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  1. #1
    Avatar von Neythiri
    Neythiri ist offline schwebt auf Wolke 7
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    Standard Antihistaminika: Auswirkung auf Einnistung?

    Hallo ihr Lieben,

    nachdem ich nun 4 negative IUIs und eine negative ICSI hinter mir habe, plagen mich Bedenken, woran es liegen könnte.

    Ganz besonders eine Sache macht mir Sorgen.
    Ich nehme schon seit Jahren ein Antihistaminikum ein, da ich viele Allergien habe und ohne dieses kann ich nicht einmal unter viele Menschen gehen, weil ich dann Atemprobleme bekomme.

    Jetzt habe ich mich zum Thema Immunisierung belesen, wo beschrieben wird, dass die Einnistung der EZ durch bestimmte Antikörper geschützt wird, welche vom Immunsystem erkannt werden müssen usw. Das Immunsystem hat also eine wichtige Funktion in Sachen Einnistung.

    Meine Frage ist nun, kann die regelmäßige Einnahme eines Antihistaminikums eine Einnistung verhindern? Spielt denn vielleicht das Histamin auch eine Rolle dabei - denn das wird ja bei mir unterdrückt.

    Meine Ärztin habe ich das selbe gefragt, allerdings meinte sie nur, sie habe noch nichts davon gehört, dass es da zu Beeinträchtigungen kommt, genau wusste sie es aber auch nicht.

    Mich macht diese Frage verrückt, nirgendwo im Internet findet man etwas brauchbares, darum würde ich gern wissen, ob es hier Frauen gibt, die auch regelmäßig Antihistaminika einnehmen und was ihr für Erfahrungen damit habt.

    Danke an dieser Stelle für`s durchlesen!
    Liebe Grüße,
    Ines

    Kinderwunsch seit Jan. 2009
    Diagnose: OAT II
    SD-Unterfunktion, Uterusseptum & Endometriose entfernt

    17.09. & 15.10.12: Immunisierung in Heidelberg


    4 negative IUI mit Clomi
    5 negative ICSI


    6. Versuch in Tschechien - unglaublich aber wahr: schwanger, nach fast 5 Jahren KiWu!


    ~Meine liebe Bino ist catonki & sie ist endlich Mama!
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  2. #2
    Gast

    Standard Re: Antihistaminika: Auswirkung auf Einnistung?

    Also richtig auskennen tu ich mich auch nicht, aber viele bekommen ja grade zur einnistung Kortison und das wäre ja auch ein antihistaminikum. Evtl. für die Zeit dann auf Kortison umstellen?
    Habe in der Schwangerschaft meine schlimmsten Tage auch mit Kortison behandelt, da es laut Arzt weniger schädlich sein soll als die normalen Antihistaminika.

    Liebe Grüße
    Shari

  3. #3
    Avatar von taramarie
    taramarie ist offline Pooh-Bah
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    Standard Re: Antihistaminika: Auswirkung auf Einnistung?

    Wie sich Antihistaminika genau auswirken, weiß ich leider nicht. Aber zum Thema Allergien: ich leide auch unter vielen Allergien und hatte deshalb Bedenken, dass mein Körper evtl. den Embryo immer als "Fremdkörper" ansieht, da ja schon zwei Mal die Entwicklung zu unterschiedlichen Zeitpunkten gestoppt hat.

    Mein Arzt meint, es gäbe keinen Zusammenhang. Auch die Immunologische Untersuchung in Kiel hat kein Immunproblem festgestellt.

    Evtl. würde ich diese Untersuchung vor dem nächsten Versuch in Betracht ziehen? Das ging relativ schnell, in drei Wochen war das Ergebnis da.

    Ansonsten waren wir noch bei der Humangenetik, auch ohne Befund. Viele Ärzte (mein Kiwu-Arzt auch) halten nicht soo viel von diesen Untersuchungen, da meistens nichts rauskommt und man dann genau so schlau ist wie vorher. Sollte allerdings ein Immunologisches Problem vorliegen, hilft oftmals die Immunisierung. (Hier liegen positive Erfahrungsberichte in unserer kiwu vor).

    Wie geht´s dir mittlerweile?
    ------------------
    20.ÜZ. - 1. ICSI - BT positiv! - *7. SW

    05/10 - Kryo - 3. BT neg. (hCG fällt)
    Zwangspause Diagnostik und heiraten
    09/10 - 2. ICSI
    01.11.10 - BT pos.! *7. SW
    05.07.11 - endlich bist Du da!
    04/13 - 1. ICSI Geschwisterprojekt
    14.05.13 - 3fach-Wunder bis zur 9. SW

    http://www.eltern.de/forenticker/show/7900
    http://www.eltern.de/forenticker/show/19805

  4. #4
    Avatar von Neythiri
    Neythiri ist offline schwebt auf Wolke 7
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    Standard Re: Antihistaminika: Auswirkung auf Einnistung?

    Zitat Zitat von taramarie Beitrag anzeigen
    Wie sich Antihistaminika genau auswirken, weiß ich leider nicht. Aber zum Thema Allergien: ich leide auch unter vielen Allergien und hatte deshalb Bedenken, dass mein Körper evtl. den Embryo immer als "Fremdkörper" ansieht, da ja schon zwei Mal die Entwicklung zu unterschiedlichen Zeitpunkten gestoppt hat.

    Mein Arzt meint, es gäbe keinen Zusammenhang. Auch die Immunologische Untersuchung in Kiel hat kein Immunproblem festgestellt.

    Evtl. würde ich diese Untersuchung vor dem nächsten Versuch in Betracht ziehen? Das ging relativ schnell, in drei Wochen war das Ergebnis da.

    Ansonsten waren wir noch bei der Humangenetik, auch ohne Befund. Viele Ärzte (mein Kiwu-Arzt auch) halten nicht soo viel von diesen Untersuchungen, da meistens nichts rauskommt und man dann genau so schlau ist wie vorher. Sollte allerdings ein Immunologisches Problem vorliegen, hilft oftmals die Immunisierung. (Hier liegen positive Erfahrungsberichte in unserer kiwu vor).

    Wie geht´s dir mittlerweile?
    Hallo taramarie,

    mir geht es nicht so gut, es schwankt immer zwischen dem Versuch, positiv vorauszuschauen und dem Schmerz, der mich wieder packt und niederreißt. :(

    ich leide auch unter vielen Allergien und hatte deshalb Bedenken, dass mein Körper evtl. den Embryo immer als "Fremdkörper" ansieht
    Genau das selbe schwirrt mir im Kopf herum!
    Nimmst du denn regelmäßig etwas gegen deine Allergien?

    Eine Genetikuntersuchung haben wir schon machen lassen - es gab keine Auffälligkeiten.

    Zu der immunologischen Untersuchung: Mich würde es sehr interessieren, ob da bei uns etwas vorliegt, aber ich habe gelesen, dass diese Untersuchung erst nach mehreren FG gemacht wird. Oder kann man die auch so verlangen? Zahlt das die KK und wenn nicht, was kostet sie?

    Wie seid ihr an diese Untersuchung gekommen?
    Liebe Grüße,
    Ines

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  5. #5
    Avatar von taramarie
    taramarie ist offline Pooh-Bah
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    Standard Re: Antihistaminika: Auswirkung auf Einnistung?

    Zitat Zitat von Neythiri Beitrag anzeigen
    Hallo taramarie,

    mir geht es nicht so gut, es schwankt immer zwischen dem Versuch, positiv vorauszuschauen und dem Schmerz, der mich wieder packt und niederreißt. :(



    Genau das selbe schwirrt mir im Kopf herum!
    Nimmst du denn regelmäßig etwas gegen deine Allergien?

    Eine Genetikuntersuchung haben wir schon machen lassen - es gab keine Auffälligkeiten.

    Zu der immunologischen Untersuchung: Mich würde es sehr interessieren, ob da bei uns etwas vorliegt, aber ich habe gelesen, dass diese Untersuchung erst nach mehreren FG gemacht wird. Oder kann man die auch so verlangen? Zahlt das die KK und wenn nicht, was kostet sie?

    Wie seid ihr an diese Untersuchung gekommen?
    Nach der FG haben wir unseren Arzt nach der immunologischen Untersuchung + Humangenetik befragt, was er allerdings nicht befürwortet hat, da "nur eine" FG nichts aussagt.

    Bei der Kryo gab es ja wieder eine Einnistung, dann ist das hcg leider direkt gefallen. Danach haben wir uns auf die Untersuchungen geeinigt. Sie wurden von unseren KK ohne Rückfragen übernommen.

    Ansonsten zahlen die KK - glaube ich - auch bei mehreren Negativs. Ob die IUIs mitzählen, weiß ich nicht.

    Medis nehme ich so nach Bedarf. Seit ich Allergiebettwäsche, Bezüge,....benutze, ist Vieles besser geworden. War vorher ziemlich schlimm.

    Ich kann Deine Enttäuschung so verstehen. Man befindet sich so zwischen Tatendrang und Verzweiflung. Aber es wird besser! Und plötzlich ist der nächste Versuch da! :)
    ------------------
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    01.11.10 - BT pos.! *7. SW
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  6. #6
    Avatar von Neythiri
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    Standard Re: Antihistaminika: Auswirkung auf Einnistung?

    Zitat Zitat von taramarie Beitrag anzeigen
    Nach der FG haben wir unseren Arzt nach der immunologischen Untersuchung + Humangenetik befragt, was er allerdings nicht befürwortet hat, da "nur eine" FG nichts aussagt.

    Bei der Kryo gab es ja wieder eine Einnistung, dann ist das hcg leider direkt gefallen. Danach haben wir uns auf die Untersuchungen geeinigt. Sie wurden von unseren KK ohne Rückfragen übernommen.

    Ansonsten zahlen die KK - glaube ich - auch bei mehreren Negativs. Ob die IUIs mitzählen, weiß ich nicht.

    Medis nehme ich so nach Bedarf. Seit ich Allergiebettwäsche, Bezüge,....benutze, ist Vieles besser geworden. War vorher ziemlich schlimm.

    Ich kann Deine Enttäuschung so verstehen. Man befindet sich so zwischen Tatendrang und Verzweiflung. Aber es wird besser! Und plötzlich ist der nächste Versuch da! :)
    Dann werden wir das auf jeden Fall mit meiner Ärztin besprechen. Hab schon einen Zettel mit lauter Fragen hier liegen. Was ich ziemlich bescheiden fände, wenn wir unsere 3 KK-Versuche "verschwenden" sollten und hinterher die immunologische Untersuchung machen dürfen. Wir haben ja dieses Mal nicht mal was für eine Kryo über gehabt.

    Ich kann Deine Enttäuschung so verstehen. Man befindet sich so zwischen Tatendrang und Verzweiflung. Aber es wird besser! Und plötzlich ist der nächste Versuch da!
    Danke dir! Am 2.11. haben wir das Gespräch mit meiner Ärztin - ich kann es kaum erwarten. Wenn ich erstmal weiß, wie es weitergeht, kann ich auch zuversichtlicher nach vorn schauen.
    Liebe Grüße,
    Ines

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  7. #7
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    Standard Re: Antihistaminika: Auswirkung auf Einnistung?

    Huhu,

    entschuldigt, dass ich mein altes Thema nochmal ausgrabe, aber ich hatte dazu letztes Jahr leider keine befriedigenden Antworten bekommen und nach dem Negativ der 2. ICSI habe ich mir wieder verstärkt zu dem Thema Gedanken gemacht und habe endlich 2 Aussagen bekommen von Ärzten, die vielleicht auch vielen anderen helfen, daher wollte ich den Thread aktualisieren.

    Einmal hatte ich mich an das immonologische Institut in Kiel gewendet und folgendes zurück bekommen:

    ..".vielen Dank für Ihre Anfrage, die Frau Prof. Adam an mich weitergeleitet hat. Bezüglich der IVF-Behandlung können Ihnen die Ärzte in Bad Münder sicher kompetent Auskunft geben. Das Immunsystem spielt bei der Einnistung eine Rolle, jedoch muß man davon ausgehen, daß die Immunfunktionen in der Schwangerschaft relativ zuverlässig funktionieren. Die Haupt-Unwägbarkeit liegt darin, ob Embryonen entstehen und ob sie fit genug sind, sich einzunisten, und das ist natürlicherweise beim Menschen nur bei einem Teil der Embryonen gegeben.
    Man sollte Allergien nicht mit dieser Problematik vermischen. Allergiker haben nicht größere Probleme als andere Menschen, Kinder zu bekommen.
    Antihistaminika verhindern nicht die Einnistung. Sie sind im Prinzip ja auch in der Schwangerschaft erlaubt. Wenn Sie Asthma haben, ist es vor und in der Schwangerschaft für Sie und das Kind wichtig, daß Sie Luft
    bekommen.

    Mit freundlichen Grüßen und allen guten Wünschen
    C. Kling"

    Und auch von Prof. Dr. Heilmann habe ich bestätigt bekommen, dass Antihistaminika nicht die Einnistung stören oder beeinflussen.

    Ich bin sehr erleichtert darüber und hoffe, ich konnte auch einigen anderen damit helfen.
    Liebe Grüße,
    Ines

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  8. #8
    Avatar von skydreamer
    skydreamer ist offline fliegen in den Traum
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    Standard Re: Antihistaminika: Auswirkung auf Einnistung?

    liebe Ines,
    das klingt sehr beruhigned, dass es keine Auswirkung haben soll.

    Dann steht dem anstehenden Versuch ja nix mehr im Wege:daumendrueck:
    liebe Grüße
    SKYDREAMER
    ==============================
    Kinderwunsch seit 2003/4
    nach 3 Icsi, * fest im Herzen, 1 Kryo
    bringt die chaotische 4. Icsi unser Wunder:liebe:
    20.05. PU + 14 HCG 250
    07.06. 2 Herzchen bubbern


    WENN MAN AUFGIBT HAT MAN VERLOREN


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