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  1. #41
    Falke ist offline addict

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    Standard Re: Kinder mit Migrationshintergrund

    Zitat Zitat von Chinchilla64 Beitrag anzeigen
    Mein ältester Sohn (21) hat sich gerade auch geäussert: Er findet es immer noch gut, dass er in einen solchen Kindergarten/Schule gegangen ist. Er meint, so hat er es früh gelernt, unterschiedlichen Menschen/Kulturen zu begegnen. Und dass man das ja heutzutage brauchen kann. Die Schule, wo seine beiden jüngeren Geschwister hingehen - da meint er, er hat schon von mehreren Jugendlichen da komische Vorurteile gehört, eben weil es da kaum ausländische Kinder gibt (wir haben ja dann ein Haus in einer "besseren" Gegend gekauft. Deshalb haben die Geschwister eine ganz andere Situation).
    Warum muß ein Kind in dem Alter andere Kulturen kennenlernen? Vielleicht will es das garnicht oder will eine ganz andere Kultur kennenlernen?
    Mein Sohn ist froh, das es in seiner Umgebung wenig Ausländer gibt.
    Als er jünger war, hatte er auch ausländische Freunde, ich übrigens auch, ich glaube nicht, das er viel von der Kultur mitbekommen hat, nur das ihm sein Freund, türkischer Abstammung, leid getan hat, mir übrigens auch, weil seine Eltern nie Zeit für ihn hatten, und er nie Kind sein durfte, sonder schon ein Mann...er durfte dann mit uns durch den Wald streifen und Kind sein.

  2. #42
    Avatar von Chinchilla64
    Chinchilla64 ist offline Legende

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    Standard Re: Kinder mit Migrationshintergrund

    Zitat Zitat von Falke Beitrag anzeigen
    Schweden ist eines der Länder, das in vielem weit voraus ist, nur, soviel ich weiß, du kannst mich natürlich berichtigen, wird in Schweden verlangt, das der Einwanderer die Sprache spricht, wenn er einwandern will, zumindest nach einer gewissen Zeit vorlegen muß, das er die Sprache gelernt hat. Wenn ich mir die Arabischen Länder ansehe, ja, sind sehr tolerant, Amerika, wow, Frankreich, tolerant, vorallem wenn man einen anderen Glauben hat.

    Wer behauptet, ich poche auf "Deutschtum"? Machen wir hier ein Sprachtest, Rechtschreibeübungen oder soll ich meine Deutschnoten vorlegen? Beim tippen an der Tastatur unterlaufen mir mal fehler, ich habe keine Probleme damit, du?

    Um zur Ausgangsfrage zurück zu kommen, es ging nicht darum, wie das Deutsch, die Rechtschreibung oder die Grammatik von mir ist, sondern, ob ich mein Kind in einen Kindergarten mit einem hochen Anteil von Migrantenkindern geben würde, und ich würde es nicht tun, wo liegt das Problem?
    Und, nein, ich habe nichts gegen Migranten, die gewillt sind Deutsche zu werden, die Sprache sprechen, unsere Kultur annehmen und Deutsche nicht diskriminieren.

    Und wer jetzt noch, bei meinem "Deutschtum", Fehler findet, buddelt sie ein, vielleicht wächst ja ein Rechtschreibebäumchen...
    Okay...... Was Anforderungen an Sprachkenntnisse angeht - bei MIR hat noch niemand nachgefragt. Nicht nur hat man mich nie in einen Schwedisch-Kurs gesteckt - ich hab nicht mal Information darüber bekommen, ob und wo es solche Kurse gibt. Es kann sich einiges geändert haben, es kann sein, dass das Arbeitsamt reagiert, wenn man da einen Arbeitssuchenden hat, der die Sprache nicht kann. Keine Ahnung!

    Ich hatte allerdings einen Untermieter, einen Afghanen, der schon 10 Jahre oder so hier ist und sich kaum verständigen konnte. Der ging dann auch in einen Schwedisch-Kurs (wo er sich nicht ernsthaft anstrengte, ich hab ihm nämlich bei den Hausaufgaben geholfen), aber ich hab keine Ahnung, ob das freiwillig oder gezwungenermassen. Man konnte sich ja mit ihm über Einzelheiten nicht verständigen. Aber jedenfalls hat man ihn nicht wieder rausgeworfen. Obwohl er seit er hier ist, weder arbeitet noch die Sprache lernt. Sprachtests wurden immer wieder diskutiert, aber das ging nie durch. Gibt es in Estland und anderen ehemaligen Sowietrepubliken - aber nicht in Schweden.

  3. #43
    Avatar von Chinchilla64
    Chinchilla64 ist offline Legende

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    Standard Re: Kinder mit Migrationshintergrund

    Zitat Zitat von kirna Beitrag anzeigen
    Eben, frag doch mal die Leitung, wie das mit der Sprache aussieht usw. Oft hat man mehr deutsche Muttersprachler, als es auf den ersten Blick auf Namensschilder aussieht, z.B. binationale Familien, 2. Generation Einwanderer, die aber gut Deutsch sprechen, ...
    DAS ist wahr!

  4. #44
    Avatar von Chinchilla64
    Chinchilla64 ist offline Legende

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    Standard Re: Kinder mit Migrationshintergrund

    Zitat Zitat von Falke Beitrag anzeigen
    Warum muß ein Kind in dem Alter andere Kulturen kennenlernen? Vielleicht will es das garnicht oder will eine ganz andere Kultur kennenlernen?
    Mein Sohn ist froh, das es in seiner Umgebung wenig Ausländer gibt.
    Als er jünger war, hatte er auch ausländische Freunde, ich übrigens auch, ich glaube nicht, das er viel von der Kultur mitbekommen hat, nur das ihm sein Freund, türkischer Abstammung, leid getan hat, mir übrigens auch, weil seine Eltern nie Zeit für ihn hatten, und er nie Kind sein durfte, sonder schon ein Mann...er durfte dann mit uns durch den Wald streifen und Kind sein.
    Man MUSS gar nix. Aber ich hab halt meinen Sohn gefragt und ER meinte, er fand es positiv.

    Was der Vorteil ist? Flexibilitet? Weniger "Ethnoegozentrik"? Den Begriff gibt es in der Soziologie - wenn ich das jetzt richtig übersetzt habe. D.h. also, dass jeder Mensch von seiner eigenen Kultur ausgeht und andere als fremd und oft auch als "verkehrt" ansieht. Und dabei spielt es ja ganz und gar keine Rolle welche er kennenlernt. Ausser natürlich die Erfahrungen sind negativ. Aber vor negativen Erfahrungen schützen - das tun ja Eltern sowieso.

    Warum sollte dein Sohn nicht viel von der Kultur mitbekommen haben? Er hat genau so viel oder so wenig mitbekommen, wie für die Beziehung mit dem Freund notwendig war. Es geht nicht um theoretisches Wissen um die Kultur, sondern darum Unterschiede - die nun mal da sind - zu überbrücken.

  5. #45
    Avatar von Chinchilla64
    Chinchilla64 ist offline Legende

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    Standard Re: Kinder mit Migrationshintergrund

    [QUOTE=yggdrasil2009;12270446]
    Zitat Zitat von Chinchilla64 Beitrag anzeigen

    Tja das würde die Stadt gerne danns chreinen sie aber wieder los, wegen Grundrechte und was weis ich

    in D. wird einfach zuviel geredet und ausdiskutiert
    Aber wenn man einen Kindergarten oder eine Schule leitet, dann kann man doch da Regeln oder Bedingungen haben, die für ALLE gelten? Wenn's nicht passt, müssen die ihr Kind halt woanders anmelden.

  6. #46
    yggdrasil2009 Gast

    Standard Re: Kinder mit Migrationshintergrund

    [QUOTE=Chinchilla64;12277439]
    Zitat Zitat von yggdrasil2009 Beitrag anzeigen

    Aber wenn man einen Kindergarten oder eine Schule leitet, dann kann man doch da Regeln oder Bedingungen haben, die für ALLE gelten? Wenn's nicht passt, müssen die ihr Kind halt woanders anmelden.
    Ist in D. leider nicht so einfach

  7. #47
    Zwilling ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Kinder mit Migrationshintergrund

    Sehe ich auch so.
    Ich finde auch, daß zu viel Toleranz was Islamismus angeht absolut gefährlich werden kann...

  8. #48
    Avatar von putzipoo
    putzipoo ist offline Veteran

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    Standard Re: Kinder mit Migrationshintergrund

    Zitat Zitat von Falke Beitrag anzeigen

    Und, nein, ich habe nichts gegen Migranten, die gewillt sind Deutsche zu werden, die Sprache sprechen, unsere Kultur annehmen und Deutsche nicht diskriminieren.
    Bei solchen Aussprüchen könnte ich auf die Palme gehen. Warum sollten Migranten ihre Herkunft verleugnen müssen nur weil es sie nach Deutschland verschlagen hat? Gegen Diskrimation aller Art bin ich prinzipiell, und ich bin auch der Meinung, dass man die Landessprache des Landes sprechen sollte, in dem man plant, längere Zeit zu leben. Aber die eigene Kultur aufgeben und Deutscher werden??? Nein, das geht deutlich zu weit, das darf man von niemandem verlangen.
    "Mieux vaut se perdre que de ne jamais partir"

  9. #49
    Katarina78 Gast

    Standard Re: Kinder mit Migrationshintergrund

    Migrantenkind ist ja nicht gleich Migrantenkind.

    Ich hätte eher Probleme damit, wenn ein hoher Anteil der Kinder aus (wie es so schön heisst) bildungsfernen Schichten bzw. Problemfamilien kommt, als dass mich die Nationalität der Eltern bzw. Großeltern interessieren würde.

    Ich bin selber Ausländerin, meine Tochter hat einen arabischen Namen (obwohl ich Südeuropäerin bin und mein Mann Schwabe) und dennoch wird Dir ihr Namensschild nichts über sie sagen. Sie spricht ausschließlich deutsch. Und in unserem Kindergarten ist das bei der großen Mehrheit so. Ich wüsste von keinem Kind (und der Migrationsanteil liegt zumindest in unserer Gruppe bei fast 50% die mindestens ein ausländisches Elternteil haben), dass es nicht deutsch spräche oder es andere Probleme gibt.

    Und was ist mit den internationalen Kindergärten, Schulen? Da hast Du nur Ausländer fast.

    Das Problem ist doch nicht wo die Eltern der Kinder herstammen, sondern wie sie "drauf sind".

  10. #50
    Falke ist offline addict

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    Standard Re: Kinder mit Migrationshintergrund

    Zitat Zitat von putzipoo Beitrag anzeigen
    Bei solchen Aussprüchen könnte ich auf die Palme gehen. Warum sollten Migranten ihre Herkunft verleugnen müssen nur weil es sie nach Deutschland verschlagen hat? Gegen Diskrimation aller Art bin ich prinzipiell, und ich bin auch der Meinung, dass man die Landessprache des Landes sprechen sollte, in dem man plant, längere Zeit zu leben. Aber die eigene Kultur aufgeben und Deutscher werden??? Nein, das geht deutlich zu weit, das darf man von niemandem verlangen.
    Ich habe mit keinem Wort geschrieben, daß Migranten ihre Herkunft verleugnen sollen.
    Es ist aber, denke ich mal, nicht zuviel verlangt, das sie die Sprache erlernen, sich mit der Kultur beschäftigen und mal sehen, was ist das für ein Land, in das ich gehe, so würde ich das zumindest machen.
    Es wird soviel angeboten, Sprachkurse, integratinshilfen, wird das alles angenommen?
    Oder sollen wir uns an die Einwanderer anpassen?
    Ich habe Einwanderer kennengelernt, die als erstes die Sprache gelernt habe, und auch darauf bestanden haben, das man sie korrigiert, die die Kultur erfahren wollten, das waren Ingenieure, die konnten das, sei es aus Neuseeland, aus Israel, aus Estland.
    Selbst wenn ich in einem Land Urlaub mache, informiere ich mich, was darf ich machen und was sollte ich lieber sein lassen, hat was für mich mit Respekt zu tun.


    Nun habe ich mich genug darüber ausgelassen.
    Achja, auch diesmal gillt, wer Fehler findet, kann sie mir ja zuschicken

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