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Thema: Verstopfung - Verdauung - Möglichkeiten Krippe

  1. #1
    Avatar von Prestige2008
    Prestige2008 ist offline Pooh-Bah

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    Standard Verstopfung - Verdauung - Möglichkeiten Krippe

    Ich habe mein Anliegen ebenfalls im 2009 und im TM-Forum eingestellt. Trotzdem möchte ich hier nicht vergessen nach anderen Betroffenen zu suchen. Vielen Dank!



    Huhu Ihr Lieben,

    seit Aug. ist meine Kleine in der Kita. Im Sept. lernte sie laufen und wurde parallel tagsüber gelegentlich auch nachts trocken (ca. 18/20 Mo.). Als ich im Okt. wieder anfing zu arbeiten lief trotz des Kita-Vertretungstrouble noch alles gut. Dort ging es tagelang drunter und drüber... (von Okt.-Jan) ewig einspringende Erzieher aus dem Elementarbereich. Einen Vertreter von der Zeitarbeit für die erkrankte Erzieherin, welcher die Zeichen für meine Kleine nicht deuten kann. Die "Kernzeiten" der Krippe von 7:45 - 17:00 Uhr werden nicht abgedeckt, so dass bei "wenigen" Kids (unter 6) schon oft die Kita Sammelgruppe ab 16:15 Uhr als "Parkstation" genutzt wird usw. .

    Nun zur akt. Situation: Meine Kleine leidet unter inzwischen chronischer Verstopfung.

    Sie kann sich locker 4-5 Tage ihr großes Geschäft "verdrücken", leider mit den entsprechenden Folgen (steinhart, der gesamte Popo aufgerissen, rennt wie wild hin und her, sie brüllt und schreit wie am Spieß!)! Dies führte uns schon bis in die Rettungsstelle des KH. Sie wird seit Monaten mit Movicol (tägl. 1 Beutel) behandelt... wir haben auch Globoli. Aber kackern geht seit Wochen nur mit einem oder zwei tägl. Klistern.
    Kann das auf Dauer gut sein? Natürlich geh ich auch zu Ärzten, aber jeder hat andere "gute" Ratschläge parat, bisher hat davon sehr sehr wenig geholfen.

    Sie trinkt tagsüber nur noch Apfelsaft (war immer auf Wasser) und geht seit ca. 4 Wochen nicht mehr in die Kita.

    Nun habe ich am Freitag ein Gespräch dort, da ich/wir es im Moment gerade wieder geschafft haben, die Verdauung etwas anzuregen. Sie hat 4 Tage in Folge allein in die Windel gekackert.... mit viel "auau" und Tränen, aber seit Dez. das erste Mal ohne Klister! Der Stuhlgang an sich ist weich und die tiefen Risse am After inzwischen verheilt.

    Nun meine Fragen:
    Wem ging/geht es genau so?
    Welche Möglichkeiten auf uns einzugehen seht ihr in der Krippe?

    Ich würde gern folgende Vereinbarungen treffen:
    Bewegung - sie gehen oft die ganze Wo. mit den ganz Kleinen nicht raus. Ich denke, dass vor allem der träge Darm durch tägliche Bewegung an der frischen Luft in Schwung kommt.
    Ernährungstagebuch - ich muss das ebenfalls führen für die weiteren Beratungen beim Spezi. Ich fürchte aber, dass die Krippe das ablehnen könnte, da es sehr detailliert ist: Trinkmenge in ml, Was genau (mit ohne Zucker), Speisen konkret - incl. Uhrzeit. Wann wie "Zeichen" gegeben wg. Verdauung, Winde gelassen usw.
    Anwesenheiten der Erzieher - ich denke es kommt bei meiner Kleinen auch eine psychische Komponente hinzu. Diese permanenten Wechsel in der Betreuung führten nämlich in der Vergangenheit innerh. von 24h zu einer totalen Verstopfung.
    Trinken - außerschließlich selbst mitgebrachten Apelsaft in einem eig. Gefäß.

    Meine Kleine war gerade eine Woche bei meinen Eltern. Diese dachten ja immer, es geht um "ein wenig Verstopfung...." das Ausmaß unserer Miesere wurde Ihnen erst an Tag 4 bewußt, so dass diese nun auch noch auf mich einreden und Veränderungen fordern.... sie denken, die Kleine muss ab sofort zu einer Tagesmutter!

    Was meint Ihr?

    Vielen Dank!

    LG

  2. #2
    Britta04 Gast

    Standard Re: Verstopfung - Verdauung - Möglichkeiten Krippe

    Zitat Zitat von Prestige2008 Beitrag anzeigen
    Ich habe mein Anliegen ebenfalls im 2009 und im TM-Forum eingestellt. Trotzdem möchte ich hier nicht vergessen nach anderen Betroffenen zu suchen. Vielen Dank!



    Huhu Ihr Lieben,

    seit Aug. ist meine Kleine in der Kita. Im Sept. lernte sie laufen und wurde parallel tagsüber gelegentlich auch nachts trocken (ca. 18/20 Mo.). Als ich im Okt. wieder anfing zu arbeiten lief trotz des Kita-Vertretungstrouble noch alles gut. Dort ging es tagelang drunter und drüber... (von Okt.-Jan) ewig einspringende Erzieher aus dem Elementarbereich. Einen Vertreter von der Zeitarbeit für die erkrankte Erzieherin, welcher die Zeichen für meine Kleine nicht deuten kann. Die "Kernzeiten" der Krippe von 7:45 - 17:00 Uhr werden nicht abgedeckt, so dass bei "wenigen" Kids (unter 6) schon oft die Kita Sammelgruppe ab 16:15 Uhr als "Parkstation" genutzt wird usw. .

    Nun zur akt. Situation: Meine Kleine leidet unter inzwischen chronischer Verstopfung.
    Du willst aber jetzt damit nicht wirklich andeuten, dass der Kiga an der Krankheit deiner Tochter schuld ist? Frag nnur mal sicherheitshalber nach. Denn DA den Fehler zu suchen wäre meiner Ansicht nach völliger Humbug. *find*

    Sie kann sich locker 4-5 Tage ihr großes Geschäft "verdrücken", leider mit den entsprechenden Folgen (steinhart, der gesamte Popo aufgerissen, rennt wie wild hin und her, sie brüllt und schreit wie am Spieß!)! Dies führte uns schon bis in die Rettungsstelle des KH. Sie wird seit Monaten mit Movicol (tägl. 1 Beutel) behandelt... wir haben auch Globoli. Aber kackern geht seit Wochen nur mit einem oder zwei tägl. Klistern. Kann das auf Dauer gut sein?
    Das ist auf jeden Fall besser als eine Dickdarmerweiterung.

    Natürlich geh ich auch zu Ärzten, aber jeder hat andere "gute" Ratschläge parat, bisher hat davon sehr sehr wenig geholfen.
    Weil es viele Ursachen dafür geben kann. Von Unverträglichkeiten wie z.B. Zöliakie oder anderen Darmerkrankungen bis zu psychischen Ursachen. Letzteres in aller Regel bei Kindern aber nur vorübergehend und ´betrifft auch eher Kinder die "nicht abgeben können/wollen" bzw. ein Problem mit "loslassen" haben.

    Sie trinkt tagsüber nur noch Apfelsaft (war immer auf Wasser) und geht seit ca. 4 Wochen nicht mehr in die Kita.
    Warum denn bitte das?

    Nun habe ich am Freitag ein Gespräch dort, da ich/wir es im Moment gerade wieder geschafft haben, die Verdauung etwas anzuregen. Sie hat 4 Tage in Folge allein in die Windel gekackert.... mit viel "auau" und Tränen, aber seit Dez. das erste Mal ohne Klister! Der Stuhlgang an sich ist weich und die tiefen Risse am After inzwischen verheilt.

    Nun meine Fragen:
    Wem ging/geht es genau so?
    Meiner besten Freundin mit ihrer damals 3jährigen Tochter.

    Welche Möglichkeiten auf uns einzugehen seht ihr in der Krippe?
    Wenige. Klistire dürfen Krippenmitarbeiter nicht verabreichen und mehr als eine Aufforderung auf die Toi zu gehen darf man auch nicht erwarten. Alles andere wäre übergriffig (z.B. auf die Toi setzen oder sowas). Übrigens auch für Tamus.

    Ich würde gern folgende Vereinbarungen treffen:
    Bewegung - sie gehen oft die ganze Wo. mit den ganz Kleinen nicht raus. Ich denke, dass vor allem der träge Darm durch tägliche Bewegung an der frischen Luft in Schwung kommt.
    *lach* Ob da frische Luft um die Nase weht ist dem DARM völlig schnuppe. :D

    Ernährungstagebuch - ich muss das ebenfalls führen für die weiteren Beratungen beim Spezi. Ich fürchte aber, dass die Krippe das ablehnen könnte, da es sehr detailliert ist: Trinkmenge in ml, Was genau (mit ohne Zucker), Speisen konkret - incl. Uhrzeit. Wann wie "Zeichen" gegeben wg. Verdauung, Winde gelassen usw.
    Frag doch erst mal um Mitarbeit. Man kann auch mal bitten. Denn mitmachen MÜSSEN tun sie nicht. In aller Regel wird bei sowas aber schon an einem Strang gezogen. Minimann hatte mal Einnäßprobleme und der KiA hat uns eine Verhaltenstherapie nahegelegt. Ich bat den Kiga um Mithilfe und in 80% der Fälle funktionierte das auch. Selbstverständlich haben wir auch unseren SOhn entsprechend gebrieft, dass er den Anweisungen bitte sofort Folge leistet, weil es wichtig ist für ihn.

    Anwesenheiten der Erzieher - ich denke es kommt bei meiner Kleinen auch eine psychische Komponente hinzu. Diese permanenten Wechsel in der Betreuung führten nämlich in der Vergangenheit innerh. von 24h zu einer totalen Verstopfung.
    Uiuiui, da begibst du dich auch seeeeehr dünnes Eis. Und solche versteckten Vorwürfe würde ich mal gaaaanz fleissig in der Tasche stecken lassen.

    Trinken - außerschließlich selbst mitgebrachten Apelsaft in einem eig. Gefäß.
    Apfelsaft ist kein Medikament. Ich weiß nicht wie der Kiga das handhabt. Bei uns würde das vll gemacht werden, aber ob das in jedem Kiga so ist...

    Meine Kleine war gerade eine Woche bei meinen Eltern. Diese dachten ja immer, es geht um "ein wenig Verstopfung...." das Ausmaß unserer Miesere wurde Ihnen erst an Tag 4 bewußt, so dass diese nun auch noch auf mich einreden und Veränderungen fordern.... sie denken, die Kleine muss ab sofort zu einer Tagesmutter!

    Was meint Ihr?
    Vielen Dank!

    LG
    Was soll denn eine Tamu daran ändern? Sorry, aber Tamu als Therapeuten bei verstopften Kindern einzusetzen finde ich .... irgendwie ne befremdliche Vorstellung.

    Wenn du den Eindruck hast, es ist eine psyschische Komponente gehört das Kind nicht zu einer Tamu sondern zu einem Kinderpsychologen. Also ehrlich. So nen Gedanken würde ich mal gleich wieder verwerfen. Da holst du dir nur die nächste Enttäuschung, weil eine Tamu das so gar nicht erbringen kann. Du solltest andere Menschen (Erzieherinnen, Kiga-Leitung und auch dich selbst) nicht so überfrachten mit dem Problem, welches letzendlich DEINE TOCHTER hat. Sicherlich willst du ihr nur helfen und das ist auch gut und richtig. Aber auch wenn das jetzt die harte unverblümte Wahrheit ist: Kacken kann sie nur selbst, das kannst du ihr nicht abnehmen!


    Meine Freundin hat ihre Tochter 3 Wochen lang einfach auch mal machen lassen und das Gejammer mit dem Worten "Dann mußt du aufs Klo gehen" kommentiert. Da wurde mal nach Movicol und Pipapo (und die Empfehlung zum Kinderpsychologen zu gehen ausgeschlagen wurde) kein Drama mehr drum gemacht, das Kind per Order de Mutti nach ein paar Tagen solange auf den Topf gesetzt bis es was gemacht hatte und erst dann wieder beachtet als das Geschäft erledigt war. Interessanterweise funktionierte das dann wunderbar und innerhalb eines Monats war der Spuk vorbei. Wir haben uns damals viel und ausführlich darüber unterhalten. Nur ging das Kind damals noch nicht in den Kiga.

    Es bleibt bei sowas halt auch immer die Frage, inwieweit die extreme Beschäftigung der Eltern mit der Thematik ein Verstärker eines solchen Verhaltens sein kann. Sicherlich hast du dir dazu auch schon Gedanken gemacht, oder?

  3. #3
    haeschenhuepf ist offline Veteran

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    Reden Re: Verstopfung - Verdauung - Möglichkeiten Krippe

    Zitat Zitat von Prestige2008 Beitrag anzeigen
    Ich habe mein Anliegen ebenfalls im 2009 und im TM-Forum eingestellt. Trotzdem möchte ich hier nicht vergessen nach anderen Betroffenen zu suchen. Vielen Dank!



    Huhu Ihr Lieben,

    seit Aug. ist meine Kleine in der Kita. Im Sept. lernte sie laufen und wurde parallel tagsüber gelegentlich auch nachts trocken (ca. 18/20 Mo.). Als ich im Okt. wieder anfing zu arbeiten lief trotz des Kita-Vertretungstrouble noch alles gut. Dort ging es tagelang drunter und drüber... (von Okt.-Jan) ewig einspringende Erzieher aus dem Elementarbereich. Einen Vertreter von der Zeitarbeit für die erkrankte Erzieherin, welcher die Zeichen für meine Kleine nicht deuten kann. Die "Kernzeiten" der Krippe von 7:45 - 17:00 Uhr werden nicht abgedeckt, so dass bei "wenigen" Kids (unter 6) schon oft die Kita Sammelgruppe ab 16:15 Uhr als "Parkstation" genutzt wird usw. .

    Nun zur akt. Situation: Meine Kleine leidet unter inzwischen chronischer Verstopfung.

    Sie kann sich locker 4-5 Tage ihr großes Geschäft "verdrücken", leider mit den entsprechenden Folgen (steinhart, der gesamte Popo aufgerissen, rennt wie wild hin und her, sie brüllt und schreit wie am Spieß!)! Dies führte uns schon bis in die Rettungsstelle des KH. Sie wird seit Monaten mit Movicol (tägl. 1 Beutel) behandelt... wir haben auch Globoli. Aber kackern geht seit Wochen nur mit einem oder zwei tägl. Klistern.
    Kann das auf Dauer gut sein? Natürlich geh ich auch zu Ärzten, aber jeder hat andere "gute" Ratschläge parat, bisher hat davon sehr sehr wenig geholfen.

    Sie trinkt tagsüber nur noch Apfelsaft (war immer auf Wasser) und geht seit ca. 4 Wochen nicht mehr in die Kita.

    Nun habe ich am Freitag ein Gespräch dort, da ich/wir es im Moment gerade wieder geschafft haben, die Verdauung etwas anzuregen. Sie hat 4 Tage in Folge allein in die Windel gekackert.... mit viel "auau" und Tränen, aber seit Dez. das erste Mal ohne Klister! Der Stuhlgang an sich ist weich und die tiefen Risse am After inzwischen verheilt.

    Nun meine Fragen:
    Wem ging/geht es genau so?
    Welche Möglichkeiten auf uns einzugehen seht ihr in der Krippe?

    Ich würde gern folgende Vereinbarungen treffen:
    Bewegung - sie gehen oft die ganze Wo. mit den ganz Kleinen nicht raus. Ich denke, dass vor allem der träge Darm durch tägliche Bewegung an der frischen Luft in Schwung kommt.
    Ernährungstagebuch - ich muss das ebenfalls führen für die weiteren Beratungen beim Spezi. Ich fürchte aber, dass die Krippe das ablehnen könnte, da es sehr detailliert ist: Trinkmenge in ml, Was genau (mit ohne Zucker), Speisen konkret - incl. Uhrzeit. Wann wie "Zeichen" gegeben wg. Verdauung, Winde gelassen usw.
    Anwesenheiten der Erzieher - ich denke es kommt bei meiner Kleinen auch eine psychische Komponente hinzu. Diese permanenten Wechsel in der Betreuung führten nämlich in der Vergangenheit innerh. von 24h zu einer totalen Verstopfung.
    Trinken - außerschließlich selbst mitgebrachten Apelsaft in einem eig. Gefäß.

    Meine Kleine war gerade eine Woche bei meinen Eltern. Diese dachten ja immer, es geht um "ein wenig Verstopfung...." das Ausmaß unserer Miesere wurde Ihnen erst an Tag 4 bewußt, so dass diese nun auch noch auf mich einreden und Veränderungen fordern.... sie denken, die Kleine muss ab sofort zu einer Tagesmutter!

    Was meint Ihr?

    Vielen Dank!

    LG
    britta04 stimme ich soweit zu. allerdings, so schlimm, wie du es beschreibst, würde ich abends eine getrocknete pflaume in etwas wasser einweichen und sie und den saft meinem kind morgens vor der kita zu essen geben. das hilft. und viel trinken, sowie fette und öle in der nahrung sind wichtig.
    ich finde allerdings 7.45 bis 17 uhr eine sehr lange zeit der fremdbetreuung für ein so kleines kind. ich würde an deiner stelle mein kind daher lieber zu einer tagesmutter geben, weil es in eurer kita anscheinend drunter und drüber geht und es dort ruhiger ist und die wahrscheinlichkeit grösser ist, dass diese eher darauf achten kann, das genug getrunken wird z.b.

  4. #4
    habkeinname ist offline journey (wo)man

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    Standard Re: Verstopfung - Verdauung - Möglichkeiten Krippe

    Hallo,
    meine Tochter hatte mit 3 Jahren das gleiche Problem.Ich würde behaupten dass es psychischer natur war.Ich kann verstehen was ihr da mitmacht!

    Meine Tochter war aus verschiedenen Gründen unglücklich in ihrer ehemaligen Kita- wir haben die Kita gewechselt, 1x Globulis gegeben und seit dem ist es kein Problem mehr.

    Versuche doch mal mit einer Heilpädagogin darüber zu sprechen.
    Die können Dir genaueres dazu sagen.
    In der Psychologie wird das auch "etwas nicht verdauen- nicht verarbeiten- loslassen können."
    Ich finde die Idee Deiner Eltern gut, es wäre verständlich, wenn Deine Tochter mit einem Kindergarten noch nicht zurecht kommt, da sie wirklich noch klein ist.Das könnte in einem anderem Kindergarten auch so sein.
    Die Symptome die Kinder senden können viel darüber erzählen.
    Eine Tagesmutter kann sich viel intensiver um Deine Kleine kümmern und es würde ihr sicherlich dabei besser gehen.
    Ich wünsche Dir alles Gute

  5. #5
    Avatar von Prestige2008
    Prestige2008 ist offline Pooh-Bah

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    Standard Re: Verstopfung - Verdauung - Möglichkeiten Krippe

    Zitat Zitat von haeschenhuepf Beitrag anzeigen
    britta04 stimme ich soweit zu. allerdings, so schlimm, wie du es beschreibst, würde ich abends eine getrocknete pflaume in etwas wasser einweichen und sie und den saft meinem kind morgens vor der kita zu essen geben. das hilft. und viel trinken, sowie fette und öle in der nahrung sind wichtig.
    ich finde allerdings 7.45 bis 17 uhr eine sehr lange zeit der fremdbetreuung für ein so kleines kind. ich würde an deiner stelle mein kind daher lieber zu einer tagesmutter geben, weil es in eurer kita anscheinend drunter und drüber geht und es dort ruhiger ist und die wahrscheinlichkeit grösser ist, dass diese eher darauf achten kann, das genug getrunken wird z.b.
    Hallo,

    das mit der getrockneten Pflaume funktioniert leider nicht - sie ist fast 2 und hat einen sehr ausgeprägten Geschmacksinn / Willen.

    Ja es ist lange... ich arbeite zwar nur 30h/Wo. aber mit Fahrtweg und im Dienstleistungsbereich mit Öffnungszeiten nach 18 Uhr + keinen festen Arbeitszeiten (außer Mo.-Fr.) geht es nicht anders. Wenn ich meine Zeiten weiter reduziere, dann muss ich damit rechnen, dass mein AG dies nicht mehr toleriert.

    LG

  6. #6
    Avatar von Monti75
    Monti75 ist offline Carpal Tunnel

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    Standard Re: Verstopfung - Verdauung - Möglichkeiten Krippe

    Meine Tochter hatte massiv mit Verstopfungen zu kämpfen, der Dickdarm war monatelang auf seinen doppelten Durchmesser geweitet.

    Mit Movicol junior wurde das Problem besser, allerdings mit anfangs 4 Beuteln am Tag. Wir konnten nach und nach reduzieren, am Schluss auf einen Beutel jeden zweiten Tag. Das ging ca. 2 Jahre lang so.

    Auch heute hat sie zwischendurch noch so Probleme mit dem Stuhlgang, dass zwischendurch Movicol bekommt.

    Apfelsaft hilft ab und zu, aber nicht immer. Sie trinkt auch nach wie vor fast nur Leitungswasser. Ich muss halt darauf achten, dass stopfendes Essen (Kuchen, Schokolade, Brezel, Banane) nicht zu viel wird und dann dagegen steuern. Außerdem versuche ich sie zu einer höheren Trinkmenge zu bewegen, sie trinkt schon immer nur sehr wenig.
    Katja mit ihren Maikäfern A. *18.05.2005 und B. *01.05.2007

  7. #7
    Andrea B ist offline Legende

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    Standard Re: Verstopfung - Verdauung - Möglichkeiten Krippe

    Zitat Zitat von Prestige2008 Beitrag anzeigen
    Ich habe mein Anliegen ebenfalls im 2009 und im TM-Forum eingestellt. Trotzdem möchte ich hier nicht vergessen nach anderen Betroffenen zu suchen. Vielen Dank!



    Huhu Ihr Lieben,

    seit Aug. ist meine Kleine in der Kita. Im Sept. lernte sie laufen und wurde parallel tagsüber gelegentlich auch nachts trocken (ca. 18/20 Mo.). Als ich im Okt. wieder anfing zu arbeiten lief trotz des Kita-Vertretungstrouble noch alles gut. Dort ging es tagelang drunter und drüber... (von Okt.-Jan) ewig einspringende Erzieher aus dem Elementarbereich. Einen Vertreter von der Zeitarbeit für die erkrankte Erzieherin, welcher die Zeichen für meine Kleine nicht deuten kann. Die "Kernzeiten" der Krippe von 7:45 - 17:00 Uhr werden nicht abgedeckt, so dass bei "wenigen" Kids (unter 6) schon oft die Kita Sammelgruppe ab 16:15 Uhr als "Parkstation" genutzt wird usw. .

    Nun zur akt. Situation: Meine Kleine leidet unter inzwischen chronischer Verstopfung.

    Sie kann sich locker 4-5 Tage ihr großes Geschäft "verdrücken", leider mit den entsprechenden Folgen (steinhart, der gesamte Popo aufgerissen, rennt wie wild hin und her, sie brüllt und schreit wie am Spieß!)! Dies führte uns schon bis in die Rettungsstelle des KH. Sie wird seit Monaten mit Movicol (tägl. 1 Beutel) behandelt... wir haben auch Globoli. Aber kackern geht seit Wochen nur mit einem oder zwei tägl. Klistern.
    Kann das auf Dauer gut sein? Natürlich geh ich auch zu Ärzten, aber jeder hat andere "gute" Ratschläge parat, bisher hat davon sehr sehr wenig geholfen.

    Sie trinkt tagsüber nur noch Apfelsaft (war immer auf Wasser) und geht seit ca. 4 Wochen nicht mehr in die Kita.

    Nun habe ich am Freitag ein Gespräch dort, da ich/wir es im Moment gerade wieder geschafft haben, die Verdauung etwas anzuregen. Sie hat 4 Tage in Folge allein in die Windel gekackert.... mit viel "auau" und Tränen, aber seit Dez. das erste Mal ohne Klister! Der Stuhlgang an sich ist weich und die tiefen Risse am After inzwischen verheilt.

    Nun meine Fragen:
    Wem ging/geht es genau so?
    Welche Möglichkeiten auf uns einzugehen seht ihr in der Krippe?

    Ich würde gern folgende Vereinbarungen treffen:
    Bewegung - sie gehen oft die ganze Wo. mit den ganz Kleinen nicht raus. Ich denke, dass vor allem der träge Darm durch tägliche Bewegung an der frischen Luft in Schwung kommt.
    Ernährungstagebuch - ich muss das ebenfalls führen für die weiteren Beratungen beim Spezi. Ich fürchte aber, dass die Krippe das ablehnen könnte, da es sehr detailliert ist: Trinkmenge in ml, Was genau (mit ohne Zucker), Speisen konkret - incl. Uhrzeit. Wann wie "Zeichen" gegeben wg. Verdauung, Winde gelassen usw.
    Anwesenheiten der Erzieher - ich denke es kommt bei meiner Kleinen auch eine psychische Komponente hinzu. Diese permanenten Wechsel in der Betreuung führten nämlich in der Vergangenheit innerh. von 24h zu einer totalen Verstopfung.
    Trinken - außerschließlich selbst mitgebrachten Apelsaft in einem eig. Gefäß.

    Meine Kleine war gerade eine Woche bei meinen Eltern. Diese dachten ja immer, es geht um "ein wenig Verstopfung...." das Ausmaß unserer Miesere wurde Ihnen erst an Tag 4 bewußt, so dass diese nun auch noch auf mich einreden und Veränderungen fordern.... sie denken, die Kleine muss ab sofort zu einer Tagesmutter!

    Was meint Ihr?

    Vielen Dank!

    LG


    Hallo,
    schmeiß das Zeug weg. Der Darm gewöhnt sich an Abführmittel. Wenn das der Fall ist hast du ein echtes Problem.
    Sieh zu, daß sie Sachen ißt, die "abführend" wirken. Also viel Joghurt, Quark, Obst (außer Bananen). Trinken kann sie alles (nicht nur Apfelsaft) Multivitaminsaft oder Traubensaft pur haben auch eine durchschlagende Wirkung.
    Schoki und andere Süssigkeiten sollte sie wenig essen.
    Lasse dir von niemanden reinreden oder gar Vorschriften machen wie deine Eltern es tun (wollen).
    Sie soll das trinken, was alle anderen Kinder auch trinken. Extrawürste würde ich ihr nicht braten.
    Schenke der ganzen Sache nicht soviel Beachtung. Je mehr "Theater" du drum machst, desto mehr steigert IHR euch rein. Wenn sie merkt, daß es besser ist regelmäßig aufs Klo zu gehen, da es dann nicht weh tut funktioniert das auch. Egal was um sie rum passiert.
    Andrea

  8. #8
    Avatar von Prestige2008
    Prestige2008 ist offline Pooh-Bah

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    Standard Re: Verstopfung - Verdauung - Möglichkeiten Krippe

    Zitat Zitat von Andrea B Beitrag anzeigen
    Hallo,
    schmeiß das Zeug weg. Der Darm gewöhnt sich an Abführmittel. Wenn das der Fall ist hast du ein echtes Problem.
    Ich habe vor allem das Problem, dass meine Tochter stundenlang!! mit "auau Popo" weinend und jammernd durch die Wohnung läuft!
    Sieh zu, daß sie Sachen ißt, die "abführend" wirken. Also viel Joghurt, Quark, Obst (außer Bananen). Was glaubst Du denn, was meine Tochter ausschließlich und nur noch zu essen bekommt?Trinken kann sie alles (nicht nur Apfelsaft) Multivitaminsaft oder Traubensaft pur haben auch eine durchschlagende Wirkung. NEIN - Bei IHR leider nicht!!Schoki und andere Süssigkeiten sollte sie wenig essen. Bekommt sie überhaupt nicht mehr! Max. am Tag ein kleines Gummibärchen, wenn Sie 5 Etagen ohne Fahrstuhl allein hochgelaufen ist, da ich es akt. im Knie habe. Lasse dir von niemanden reinreden oder gar Vorschriften machen wie deine Eltern es tun (wollen).
    Sie soll das trinken, was alle anderen Kinder auch trinken. Extrawürste würde ich ihr nicht braten. Ich habe keine Wahl - wer einmal mit so einem Kind auf der Rettungsstelle war und miterlebt hat, was und wie man da zur Schnecke gemacht wird, der steht ganz einfach "unter Druck"!Schenke der ganzen Sache nicht soviel Beachtung. Je mehr "Theater" du drum machst, desto mehr steigert IHR euch rein. Das stimmt, sie wird demnächst 2 Jahre und leider kann man auch die Verantwortung fürs "kackern" da noch nicht abgeben. Zitat Rettungsstelle: Sie sind die Mutter! Sie können doch Ihr Kind nicht so lange ohne großen Toi-Besuch lassen! Wie oft Kacken Sie denn täglich auf dem KLO? Na sehen Sie, dass sollten Sie doch bei Ihrem Kind auch anstreben!! Wenn sie merkt, daß es besser ist regelmäßig aufs Klo zu gehen, da es dann nicht weh tut funktioniert das auch. Egal was um sie rum passiert.
    Andrea
    Leider ist es nicht so einfach, wie Du Dir das vorstellst! Daher:

    LG

  9. #9
    Avatar von Prestige2008
    Prestige2008 ist offline Pooh-Bah

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    Standard Re: Verstopfung - Verdauung - Möglichkeiten Krippe

    Meine Tochter hatte massiv mit Verstopfungen zu kämpfen, der Dickdarm war monatelang auf seinen doppelten Durchmesser geweitet. Ja kenn ich.
    Mit Movicol junior wurde das Problem besser, allerdings mit anfangs 4 Beuteln am Tag. Es ist lt. Packungsbeilage für Kids ab 5 Jahren bei Kotstau geeignet. Meine Kleine wird gerade erst 2 Jahre. Wie alt war Deine Tochter zu Beginn der Behandlung? Ich scheue mich vor dieser Beutelanzahl! Da sie sehr klein ist für ihr Alter, sie trägt noch Gr. 74/80. Wir konnten nach und nach reduzieren, am Schluss auf einen Beutel jeden zweiten Tag. Das ging ca. 2 Jahre lang so.

    Auch heute hat sie zwischendurch noch so Probleme mit dem Stuhlgang, dass zwischendurch Movicol bekommt.

    Apfelsaft hilft ab und zu, aber nicht immer. Sie trinkt auch nach wie vor fast nur Leitungswasser. Ich muss halt darauf achten, dass stopfendes Essen (Kuchen, Schokolade, Brezel, Banane) nicht zu viel wird und dann dagegen steuern. Außerdem versuche ich sie zu einer höheren Trinkmenge zu bewegen, sie trinkt schon immer nur sehr wenig. Wieviel ist bei Euch "sehr wenig"? [I]Wir trinken ca. 500-800 ml. Ich muss aber aufpassen, wenn ich zu ballaststoffhaltige Nahrung serviere, dann sollte auch die Trinkmenge hochgehen, da sonst ja ein gegenteiliger Effekt eintritt. So dass ich immer das Abendessen entsprechend ausrichte.

    Weißt Du evtl. noch, was der Auslöser aus Deiner Sicht gewesen sein könnte?

    Danke!

    LG
    Geändert von Prestige2008 (11.02.2011 um 20:43 Uhr)

  10. #10
    Avatar von Prestige2008
    Prestige2008 ist offline Pooh-Bah

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    Standard Re: Verstopfung - Verdauung - Möglichkeiten Krippe

    Zitat Zitat von Britta04 Beitrag anzeigen
    Du willst aber jetzt damit nicht wirklich andeuten, dass der Kiga an der Krankheit deiner Tochter schuld ist? Frag nnur mal sicherheitshalber nach. Denn DA den Fehler zu suchen wäre meiner Ansicht nach völliger Humbug. *find*

    Das ist auf jeden Fall besser als eine Dickdarmerweiterung.


    Weil es viele Ursachen dafür geben kann. Von Unverträglichkeiten wie z.B. Zöliakie oder anderen Darmerkrankungen bis zu psychischen Ursachen. Letzteres in aller Regel bei Kindern aber nur vorübergehend und ´betrifft auch eher Kinder die "nicht abgeben können/wollen" bzw. ein Problem mit "loslassen" haben.

    Warum denn bitte das?


    Meiner besten Freundin mit ihrer damals 3jährigen Tochter.


    Wenige. Klistire dürfen Krippenmitarbeiter nicht verabreichen und mehr als eine Aufforderung auf die Toi zu gehen darf man auch nicht erwarten. Alles andere wäre übergriffig (z.B. auf die Toi setzen oder sowas). Übrigens auch für Tamus.

    *lach* Ob da frische Luft um die Nase weht ist dem DARM völlig schnuppe. :D

    Frag doch erst mal um Mitarbeit. Man kann auch mal bitten. Denn mitmachen MÜSSEN tun sie nicht. In aller Regel wird bei sowas aber schon an einem Strang gezogen. Minimann hatte mal Einnäßprobleme und der KiA hat uns eine Verhaltenstherapie nahegelegt. Ich bat den Kiga um Mithilfe und in 80% der Fälle funktionierte das auch. Selbstverständlich haben wir auch unseren SOhn entsprechend gebrieft, dass er den Anweisungen bitte sofort Folge leistet, weil es wichtig ist für ihn.

    Uiuiui, da begibst du dich auch seeeeehr dünnes Eis. Und solche versteckten Vorwürfe würde ich mal gaaaanz fleissig in der Tasche stecken lassen.

    Apfelsaft ist kein Medikament. Ich weiß nicht wie der Kiga das handhabt. Bei uns würde das vll gemacht werden, aber ob das in jedem Kiga so ist...

    Was soll denn eine Tamu daran ändern? Sorry, aber Tamu als Therapeuten bei verstopften Kindern einzusetzen finde ich .... irgendwie ne befremdliche Vorstellung.

    Wenn du den Eindruck hast, es ist eine psyschische Komponente gehört das Kind nicht zu einer Tamu sondern zu einem Kinderpsychologen. Also ehrlich. So nen Gedanken würde ich mal gleich wieder verwerfen. Da holst du dir nur die nächste Enttäuschung, weil eine Tamu das so gar nicht erbringen kann. Du solltest andere Menschen (Erzieherinnen, Kiga-Leitung und auch dich selbst) nicht so überfrachten mit dem Problem, welches letzendlich DEINE TOCHTER hat. Sicherlich willst du ihr nur helfen und das ist auch gut und richtig. Aber auch wenn das jetzt die harte unverblümte Wahrheit ist: Kacken kann sie nur selbst, das kannst du ihr nicht abnehmen!


    Meine Freundin hat ihre Tochter 3 Wochen lang einfach auch mal machen lassen und das Gejammer mit dem Worten "Dann mußt du aufs Klo gehen" kommentiert. Da wurde mal nach Movicol und Pipapo (und die Empfehlung zum Kinderpsychologen zu gehen ausgeschlagen wurde) kein Drama mehr drum gemacht, das Kind per Order de Mutti nach ein paar Tagen solange auf den Topf gesetzt bis es was gemacht hatte und erst dann wieder beachtet als das Geschäft erledigt war. Interessanterweise funktionierte das dann wunderbar und innerhalb eines Monats war der Spuk vorbei. Wir haben uns damals viel und ausführlich darüber unterhalten. Nur ging das Kind damals noch nicht in den Kiga.

    Es bleibt bei sowas halt auch immer die Frage, inwieweit die extreme Beschäftigung der Eltern mit der Thematik ein Verstärker eines solchen Verhaltens sein kann. Sicherlich hast du dir dazu auch schon Gedanken gemacht, oder?
    Hallo,

    erstmal vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Du schreibst in einer mir sehr bekannten Weise - nämlich der der nicht betroffenen Mutti. Das ist ein einigen Punkten eine Hilfe in anderen eher weniger.

    LG

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