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  1. #51
    yggdrasil2009 Gast

    Standard Re: Kinder mit Migrationshintergrund

    Zitat Zitat von putzipoo Beitrag anzeigen
    Bei solchen Aussprüchen könnte ich auf die Palme gehen. Warum sollten Migranten ihre Herkunft verleugnen müssen nur weil es sie nach Deutschland verschlagen hat? Gegen Diskrimation aller Art bin ich prinzipiell, und ich bin auch der Meinung, dass man die Landessprache des Landes sprechen sollte, in dem man plant, längere Zeit zu leben. Aber die eigene Kultur aufgeben und Deutscher werden??? Nein, das geht deutlich zu weit, das darf man von niemandem verlangen.

    Genau das, also deine Einstellung macht die Probleme in D so gravierend

    Ich erwarte nicht das Migranten ihre Herkunft oder Sprache verleugnen, das erwartet niemand und haben meine Eltern auch nie getan. Aber was man erwarten, nein sogar verlangen kann ist das sie eben Deutsch sprechen können ( was viele nach 15 Jahren nicht tun ) und sich eben "anpassen", jeder Migrant weis das in D. zum Beispiel Gleichberechtigung herrscht und Frauen nunmal das recht haben so zu leben wie sie wollen, das z.B. sollen vor allem die islamischen Migranten verdammt nochmal kapieren und eben lassen.

    Wieso muß ich mich fast schon regelmäßig als Hu.. beschimpfen lassen von meinen türkischen Nachbarn ? Nur weil ich nicht seinem Herkunftsland entsprechender Kultue Kopftuch trage ?

    Wieso darf er seine Söhne so erziehn das schon der 8 jährge meiner kleinen auf den Kopf spuckt weil sie ein Mädel ist ( ok das tut er nicht wieder, sie ist nunmal zwar erst 5 aber hat Feuer )

    Wieso sollen türkische Erzieherinnen eingestelltw erden die während der Kigazeit mit den Kinder türkisch reden ( ja wurde hier im Ernst verlangt )

    Wieso müßen wir ( ich sag jetzt wir da ich seit 30 Jahren in D. lebe und auch die Staatsbügerschaft angenommen habe ) immer und überall tolerantz zeigen und uns Beine ausreisen um eben alle zufrieden zustellen ?

    Wenn ich auswandere in ein Land mit einer anderen Sprache und Kultue dann weis ich das und muß mir bewußt sein das ich mich danach richten muß, kann ich dies nicht mit meiner religion oder meinem verbundenen Gefühl an meine Heimat vereinbaren darf ich nicht in dieses Land einwandern.

  2. #52
    SommerNike ist offline Stranger

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    Standard Re: Kinder mit Migrationshintergrund

    Zitat Zitat von kirna Beitrag anzeigen
    Eben, frag doch mal die Leitung, wie das mit der Sprache aussieht usw. Oft hat man mehr deutsche Muttersprachler, als es auf den ersten Blick auf Namensschilder aussieht, z.B. binationale Familien, 2. Generation Einwanderer, die aber gut Deutsch sprechen, ...
    Ja, ich werde das auf jeden Fall mit der Erzieherin besprechen, ob`s da Probleme gibt.

    [QUOTE=Katarina78;12282241]Migrantenkind ist ja nicht gleich Migrantenkind.

    Ich hätte eher Probleme damit, wenn ein hoher Anteil der Kinder aus (wie es so schön heisst) bildungsfernen Schichten bzw. Problemfamilien kommt, als dass mich die Nationalität der Eltern bzw. Großeltern interessieren würde.

    Das stimmt. Ich habe nur den Eindruck, dass die Kinder, auch die deutschen, die aus "bildungsnahen" Schichten kommen, dort nur sehr vereinzelt zu finden sind.

    (das mit dem Zitieren bekomme ich wohl nicht so wirklich hin).

    Ansonsten dieses Abschirmen, unter Sich-Bleiben Wollen kann man halt nicht nur bei den ausländischen Familien beobachten. Warum setzen sich denn hier z.B. die Elterninitiativen nur aus Akademikerfamilien zusammen? Gewisse Kreise legen da auch gar keinen Wert darauf, mit Menschen, die einen anderen Hintergrund als sie selbst haben, zusammen zu kommen.

    SommerNike

  3. #53
    Avatar von blondchen
    blondchen ist offline addict

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    Standard Re: Kinder mit Migrationshintergrund

    in pauls gruppe sind von 15 kindern, 7nichtdeutsche kinder............ davon mind. die hälfte der eltern die so gut wie kein deutsch können..........

    im kindergraten seh ich da noch nicht das problem, aber spätestens in der grundschule, weiss ich das die meisten deutschen kinder, dadurch beeinträchtigt werden können.

    der leistungsdurchschnitt der schulklasse sinkt dadurch und ich finde es schon schade für deutsche kinder, die vielelicht auch etwas mehr aufmerksamkeit bräcuhten, aber leider NUR deutsche sind.
    sicher stosse ich mit meiner meinung jetzt etwas an hier, aber ich sehe das nun mal so. wir haben hier am ort einen extrem hohen anteil von russen und da wir gegenüber 3er schulen wohnen bekomme ich einiges tagtäglich zu sehen. wir werden in einigen wochen aufs dorf ziehen, u.a. weil mein mann dort bessere chancen für unseren kleinen sieht, nachdem wir bei meinem großen schon etliche probleme hatten.
    Blondchen (mama vom Pubi89 und Zwerg06)grüsst euch lieb:p

    Meine Schlafstörung heisst PAUL:z

  4. #54
    Avatar von blondchen
    blondchen ist offline addict

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    Standard Re: Kinder mit Migrationshintergrund

    hierzu kann ich nur nicken, ich bin sehr tolerant aufgewachsen und erzogen worden, da war das thema ausländer absolute nebensache und ich hatte sogar ein jugoslawisches kindermädchen. aber wie soviel in den letzen jahren haben sich auch die nichtdeutschen sehr geändert
    Blondchen (mama vom Pubi89 und Zwerg06)grüsst euch lieb:p

    Meine Schlafstörung heisst PAUL:z

  5. #55
    Avatar von peacelike
    peacelike ist offline Legende

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    Standard Re: Kinder mit Migrationshintergrund

    Zitat Zitat von SommerNike Beitrag anzeigen
    Meine Hoffnung ist jetzt, dass die Familien nicht-deutscher Herkunft zwar vielleicht nicht unbedingt zur Bildungsbürger-Elite gehören, aber zumindest soweit in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind, dass die Kinder vernünftig deutsch sprechen und nicht nur in einem Mikrokosmos ihrer eigenen Kultur leben. Solche gibt es ja auch. Und dann ist mir die Herkunft auch egal.
    ich habe Migrationshintergrund, mein Deutsch hat allerdings für ein Germanistik-Studium samt Promotion recht problemlos ausgereicht. Mein Sohn aber spricht derzeit keinesfalls "vernünftig deutsch", weil er von mir nur finnisch lernt. Jeder Sprachwissenschafter würde dazu raten, Kinder zuhause die Eltenrsprache und im KiGa die Umgebungssprache lernen zu lassen. Ich bin sicher, wenn mein Sohn in drei oder vier Jahren in die Schule kommt, hat er keine Sprachprobleme...

    peacelike

  6. #56
    Katarina78 Gast

    Standard Re: Kinder mit Migrationshintergrund

    [QUOTE=SommerNike;12286294]Ja, ich werde das auf jeden Fall mit der Erzieherin besprechen, ob`s da Probleme gibt.

    [QUOTE=Katarina78;12282241]Migrantenkind ist ja nicht gleich Migrantenkind.

    Ich hätte eher Probleme damit, wenn ein hoher Anteil der Kinder aus (wie es so schön heisst) bildungsfernen Schichten bzw. Problemfamilien kommt, als dass mich die Nationalität der Eltern bzw. Großeltern

    Das stimmt. Ich habe nur den Eindruck, dass die Kinder, auch die deutschen, die aus "bildungsnahen" Schichten kommen, dort nur sehr vereinzelt zu finden sind.

    (das mit dem Zitieren bekomme ich wohl nicht so wirklich hin).

    Ansonsten dieses Abschirmen, unter Sich-Bleiben Wollen kann man halt nicht nur bei den ausländischen Familien beobachten. Warum setzen sich denn hier z.B. die Elterninitiativen nur aus Akademikerfamilien zusammen? Gewisse Kreise legen da auch gar keinen Wert darauf, mit Menschen, die einen anderen Hintergrund als sie selbst haben, zusammen zu kommen.

    SommerNike
    Wenn wir es mal politisch total korrekt ausdrücken wollen:

    ich hätte ein Problem damit, wenn ein zu großer Anteil der Kinder in der Gruppe meiner Tochter aus Familien kommen in denen es an grundlegendem Engagement fehlt bezüglich der Kinder und/oder deren Kinder auffälliges Verhalten im negativen Sinne an den Tag legen.

    Auch sollten genügend deutsch sprechende Kinder in der Gruppe sein, damit auch die die nicht deutsch zur Muttersprache haben in der Lage sind es zu lernen.

    Denke mal wir sind da anscheinend ähnlicher Ansicht.

  7. #57
    Avatar von Chinchilla64
    Chinchilla64 ist offline Legende

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    Standard Re: Kinder mit Migrationshintergrund

    Zitat Zitat von putzipoo Beitrag anzeigen
    Bei solchen Aussprüchen könnte ich auf die Palme gehen. Warum sollten Migranten ihre Herkunft verleugnen müssen nur weil es sie nach Deutschland verschlagen hat? Gegen Diskrimation aller Art bin ich prinzipiell, und ich bin auch der Meinung, dass man die Landessprache des Landes sprechen sollte, in dem man plant, längere Zeit zu leben. Aber die eigene Kultur aufgeben und Deutscher werden??? Nein, das geht deutlich zu weit, das darf man von niemandem verlangen.
    Nee, man kann nicht "Deutscher" werden, wenn man sein halbes Leben erst in einem anderen Land verbracht hat. Man hat immer sein Kulturerbe mit sich. Und das soll man auch haben dürfen. Aber natürlich muss man sich so weit anpassen/gewöhnen, dass man weiss, was in dem Land gilt und sich entsprechend verhält. Wenn man Dinge macht, die nicht akzeptabel sind, dann kann man sich NIE damit entschuldigen, dass man die Kultur im neuen Land noch nicht so gut kennt. Da muss man sich informieren. Oder eben Lehrgeld zahlen.

    Z.B. als ich nach Schweden kam, hab ich ziemlich schnell gemerkt, dass es hier ziemlich tabu ist, über andere zu lästern. Sagt jetzt nicht, dass das in Deutschland genauso ist. Das ist ein ziemlicher Unterschied! Aber entweder merkt man es vorher oder man macht einen Patzer und merkt es dann. Die Leute, die das offensichtlich nicht merken und alle anderen sind schuld oder sollen sich anpassen - hört sich nach Psychopathen an, oder? Egeal welcher Nationalitet. Man muss auch dran denken, dass es natürlich eine ganze Reihe Leute gibt, die in ein anderes Land emigrieren, weil sie irgendwie Dreck am Stecken haben, oder sich Feinde gemacht haben. Kriegstrauma ist natürlich auch eine Möglichkeit.

  8. #58
    Avatar von Chinchilla64
    Chinchilla64 ist offline Legende

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    Standard Re: Kinder mit Migrationshintergrund

    Zitat Zitat von yggdrasil2009 Beitrag anzeigen
    Ich erwarte nicht das Migranten ihre Herkunft oder Sprache verleugnen, das erwartet niemand und haben meine Eltern auch nie getan. Aber was man erwarten, nein sogar verlangen kann ist das sie eben Deutsch sprechen können ( was viele nach 15 Jahren nicht tun ) und sich eben "anpassen", jeder Migrant weis das in D. zum Beispiel Gleichberechtigung herrscht und Frauen nunmal das recht haben so zu leben wie sie wollen, das z.B. sollen vor allem die islamischen Migranten verdammt nochmal kapieren und eben lassen.

    Das finde ich selbstverständlich! Es gibt ja schliesslich Gesetze! Was die Gleichberechtigung angeht und ähnliches. Ich würde auch nicht zögern, wenn mich jemand persönlich beleidigt, denjenigen anzuzeigen.

    Wieso muß ich mich fast schon regelmäßig als Hu.. beschimpfen lassen von meinen türkischen Nachbarn ? Nur weil ich nicht seinem Herkunftsland entsprechender Kultue Kopftuch trage ?

    Das ist nicht dein Ernst oder? Den hätte ich sofort wegen Beleidigung angezeigt. So was geht gar nicht!

    Wieso darf er seine Söhne so erziehn das schon der 8 jährge meiner kleinen auf den Kopf spuckt weil sie ein Mädel ist ( ok das tut er nicht wieder, sie ist nunmal zwar erst 5 aber hat Feuer )

    Man kann nur hoffen, dass das Jugendamt eingreift, wenn sich dass auch in der Schule zeigt. Dann reagieren hoffentlich die Lehrer. Aber du kannst ja dem Jugendamt auch einen Tip geben.

    Wieso sollen türkische Erzieherinnen eingestelltw erden die während der Kigazeit mit den Kinder türkisch reden ( ja wurde hier im Ernst verlangt )

    Wieso müßen wir ( ich sag jetzt wir da ich seit 30 Jahren in D. lebe und auch die Staatsbügerschaft angenommen habe ) immer und überall tolerantz zeigen und uns Beine ausreisen um eben alle zufrieden zustellen ?

    Absolut nicht! Aber man muss halt konkrete Anforderungen stellen. Wenn die Leute dann stattdessen "allgemein" ausländerfeindlich sind, DAS gibt ja Munition, oder? Alles, was unsachlich ist sowieso. Und wieder mal sabotieren einige wenige für alle anderen. Denn so viele sind das wohl nicht, die sich daneben benehmen?

    Wenn ich auswandere in ein Land mit einer anderen Sprache und Kultue dann weis ich das und muß mir bewußt sein das ich mich danach richten muß, kann ich dies nicht mit meiner religion oder meinem verbundenen Gefühl an meine Heimat vereinbaren darf ich nicht in dieses Land einwandern.
    Ganz meine Meinung. Als ich mit einem Iren zusammen war, hab ich auch mal mit dem Gedanken gespielt, ob ich in Irland leben könnte, und war dabei - realistischerweise - kritisch. Natürlich ist es etwas anders, wenn man Flüchtling ist und es sich nicht ausgesucht hat. Trotzdem muss man ja selbstverständlich Rücksicht auf die dort lebende Bevölkerung nehmen und sich soweit anpassen.

  9. #59
    Avatar von Chinchilla64
    Chinchilla64 ist offline Legende

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    Standard Re: Kinder mit Migrationshintergrund

    Noch ein Kommentar zu den türkisch sprechenden Erzieherinnen, die verlangt wurden: In Schweden haben alle Migrantenkinder Muttersprachenunterricht und Forschung hat gezeigt, dass das wichtig sein kann für die Sprachentwicklung, dass die Kinder sonst leicht "halb-sprachig" werden können. Man muss da eine Art Brücke bauen zwischen den Sprachen. Ich hab das selbst gesehen als Lehrerin. Diese Kinder haben nicht nur Probleme mit der Sprache, die verstehen auch in Geschichte oder Naturwissenschaften die Texte nicht, oder in Mathe die Textaufgaben. Das gibt grosse Probleme. Dabei sind manche sogar im Land geboren. Ich weiss auch nicht 100 % wo das Problem wirklich liegt, aber der Muttersprachenunterricht hilft auf jeden Fall. Ich nehme mal an, dass die Kinder zu Hause in der Sprache der Eltern keine abstrakten Begriffe lernen - wenn die Eltern vielleicht vom Lande kommen und überhaupt keine differenzierten Gespräche zu Hause vorkommen. D.h. alles auf einfachstem Alltagsniveau. Und wenn es dann ein bisschen theoretisch in der Schule wird, hat das Kind keine Ahnung wovon der Lehrer redet.

    Mit anderen Worten: Das ist kein Luxus, das ist Integrationshilfe.

  10. #60
    Cuora_III ist offline Member

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    Standard Re: Kinder mit Migrationshintergrund

    Zitat Zitat von SommerNike Beitrag anzeigen
    Danke erstmal für eure Meinungen.
    Der Anlass meiner Frage ist, dass mein Sohn in eine ebensolche Kita gehen wird. Es ist auch ein integrativer Kindergarten. Ich habe hier im Forum auch schon mal geschrieben, dass es dort aggressive verhaltensauffällige Kinder auf den I-Plätzen gibt (von meiner Bekannten erfahren). Das müssen aber nicht unbedingt die Migrantenkinder sein.

    Als ich neulich dort war, war ich ehrlich gesagt schon etwas erschrocken, sooo viele ausländische Namen auf den Garderobenschildern zu lesen. ( bei meiner ersten Besichtigung vor längerer Zeit war das noch nicht so. Damals war er vor kurzem umgezogen und hatte noch die damaligen Kinder im Gepäck, was mir jetzt bewusst geworden ist). Es muss nicht so sein, kann aber, dass diese Sprachschwierigkeiten und /oder sonstige Probleme haben. Dazu kommen dann noch die fünf Integrativkinder mit besonderem Förderbedarf, darunter noch die welche andere körperlich angreifen.

    Meine Vorstellung ist jetzt also die, dass das Ganze eher auf einem low level laufen wird. Ich bin bestimmt keine Mutter, die möchte, dass ihr Kind im Kindergarten Englisch lernt oder sonstigen Schnick-Schnack, aber ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass das der richtige Kindergarten für ihn ist. Leider sind zur Zeit alle anderen dicht und wir sind auf den Platz angewiesen. Aber ich hab ein unglaublich schlechtes Gefühl und möchte ihn dort am liebsten überhaupt nicht hingeben.

    Ja, vielleicht sind das alles Vorurteile und Vorbehalte und ich werde eines Besseren belehrt, aber mein Bauchgefühl als ich dort war, war alles andere als gut und ich kann mir meinen Sohn dort gar nicht vorstellen.

    Viele Grüße

    SommerNike
    ich kann Dein schlechtes Gefühl leider bestätigen - unsere Große ging in einen Kiga, der sich Integrationskiga für Sprachstörungen nannte (hatte ich damals bewusst ausgesucht, weil sie meiner Ansicht nach sprachlich hinterherhinkte, später wurde ein Hörschaden festgestellt). Der Migrantenanteil in der Gruppe war so bei 40%, die Gruppe war altersgemischt, dazu einige I-Kinder, und es wurde das pädagogische Prinzip des Situationsansatzes gefahren. Im Klartext bedeutete das: kaum oder keine altersgerechte Beschäftigung, kein Augenmerk auf Sprache, der Integrationsansatz war ein Lacher und durch die Migranten, die Sprachgestörten und das Altersgefälle fielen Defizite weder auf noch wurde dran gearbeitet. Förderung fand gar nicht statt, auf Befragen wurde immer geantwortet, es wäre alles i.o. War es aber nicht, definitiv nicht, sondern den Erziehern geht bei all den Minderleistern (doofes Wort, aber keine Ahnung, wie ich das umschreiben soll) der blick für das normale oder das in dem alter als normal zu erwartende total verloren. Wir haben sie dann im Vorschuljahr rausgenommen in eine Kita mit altersgleichen Gruppen und einem ordentlichen Tagesplan - wäre dies nicht gewesen, wäre unsere Große im ersten Schuljahr grandios gescheitert. Hoffentlich findest Du einen besseren Kindergarten.

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