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  1. #1
    glogge-junior ist offline newbie
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    Standard englisch-nachhilfeschüler mit LRS

    ich (11. klasse gymnasium) habe seit heute eine englischnachhilfeschülerin(6. klasse realschule) mit lese-rechtschreischwäche. ich bräuchte jetzt tipps von erfahrenen eltern, wie ich damit umgehe, ob und wenn ja was für übungen es gibt um mit ihr zu üben, oder generell unterstützung.
    schon mal danke im vorraus :)

  2. #2
    Avatar von henni75
    henni75 ist offline Mathilda ist da!
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    Standard Re: englisch-nachhilfeschüler mit LRS

    Ich würde sagen, sie muss auf jeden Fall eine spezifische LRS-Förderung bekommen. Du als Nachhilfelehrer kannst da ja gar nicht drauf eingehen....

    Sie wird große Probleme haben, sich zu merken, wie die Wörter geschrieben werden. Im Deutschen kann man ja Wörter oft so schreiben, wie man sie hört und damit wird sie auch schon Probleme haben. Im Englischen ist das dann ja noch schwerer.
    Du wirst mit ihr wahrscheinlich viele viele Übungen zum Merken der Wörter machen müssen (Vokabel kurz zeigen, sie soll sich merken, wie es aussieht, dann aufschreiben, wieder kurz zeigen zum Vergleich usw).
    LG Henni :)

    http://s5.directupload.net/images/11...p/yuelnzmh.jpg

    Meine liebe Bino: Romy1980 mit dem süßen Charlie im Arm :liebe:


    http://tickers.baby-gaga.com/t/dogdo...athilda+is.png

  3. #3
    nelia ist offline addict
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    Standard Re: englisch-nachhilfeschüler mit LRS

    Hallo,
    Zum einen geht es natürlich um einen Ausgleich von Schwächen, also um Rechtsschreibung, da ist es sinnvoll verschiedene Möglichkeiten auszuprobieren, meiner Tochter hilft viel aufzuschreiben. Die Englischnote besteht zur Hälfte aus mündlichen Leistungen, hier könnt ihr in der Nachhilfe sprechen und richtige Sätze bilden üben, oder die Hausaufgaben super machen und sich zum Vortragen melden. Wer schriftlich Probleme hat sollte diese Chance nicht ungenutzt lassen. Diesen Bereich zu üben bringt sicher schneller Erfolgserlebnisse.
    Viel Spass
    nelia

  4. #4
    Hamster777 ist offline old hand
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    Standard Re: englisch-nachhilfeschüler mit LRS

    Sei mir nicht böse,aber du kannst ihr gar nicht helfen.Meine Tochter geht in die 7.Klasse Gymnasium und hat auch LRS.Seit gut einem Jahr macht sie eine Therapie.Steht in Deutsch auf Note 3,aber in Englisch und Französisch hat sie dennoch erhebliche Probleme.Weil diese Fremdsprachen für ein LRS Kind noch zusätzliche Probleme mit sich bringt.
    http://www.wunschkinder.net/forum/ti.../153/0/153.png

    3 ältere Geschwister freuen sich sehr über Stella

  5. #5
    Salem ist offline Poweruser
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    Standard Re: englisch-nachhilfeschüler mit LRS

    Zitat Zitat von Hamster777 Beitrag anzeigen
    Sei mir nicht böse,aber du kannst ihr gar nicht helfen.Meine Tochter geht in die 7.Klasse Gymnasium und hat auch LRS.Seit gut einem Jahr macht sie eine Therapie.Steht in Deutsch auf Note 3,aber in Englisch und Französisch hat sie dennoch erhebliche Probleme.Weil diese Fremdsprachen für ein LRS Kind noch zusätzliche Probleme mit sich bringt.
    So ist es. Ich hab ihm das schon in einem andern Forum geraten, aber das hat er nicht zur Kenntnis genommen.
    Er kann ihr allenfalls helfen, falls sie Grammatikprobleme hat, damit diese Fehler wegfallen, an der Rechtschreibung kann er gar nichts ändern.

    Dich kann ich insofern trösten als unser Sohn in Englisch kurz vor dem Abi sehr aufgeholt hat. Daß Französich für einen Legastheniker eine enorme Aufgabe ist, kann ich mir vorstellen.
    SALEM http://www.eltern.de/foren/image.html?type=sigpic&userid=67307&dateline=11726  87442

  6. #6
    Avatar von latica
    latica ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: englisch-nachhilfeschüler mit LRS

    Zitat Zitat von Salem Beitrag anzeigen
    So ist es. Ich hab ihm das schon in einem andern Forum geraten, aber das hat er nicht zur Kenntnis genommen.
    Er kann ihr allenfalls helfen, falls sie Grammatikprobleme hat, damit diese Fehler wegfallen, an der Rechtschreibung kann er gar nichts ändern.

    Dich kann ich insofern trösten als unser Sohn in Englisch kurz vor dem Abi sehr aufgeholt hat. Daß Französich für einen Legastheniker eine enorme Aufgabe ist, kann ich mir vorstellen.
    Hi Salem!

    vielleicht hast du in meinen anderen Thereads mitbekommen dass nun die offizielle Diagnose: Legasthenie bei meinem Sohn steht.

    Gerade hier zu den Fremdsprachen habe ich Fragen offen.

    Mein Sohn ist Zweisprachig aufgewachsen.
    Ich war aber nie sehr konsequent, dennoch reicht das was ich mit ihm gesprochen habe, damit er Akzentfrei Spanisch fließend reden kann wenn wir bei mir zu Hause sind oder meine Mutter hier ist.
    Außerdem waren wir vor drei Jahren eine Woche in Paris bei Freunden. Er hat kaum nach 2 Stunden angefangen Sätze nachzusprechen und konnte am Ende der Woche sich bedanken, um etwas bitten, gute Nacht, guten Tag, gehen wir, usw. sagen. Es war erstaunlich wie schnell und akzentfrei er es gelernt hat.

    Jetzt war er ein halbes Jahr in einer bilingualen Schule (Englisch) und kann ein paar Wörter (auch akzentfrei) sagen und hat einiges an Wortschatz drauf.

    Im sprachlichen Teil des HAWIK IV war er im Bereich einer besonderen Begabung (trotz ADS!).

    Sprachlich ist er also recht begabt wie es aussieht.

    Nun wirst du verstehen dass die Legasthenie Diagnose gerade bei solcher Begabung mir wie die reinste Katastrofe erscheint.

    Was sind deine Erfahrungen hierzu?
    Auf was kann ich mich befaßt machen?
    Wird er nie die Fremdsprachen richtig (also auch schriftlich und nicht nur verbal wie bis her) lernen können?

  7. #7
    Salem ist offline Poweruser
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    Standard Re: englisch-nachhilfeschüler mit LRS

    Zitat Zitat von latica Beitrag anzeigen
    Hi Salem!

    vielleicht hast du in meinen anderen Thereads mitbekommen dass nun die offizielle Diagnose: Legasthenie bei meinem Sohn steht.

    Gerade hier zu den Fremdsprachen habe ich Fragen offen.

    Mein Sohn ist Zweisprachig aufgewachsen.
    Ich war aber nie sehr konsequent, dennoch reicht das was ich mit ihm gesprochen habe, damit er Akzentfrei Spanisch fließend reden kann wenn wir bei mir zu Hause sind oder meine Mutter hier ist.
    Außerdem waren wir vor drei Jahren eine Woche in Paris bei Freunden. Er hat kaum nach 2 Stunden angefangen Sätze nachzusprechen und konnte am Ende der Woche sich bedanken, um etwas bitten, gute Nacht, guten Tag, gehen wir, usw. sagen. Es war erstaunlich wie schnell und akzentfrei er es gelernt hat.

    Jetzt war er ein halbes Jahr in einer bilingualen Schule (Englisch) und kann ein paar Wörter (auch akzentfrei) sagen und hat einiges an Wortschatz drauf.

    Im sprachlichen Teil des HAWIK IV war er im Bereich einer besonderen Begabung (trotz ADS!).

    Sprachlich ist er also recht begabt wie es aussieht.

    Nun wirst du verstehen dass die Legasthenie Diagnose gerade bei solcher Begabung mir wie die reinste Katastrofe erscheint.

    Was sind deine Erfahrungen hierzu?
    Auf was kann ich mich befaßt machen?
    Wird er nie die Fremdsprachen richtig (also auch schriftlich und nicht nur verbal wie bis her) lernen können?

    Hallo Latica,

    ich hab es schon im anderen Forum gelesen, daß bei eurem Sohn Legasthenie diagnostiziert wurde.

    Es heißt zwar immer, daß bei Legasthenikern die mathematische Begabung größer ist als die sprachliche, aber ich kann das nicht bestätigen.

    Christian hat auch ein ganz erstaunliches Talent für Sprachen. Zum einen hat er in seiner Muttersprache einen sehr großen Wortschatz schnell erlernt und er hat sich auch grammatikalisch immer richtig und auch gewählt ausgedrückt.

    Als erste Fremdsprache hatte er Englisch und gleich die erste Schulaufgabe war ein glatter Sechser. Allerdings war da dié Lehrerin schuld (wie ich finde). Die hat in den ersten Wochen nur mündlichen Unterricht gemacht und dann plötzlich die schriftliche Schulaufgabe. Die ist dann auch wirklich sehr schlecht ausgefallen.

    Trotzdem hat er im Englischen weniger Rechtschreibfehler gemacht als im Deutschen und er hat die Sprache schnell erlernt und sich auch da sehr elegant ausgedrückt. In der Oberstufe hat er dann als einziger der gesamten Schule (!) diesen Test, der ihm erlaubt an jeder englischsprachigen Uni zu studieren (ich vergeß den Namen immer wieder) mit der Bestnote abgeschlossen. Er hat ja dann auch Anglistik studiert und er hat auch den Sprachtest an der Uni auf Anhieb geschafft.

    Als zweite Fremdsprache hat er dann Latein genommen, weil wir (sein Therapeut und ich) dachten, er würde große Probleme mit der französischen Rechtschreibung bekommen. Ich glaube aber im Nachhinein, daß das vielleicht gar nicht so schlimm geworden wäre. Es scheint mir, daß man als Legastheniker weniger Rechtschreibfehler in einer Sprache macht, die man lernen muß (ist allerdings nur eine Vermutung).

    Was das Spanische betrifft, so hab ich zwar an der Schule mal Wahlspanisch gehabt, aber ich kann mich nicht mehr erinnern, inwieweit Spanisch lauttreu ist. Ich denke nicht so wenig lauttreu wie französich, aber weniger als deutsch.

    Alles in allem ist es bei einer lebenden Sprache sehr wichtig, daß man sie sprechen kann - auch im Unterricht ist das ein ungeheurer Vorteil. Wie du deinen Sohn schilderst, wird ihm das keine Schwierigkeiten machen.

    Ich würde mir jetzt nicht allzugroße Sorgen machen, eine Katastrophe ist seine Sprachbegabung mit Sicherheit nicht.
    Ich bin ja der Meinung, daß Legasthenie weniger mit der Sprache als mit der Sicht der Dinge zu tun hat und diese ungewöhnliche Sicht findet in den Rechtschreibfehlern ihren Ausdruck. Mit Sprachbegabung, Sprachgefühl und der Fähigkeit eine Sprache gut zu sprechen (und natürlich auch zu schreiben) hat sie nichts zu tun. Diese Kinder sehen die Welt mit anderen Augen, was sich bei meinem Sohn z.B. an seinem wirklich überdurchschnittlichen räumlichen Vorstellungsvermögen zeigt. Sobald sie erlernt haben, die Welt wie die anderen zu sehen, verschwinden auch die meisten Rechtschreibfehler. Und ich bin der festen Überzeugung, daß das ein Lernprozess ist, der sich nicht beschleunigen läßt. Darum bringt auch das Üben nichts.

    Das klingt jetzt etwas merkwürdig, aber es ist schwierig das auszudrücken, was ich meine.

    Ich weiß, daß die "Fachfrauen" hier meine Einschätzung der Legasthenie nicht teilen, aber ich hab meinen Sohn über die Jahre hin so erlebt und mir meine Gedanken gemacht.
    Ich kann dir nur raten, deinen Sohn zu beobachten und deine eigenen Schlüsse zu ziehen. Auf keinen Fall darfst du in Panik verfallen. Freu dich über das Talent deines Sohnes!
    Geändert von Salem (11.02.2010 um 21:54 Uhr)
    SALEM http://www.eltern.de/foren/image.html?type=sigpic&userid=67307&dateline=11726  87442

  8. #8
    Avatar von latica
    latica ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: englisch-nachhilfeschüler mit LRS

    Zitat Zitat von Salem Beitrag anzeigen
    Hallo Latica,

    ich hab es schon im anderen Forum gelesen, daß bei eurem Sohn Legasthenie diagnostiziert wurde.

    Es heißt zwar immer, daß bei Legasthenikern die mathematische Begabung größer ist als die sprachliche, aber ich kann das nicht bestätigen.

    Christian hat auch ein ganz erstaunliches Talent für Sprachen. Zum einen hat er in seiner Muttersprache einen sehr großen Wortschatz schnell erlernt und er hat sich auch grammatikalisch immer richtig und auch gewählt ausgedrückt.

    Als erste Fremdsprache hatte er Englisch und gleich die erste Schulaufgabe war ein glatter Sechser. Allerdings war da dié Lehrerin schuld (wie ich finde). Die hat in den ersten Wochen nur mündlichen Unterricht gemacht und dann plötzlich die schriftliche Schulaufgabe. Die ist dann auch wirklich sehr schlecht ausgefallen.

    Trotzdem hat er im Englischen weniger Rechtschreibfehler gemacht als im Deutschen und er hat die Sprache schnell erlernt und sich auch da sehr elegant ausgedrückt. In der Oberstufe hat er dann als einziger der gesamten Schule (!) diesen Test, der ihm erlaubt an jeder englischsprachigen Uni zu studieren (ich vergeß den Namen immer wieder) mit der Bestnote abgeschlossen. Er hat ja dann auch Anglistik studiert und er hat auch den Sprachtest an der Uni auf Anhieb geschafft.

    Als zweite Fremdsprache hat er dann Latein genommen, weil wir (sein Therapeut und ich) dachten, er würde große Probleme mit der französischen Rechtschreibung bekommen. Ich glaube aber im Nachhinein, daß das vielleicht gar nicht so schlimm geworden wäre. Es scheint mir, daß man als Legastheniker weniger Rechtschreibfehler in einer Sprache macht, die man lernen muß (ist allerdings nur eine Vermutung).

    Was das Spanische betrifft, so hab ich zwar an der Schule mal Wahlspanisch gehabt, aber ich kann mich nicht mehr erinnern, inwieweit Spanisch lauttreu ist. Ich denke nicht so wenig lauttreu wie französich, aber weniger als deutsch.

    Alles in allem ist es bei einer lebenden Sprache sehr wichtig, daß man sie sprechen kann - auch im Unterricht ist das ein ungeheurer Vorteil. Wie du deinen Sohn schilderst, wird ihm das keine Schwierigkeiten machen.

    Ich würde mir jetzt nicht allzugroße Sorgen machen, eine Katastrophe ist seine Sprachbegabung mit Sicherheit nicht.
    Ich bin ja der Meinung, daß Legasthenie weniger mit der Sprache als mit der Sicht der Dinge zu tun hat und diese ungewöhnliche Sicht findet in den Rechtschreibfehlern ihren Ausdruck. Mit Sprachbegabung, Sprachgefühl und der Fähigkeit eine Sprache gut zu sprechen (und natürlich auch zu schreiben) hat sie nichts zu tun. Diese Kinder sehen die Welt mit anderen Augen, was sich bei meinem Sohn z.B. an seinem wirklich überdurchschnittlichen räumlichen Vorstellungsvermögen zeigt. Sobald sie erlernt haben, die Welt wie die anderen zu sehen, verschwinden auch die meisten Rechtschreibfehler. Und ich bin der festen Überzeugung, daß das ein Lernprozess ist, der sich nicht beschleunigen läßt. Darum bringt auch das Üben nichts.

    Das klingt jetzt etwas merkwürdig, aber es ist schwierig das auszudrücken, was ich meine.

    Ich weiß, daß die "Fachfrauen" hier meine Einschätzung der Legasthenie nicht teilen, aber ich hab meinen Sohn über die Jahre hin so erlebt und mir meine Gedanken gemacht.
    Ich kann dir nur raten, deinen Sohn zu beobachten und deine eigenen Schlüsse zu ziehen. Auf keinen Fall darfst du in Panik verfallen. Freu dich über das Talent deines Sohnes!
    Danke Salem!

    Ich habe mich mittlerweile von meiner „Panikattake“ erholt und sehe alles viel positiver als letzte Woche. :)

    Irgendwie habe ich angefangen meinen Sohn mit ganz anderen Augen zu betrachten und er scheint noch mehr denn je! Ein sprachbegabter ADSler mit Legasthenie ist mir eine zu sehr eingeschränkte Schublade in der ich meinen Sohn nicht reinstecken mag. Wie du schreibst: ich beobachte ihn und schließe meine eigene Schlüsse (natürlich ohne die notwendige Hilfe die er jetzt braucht zu vergessen!).
    Eins ist mir jetzt klar und macht mich glücklich: diese Kombination samt all die anderen Eigenschaften die er hat machen ihn zu einem einmaligen „Exemplar“ den ich nie für einen anderen ersetzen würde! :liebe: Nicht dass ich ihn vorher nicht schon für was Besonderes gehalten hätte, ich hatte nur sehr starke Schwierigkeiten die „schlechte“ (die jetzt sich doch nicht für schlecht erwiesen haben) Eigenschaften zu akzeptieren.

    Deine Sätze hier und die einer Freundin deren Tochter jetzt trotz LRS ihren Weg geht haben mich gut aufgebaut!

    Es freut mich über die Entwicklung deines Sohnes zu lesen (dessen Sprachbegabung ähnlich veranlagt zu sein scheint als die meines Sohnes). Da muss eine starke Mutter dahinter stecken!!

  9. #9
    Salem ist offline Poweruser
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    Standard Re: englisch-nachhilfeschüler mit LRS

    Zitat Zitat von latica Beitrag anzeigen
    Danke Salem!

    Ich habe mich mittlerweile von meiner „Panikattake“ erholt und sehe alles viel positiver als letzte Woche. :)

    Irgendwie habe ich angefangen meinen Sohn mit ganz anderen Augen zu betrachten und er scheint noch mehr denn je! Ein sprachbegabter ADSler mit Legasthenie ist mir eine zu sehr eingeschränkte Schublade in der ich meinen Sohn nicht reinstecken mag. Wie du schreibst: ich beobachte ihn und schließe meine eigene Schlüsse (natürlich ohne die notwendige Hilfe die er jetzt braucht zu vergessen!).
    Eins ist mir jetzt klar und macht mich glücklich: diese Kombination samt all die anderen Eigenschaften die er hat machen ihn zu einem einmaligen „Exemplar“ den ich nie für einen anderen ersetzen würde! :liebe: Nicht dass ich ihn vorher nicht schon für was Besonderes gehalten hätte, ich hatte nur sehr starke Schwierigkeiten die „schlechte“ (die jetzt sich doch nicht für schlecht erwiesen haben) Eigenschaften zu akzeptieren.

    Deine Sätze hier und die einer Freundin deren Tochter jetzt trotz LRS ihren Weg geht haben mich gut aufgebaut!

    Es freut mich über die Entwicklung deines Sohnes zu lesen (dessen Sprachbegabung ähnlich veranlagt zu sein scheint als die meines Sohnes). Da muss eine starke Mutter dahinter stecken!!
    Bloß keine Schubladen! Dein Sohn ist noch jung, wer weiß wohin hin sein Schulleben führen wird. Auf jeden Fall ist eine besondere Sprachbegabung ein Glücksfall, auch für die persönliche Bereicherung im Leben. Daran ändert auch eine Legasthenie nichts. Laß ihn seinen Weg gehen und sei da, wenn er dich braucht.
    Mein Sohn war in der Schule gnadenlos faul, er hat auch auf das Abi nicht wirklich gelernt. Das hat mir oft Sorgen gemacht, aber das änderte sich schlagartig als er an der Uni war. Er hat sich seine Ziele gesteckt und er hat sie erreicht, weil es seine Ziele waren. Man muß Vertrauen haben, auch wenn es schwerfällt und einen manche schlaflose Nacht kostet.
    SALEM http://www.eltern.de/foren/image.html?type=sigpic&userid=67307&dateline=11726  87442

  10. #10
    Avatar von latica
    latica ist offline Carpal Tunnel
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    Standard Re: englisch-nachhilfeschüler mit LRS

    Zitat Zitat von Salem Beitrag anzeigen
    Bloß keine Schubladen! Dein Sohn ist noch jung, wer weiß wohin hin sein Schulleben führen wird. Auf jeden Fall ist eine besondere Sprachbegabung ein Glücksfall, auch für die persönliche Bereicherung im Leben. Daran ändert auch eine Legasthenie nichts. Laß ihn seinen Weg gehen und sei da, wenn er dich braucht.
    Mein Sohn war in der Schule gnadenlos faul, er hat auch auf das Abi nicht wirklich gelernt. Das hat mir oft Sorgen gemacht, aber das änderte sich schlagartig als er an der Uni war. Er hat sich seine Ziele gesteckt und er hat sie erreicht, weil es seine Ziele waren. Man muß Vertrauen haben, auch wenn es schwerfällt und einen manche schlaflose Nacht kostet.

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