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Thema: Krippe: Eingewöhnung klappt nicht - Hilfe!

  1. #21
    Britta02 Gast

    Standard Re: Krippe: Eingewöhnung klappt nicht - Hilfe!

    Zitat Zitat von Schietimme Beitrag anzeigen
    Und, man mag es kaum glauben, kommt man in diese Abnabelungszeit, dann wird nach ein paar Tagen weinen, weil Mama weg ist, plötzlich alles gut!
    Die Kleinen gewöhnen sich ja auch daran, dass Mama dabei ist...
    Vll liest du einfach nochmal das Anfangspost? Da steht:
    Ab da war es vorbei, er will nicht mehr in die Krippe, klammert sich an mir fest, rennt ständig zur Tür und lässt sich auch nicht auf die Erzieherinnen ein. Am Anfang ließ er sich noch beruhigen, dann nicht mehr - nur, wenn sie ihn in Ruhe ließen.



    In dieser dritten Woche sitze ich jetzt wieder mit im Raum, aber er hängt nur noch an mir und will raus, geht höchstens mal kurz zu den anderen Kindern, um gleich wieder zu kommen.


    Ich finde, das hört sich nach etwas anderem an als das von dir propagierte "nach ein paar Tegen weinen wird alles gut".

    Ich bleibe dabei: Es gibt Kinder, die sind einfach noch nicht reif. Dann sollte man von Fremdbetreuung erst mal Abstand nehmen, wenn es möglich ist. Auch wenn das über deinen Tellerrand geht, es gibt sie eben, diese Kinder. Einer Mutter da zu sagen "Stell dich nicht so an, das wird schon" finde ICH quatsch. Das ist und bleibt meine Meinung. Warum, habe ich dir nun zur genüge dargelegt. Belassen wir es doch einfach dabei, ok?

  2. #22
    Neoncupcake Gast

    Standard Re: Krippe: Eingewöhnung klappt nicht - Hilfe!

    Zitat Zitat von eszet-Schnitte Beitrag anzeigen
    18 Monate ist halt auch recht spät für den Krippenstart
    Mein Kind kam mit 11 Monaten in die Krippe und das war gut so.
    Die älteren Kinder hatten meist alle Probleme.
    ICH finde wir sind mit 11 Monaten jetzt etwas zu spät dran... läuft nicht so toll... ich glaube im Nachhinein wäre so 9 Monate für ein paar Stunden am Tag ideal gewesen, najo jetzt kann mans kaum mehr ändern.

  3. #23
    maus81 Gast

    Standard Re: Krippe: Eingewöhnung klappt nicht - Hilfe!

    Bei meinem Großen war es auch ähnlich! Wir haben die Eingewöhnung nach ca. 4 Wochen abgebrochen und ihn zu einer Tagesmutter gebracht. Die hatte zu der Zeit nur ihn und er hat sich superschnell eingewöhnt und ist dann 2 Jahre lang von ihr betreut geworden. Für ihn war die Krippe einfach nix....
    Jetzt mit 3 ist er aber problemlos in den Kiga gegangen

    Und der kleine Bruder (ganz anderer Typ Kind) ist mit 1,5 Jahren in die Krippe (allerdings eine andere....) gekommen, relativ problemlos. Die zweite Woche war allerdings auch schwieriger... Danach gings aber reibungslos!

  4. #24
    entkoffeina ist offline newbie

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    Standard Re: Krippe: Eingewöhnung klappt nicht - Hilfe!

    Bei uns läuft die Kita Eingewöhnung nun schon die sechste Woche. Die erste Woche war mein Sohn ganz entspannt, ich war sogar mal eine Stunde draußen. In der zweiten Woche merkte er dann, dass er nun scheinbar öfter hier her soll und fand das dann gar nicht schön. Er hat laut gebrüllt und sich von nichts und niemandem beruhigen lassen, bis ich wieder zurück war. Es war so schlimm, dass wir nach drei furchtbaren Tagen wieder ganz von Vorne und kleinschrittig angefangen haben. Nun sind wir schon so weit, dass er dort Mittag mit isst und ab morgen soll er dann dort auch seinen Mittagsschlaf machen. Die lezten zwei Tage lief es wohl schon sehr gut. Er hat allein gespielt und als wir ihn abholten, hatte er keinen Nuckel im Mund, ist zwar auf unseren Arm gekommen, wollte aber nicht unbedingt sofort gehen.

    Ich arbeite seit einer Woche wieder, aber wir haben das Glück, das mein Freund gerade noch zwei Wochen Urlaub hatte, so konnten wir unserem Sohn viel Zeit geben.

    Ich denke, was man braucht ist viel Geduld, aber auch Vertrauen in die Arbeit der Erzieher. Wenn man selbst davon überzeugt ist, dass die Krippe dem Kind gut tut und das Kind dort gut aufgehoben ist, dann überträgt sich diese Einstellung auch auf das Kind.

    Daneben spielt natürlich die Trennungsangst des Kindes eine große Rolle. Es muss sich sicher sein können, dass die Eltern immer wieder zurück kommen und das dauert halt bei einigen Kindern länger, bei anderen gehts das schneller.

    Auch wenn ich am Anfang manchmal dachte: "Ohje, was tue ich meinem Sohn da an?" wäre ich nie auf die Idee gekommen, die Eingewöhnung nach zwei/drei Wochen abzubrechen!! Abgesehen davon, dass ich auch wieder arbeiten muss, hätte meinem Sohn das auch nichts gebracht. Das hätte er wohl gar nicht verstanden und er hätte die Kita in schlechter Erinnerung behalten.

  5. #25
    Avatar von aniano
    aniano ist offline Sommerbrise

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    Standard Re: Krippe: Eingewöhnung klappt nicht - Hilfe!

    bei uns ging so, das meine tochter in die kita kam, als sie 6 monate alt war. da wir nicht wüssten wie sie das ganze akzeptiern würde, haben wir mit "mehreren wochen" gerechnet. ich hatte genug zeit mitzuwirken bei dieser eingewöhnung, und es hat echt lange gedauert. in die kita wird nach dem berliner-modell gearbeitet, also die zeit ohne mami langsam steigern. aber egal was wir versucht haben, es ging nicht. sie hat geweint, geschrien, man könnte sie nicht beruighen. nicht einmal 10 minuten wollte sie alleine bleiben. und das ging mehreren wochen so. wir könnten nicht aufgeben, weil ich wieder arbeiten sollte. und dann haben wir uns entschieden, auf die harte variante zu greifen. wir haben sie da gelassen, für mindestens halbe stunde, dann 45 minuten, usw, und haben die erziehrerinnen gebeten, uns nicht zu früh zu hollen. die waren von der methode nicht begeistert. es klingt vielleicht zu hart, herzlos, grausamm, und ich kann gut verstehen, dass nicht jede mutter so was machen kann. aber sie hat sich beruhigt, und ab dann ging es. in 10 minuten kann man mit dem kind nicht viel machen, sie hatte kaum zeit sich zu recht zu finden,in die gruppe anzukommen. also, wir haben in september 2009 angefangen, und erst im dezember war sie bereit für mehere stunden dort zu bleiben. mit dem schlafen und essen, gab es nie probleme. und seit sie laufen kann, ist es noch besser geworden. jetzt liebt sie es, in die kita zu gehen. sie fragt auch am wochenenden ob wir dort hinfahren. was ich sagen will, ist, nicht aufgeben. unsere tochter war als ein "schwieriges fall" eingestuft, so was hatten sie in der kita noch nie. hört sich schlimm an, war aber kein unlösbares problem. schlechte tage gibt es immer wieder, aber jeder von uns hat auch solche tagen. ich wünsche dir und deinem sohn alles gute, und viel spass in der kita

  6. #26
    TundBsMama ist offline Stranger

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    Standard Re: Krippe: Eingewöhnung klappt nicht - Hilfe!

    Hallo,
    ich finde das du das genau richtig machst und ich kann nur raten: durchhalten!
    Es gibt aber noch andere Möglichkeiten,man muss weder das Kind zuhause lassen und abwarten,noch die Holzhammermethode nutzen.
    Ich habe meinem Kleinen sein Lieblingskuscheltier mit in den Kindergarten gegeben auf dessen Bauch ein Foto von der Mama klebte und das Vieh mit meinem Parfüm eingesprüht.
    Das fand er total toll,er hat dann jedem erzählt,dass er seine Mama immer dabei hat.
    Es ist doch ganz egal wie man es macht aber man muss halt gucken,dass man es dem Kind möglichst einfach macht ztumindest in diesem Alter...

  7. #27
    Avatar von Schietimme
    Schietimme ist offline Bald Zweifachmama

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    Standard Re: Krippe: Eingewöhnung klappt nicht - Hilfe!

    Zitat Zitat von Britta02 Beitrag anzeigen
    Vll liest du einfach nochmal das Anfangspost? Da steht:
    Ab da war es vorbei, er will nicht mehr in die Krippe, klammert sich an mir fest, rennt ständig zur Tür und lässt sich auch nicht auf die Erzieherinnen ein. Am Anfang ließ er sich noch beruhigen, dann nicht mehr - nur, wenn sie ihn in Ruhe ließen.



    In dieser dritten Woche sitze ich jetzt wieder mit im Raum, aber er hängt nur noch an mir und will raus, geht höchstens mal kurz zu den anderen Kindern, um gleich wieder zu kommen.


    Ich finde, das hört sich nach etwas anderem an als das von dir propagierte "nach ein paar Tegen weinen wird alles gut".

    Ich bleibe dabei: Es gibt Kinder, die sind einfach noch nicht reif. Dann sollte man von Fremdbetreuung erst mal Abstand nehmen, wenn es möglich ist. Auch wenn das über deinen Tellerrand geht, es gibt sie eben, diese Kinder. Einer Mutter da zu sagen "Stell dich nicht so an, das wird schon" finde ICH quatsch. Das ist und bleibt meine Meinung. Warum, habe ich dir nun zur genüge dargelegt. Belassen wir es doch einfach dabei, ok?
    "Stell dich nicht so an, dass wird schon" würde ich nie zu einer Mutter sagen!
    Letztendlich muss jede Mutter für sich selber entscheiden, was das Richtige für ihr Kind ist!
    Bei uns sind die Kinder ja schon 3 Jahre (oder älter), da muss eine Fremdbetreuung langsam klappen
    Wir Zwei haben wahrscheinlich etwas unterschiedliche Ansichten, aber das ist auch okay
    jessiandre lässt grüßen

    Meine beiden Mädels



    http://lb4f.lilypie.com/1D9zp1.png

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    Meine Plaudibino´s sind Muemmelchen09 und brinchen und meine Junibino´s sind beri1302 , kleinehexe1977 und Sanilein !!!

  8. #28
    nidana ist offline Stranger

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    Standard Re: Krippe: Eingewöhnung klappt nicht - Hilfe!

    Hallo zusammen,

    ich wollte Euch mal ein kurzes Update geben, vielleicht macht das anderen Mut: wir sind mittlerweile bei 1,5 Std. Nach meinem ersten Beitrag bin ich nochmal eine ganze Woche dabei geblieben, die letzten 2 Tage im Ruheraum, wo mein Sohnemann mich zwar nicht sah, aber wusste, dass ich da bin. Je mehr er sich darauf eingelassen hat, desto seltener kam er, was ich als gutes Zeichen gedeutet habe. Auch auf die Erzieherinnen hat er sich langsam eingelassen (er kannte sie da 3 Wochen). Dann bin ich tatsächlich das erste Mal (wieder) gegangen. Da der Versuch mit 10 Minuten ja gar nicht geklappt hatte UND er mittlerweile mit den anderen Kindern schön gespielt hat, wollten wir ihm Zeit geben, ins Spiel zu kommen und haben uns auf eine Stunde verabredet. Wie gesagt, ich wollte auf keinen Fall die Holzhammermethode aber wir hatten den Eindruck, dass er etwas Zeit bräuchte, um sich darauf einzulassen. Ganz wichtig war für mich, dass ich im Nachbargebäude (Kindergarten) war, so dass ich sofort da gewesen wäre. Im Nachhinein wäre etwas kürzer vielleicht doch sinnvoll gewesen. Seine Erzieherin hat mich zwar beruhigt, er hätte sich ganz toll verhalten, aber auf mich wirkte er doch etwas fertig (also doch Holzhammer??). Am Tag drauf war er dann die gesamte Zeit bei der 2. Erzieherin auf dem Arm und hat sich "ihr anvertraut". Das war super, und ab da ging es aufwärts. Am dritten Tag ist er dann auch ab und zu runter, und so ging es jetzt seit 1,5 Wochen jeden Tag ein bisschen besser. Mittlerweile weint er nur noch kurz beim Abschied, streckt aber schon die Arme nach der Erzieherin aus, wenns ans Abschiednehmen geht und winkt mir zu. Danach beruhigt er sich wohl recht schnell und geht spielen. Ich bin wirklich erleichtert. Jetzt dehnen wir die Zeit langsam aus, aber länger als 2,5 Stunden werden es in den nächsten Monaten erst mal nicht, denke ich. Das machen wir ganz langsam, 1/2 Stunde mehr pro Woche höchstens.

    Wie gesagt, bei uns klappt es jetzt so langsam, zum Glück. Aber Geduld ist wirklich wichtig. Wenn er sich der Erzieherin nicht anvertraut hätte, hätten wir abgebrochen. Jetzt hat er es wohl gepackt und fühlt sich auch wohl. Viel Glück allen anderen, die Ähnlichens durchmachen!! :daumendrueck:
    Geändert von nidana (08.10.2010 um 11:21 Uhr)

  9. #29
    Avatar von peacelike
    peacelike ist offline Legende

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    Standard Re: Krippe: Eingewöhnung klappt nicht - Hilfe!

    Zitat Zitat von nidana Beitrag anzeigen
    Jetzt dehnen wir die Zeit langsam aus, aber länger als 2,5 Stunden werden es in den nächsten Monaten erst mal nicht, denke ich. Das machen wir ganz langsam, 1/2 Stunde mehr pro Woche höchstens.
    und bringt Dir das etwas, wochenlange Eingewöhnung mit dem Ziel, dann 2,5 Stunden frei zu haben? ich verstehe es noch nicht ganz.
    Lieben Gruß

    peacelike mit Oktoberzwerg 06

  10. #30
    nidana ist offline Stranger

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    Standard Re: Krippe: Eingewöhnung klappt nicht - Hilfe!

    Zitat Zitat von peacelike Beitrag anzeigen
    und bringt Dir das etwas, wochenlange Eingewöhnung mit dem Ziel, dann 2,5 Stunden frei zu haben? ich verstehe es noch nicht ganz.
    Da muss ich wohl etwas ausholen. Aber erstmal, ja, in 2,5 Stunden bekommt man schon einiges geschafft, was sonst doch eher 4-5 Stunden dauert. Geplant war es allerdings anders. Nur hat sich jetzt ein Geschwisterchen angemeldet - das heißt, ich werde doch nicht arbeiten gehen, und deshalb haben wir auch so viel Zeit zur Eingewöhnung. Wir haben ihn dann trotzdem angemeldet gelassen, damit der Übergang auf zwei Zwerge etwas einfacher wird - er ist vormittags in der Krippe (bis dahin hoffentlich 4 Std.), ich habe in der Zeit die Möglichkeit, mich um das Kleine zu kümmern. Oder einfach mal zu schlafen ;-) Wenn ich gewusst hätte, dass es so schwierig wird, hätten wir erst im Januar angefangen. Aber da jetzt der schlimmste Teil rum zu sein scheint, bleiben wir jetzt dabei und lassen es eben langsam angehen.

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