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  1. #91
    opus ist offline Muddi h.c.

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    Standard Re: Religions-/Betzwang im Kindergarten?

    Zitat Zitat von samgee Beitrag anzeigen
    Sie schrieb irgendwo, sie will in einen evangelischen, da ihr der städtische nicht genehm ist.

    Und religiöse Neutralität (oder eine Extrawurst zu deren Pogramm) in einem konfessionellen Kiga zu fordern, find ich etwas daneben.
    Ja, dann hättest du Recht (und sie vermutlich keine Chance). Ganz eindeutig war es aber nicht.

    Vielleicht erfahren wir noch, was rauskommt.

  2. #92
    LadyHastur Gast

    Standard Re: Religions-/Betzwang im Kindergarten?

    Zitat Zitat von Hortensia Beitrag anzeigen
    Die Kirche trägt, wie du schriebst, einen Teil, der Rest wird vom Staat finanziert



    und ich finde es unfair, daß die aus dem Kindergarten ausgeschlossen werden, die sich über Steuern an selbigem beteiligen.
    Dass es unchristlich ist, ist ´ne andere Baustelle, oder sind Christen nur christlich, wenn es sich um Christen handelt

    ist schon seltsam das man mit ein bisserl gutem Willen zum miteinander Auskommen alles auch mal friedlich angehen kann. Die Eröffnerin scheint mir wie Falke etwas zu militant ihre Einstellung um Teufel komm raus vertreten zu wollen.

    Selbst wir hier in Bayern hatten nie Probleme , ich bin zwar eine Christin aber unsere Kinder wurden im jüdischen Glauben meines Mannes erzogen. Religöse Erziehung wird nicht von dem einen Gebet am Tag im Kiga beeinflusst oder dem Ostergottesdienst , sondern im Elternhaus geprägt. Wenn Eltern schon so eine Panik haben und mit schweren geschützen ( Anwalt ) in den Krieg ziehen ist es mit dem Vertrauen in die eigene Erziehung schlecht bestellt.

    Mir war das Kiga Konzept und der Umgang mit den Kindern wichtiger als ein Gebet am Tag und der Besuch von ca.4 Gottesdiensten im Jahr


    Kinder haben heist auch immer Kommpromise eingehen

  3. #93
    sushiee ist offline gelöschter user

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    Standard Re: Religions-/Betzwang im Kindergarten?

    Zitat Zitat von Falke Beitrag anzeigen
    So ein Quatsch. Es heißt nicht, das wenn es ein katholischer Kindergarten ist, das ich als Mutter damit einverstanden sein muß, das mein Kind betet.
    wenn du es bewusst in einem kirchnlichen kindergarten anmeldest dann eigentlich schon. wobei zwang zum beten oder sonstigem ohnehin inakzeptabel ist.
    Dann ist auch oft die Situation, das man keine andere Wahl hat einen kirchlichen zu wählen.
    wenn man bei der suche zugeteilt wird und dabei öffentliche wie kirchliche zugeteilt werden (ohne mitspracherecht) dann ist es natürlich inakzeptabel.
    wer bis zum hals in der schei*** steht, sollte nicht den kopf hängen lassen!
    grüße von sushiee

  4. #94
    Hexenbesen Gast

    Standard Re: Religions-/Betzwang im Kindergarten?

    Zitat Zitat von opus Beitrag anzeigen
    Naja... Hass ist sicher der falsche Ausdruck. Dass sie Risiken sieht, dass da Dinge geschehen, die das Kind zumindest irritieren, das kann ich schon verstehen.

    In den allermeisten Fällen hast du sicher Recht, die Kinder werden keine Psychosen davontragen, wenn sie mal Gebete sprechen sollen.
    Nur, es liegt eben daran, wer da wie die Kinderbetreuung gestaltet und ich habe leider auch schon negative Erfahrungen gemacht.

    Die reinen religiösen Inhalte sind sicher auch nicht das Problem, meine Güte, die Kinder wachsen mit so vielen Geschichten von Zauberern, Zwergen, Hexen, Feen und sonstigen Fabelwesen auf, da werden die schon den einen oder anderen Gott verkraften.

    Es ist aber so, dass zumindest im alten Testament so einige Geschichten, sagen wir mal, nicht wirklich kindgeeignet sind. Dies hindert jedoch leider manche religiös motivierte Erzieher nicht daran, genau diese kleinen Kindern zur erbaulichen Unterhaltung zu erzählen. Wie gesagt, muß nicht sein, kann aber und das habe ich mal in der Verwandtschaft erlebt.
    Auch der Religionsunterricht der evangelischen Volksschule ( wie es bei mir noch hieß), den ich genießen durfte, ist nicht das, was mein Sohn in diesem Alter erleben soll.

    Nicht zuletzt, der Anblick eines realistisch gestalteten Kruzifixes kann einem unvorbereiteten Kind ganz schön zu schaffen machen, denn die erkennen schon, was da passiert. Auch da ist man in mancher Kirche ziemlich unsensibel.

    Ich weiß nicht, ob ich so einen Konflikt so konsequent wie Syrah durchgezogen hätte, aber Verständnis habe ich schon.

    Ich glaube eigentlich nicht, dass es nur um ein Kind gehen wird, wenn die Verhältnisse mal geklärt sind. So homogen ist die religiöse Landschaft in Deutschland nirgendwo mehr, dass du mit irgendeiner Ausrichtung automatisch Sonderling werden mußt. Die meisten Eltern resignieren in so einer Situation nur schnell oder nehmen es einfach nicht so wichtig.
    Vergessen wir nicht, die weltanschauliche Ausrichtung der Erziehung der Kinder bestimmen die Eltern. Das Recht möchte ich mir auch nicht aus der Hand nehmen lassen. Darum geht es doch letztlich.


    wie gesagt ich denke es kommt auch darauf an wie es eben umgesetzt wird und unser Kiga ( evang. ) ist da super, sogar muslimische Eltern wählen diesen bewußt weil alles sehr gut umgesetzt wird. Und die Eröffnerin wollte/will ja auch diesen Kiga weil er besser ist , wenn ich etwas bestimmtes will muß ich halt schauen das ich auch mal Kompromisse eingehen kann . Mann bekommt im Leben nicht imemr alles genau so wie man will .

    Und wie schrieb die Lady zum Thema Vertrauen in die eigene Erziehung

    gerade im Puncto Religion oder Nichtreligion man soll Vertrauen in die eigene Erziehung haben

    Unser hiesiger pastor liebte die Gespräche die unser sohn im lieferte , gerade zum Thema Glauben :)

  5. #95
    Hortensia Gast

    Standard Re: Religions-/Betzwang im Kindergarten?

    Zitat Zitat von LadyHastur Beitrag anzeigen
    ist schon seltsam das man mit ein bisserl gutem Willen zum miteinander Auskommen alles auch mal friedlich angehen kann. Die Eröffnerin scheint mir wie Falke etwas zu militant ihre Einstellung um Teufel komm raus vertreten zu wollen.
    Noch mal,
    1) die threaderöffnerin schrieb, daß im Umkreis von 50 km kein alternativer Kindergarten zur Verfügung steht.
    2) der Kindergarten will doch auch auf Teufel komm raus seine Line durchsetzen!
    3) Ist das christlich?
    4) Kassieren selbst konfessionelle Kindergärten Steuergelder in nicht unbeträchtlicher Höhe!

    Zitat Zitat von LadyHastur Beitrag anzeigen
    Kinder haben heist auch immer Kommpromise eingehen

    Kompromisse?
    Das sind keine Kompromisse mehr, was da verlangt wird, das ist einseitiges Kuschen vor einer zweifelhaften Obrigkeit.

  6. #96
    Gwittahex Gast

    Standard Re: Religions-/Betzwang im Kindergarten?

    Zitat Zitat von kikis Beitrag anzeigen
    kannst ja mal die polizei vorbeischicken oder deinen anwalt?
    leute die keine probleme haben, machen sich welche.
    Applaus- des könnt vo mir sei!

  7. #97
    zoezoe ist offline Bonbonsüchtig

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    Standard Re: Religions-/Betzwang im Kindergarten?

    Zitat Zitat von Hortensia Beitrag anzeigen
    merkst du gar nicht, daß du die Ladys grad arg überforderst? *grins*
    :D Manchmal kommt die Erkenntnis zu spät, manchmal gerade noch rechtzeitig :D

    Liebe Hortensia, ein Gläschen für unseren "Kampf" auf verlorenem Posten...

    Mich erschreckt die fehlende Differenzierung hier zutiefst, aber was willste machen?! Es gibt Momente im Leben, da muss man sich eingestehen, dass man seine Kräfte besser anderweitig nutzt.

    Werteverfall und Doppelmoral. Vielleicht sollte ich endlich aus der Kirche austreten und somit aufhören anderer Leute KIGA-Plätze zu finanzieren :D
    "Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen." (Johann Wolfgang Goethe)

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  8. #98
    Avatar von moneywhisk
    moneywhisk ist offline Poweruser

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    Standard Re: Religions-/Betzwang im Kindergarten?

    Zitat Zitat von LadyHastur Beitrag anzeigen
    Na ja Weihnachten ist ein religöses Fest , also wenn ich eben bewußt nicht religös bin darf ich mir doch nicht einfach die Rosinen rauspicken
    Grundsätzlich hat die Kirche sich so ziemlich ALLE heidnischen Feste "unter den Nagel gerissen" und sie somit zu christlichen gemacht *klugscheiß*

    Aber eigentlich wollte ich schreiben, dass ein konfessioneller KiGa sicher auf´s Beten etc. bestehen kann. Ich bekäme meine Kinder (selbst wenn ich es wollte) z.b. auch nicht hier in einem katholischen Kindergarten, wenn es genug katholische Kinder auf der Warteliste gibt, mein Kind aber konfessionslos ist. Ich habe mich bewusst gegen einen konfessionellen KiGa entschieden, wir sind alle nicht getauft. Die Kinder können das später mal selber entscheiden, so wie ich das auch konnte. Ich habe in Grundschule und auf dem Gymnasium bewusst katholische sowie evangelische Religion gewählt, um mich "schlau zu machen", dabei wieder einmal festgestellt "passt nicht" und bin dann aus freien Stücken auch ungetauft geblieben. Das nur so...
    Meine Tochter geht in eine freie Elterninitiative, die selbstverständlich auch Weihnachten, Ostern und St. Martin feiert, die aber ansonsten keine besonders religiösen Rituale zelebriert. Die Kinder lernen die (erfundene Weihnachtsgeschichte - wie war das noch gleich? Man feiert die Geburt Jesus? War der nicht im Juli geboren? ) oder dass (der Legionär) Martin eben so ein guter Mann war... was ich auch vollkommen richtig finde, schließlich leben wir in einem christlich-orientierten Land. Auch ich, als großer Skeptiker (merkt man das?) erkläre meinen Kindern solche Dinge. Meine Tochter war in einer evangelischen Spielgruppe und kam plötzlich mit einem Dank-Gebet (für Speis und Trank) nach Hause, was wir etwas befremdlich fanden, ihr allerdings auch gelassen haben Fragen zu Gott und dem Glauben werde ich ihr, wenn sie fragt, immer wieder gerne beantworten. Ich kann lesen und werde mir entsprechende Literatur besorgen, wenn ich es denn aus meiner Schulzeit nicht mehr wissen sollte. Dazu brauche ich keinen Kindergarten.
    Aber: wenn ein Kind in einem katholischen Kindergarten ist, dann wird es wohl auch bei allen katholischen Riten mitmachen müssen. Das wird wohl in jedem konfessionellen Kindergarten so sein. In einem städtischen, freien...da sollte das allerdings die freie Entscheidung der Eltern bleiben!

    LG
    Nicky

  9. #99
    Hexenbesen Gast

    Standard Re: Religions-/Betzwang im Kindergarten?

    Zitat Zitat von moneywhisk Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich hat die Kirche sich so ziemlich ALLE heidnischen Feste "unter den Nagel gerissen" und sie somit zu christlichen gemacht *klugscheiß*

    Aber eigentlich wollte ich schreiben, dass ein konfessioneller KiGa sicher auf´s Beten etc. bestehen kann. Ich bekäme meine Kinder (selbst wenn ich es wollte) z.b. auch nicht hier in einem katholischen Kindergarten, wenn es genug katholische Kinder auf der Warteliste gibt, mein Kind aber konfessionslos ist. Ich habe mich bewusst gegen einen konfessionellen KiGa entschieden, wir sind alle nicht getauft. Die Kinder können das später mal selber entscheiden, so wie ich das auch konnte. Ich habe in Grundschule und auf dem Gymnasium bewusst katholische sowie evangelische Religion gewählt, um mich "schlau zu machen", dabei wieder einmal festgestellt "passt nicht" und bin dann aus freien Stücken auch ungetauft geblieben. Das nur so...
    Meine Tochter geht in eine freie Elterninitiative, die selbstverständlich auch Weihnachten, Ostern und St. Martin feiert, die aber ansonsten keine besonders religiösen Rituale zelebriert. Die Kinder lernen die (erfundene Weihnachtsgeschichte - wie war das noch gleich? Man feiert die Geburt Jesus? War der nicht im Juli geboren? ) oder dass (der Legionär) Martin eben so ein guter Mann war... was ich auch vollkommen richtig finde, schließlich leben wir in einem christlich-orientierten Land. Auch ich, als großer Skeptiker (merkt man das?) erkläre meinen Kindern solche Dinge. Meine Tochter war in einer evangelischen Spielgruppe und kam plötzlich mit einem Dank-Gebet (für Speis und Trank) nach Hause, was wir etwas befremdlich fanden, ihr allerdings auch gelassen haben Fragen zu Gott und dem Glauben werde ich ihr, wenn sie fragt, immer wieder gerne beantworten. Ich kann lesen und werde mir entsprechende Literatur besorgen, wenn ich es denn aus meiner Schulzeit nicht mehr wissen sollte. Dazu brauche ich keinen Kindergarten.
    Aber: wenn ein Kind in einem katholischen Kindergarten ist, dann wird es wohl auch bei allen katholischen Riten mitmachen müssen. Das wird wohl in jedem konfessionellen Kindergarten so sein. In einem städtischen, freien...da sollte das allerdings die freie Entscheidung der Eltern bleiben!

    LG
    Nicky
    *grins*

    wir haben uns obwohl wir nicht christlich sind und unsere Kinder nicht getauft sind/waren für einen evangl. enstchieden da er ein sehr gutes Konzept hat, den Kindern viel bietet und klasse Erzieherinnen hat , wogegen der staatliche na ja nichtmal anschauenswert ist .

    Das mein Sohn sich für die katholische Kirche entschieden hat hat andere Gründe und sicher nix damit zu tun das er in einem ebang. Kiga war .

    Mir geht hat die Qualität der betreuung vor gewisse Dinge die ich evtl. rechtlich durchsetzen könnte

    Ich habe besondere Kinder , keine "normalen" und da lernt man früh gerade im umgang mit der Umwelt Kommpromise einzugehen

  10. #100
    Avatar von moneywhisk
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    Standard Re: Religions-/Betzwang im Kindergarten?

    Zitat Zitat von Hexenbesen Beitrag anzeigen
    *grins*

    wir haben uns obwohl wir nicht christlich sind und unsere Kinder nicht getauft sind/waren für einen evangl. enstchieden da er ein sehr gutes Konzept hat, den Kindern viel bietet und klasse Erzieherinnen hat , wogegen der staatliche na ja nichtmal anschauenswert ist .
    Mir geht hat die Qualität der betreuung vor gewisse Dinge die ich evtl. rechtlich durchsetzen könnte

    Ich habe besondere Kinder , keine "normalen" und da lernt man früh gerade im umgang mit der Umwelt Kommpromise einzugehen
    Ich hatte hier die Möglichkeit zwischen mehreren sehr guten Kindergärten zu wählen. Ich wohne in einer Großstadt, im Randgebiet und das Kindergarten-Einzugsgebiet ist allgemein sehr gut. Will sagen: viele Eltern, die sich auch wirklich Gedanken über die Qualität des Kindergartens machen Ich fand auch den von mir genannten katholischen Kindergarten rein von der pädagogischen Seite her, dem Gesamtkonzept sehr gut. Im Endeffekt war aber dann diese Elterninitiative, die eben konfessionslos war, pädagogisch wirklich führend und somit war klar: dann sowieso OHNE Konfession.
    Nu kann ich hier aber auch wirklich wählen, das ist ein klares Privileg. Andere können das nicht, auch klar. Aber wenn ich eben keine andere Wahl habe (wie z.b. dass der einzig andere Kindergarten "Mist" sein soll), dann kann ich wohl auch nicht unbedingt eine "Beten-geht-nicht-Forderung" an einen konfessionellen Kindergarten stellen...Ich kann ja dann auch meinem Kind erklären, dass andere Menschen halt an die Kirche glauben (ich sage bewusst nicht "Gott", weil ich den Glauben schon von kirchlichen Einrichtungen differenziere). Im Falle der Threaderöffnerin würde ich mal sagen: Pech gehabt. Solange die Träger dieser Kindergarten nunmal die Kirchen sind...solange muss ich mich dem auch anpassen. Oder eben einen staatlichen/städtischen/freien Kiga suchen...

    LG
    Nicky

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