Seite 1 von 11 123 ... LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 10 von 108
  1. #1
    Syrah Gast

    Standard Religions-/Betzwang im Kindergarten?

    Hallo,

    ich habe gerade einen Brief bekommen, in dem mir mitgeteilt wird, daß mein Sohn in unserem "Wunsch"-Kindergarten (eher die Lösung, mit den wenigsten Bauchschmerzen...) nicht genommen wird. Grund ist, daß ich in meiner Anmeldung darauf bestanden habe, daß er an keinerlei Gebeten und Kirchgängen teilnimmt.

    Nun ist es leider so, daß wir in einer Gegend leben (Emsland), in der es im Umkreis von über 50 km keinen Kindergarten gibt, in dem nicht ausgiebigst gebetet wird. Selbst die sog. kommunalen Kindergärten werden genauso geführt, wie die evangelischen oder katholischen.

    Ich habe jetzt die Dame, die uns abgelehnt hat, angerufen, und mich beschwert. Sie weist darauf hin (nachdem sie sich über meinen Wunsch, nicht zu beten, aufgeregt hat), daß für meinen Sohn sowieso der Kindergarten der Nachbargemeinde (auch noch katholisch!) zuständig ist, der im übrigen einen sehr schlechten Ruf hat.

    Ich habe sie darauf hingewiesen, daß wir Atheisten sind (in 5. Generation nicht getauft und stolz darauf) und auch ein Recht auf Religionsfreiheit haben. In unserem Fall Freiheit von der Religion. Sie will das jetzt nochmal prüfen (war schwer begeistert, daß ich ihre Privatnummer rausgesucht hatte; aber ich war so wütend...). Das Ergebnis ist mir eigentlich auch jetzt schon klar.

    Meine Anwältin erreiche ich erst morgen früh. Ich möchte das eigentlich nicht so hinnehmen. Es gibt hier auch keine Alternativen, wie z. B. der von mir favorisierte Montessorikindergarten (65 km...), oder einen privaten Kindergarten.

    Ich erwarte auch keinerlei finanzielle Unterstützung (bekommen wir sowieso nicht) von der Gemeinde oder sowas. Alles, was ich will, ist das mein Sohn FREI und mit seinen EIGENEN Ideen und Gedanken aufwächst, ohne gleich in irgendeine Schablone gedrückt zu werden, die er noch gar nicht versteht. Aber das ist in dieser gottverfluchten Gegend scheinbar nicht möglich! Das kann doch nicht sein, daß man hier zum Beten gezwungen wird, aber auf der anderen Seite für verrückt erklärt wird, wenn man als Mutter arbeitet (statt am Herd zu stehen) und auch noch nach einem ZWEISPRACHIGEN Kindergarten gefragt hat (welch Blasphemie; Bildung? Da reicht ja wohl die Bibel...).

    Weiß hier vielleicht jemand, welche Rechte ich wirklich habe oder auch nicht habe? Wer darf eigentlich einen Kindergarten gründen???

    Vielen, vielen Dank im Voraus!!!

    Syrah

  2. #2
    Tijana ist offline Urgestein

    User Info Menu

    Standard Re: Religions-/Betzwang im Kindergarten?

    Zitat Zitat von Syrah Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich habe gerade einen Brief bekommen, in dem mir mitgeteilt wird, daß mein Sohn in unserem "Wunsch"-Kindergarten (eher die Lösung, mit den wenigsten Bauchschmerzen...) nicht genommen wird. Grund ist, daß ich in meiner Anmeldung darauf bestanden habe, daß er an keinerlei Gebeten und Kirchgängen teilnimmt.

    Nun ist es leider so, daß wir in einer Gegend leben (Emsland), in der es im Umkreis von über 50 km keinen Kindergarten gibt, in dem nicht ausgiebigst gebetet wird. Selbst die sog. kommunalen Kindergärten werden genauso geführt, wie die evangelischen oder katholischen.

    Ich habe jetzt die Dame, die uns abgelehnt hat, angerufen, und mich beschwert. Sie weist darauf hin (nachdem sie sich über meinen Wunsch, nicht zu beten, aufgeregt hat), daß für meinen Sohn sowieso der Kindergarten der Nachbargemeinde (auch noch katholisch!) zuständig ist, der im übrigen einen sehr schlechten Ruf hat.

    Ich habe sie darauf hingewiesen, daß wir Atheisten sind (in 5. Generation nicht getauft und stolz darauf) und auch ein Recht auf Religionsfreiheit haben. In unserem Fall Freiheit von der Religion. Sie will das jetzt nochmal prüfen (war schwer begeistert, daß ich ihre Privatnummer rausgesucht hatte; aber ich war so wütend...). Das Ergebnis ist mir eigentlich auch jetzt schon klar.

    Meine Anwältin erreiche ich erst morgen früh. Ich möchte das eigentlich nicht so hinnehmen. Es gibt hier auch keine Alternativen, wie z. B. der von mir favorisierte Montessorikindergarten (65 km...), oder einen privaten Kindergarten.

    Ich erwarte auch keinerlei finanzielle Unterstützung (bekommen wir sowieso nicht) von der Gemeinde oder sowas. Alles, was ich will, ist das mein Sohn FREI und mit seinen EIGENEN Ideen und Gedanken aufwächst, ohne gleich in irgendeine Schablone gedrückt zu werden, die er noch gar nicht versteht. Aber das ist in dieser gottverfluchten Gegend scheinbar nicht möglich! Das kann doch nicht sein, daß man hier zum Beten gezwungen wird, aber auf der anderen Seite für verrückt erklärt wird, wenn man als Mutter arbeitet (statt am Herd zu stehen) und auch noch nach einem ZWEISPRACHIGEN Kindergarten gefragt hat (welch Blasphemie; Bildung? Da reicht ja wohl die Bibel...).

    Weiß hier vielleicht jemand, welche Rechte ich wirklich habe oder auch nicht habe? Wer darf eigentlich einen Kindergarten gründen???

    Vielen, vielen Dank im Voraus!!!

    Syrah
    Ist das ein kirchlicher Kindergarten? Dann kann ich gut verstehen, dass sie auf das Beten usw. nicht verzichten wollen, nur weil ein Kind mit dabei ist, deren Eltern das nicht wünschen.


    Du wirst nicht verhindern können, dass dein Kind etwas über die Kirche erfährt. Was ihr daraus macht, ist wieder eine andere Sache.

    <Aber das ist in dieser gottverfluchten Gegend scheinbar nicht möglich!>
    Den Ausspruch finde ich übrigens sehr komisch in dem Zusammenhang.
    GRUSS Tijana

  3. #3
    Gwittahex Gast

    Standard Re: Religions-/Betzwang im Kindergarten?

    sollen jetzt zig andere Eltern sich nach euch richten oder wie?

    Ich beglückwünsche die Erzeiherinnen, die sich mit so einer Mutter , die gleich zum Anwalt rennt, abärgern müssen schon jetzt herzlich

  4. #4
    exmalsch ist offline Papa

    User Info Menu

    Frage Re: Religions-/Betzwang im Kindergarten?

    Das muss ich jetzt nicht verstehen
    Was ist denn so schlimm daran wenn ein kind im kindergarten betet :confused: du sagst das dein kind frei von irgendwelchen kirchlichen dingen sein soll! Lass ihn doch seine erfahrung damit machen, drei jahre kindergarten sind doch wohl nicht so schlimm!
    Ich finde das du ziemlich verbohrt bist. Was ist an einem katholischen schlimmer als an einem anderen? Wenn man etwas nur vom hörensagen kennt wie will man sich dann da ein urteil bilden?

  5. #5
    zoezoe ist offline Bonbonsüchtig

    User Info Menu

    Standard Re: Religions-/Betzwang im Kindergarten?

    Zitat Zitat von exmalsch Beitrag anzeigen
    Das muss ich jetzt nicht verstehen
    Boah, was soll dass denn bitte??? Doch, das musst du verstehen! Die Glaubensfreiheit ist nämlich ein Bestandteil der auch für dich geltenden Verfassung. Diese Glaubensfreiheit beinhaltet auch zu respektieren, wenn jemand an keine Religion glaubt.

    Was ist denn so schlimm daran wenn ein kind im kindergarten betet :confused:
    Wenn eine Mutter nicht möchte, dass ihr Kind entgegen ihres Glaubens zu religiösen Handlungen angehalten wird, dann ist das ihr gutes Recht. Hätte sie eine andere Religion, müsste man das schließlich ebenso berücksichtigen.


    du sagst das dein kind frei von irgendwelchen kirchlichen dingen sein soll! Lass ihn doch seine erfahrung damit machen, drei jahre kindergarten sind doch wohl nicht so schlimm!
    Ihre Grundsätze unterscheiden sich von deinen. Inwieweit es richtig ist ein Kind von religiösen Inhalten fernzuhalten sei jetzt mal dahingestellt, denn darum geht es nicht. Es ist IHR Recht! So wie es dein Recht ist zu glauben was du willst.


    Ich finde das du ziemlich verbohrt bist.
    Wer im Glashaus sitzt...

    Entrüstete Grüße
    zoe
    "Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen." (Johann Wolfgang Goethe)

    http://by.lilypie.com/EVXkp2.png

    http://by.lilypie.com/Tduzp2.png

    http://b3.lilypie.com/mVYQp1.png

  6. #6
    Babette267 Gast

    Standard Re: Religions-/Betzwang im Kindergarten?

    Ich würde sagen: Wenn der Kindergarten nicht kirchlich ist, muss es eine Möglichkeit geben, deine Wünsche zu respektieren. Das bedeutet natürlich nicht, dass da nicht mehr gebetet wird, aber halt, dass dein Sohn nicht daran teilnehmen muss (das war doch dein Wunsch, oder?). Ich würde schon sagen, dass du bei einem kommunalen Kindergarten da ein verfassungsmäßiges Recht drauf hast.
    Hier in den (westlichen) Niederlanden ist es übrigens genau umgekehrt: Da kann man auch in einer katholischen Schule nicht erwarten, dass irgendetwas Religiöses abgeht, nur ein diffuser "Weltanschauungsunterricht".

  7. #7
    kikis ist offline enthusiast

    User Info Menu

    Standard Re: Religions-/Betzwang im Kindergarten?

    ich kann schon nachvollziehen, dass du nicht möchtest dass dein sohn 'zwangsbekehrt' wird, acuh wenn ich anders über glauben denke als du. deshalb hast du dir ja auch einen staatlichen kiga ausgesucht. soweit ich informiert bin, gibt es aber in deutschland keine trennung von kirche und staat wie z.b. in frankreich, deshalb gibt es auch kruzifixe in bayerischen schulen und gottesdienste am schulanfang. komplett vom christlichen glauben fernhalten kannst du dein kind also gar nicht (er wird auch nicht umkommen davon, ist schließlich auch eine kulturelle erziehung). du lebst auf dem land, die leute sind dort konservativ und anscheinend auch sehr gläubig.
    du hast zwei möglichkeiten:
    1. du ermöglichst deinem kind ganz normal in einen dortigen kiga zu gehen und freunde zu finden und er lernt bei euch daheim, dass es auch eine andere welt gibt als die 'landidylle'. und er kann später frei entscheiden, was er für richtig hält.
    2. du machst dein kind zu einem außenseiter, noch bevor er dieses wort fehlerfrei aussprechen kann.

  8. #8
    zoezoe ist offline Bonbonsüchtig

    User Info Menu

    Standard Re: Religions-/Betzwang im Kindergarten?

    Hallo Syrah,

    ich bin da gerade ziemlich fassungslos und habe nun auch gerade gelesen, dass ein kirchlicher KIGA zwar gezwungen sein kann, ein Kind einer anderen Glaubensrichtung anzunehmen, aber nur dann, wenn sonst kein Kindergartenangebot vorhanden ist.

    Die Ablehnung könnte übrigens in diesem Fall nicht nur mit religiösen Gründen dargelegt werden, sondern u.U. auch mit der Begründung, dass nicht ausreichend Personal zur Verfügung steht um die Beaufsichtigung des Kindes während des Gottsdienstes, des Betens etc. zu gewährleisten.

    Hand aufs Herz: Sei froh, dass du bereits jetzt mit der "Offenheit" dieser Einrichtung Bekanntschaft gemacht hast.

    Im Prinzip bleibt dir nun nur noch das Ausweichen auf freie bzw. staatliche Einrichtungen. Fakt ist: Dein Kind hat ab einem Alter von 3 Jahren einen Anspruch auf einen KIGA-Platz und ihr habt das Recht auf Glaubensfreiheit. Irgendjemand muss diesem Recht Rechnung tragen. Das Problem ist wahrscheinlich, dass man dir damit die Entscheidungsfreiheit im Bezug auf den KIGA nimmt. Das finde ich richtig bitter und passt mal wieder wunderbar zu meiner generellen Einschätzung dieser Welt "Andersdenkende sind nicht erwünscht". Traurig. Deine Chancen bei staatlichen oder freien Einrichtungen dürfte dreimal höher sein, denn dort wird der Glaubensfreiheit im Allgemeinen die Priorität eingeräumt, die ihr gebührt.

    Falls du das tatsächlich irgendwie rechtlich abklären lässt, wäre ich der sehr dankbar, wenn du mir eine PN schicken könntest, denn mich würde der Ausgang dieser Geschichte sehr interessieren.

    Was ich dir nun raten würde: Wende dich an die Gemeinde, schildere deinen Fall und frage ganz konkret nach, welche Handhabe dir bleibt. Welche KIGAS kommen unter diesen umständen in Frage? Beim Jugendamt kannst du kostenlos eine Broschüre beziehen, in der alle Einrichtungen verzeichnet sind, u.U. auch doch eine die du nicht kanntest.

    Ich habe leider keine besseren Ideen, wünsche dir aber alles alles Gute!

    LG zoe
    "Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen." (Johann Wolfgang Goethe)

    http://by.lilypie.com/EVXkp2.png

    http://by.lilypie.com/Tduzp2.png

    http://b3.lilypie.com/mVYQp1.png

  9. #9
    LadyHastur Gast

    Standard Re: Religions-/Betzwang im Kindergarten?

    Zitat Zitat von Syrah Beitrag anzeigen
    Hallo,

    ich habe gerade einen Brief bekommen, in dem mir mitgeteilt wird, daß mein Sohn in unserem "Wunsch"-Kindergarten (eher die Lösung, mit den wenigsten Bauchschmerzen...) nicht genommen wird. Grund ist, daß ich in meiner Anmeldung darauf bestanden habe, daß er an keinerlei Gebeten und Kirchgängen teilnimmt.

    ich frage mich gerade was an einem Gebet so tragisch ist ?Selbst die muslimischen Kinder beten hier und nehmen z.B. am Erntedankgottesidenst teil, es ist einem Kiga wohl nicht zuzumuten wegen einem Kind Extrawürste zu braten und z.B. wegen einem Kind immer dafür zu sorgen das an bestimmten Veranstaltungen eine Erzieherinn abgestellt wird, auch isoliert so ein Wunsch das Kind


    Zitat Zitat von Syrah Beitrag anzeigen
    Ich habe sie darauf hingewiesen, daß wir Atheisten sind (in 5. Generation nicht getauft und stolz darauf) und auch ein Recht auf Religionsfreiheit haben. In unserem Fall Freiheit von der Religion. Sie will das jetzt nochmal prüfen (war schwer begeistert, daß ich ihre Privatnummer rausgesucht hatte; aber ich war so wütend...). Das Ergebnis ist mir eigentlich auch jetzt schon klar.

    Privat belästigen halte/finde ich unmöglich ,

    Zitat Zitat von Syrah Beitrag anzeigen

    Meine Anwältin erreiche ich erst morgen früh. Ich möchte das eigentlich nicht so hinnehmen. Es gibt hier auch keine Alternativen, wie z. B. der von mir favorisierte Montessorikindergarten (65 km...), oder einen privaten Kindergarten.

    Ich erwarte auch keinerlei finanzielle Unterstützung (bekommen wir sowieso nicht) von der Gemeinde oder sowas. Alles, was ich will, ist das mein Sohn FREI und mit seinen EIGENEN Ideen und Gedanken aufwächst, ohne gleich in irgendeine Schablone gedrückt zu werden, die er noch gar nicht versteht. Aber das ist in dieser gottverfluchten Gegend scheinbar nicht möglich! Das kann doch nicht sein, daß man hier zum Beten gezwungen wird, aber auf der anderen Seite für verrückt erklärt wird, wenn man als Mutter arbeitet (statt am Herd zu stehen) und auch noch nach einem ZWEISPRACHIGEN Kindergarten gefragt hat (welch Blasphemie; Bildung? Da reicht ja wohl die Bibel...).

    Weiß hier vielleicht jemand, welche Rechte ich wirklich habe oder auch nicht habe? Wer darf eigentlich einen Kindergarten gründen???

    Vielen, vielen Dank im Voraus!!!

    Syrah

    Oh man dann sei froh das du nicht in Bayern wohnst den hier wird sogar in den Grundschulen gebetet

  10. #10
    LadyHastur Gast

    Standard Re: Religions-/Betzwang im Kindergarten?

    Zitat Zitat von zoezoe Beitrag anzeigen
    Boah, was soll dass denn bitte??? Doch, das musst du verstehen! Die Glaubensfreiheit ist nämlich ein Bestandteil der auch für dich geltenden Verfassung. Diese Glaubensfreiheit beinhaltet auch zu respektieren, wenn jemand an keine Religion glaubt.



    Wenn eine Mutter nicht möchte, dass ihr Kind entgegen ihres Glaubens zu religiösen Handlungen angehalten wird, dann ist das ihr gutes Recht. Hätte sie eine andere Religion, müsste man das schließlich ebenso berücksichtigen.




    Ihre Grundsätze unterscheiden sich von deinen. Inwieweit es richtig ist ein Kind von religiösen Inhalten fernzuhalten sei jetzt mal dahingestellt, denn darum geht es nicht. Es ist IHR Recht! So wie es dein Recht ist zu glauben was du willst.




    Wer im Glashaus sitzt...

    Entrüstete Grüße
    zoe
    Wenn ich nicht möchte das mein Kind in irgendeinerweise beeinflußt wird dann muß ich dafür sorgen das eine anderweitige Betreuung gegeben ist , ich kann jawohl nicht verlangen das ein konfessioneller kiga eine Extrawurst brät, es gibt ja keine Kigapflicht .

    Dann darf ich aber auch z.B. kein Weihnachten feiern, keinen Schokohasen verschenken, keinen Martinszug teilnehmen usw.

Seite 1 von 11 123 ... LetzteLetzte