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Thema: Einschulungsuntersuchung

  1. #1
    Britta02 Gast

    Standard Einschulungsuntersuchung

    Bei Minimann steht die wohl irgendwann demnächst an. Daher hab ich jetzt mal geguckt, wie das eigentlich abläuft.

    Prinzipiell bin ich sehr kritisch was Datenspeicherung angeht und frage mich, wo welche Daten zu dieser ESU wie gespeichert werden. Mehr als nötig möchte ich eigentlich nicht freigeben.

    Dieses Papier des Gesamtelternbeirats hat mich da nun etwas verunsichert.

    Wie steht ihr zu dieser pauschalen Einverständniserklärung und zu den erhobenen Daten im Elternfragebogen? Hat das vll sogar schon jemand hier gemacht? Hat jemand mit Erzieherinnen gesprochen oder diese Erklärung nicht unterschrieben.... mit welchen Folgen?

  2. #2
    Maxie Musterfrau ist gerade online 100% Originalnick

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    Standard Re: Einschulungsuntersuchung

    Zitat Zitat von Britta02 Beitrag anzeigen
    Bei Minimann steht die wohl irgendwann demnächst an. Daher hab ich jetzt mal geguckt, wie das eigentlich abläuft.

    Prinzipiell bin ich sehr kritisch was Datenspeicherung angeht und frage mich, wo welche Daten zu dieser ESU wie gespeichert werden. Mehr als nötig möchte ich eigentlich nicht freigeben.

    Dieses Papier des Gesamtelternbeirats hat mich da nun etwas verunsichert.

    Wie steht ihr zu dieser pauschalen Einverständniserklärung und zu den erhobenen Daten im Elternfragebogen? Hat das vll sogar schon jemand hier gemacht? Hat jemand mit Erzieherinnen gesprochen oder diese Erklärung nicht unterschrieben.... mit welchen Folgen?
    Gute Frage. Ist bei mir leider schon zu lange her, da gab's sowas in der Art nicht.

    Ich würde Fragen, die mir komisch vorkommen oder zu denen ich nichts sagen möchte, einfach nicht beantworten.

    LG

  3. #3
    Britta02 Gast

    Standard Re: Einschulungsuntersuchung

    Zitat Zitat von Maxie Musterfrau Beitrag anzeigen
    Gute Frage. Ist bei mir leider schon zu lange her, da gab's sowas in der Art nicht.

    Ich würde Fragen, die mir komisch vorkommen oder zu denen ich nichts sagen möchte, einfach nicht beantworten.

    LG
    Ist seit diesem Jahr anders geregelt. Gibt 2 Termine. Einen 15-24 Monate vorher. Die vom Kiga meinte aber jetzt, dass nur die bei der ersten Untersuchung einen Termin beim Arzt bekommen, bei denen Auffälligkeiten bestehen, vor allem halt sprachliche Probleme. Damit die Förderung früher greifen kann.

  4. #4
    Avatar von --hunnybunny--
    --hunnybunny-- ist offline Sonne, kannst kooommen!!!

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    Standard Re: Einschulungsuntersuchung

    Zitat Zitat von Britta02 Beitrag anzeigen
    Ist seit diesem Jahr anders geregelt. Gibt 2 Termine. Einen 15-24 Monate vorher. Die vom Kiga meinte aber jetzt, dass nur die bei der ersten Untersuchung einen Termin beim Arzt bekommen, bei denen Auffälligkeiten bestehen, vor allem halt sprachliche Probleme. Damit die Förderung früher greifen kann.
    Wir sind Ende März mit der Schuluntersuchung dran. Bisher haben wir noch keine Infos darüber, wie das ablaufen wird und was mit unseren Daten passiert, würde aber, denke ich, auch möglichst nur die Fragen beantworten, die mir nicht komisch vorkommen... ich werde sehen, wie das in NRW gehandthabt wird.

    Finde aber grundsätzlich gut, dass die erste Untersuchung früher stattfindet... wg. der frühstmöglichen Förderung.

    Für den Brief des Gesamtelternbeirats ist es mir heute abend zu spät... lese ich morgen... im Büro

    So, ich bin
    Liebe Grüße

    Bettina.......Niklas....Johanna
    (Johanna hat Niklas trotzdem lieb!)


    "Viele Wege führen nach Rom!" und vor allem "Reden hilft!"

  5. #5
    BilingualMom ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Einschulungsuntersuchung

    Sicher sind Bedenken in Sachen Datenschutz oft angebracht, aber ich wuerde mich in diesem Fall nicht verunsichern lassen.

    Erstens hast du die Moeglichkeit auf dem Elternfragebogen Fragen unbeantwortet zu lassen. Ausserdem geht aus dem Papier nicht hevor, ob man die Einwilligung zur Datenweitergabe nicht auch erst geben kann, wenn ein Foederbedarf festgestellt wurde. Hier steht nur, dass ohne diese Einwilligung kein Foerderplan erstellt wird, aber nicht, dass du diese Einwilligung gezwungernermassen schon im Voraus geben musst.

    Ausserdem finde ich einiges an dieser Massnahme durchaus sinnvoll: Zum Beispiel koennen ja auch erst Gelder fuer Foedermassnahmen und entsprechende Einrichtungen lockergemacht werden, wenn es zuverlaessige Erhebungen ueber den tatsaechlichen Bedarf gibt.

    Bei uns hier werden die Kinder uebrigens in der Schule einmal im Jahr untersucht, und es ueberrascht, bei wievielen sich speziell im ersten Jahr z. B. Sehschwaechen oder Schwerhoerigkeit herausstellen, obwohl diese Kinder sicher alle aus gut buergerlichen Verhaeltnissen kommen und regelmaessig zu einem Kinderarzt gehen. Wenn bei einem Kind z. B. eine Sehschwaeche diagnositiziert wird, hat die Schule durchaus ein berechtigtes Interesse daran, das zu wissen. Die Lehrer werden dann z. B. darauf achten, dass ein Kind seine Brille auch wirklich aufsetzt.

    Ich weiss nicht, wie es in Deutschland mit Impfungen aussieht, aber hier (USA) sind bestimmte Impfungen fuer den Besuch einer oeffentlichen Schule vorgeschrieben. Wenn das in Deutschland nicht so ist, haetten Schulen schon alleine zum Schutz der anderen Kinder ein berechtigtes Interesse daran zu erfahren, ob bestimmte Kinder gegen ansteckende und schwere Erkrankungen nicht geimpft sind.
    If at first you don't succeed, failure may be your style.

  6. #6
    Avatar von dachses
    dachses ist offline Legende

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    Standard Re: Einschulungsuntersuchung

    Zitat Zitat von Britta02 Beitrag anzeigen
    Bei Minimann steht die wohl irgendwann demnächst an. Daher hab ich jetzt mal geguckt, wie das eigentlich abläuft.

    Prinzipiell bin ich sehr kritisch was Datenspeicherung angeht und frage mich, wo welche Daten zu dieser ESU wie gespeichert werden. Mehr als nötig möchte ich eigentlich nicht freigeben.

    Dieses Papier des Gesamtelternbeirats hat mich da nun etwas verunsichert.

    Wie steht ihr zu dieser pauschalen Einverständniserklärung und zu den erhobenen Daten im Elternfragebogen? Hat das vll sogar schon jemand hier gemacht? Hat jemand mit Erzieherinnen gesprochen oder diese Erklärung nicht unterschrieben.... mit welchen Folgen?
    ich habe saemtliche Angaben verweigert und einer Datenweitergabe nicht zugestimmt. Auch habe ich den Elternfragebogen nur sehr rudimentaer ausgefüllt.
    ich habe es erklärt und gut war es. Die Leitung fand es nicht so prickelnd, aber nur weil es fuer sie einen Mehraufwand (sie musste unsere Daten raussortieren und konnte nicht alles gesammelt weitergeben) darstellte.
    Die Dame vom Gesundheitsamt hat es einfach zur Kenntnis genommen
    --

  7. #7
    Avatar von dachses
    dachses ist offline Legende

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    Standard Re: Einschulungsuntersuchung

    Zitat Zitat von Britta02 Beitrag anzeigen
    Ist seit diesem Jahr anders geregelt. Gibt 2 Termine. Einen 15-24 Monate vorher. Die vom Kiga meinte aber jetzt, dass nur die bei der ersten Untersuchung einen Termin beim Arzt bekommen, bei denen Auffälligkeiten bestehen, vor allem halt sprachliche Probleme. Damit die Förderung früher greifen kann.
    ja..die 2.runde ist nur fuer wackelkanditaten oder kinder mit förderbedarf vorgesehen. oder fuer totalverweigerer in runde 1
    --

  8. #8
    Avatar von dachses
    dachses ist offline Legende

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    Standard Re: Einschulungsuntersuchung

    Zitat Zitat von Britta02 Beitrag anzeigen
    Bei Minimann steht die wohl irgendwann demnächst an. Daher hab ich jetzt mal geguckt, wie das eigentlich abläuft.

    Prinzipiell bin ich sehr kritisch was Datenspeicherung angeht und frage mich, wo welche Daten zu dieser ESU wie gespeichert werden. Mehr als nötig möchte ich eigentlich nicht freigeben.

    Dieses Papier des Gesamtelternbeirats hat mich da nun etwas verunsichert.

    Wie steht ihr zu dieser pauschalen Einverständniserklärung und zu den erhobenen Daten im Elternfragebogen? Hat das vll sogar schon jemand hier gemacht? Hat jemand mit Erzieherinnen gesprochen oder diese Erklärung nicht unterschrieben.... mit welchen Folgen?
    den fragebogen kannst du komplett vergessen. mein bildungshintergrund, komplikationen bei der geburt oder der fernsehkonsum des kindes wird sicher nicht schriftlich von mir darfgelegt....und der weitergabe und dem informellen austausch kann man ja separat widersprechen.
    --

  9. #9
    Britta02 Gast

    Standard Re: Einschulungsuntersuchung

    Zitat Zitat von BilingualMom Beitrag anzeigen
    Sicher sind Bedenken in Sachen Datenschutz oft angebracht, aber ich wuerde mich in diesem Fall nicht verunsichern lassen.

    Erstens hast du die Moeglichkeit auf dem Elternfragebogen Fragen unbeantwortet zu lassen. Ausserdem geht aus dem Papier nicht hevor, ob man die Einwilligung zur Datenweitergabe nicht auch erst geben kann, wenn ein Foederbedarf festgestellt wurde. Hier steht nur, dass ohne diese Einwilligung kein Foerderplan erstellt wird, aber nicht, dass du diese Einwilligung gezwungernermassen schon im Voraus geben musst.

    Ausserdem finde ich einiges an dieser Massnahme durchaus sinnvoll: Zum Beispiel koennen ja auch erst Gelder fuer Foedermassnahmen und entsprechende Einrichtungen lockergemacht werden, wenn es zuverlaessige Erhebungen ueber den tatsaechlichen Bedarf gibt.

    Bei uns hier werden die Kinder uebrigens in der Schule einmal im Jahr untersucht, und es ueberrascht, bei wievielen sich speziell im ersten Jahr z. B. Sehschwaechen oder Schwerhoerigkeit herausstellen, obwohl diese Kinder sicher alle aus gut buergerlichen Verhaeltnissen kommen und regelmaessig zu einem Kinderarzt gehen. Wenn bei einem Kind z. B. eine Sehschwaeche diagnositiziert wird, hat die Schule durchaus ein berechtigtes Interesse daran, das zu wissen. Die Lehrer werden dann z. B. darauf achten, dass ein Kind seine Brille auch wirklich aufsetzt.

    Ich weiss nicht, wie es in Deutschland mit Impfungen aussieht, aber hier (USA) sind bestimmte Impfungen fuer den Besuch einer oeffentlichen Schule vorgeschrieben. Wenn das in Deutschland nicht so ist, haetten Schulen schon alleine zum Schutz der anderen Kinder ein berechtigtes Interesse daran zu erfahren, ob bestimmte Kinder gegen ansteckende und schwere Erkrankungen nicht geimpft sind.
    Ich finde es prinzipiell auch gut und richtig und mein Kind ist durchgeimpft. Es geht mir wirklich nur um die Datenerhebung. Angeblich soll man im Elternfreagebogen z.B. Schuldbildung angeben. Eben Dinge, die nichts mit dem einzuschulenden oder zu beurteilenden Kid zu tun haben.

    Vll kann ja sogar jemand was dazu sagen, der so nen Bogen schon mal ausgefüllt hat?

  10. #10
    Britta02 Gast

    Standard Re: Einschulungsuntersuchung

    Zitat Zitat von dachses Beitrag anzeigen
    ich habe saemtliche Angaben verweigert und einer Datenweitergabe nicht zugestimmt. Auch habe ich den Elternfragebogen nur sehr rudimentaer ausgefüllt.
    ich habe es erklärt und gut war es. Die Leitung fand es nicht so prickelnd, aber nur weil es fuer sie einen Mehraufwand (sie musste unsere Daten raussortieren und konnte nicht alles gesammelt weitergeben) darstellte.
    Die Dame vom Gesundheitsamt hat es einfach zur Kenntnis genommen
    Danke dir. Ich denke so werde ich es auch handhaben, wenn es dann mal so weit ist.

    den fragebogen kannst du komplett vergessen. mein bildungshintergrund, komplikationen bei der geburt oder der fernsehkonsum des kindes wird sicher nicht schriftlich von mir darfgelegt....und der weitergabe und dem informellen austausch kann man ja separat widersprechen.
    Ja, das sind die Sachen von denen ich auch gehört habe, die meiner Meinung nach nicht wirklich was in einer Schuluntersuchung zu suchen haben. Da werden Daten für wasweißichwasirgendwannmal erhoben. *find*

    OK, aber gut zu wissen dass es keine Konsequenzen hat.

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