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Thema: Krippe: Eingewöhnung klappt nicht - Hilfe!

  1. #1
    nidana ist offline Stranger

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    Unglücklich Krippe: Eingewöhnung klappt nicht - Hilfe!

    Hallo,

    Ihr kennt diese Fragen sicher schon, aber für uns ist alles neu: Eingewöhnung in der Krippe. Mein Sohnemann (18 Monate) geht seit 2,5 Wochen in die Krippe, die erste Woche war ich voll dabei, in der zweiten Woche bin ich dann nach und nach gegangen - und dann ging das Drama richtig los. Am dritten Tag, an dem ich dann schon eine Stunde wegbleiben sollte, hat er wohl richtig realisiert, dass ich fehle. Ab da war es vorbei, er will nicht mehr in die Krippe, klammert sich an mir fest, rennt ständig zur Tür und lässt sich auch nicht auf die Erzieherinnen ein. Am Anfang ließ er sich noch beruhigen, dann nicht mehr - nur, wenn sie ihn in Ruhe ließen.
    Ich sollte dann nicht mehr so lange bleiben, ihn also nur abliefern, mich verabschieden und gehen, um ihn nach 10 Minuten wieder zu holen. Und wenn Mami kommt, gehen wir nach Hause. Finde ich logisch, aber so fängt er natürlich nicht an zu spielen. In dieser dritten Woche sitze ich jetzt wieder mit im Raum, aber er hängt nur noch an mir und will raus, geht höchstens mal kurz zu den anderen Kindern, um gleich wieder zu kommen.
    Hat jemand Tipps? Mein Sohn war nie in Betreuung und hat immer sehr an mir gehangen. Ist er einfach noch nicht reif für die Krippe, oder bin ich zu ängstlich? Ich möchte nicht, dass er traumatisiert wird, das ist es nicht wert. Aber ich möchte die Flinte auch nicht zu früh ins Korn werfen.
    Insgesamt ist es einfach nicht gut gelaufen, die anderen Mamis sind nach wenigen Tagen weg. Auf die Zeit kommt es mir aber auch nicht an, ich möchte nur, dass er sich wohlfühlt.
    Bin also für alle guten Ratschläge dankbar und möchte keine "Holzhammermethode".
    Danke und viele Grüße,
    Nidana
    Geändert von nidana (22.09.2010 um 13:41 Uhr)

  2. #2
    Britta02 Gast

    Standard Re: Krippe: Eingewöhnung klappt nicht - Hilfe!

    Zitat Zitat von nidana Beitrag anzeigen
    Hallo,

    Ihr kennt diese Fragen sicher schon, aber für uns ist alles neu: Eingewöhnung in der Krippe. Mein Sohnemann (18 Monate) geht seit 2,5 Wochen in die Krippe, die erste Woche war ich voll dabei, in der zweiten Woche bin ich dann nach und nach gegangen - und dann ging das Drama richtig los. Am dritten Tag, an dem ich dann schon eine Stunde wegbleiben sollte, hat er wohl richtig realisiert, dass ich fehle. Ab da war es vorbei, er will nicht mehr in die Krippe, klammert sich an mir fest, rennt ständig zur Tür und lässt sich auch nicht auf die Erzieherinnen ein. Am Anfang ließ er sich noch beruhigen, dann nicht mehr - nur, wenn sie ihn in Ruhe ließen.
    Ich sollte dann nicht mehr so lange bleiben, ihn also nur abliefern, mich verabschieden und gehen, um ihn nach 10 Minuten wieder zu holen. Und wenn Mami kommt, gehen wir nach Hause. Finde ich logisch, aber so fängt er natürlich nicht an zu spielen. In dieser dritten Woche sitze ich jetzt wieder mit im Raum, aber er hängt nur noch an mir und will raus, geht höchstens mal kurz zu den anderen Kindern, um gleich wieder zu kommen.
    Hat jemand Tipps? Mein Sohn war nie in Betreuung und hat immer sehr an mir gehangen. Ist er einfach noch nicht reif für die Krippe, oder bin ich zu ängstlich? Ich möchte nicht, dass er traumatisiert wird, das ist es nicht wert. Aber ich möchte die Flinte auch nicht zu früh ins Korn werfen.
    Insgesamt ist es einfach nicht gut gelaufen, die anderen Mamis sind nach wenigen Tagen weg. Auf die Zeit kommt es mir aber auch nicht an, ich möchte nur, dass er sich wohlfühlt.
    Bin also für alle guten Ratschläge dankbar und möchte keine "Holzhammermethode".
    Danke und viele Grüße,
    Nidana
    Dann bleibt wohl nur 2 Wochen Pause und erneut versuchen. Und dann eben da bleiben, aber nicht gleich weggehen sondern z.B. draußen vor der Tür warten und bitten dass sie dich sofort holen, wenn er nach dir ruft.

    Manche Kinder wollen einfach nicht. Da kann man nur Geduld haben. Oder du versuchst parallel eine alternative Betreuungsmöglichkeit zu finden, eine Tamu oder eine andere Kita. So dass falls das fehlsclägt ein Aß im Ärmel ist.

    Ich hatte ein Taki, das sich nicht eingewöhnen ließ. Es klappte einfach nicht. Sie haben ihn in eine Kita gebracht, dort blieb er vom ersten Tag an gerne. Wenn es einfach nciht klappt sollte man andere Lösungen suchen. Erst wenn es die wirklich nicht gibt heißt es dann eben Augen zu und durch.

  3. #3
    Avatar von jennyhase
    jennyhase ist offline Legende

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    Standard Re: Krippe: Eingewöhnung klappt nicht - Hilfe!

    Hab grad im 09er nen ähnlichen Text geschrieben - bei uns klappt es manchmal recht gut, manchmal heult er fast nur rum - heute musste ich ihn nach 1,5 Stunden holen.
    Ich werds auf jeden Fall erst mal weiter versuchen und hoffe, es wird besser. Viele Alternativen hab ich hier nämlich leider nicht.
    Ich wünsche Dir, dass es bald besser wird - Du bist NICHT allein

  4. #4
    Avatar von Schietimme
    Schietimme ist offline Bald Zweifachmama

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    Standard Re: Krippe: Eingewöhnung klappt nicht - Hilfe!

    Hmm, sowas ist leider sehr häufig, sobald die kleinen Mäuse realisieren, dass Mama weg ist, werden sie traurig und weinen.
    Mein Tipp wäre, nicht nachgeben!!!
    Ja, ich weiß, es ist schwer, aber was bringt es dir/ euch, wenn du nachgibst, wieder da bleibst und es wieder von vorne anfängt???
    Das ist ein Auf und Ab, was deine Maus nicht versteht.
    Klare Strukturen sind wichtig!
    Bringe deinen Kleinen hin, verabschiede dich kurz und knapp und gehe für ein Weilchen weg...vielleicht ne Stunde...dann kommst du wieder und ihr geht zusammen nach Hause!
    Das machst du immer wieder und bleibst nach und nach immer ein Weilchen länger weg!
    Mit der Zeit merkt dein Kleiner, dass er nix zu befürchten hat, denn du kommst ja wieder!
    jessiandre lässt grüßen

    Meine beiden Mädels



    http://lb4f.lilypie.com/1D9zp1.png

    http://lb1f.lilypie.com/Kl3wp2.png

    Meine Plaudibino´s sind Muemmelchen09 und brinchen und meine Junibino´s sind beri1302 , kleinehexe1977 und Sanilein !!!

  5. #5
    Britta02 Gast

    Standard Re: Krippe: Eingewöhnung klappt nicht - Hilfe!

    Zitat Zitat von Schietimme Beitrag anzeigen
    Hmm, sowas ist leider sehr häufig, sobald die kleinen Mäuse realisieren, dass Mama weg ist, werden sie traurig und weinen.
    Mein Tipp wäre, nicht nachgeben!!!
    Ja, ich weiß, es ist schwer, aber was bringt es dir/ euch, wenn du nachgibst, wieder da bleibst und es wieder von vorne anfängt???
    Das ist ein Auf und Ab, was deine Maus nicht versteht.
    Klare Strukturen sind wichtig!
    Bringe deinen Kleinen hin, verabschiede dich kurz und knapp und gehe für ein Weilchen weg...vielleicht ne Stunde...dann kommst du wieder und ihr geht zusammen nach Hause!
    Das machst du immer wieder und bleibst nach und nach immer ein Weilchen länger weg!
    Mit der Zeit merkt dein Kleiner, dass er nix zu befürchten hat, denn du kommst ja wieder!
    Mit der von dir beführworteten Hammermethode überläßt man es dem Kind komplett allein, die Integration zu bewerkstelligen. Und warum? Welche Argumente sprechen für dich dafür das Kind damit allein zu lassen?

    Wenn sich ein Kind nicht beruhigen läßt hat es ekeine Bindung. Wenn es sich ausschließlich alleine beruhigt finde ich das in dem Alter mehr als fraglich. Ich würde als Mutter da nicht hart blieben können. Für mich hieße das, dem Kind unter Umständen ein Trauma ans Bein zu nageln nur weil alles so laufen muß wie ICH mir das vorstelle.

    Klar ist das Leben kein Ponyhof. Aber manche Kinder sind sogar mit 3 nicht reif fürFremdbetreuung, brauchen noch ein halbes Jahr. Erst recht mit eineinhalb Jahren!!! Das ist eine Tatsache, die man dann doch auch einfach mal akzeptieren sollte. Solche Bleib-hart-Parolen tun mir echt weh.

  6. #6
    nidana ist offline Stranger

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    Standard Re: Krippe: Eingewöhnung klappt nicht - Hilfe!

    Danke, der Trost hilft schon mal :)
    Heute hatten wir einen besseren Tag. Ich blieb im "Ruheraum" - das ist der Nebenraum, der aber mit dem Spielzimmer verbunden ist. Mein Kleiner kam alle paar Minuten vorbei, hat kurz gekuschelt und ist dann tatsächlich wieder abgeflitzt und spielen gegangen. Dadurch, dass er mich nicht ständig gesehen hat, hat er sich wieder eher auf die anderen Kinder und Erzieherinnen eingelassen. Hoffnung :daumendrueck:
    Mal sehen, wie es weitergeht. Danke und viele Grüße!

  7. #7
    Avatar von Schietimme
    Schietimme ist offline Bald Zweifachmama

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    Standard Re: Krippe: Eingewöhnung klappt nicht - Hilfe!

    Zitat Zitat von Britta02 Beitrag anzeigen
    Mit der von dir beführworteten Hammermethode überläßt man es dem Kind komplett allein, die Integration zu bewerkstelligen. Und warum? Welche Argumente sprechen für dich dafür das Kind damit allein zu lassen?

    Wenn sich ein Kind nicht beruhigen läßt hat es ekeine Bindung. Wenn es sich ausschließlich alleine beruhigt finde ich das in dem Alter mehr als fraglich. Ich würde als Mutter da nicht hart blieben können. Für mich hieße das, dem Kind unter Umständen ein Trauma ans Bein zu nageln nur weil alles so laufen muß wie ICH mir das vorstelle.

    Klar ist das Leben kein Ponyhof. Aber manche Kinder sind sogar mit 3 nicht reif fürFremdbetreuung, brauchen noch ein halbes Jahr. Erst recht mit eineinhalb Jahren!!! Das ist eine Tatsache, die man dann doch auch einfach mal akzeptieren sollte. Solche Bleib-hart-Parolen tun mir echt weh.
    Und was schägst du vor???
    Immer da zu beleiben, weil das Kind weint???
    Na dann man Prost Mahlzeit
    Und ausserdem, wo lässt man das Kind denn alleine???
    Es ist nicht allein!!!!!!!!!!
    Es sind Erzieher da, die dem Kind Unterstützung geben.
    Und, wenn Mama es ja so schwer hat, dass Kind da zu lassen, dann soll sie es gleich zuhause behalten!
    Ein halbes Jahr finde ich absolut übertrieben...wie machen das denn berufstätige Mütter???
    Das hieße ja, dass alle berufstätige Mütter, ihrem Kind ein mögliches Trauma unterziehen!
    Warum gibt es denn Betreuung für Kinder ab nen halben Jahr???
    jessiandre lässt grüßen

    Meine beiden Mädels



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    Meine Plaudibino´s sind Muemmelchen09 und brinchen und meine Junibino´s sind beri1302 , kleinehexe1977 und Sanilein !!!

  8. #8
    Avatar von Schietimme
    Schietimme ist offline Bald Zweifachmama

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    Standard Re: Krippe: Eingewöhnung klappt nicht - Hilfe!

    Zitat Zitat von nidana Beitrag anzeigen
    Danke, der Trost hilft schon mal :)
    Heute hatten wir einen besseren Tag. Ich blieb im "Ruheraum" - das ist der Nebenraum, der aber mit dem Spielzimmer verbunden ist. Mein Kleiner kam alle paar Minuten vorbei, hat kurz gekuschelt und ist dann tatsächlich wieder abgeflitzt und spielen gegangen. Dadurch, dass er mich nicht ständig gesehen hat, hat er sich wieder eher auf die anderen Kinder und Erzieherinnen eingelassen. Hoffnung :daumendrueck:
    Mal sehen, wie es weitergeht. Danke und viele Grüße!
    Wie lange soll diese Phase denn gehen???
    jessiandre lässt grüßen

    Meine beiden Mädels



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    Meine Plaudibino´s sind Muemmelchen09 und brinchen und meine Junibino´s sind beri1302 , kleinehexe1977 und Sanilein !!!

  9. #9
    Helu ist offline Poweruser

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    Standard Re: Krippe: Eingewöhnung klappt nicht - Hilfe!

    Zitat Zitat von Schietimme Beitrag anzeigen
    Und was schägst du vor???
    Immer da zu beleiben, weil das Kind weint???
    Na dann man Prost Mahlzeit
    Und ausserdem, wo lässt man das Kind denn alleine???
    Es ist nicht allein!!!!!!!!!!
    Es sind Erzieher da, die dem Kind Unterstützung geben.
    Und, wenn Mama es ja so schwer hat, dass Kind da zu lassen, dann soll sie es gleich zuhause behalten!
    Ein halbes Jahr finde ich absolut übertrieben...wie machen das denn berufstätige Mütter???
    Das hieße ja, dass alle berufstätige Mütter, ihrem Kind ein mögliches Trauma unterziehen!
    Warum gibt es denn Betreuung für Kinder ab nen halben Jahr???
    Puh....nix. Ich guck jetzt DVD.
    Helu

    mit Juli 2/05 und Kürbis 4/09


    Meine Fotos sind mein Eigentum. Ich erlaube nicht, sie in irgendeiner Form zu verwenden!

  10. #10
    nidana ist offline Stranger

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    Standard Re: Krippe: Eingewöhnung klappt nicht - Hilfe!

    Zitat Zitat von Schietimme Beitrag anzeigen
    Wie lange soll diese Phase denn gehen???

    Schaumermal. Ich habe zum Glück keinen Zeitdruck. Und, ja, wenn es gar nicht geht, melde ich ihn tatsächlich wieder ab.
    Nein, ich sage nicht, dass alle Kinder arbeitender Mütter einem möglichen Trauma ausgesetzt sind. Aber es ist wirklich so, jedes Kind ist anders, und manche vertragen es besser als andere.

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