen, weil die sie nicht verstehen? Der Kindergarten ist ja nicht nur für die Sprachentwicklung zuständig, die Kinder lernen auch viel Sozialkompetenz. Klar kann man das auch durch Vereine, Krabbelgruppen, Spielplatz, ... ausgleichen, aber zumindest hier in der Gegend ist das gar nicht so leicht, überall gibt es lange Wartelisten.
Bei der Tagesmutter sind zwar weniger Kinder, aber nur eine Betreuerin und meist auch kleinere Räume, das muss man sich individuell anschauen, ob das Kind dort mehr Rückzugsmöglichkeiten hat.
Zum Sprachelernen: wäre es möglich, wenn nur ein Elternteil deutsch spricht? Dann würdet ihr die Muttersprache nicht aufgeben.