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  1. #1
    Avatar von JollyMacKay
    JollyMacKay ist offline journey (wo)man

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    Frage Wundversorgung im städtischen Kindergarten?

    Hat jemand schon mal gehört, dass in städtischen Kindergärten Wunden von den Erzieherinnen nicht mal gesäubert werden dürfen? Angeblich gäbe es dazu ein "Gesetz".

    Fall: Ein kleiner Junge aus unserem Freundeskreis hat sich beim Spiel im Garten einen Schnitt in die Handfläche zugezogen. Als die Mutter zum Abholen kam, war die Wunde verdreckt und eine dicke, eitrige Blase hatte sich darüber gebildet. Der Arzt sagt, da würde eine Narbe zurückbleiben. Die Erzieherinnen erklären, es stünde in ihrer Verordnung, dass sie Wunden von Kindern weder reinigen noch desinfizieren dürften. Einige andere Eltern sagen, sie hätten davon auch schon gehört.

    Stimmt das??

  2. #2
    yggdrasil2009 Gast

    Standard Re: Wundversorgung im städtischen Kindergarten?

    Zitat Zitat von JollyMacKay Beitrag anzeigen
    Hat jemand schon mal gehört, dass in städtischen Kindergärten Wunden von den Erzieherinnen nicht mal gesäubert werden dürfen? Angeblich gäbe es dazu ein "Gesetz".

    Fall: Ein kleiner Junge aus unserem Freundeskreis hat sich beim Spiel im Garten einen Schnitt in die Handfläche zugezogen. Als die Mutter zum Abholen kam, war die Wunde verdreckt und eine dicke, eitrige Blase hatte sich darüber gebildet. Der Arzt sagt, da würde eine Narbe zurückbleiben. Die Erzieherinnen erklären, es stünde in ihrer Verordnung, dass sie Wunden von Kindern weder reinigen noch desinfizieren dürften. Einige andere Eltern sagen, sie hätten davon auch schon gehört.

    Stimmt das??
    räusper, Eiter bildet sich aber net nach 2 Stunden, das nur zur Info

    nein dürfen sie nicht, allerdings werden bei uns die Eltern informiert wenn es zu einer solchen verletzung gekommen ist und wenn da eine narbe bleibt hätte ja das Blut in Strömen an der hand fliessen müßen

    glaub nicht alles was andere Mütter erzählen, Mütter übertreiben generell

    Es darf lediglich gekühlt usw. werden, finde ich auch besser als das da jeden mit deinfektionsmittel usw. rangeht

  3. #3
    Julchen2kids ist offline Stranger

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    Standard Re: Wundversorgung im städtischen Kindergarten?

    Stimmt! Bei uns im Kindergarten ist es genauso. Allerdings hab ich einen Desinfektionsspray und Pflaster in dem Kindergartenrucksack meines Sohnes und bei der Kindergartenleiterin einen Zettel unterschrieben, dass ich es wünsche Schürfwunden, etc. damit zu behandeln. und wenns was gröberes ist ruft der Kindergarten eh an.

  4. #4
    Avatar von JollyMacKay
    JollyMacKay ist offline journey (wo)man

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    Standard Re: Wundversorgung im städtischen Kindergarten?

    Zitat Zitat von yggdrasil2009 Beitrag anzeigen
    räusper, Eiter bildet sich aber net nach 2 Stunden, das nur zur Info

    nein dürfen sie nicht, allerdings werden bei uns die Eltern informiert wenn es zu einer solchen verletzung gekommen ist und wenn da eine narbe bleibt hätte ja das Blut in Strömen an der hand fliessen müßen

    glaub nicht alles was andere Mütter erzählen, Mütter übertreiben generell

    Es darf lediglich gekühlt usw. werden, finde ich auch besser als das da jeden mit deinfektionsmittel usw. rangeht
    ich sehe dieses kind täglich. nein, die mutter hat nicht übertrieben.

  5. #5
    Mondengel ist offline enthusiast

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    Standard Re: Wundversorgung im städtischen Kindergarten?

    Zitat Zitat von JollyMacKay Beitrag anzeigen
    Hat jemand schon mal gehört, dass in städtischen Kindergärten Wunden von den Erzieherinnen nicht mal gesäubert werden dürfen? Angeblich gäbe es dazu ein "Gesetz".

    Fall: Ein kleiner Junge aus unserem Freundeskreis hat sich beim Spiel im Garten einen Schnitt in die Handfläche zugezogen. Als die Mutter zum Abholen kam, war die Wunde verdreckt und eine dicke, eitrige Blase hatte sich darüber gebildet. Der Arzt sagt, da würde eine Narbe zurückbleiben. Die Erzieherinnen erklären, es stünde in ihrer Verordnung, dass sie Wunden von Kindern weder reinigen noch desinfizieren dürften. Einige andere Eltern sagen, sie hätten davon auch schon gehört.

    Stimmt das??
    Ja, das stimmt. Aber man kann Erklärungen unterschreiben, wenn man gewisse Dinge wünscht. Aber, Erzieherinnen sind auch verpflichtet, die Eltern anzurufen, wenn derartiges geschehen ist. Erste Hilfe ist natürlich immer zu leisten in Notfällen. Es gibt ja auch die Nothilfekästen in den Kindergärten.
    Aber so schnell vereitert?? Innerhalb weniger Stunden, finde ich unrealistisch. Bei großen Wunden ist aber auch Pflicht sich drum zu kümmern, in welcher Form auch immer. Zum Arzt fahren oder Mutter anrufen. Vielleicht war es eher eine kleine Wunde, ein kleiner Riss?
    Man stellt sich gerade so eine blutende klaffende Wunde vor, so wie das beschrieben wird, mit eitriger Blase??!!

  6. #6
    Avatar von JollyMacKay
    JollyMacKay ist offline journey (wo)man

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    Standard Re: Wundversorgung im städtischen Kindergarten?

    Zitat Zitat von Mondengel Beitrag anzeigen
    Man stellt sich gerade so eine blutende klaffende Wunde vor, so wie das beschrieben wird, mit eitriger Blase??!!
    genau das war es auch. als die mutter ihn abholte, war die ganze hand noch blutverkrustet.
    und wegen des eiters: natürlich war es keine dickeitrige blase, aber es hatte sich schon deutlich gelbe flüssigkeit unter der haut gebildet.
    es ist gleich morgens passiert und am abend sah das schon so schlimm aus. am nächsten tag sind sie zum arzt und der meinte, eine narbe würde auf jeden fall bleiben. der kerl hat sich die halbe hand aufgeritzt.

  7. #7
    biene271 ist offline old hand

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    Standard Re: Wundversorgung im städtischen Kindergarten?

    Zitat Zitat von JollyMacKay Beitrag anzeigen
    genau das war es auch. als die mutter ihn abholte, war die ganze hand noch blutverkrustet.
    und wegen des eiters: natürlich war es keine dickeitrige blase, aber es hatte sich schon deutlich gelbe flüssigkeit unter der haut gebildet.
    es ist gleich morgens passiert und am abend sah das schon so schlimm aus. am nächsten tag sind sie zum arzt und der meinte, eine narbe würde auf jeden fall bleiben. der kerl hat sich die halbe hand aufgeritzt.
    Also, in so einem Fall hätte unser Kindergarten sofort angerufen, damit man das Kind abholt. Etwas ähnliches haben wir vor etwa 2 Monaten erst selber erlebt. Einer meiner Zwillinge hat sich beim "prickeln" (fragt bitte nicht was das ist, ich weiß es selber nicht genau) die dazugehörige Nadel durch den zeigefinger gestochen. Die Nadel ist sehr stumpf,eigentlich hätte er die gar nicht durch den finger bekommen können, hat er aber trotzdem geschafft. Keiner wußte wie es dazu kam, aber ich wurde sofort benachrichtigt. Eine Erzieherin hat die Nadel entfernt, hätte sie eigentlich nicht machen dürfen, sondern ich hätte meinen Sohn mit Nadel im Finger zum Arzt, bzw. Krankenhaus bringen müssen. Nachdem ich ihn abgeholt hatte, war ich beim Arzt, es war alles in Ordnung, keine größeren Verletzungen und nach einigen Tagen waren auch die Löcher wieder verheilt. Dieses Erlebnis war einer der gründe, warum man sich entschlossen hat, einer Erziherin einen Erste-Hilfe-Kurs, speziell auch für Kleinkinder, zu zahlen. Damit in solchen Fällen eben richtig gehandelt werden kann.
    LG Biene mit 5 Kindern (97/98/03/05/05)

  8. #8
    yggdrasil2009 Gast

    Standard Re: Wundversorgung im städtischen Kindergarten?

    Zitat Zitat von JollyMacKay Beitrag anzeigen
    ich sehe dieses kind täglich. nein, die mutter hat nicht übertrieben.
    dann is das Kind ein medizinisches Wunder

    gleich ein Fachmagazin anrufen und drucken lassen

    sorry ,

  9. #9
    Butterblume79 ist offline old hand

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    Standard Re: Wundversorgung im städtischen Kindergarten?

    Zitat Zitat von yggdrasil2009 Beitrag anzeigen
    dann is das Kind ein medizinisches Wunder

    gleich ein Fachmagazin anrufen und drucken lassen

    sorry ,
    Ich vermiss Dein Schildchen!



    Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, dann ist die gesetzliche Regelung von Bundesland zu Bundesland verschieden.

    Wir hatten mal einen ähnlichen, aber umgekehrten Fall: mein Sohn flatschte auf einem Kiga-Ausflug hin und schrammte sich das Knie auf.
    Seine Erzieherin wusch die Wunde aus und klebte ein Pflaster darauf. Da die Wunde allerdings größer war, als das Zuschnittpflaster befand sich ein nicht kleiner Teil der Klebefläche auf der Wunde ...

    Das ganze hat sich tatsächlich entzündet-jedoch nicht innerhalb weniger Stunden, sondern nach 2 Tagen.
    Blitzeiterung ist auch mir neu

    Zum Thema desinfizieren ...
    Unser Kinderarzt rät grundsätzlich von solcherlei Unfug (Originalaussage des Docs!) ab!
    Auch das sofortige Auswaschen einer frischen Wunde bringt mehr Schmerzen, als Nutzen.
    Solange die Wunde nicht komplett verdreckt ist, sei es am besten, erst mal ein Pflaster drauf und Finger weg-in den meisten Fällen reinigt sich die Wunde von alleine.
    Die von der TE erwähnte gelbe Flüssigkeit war m.E. auch kein Eiter (dieses ist grünlich u bildet sich in der Regel 24 Std nach einer Entzündung), sondern ganz normales, reinigendes Wundsekret.

    Narbenbildung hat mit eventuellem Eiterfluß schon mal gar nix zu tun!
    Narben entstehen, wenn Wunden unregelmässige Ränder haben,w elche nicht richtig zusammenwachsen können (was bei einem Schnitt sehr unwahrscheinlich ist).

    Lange Rede, kurzer Sinn ... auch ich vermute stark, dass da eine überbesorgte Mama mächtig übertrieben hat!

  10. #10
    yggdrasil2009 Gast

    Standard Re: Wundversorgung im städtischen Kindergarten?

    Zitat Zitat von Butterblume79 Beitrag anzeigen
    Ich vermiss Dein Schildchen!



    Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, dann ist die gesetzliche Regelung von Bundesland zu Bundesland verschieden.

    Wir hatten mal einen ähnlichen, aber umgekehrten Fall: mein Sohn flatschte auf einem Kiga-Ausflug hin und schrammte sich das Knie auf.
    Seine Erzieherin wusch die Wunde aus und klebte ein Pflaster darauf. Da die Wunde allerdings größer war, als das Zuschnittpflaster befand sich ein nicht kleiner Teil der Klebefläche auf der Wunde ...

    Das ganze hat sich tatsächlich entzündet-jedoch nicht innerhalb weniger Stunden, sondern nach 2 Tagen.
    Blitzeiterung ist auch mir neu

    Zum Thema desinfizieren ...
    Unser Kinderarzt rät grundsätzlich von solcherlei Unfug (Originalaussage des Docs!) ab!
    Auch das sofortige Auswaschen einer frischen Wunde bringt mehr Schmerzen, als Nutzen.
    Solange die Wunde nicht komplett verdreckt ist, sei es am besten, erst mal ein Pflaster drauf und Finger weg-in den meisten Fällen reinigt sich die Wunde von alleine.
    Die von der TE erwähnte gelbe Flüssigkeit war m.E. auch kein Eiter (dieses ist grünlich u bildet sich in der Regel 24 Std nach einer Entzündung), sondern ganz normales, reinigendes Wundsekret.

    Narbenbildung hat mit eventuellem Eiterfluß schon mal gar nix zu tun!
    Narben entstehen, wenn Wunden unregelmässige Ränder haben,w elche nicht richtig zusammenwachsen können (was bei einem Schnitt sehr unwahrscheinlich ist).

    Lange Rede, kurzer Sinn ... auch ich vermute stark, dass da eine überbesorgte Mama mächtig übertrieben hat!

    meinste das ?

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